Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Mögliche Nutzung

    05.07.2017, Holger Schulz
    Wie Herr Paulsen schon geschrieben hat, steht wahrscheinlich der Energieerhaltungssatz hier im Weg.
    Das Einzige was mir als Möglichkeit einfällt ist, wenn wir in Zukunft deutlich mehr "saubere" Energie haben als wir benötigen, könnte man diese nutzen um die "Klimasünden" der Vergangenheit auszubessern.
    Alternativ könnte man natürlich auch den Regenwald wieder aufforsten, oder?
  • Die Grenze ziehen

    05.07.2017, Holger
    Wo zieht man dann die Grenze?
    Ist es unethisch sein altes (vielleicht bald autonomes) Auto verschrotten zu lassen, oder brauchen wir dann Altenheime für ausgediente Roboter?
    Was ist mit Schachcomputern?
    Wir haben teils schon heute, wahrscheinlich noch häufiger in naher Zukunft, künstliche "Intelligenz" in Autos, Kühlschränken, Handys, Heizungssteuerung.... Was machen wir mit diesen Geräten, wenn sie uns nicht mehr nützlich erscheinen? Nur weil der Roboter Ähnlichkeit mit einem echten Lebewesen hat, bleibt er trotzem eine Maschine.
    Wie "intelligent" müsste eine Maschine gebaut werden, damit wir sie als schützenswertes Wesen betrachten?
    Ist dann ein Schachcomputer schützenswert, auch wenn er nicht so "süß" aussieht wie der Roboterhund? Oder können wir einfach sagen, Lebewesen sind schützenswert, Gegenstände egal wie schlau sie sein mögen, nicht.
  • ich habe ja mal gehört, dass Gewicht eine Kraft ist ..

    05.07.2017, mhwse
    demnach müsste das in Newton ausgedrückt werden - und wäre durchaus ortsabhängig (1kg hätte dann in Paris ungefähr das Gewicht von 9,81 Newton) - Während Masse ja eine als Eigenschaft vornehmlich aus den Quarks und den Gluonen der Protonen und Neutronen (und aus der Bindungs und Bewegungsenergie des Kristallgitters) stammen soll. Wobei (bisher), bzw. durch deren Natur bedingt der Nachweis der Quarks nur indirekt möglich ist ..

    Die (ruhende) Masse soll angeblich konstant sein.
    (1 kg auf der Erde ist 1 kg auf dem Mond und 1 kg in der Nachbargalaxie ..)
    Antwort der Redaktion:
    Ja, die Masse eines Körpers ist überall gleich, das Gewicht ändert sich je nach Gravitation, die auf den Körper wirkt.
  • Antwort von mir auf den Einwand der Redaktion:

    04.07.2017, Jens Paulsen
    Das ist mir schon klar. Nur, wenn Sie durch Verbrennen Energie erzeugen, um damit das CO2 wieder zu binden, das durch ebendiese Verbrennung entstanden ist, dann ist das ein Perpetuum mobile, egal wie hoch die Konzentration der Abgase ist.

    Da kann man mit besserem Effekt einfach das Kraftwerk runterfahren.
  • Nur ein kleiner Kommentar

    04.07.2017, Jo
    Nachdem man den Begriff des Bewusstseins auch schlecht quantitativ fassen kann, stellt sich die Frage, ob nicht ein Roboter mit genug Interaktionskanälen mit der Außenwelt auch in der Lage ist, ein Bewusstsein zu entwickeln. (Wir könnten es aus der momentanen Ermangelung der Messbarkeit nicht nachweisen.) In dem Sinne ist die Behauptung, dass die Maschine generell kein Bewusstsein hat, bloß weil es vielleicht nicht "mitprogrammiert" worden ist, vielleicht ein bisschen zu hart. Ebenso sollte man sich in diesem Zusammenhang fragen, ob es dann ethisch wäre, die Maschine einfach abzuschalten.

    Das ist natürlich alles rein spekulativ, aber man muss sich in der Robotik- und KI-Forschung auch solche Fragen stellen, bevor man vielleicht wirklich irgendwann vor ethischen Dilemmata steht.
  • Anfrage

    04.07.2017, Kurt Harrand
    Da die Erde eine Kartoffel ist. Kann es da nicht sein, dass das Urkilogramm an unterschiedlichen Punkten der Erde jeweils abweichende Ergebnisse hatß
    Antwort der Redaktion:
    Danke für die Frage. Klar, das Urkilogramm kann prinzipiell an verschiedenen Stellen der Erde eine unterschiedliche Gewichtskraft ausüben, da ja die Gravitationskraft variiert (und auch andere Dinge mit reinspielen, etwa die Zentrifugalkraft).

    Doch das Urkilogramm definiert die Masse eines Kilogramms. Alle anderen Prototypen sind eine Kopie dieses Urkilogramms und werden vor Ort damit verglichen. Die Prototypen wiederum nutzt man in vielen metrologischen Instituten auf der Welt als Referenz für genau ein Kilogramm. Selbst wenn dort die Gewichtskraft abwiche, würde in anderen Ländern ein Kilogramm trotzdem genau der gleichen Masse des Urkilogramms (innerhalb gewisser Fehlergrenzen) entsprechen.
  • Lurche hatten ihre Blütezeit im Karbon

    04.07.2017, Dr. Carl Strutinski
    Damals entwickelten sie auch bis sechs Meter lange Arten, die fast an kleine Dinosaurier erinnern. Doch diese Zeiten sind längst dahin. Das Tertiär brachte zwar, wie im Beitrag beschrieben, ein Wiederaufblühen einiger moderner Lurche mit sich, doch blieben ihre Dimensionen im Allgemeinen klein (der heute in Afrika lebende Goliathfrosch erreicht knapp die Dimensionen eines seiner Ahnen - Beelzebufo-, der auf Madagaskar in der Oberkiede lebte und ungefähr 40 Centimeter lang war). Anders die Säugetiere, die im Tertiär auch von der Größe her ihre beeindruckendste Entwicklung erfuhren.
  • DIeser Artikel ist schlecht

    03.07.2017, Jens Paulsen
    "doch auch heute noch ist der enorme Energiebedarf eine wichtige Hürde für das Kohlendioxid-Recycling. "Das Problem ist die hohe Stabilität des Moleküls. Die C-O-Doppelbindung ist eine der stabilsten Bindungen, die man in der organischen Chemie kennt" - womit erklärt ist, warum organische Kohlenstoffverbindungen Energieträger sind.

    "verlockend dagegen wäre eine direkte Kopplung der Technik an fossile Kraftwerke, die dann nicht nur Energie, sondern auch Kraftstoff produzierten"

    Da will wirklich jemand ein chemisches Perpetuum mobile erfinden.
    Ein fachkundiger Wissenschaftsjournalist sollte so etwas eigentlich merken, oder wenigstens der verantwortliche Redakteur.
    Antwort der Redaktion:
    Wie aus dem von Ihnen unterschlagenen Teil des oben nur halb zitierten Satzes hervorgeht, ist die Anbindung an die fossilen Kraftwerke natürlich nicht wegen der erzeugten Energie interessant, sondern wegen der höheren Kohlendioxid-Konzentration in den Abgasen.
  • verlockend dagegen wäre eine direkte Kopplung der Technik an fossile Kraftwerke

    03.07.2017, Gast
    "verlockend dagegen wäre eine direkte Kopplung der Technik an fossile Kraftwerke, die dann nicht nur Energie, sondern auch Kraftstoff produzierten."

    Dieser ganze Absatz ist in dieser Form doch bescheuert.
    Welchen Sinn sollte es haben, etwas in einem Kraftwerk zu verbrennen um Energie(Strom) zu erzeugen und diese Energie anschliessend zu verwenden um das dabei erzeugt CO2 wieder zu zerlegen?
    Auch mit Katalysator wird man das nicht mit weniger Energieeinsatz hinbekommen als vorher beim Verbrennen frei geworden ist.
  • Eine Weltwährung!

    03.07.2017, Gast
    Eine Weltwährung!
    Bitte den Euro und seine Wirkung auf die schwächeren Teilnehmer studieren ...
  • Bereits beobachtet

    03.07.2017, André Giger
    Dieses Verhalten hat mir ein naher Bekannter bereits vor ca. 15 Jahren aus Luzern berichtet. Er beobachtete am Vierwaldstättersee wie eine Stockente einen Spatz packte und ihn mehrmals unter Wasser drückte, bis dieser wohl verendete. Der Spatz hat vorher versucht der Ente etwas Futter zu "entwenden". Über den verbleib des Spatzes konnte mein Bekannter keine Angaben machen.
  • Ein kluger Artikel...

    03.07.2017, Damian Vollmert
    ...geht er doch auch selbstkritisch mit dem Wissenschaftsbetrieb um, was heute eher selten vorkommt! Woran m.E. auch die Politik in hohem Maße schuld ist. Denn in der Wissenschaft gibt es keine alternativlosen Fakten - es gibt nur Fakten, die solange gültig sind, bis jemand das Gegenteil beweist. "Die Existenz von Fakten wird von der Öffentlichkeit mehr und mehr in Frage gestellt", ist daher ein kluger Ansatz an den sich die Wissenschaftler mal wieder erinnern sollten. Denn nur so funktioniert Wissenschaft - ich habe manchmal das Gefühl, dass im Kampf um Posten und Fördergelder diese grundsätzliche Einstellung verloren geht - und dem Zweifler (auch und gerade in Bezug auf den Klimawandel) das Recht zu zweifeln abgesprochen wird - das ist unwissenschaftlich!
  • Bewertung von Benutzung

    03.07.2017, Friedrich Sensenberger
    Um eine Gewährleistung von Sicherheit und deren Absicht gewährleisten zu können, müssen Persönlichkeitsprofile massgeschneidert an gegebene vorhandene Bewertungskriterien angepasst werden.

    Zwar sind fortschritte in der Persönlichkeitsanalyse zu erkennen, und dienen in sekundärer Weise der Erstellung von Profilmustern, dem Vorsatz der deklarierten Sicherheit als Stellungnahme heranzuziehen um das Gesetz zu brechen im Sinne der allgemeinen "voraussichtlichen" Nutzbarkeit als offene Brücke zu willkürlichen ünerwachungsmassnahmen zu missbrauchen scheint nur verständnisslücken zu überbrücken indem herausgefunden werden will was passiert, Einbettung von Integrationsproblematik, die in vorhandenen schematischen Mustern gefunden werden wollen. Erfolglos, aber zumindest erweitert es die Wissenschaft um das eigentliche mass die dinge kontrollieren zu wollen. ICH NENNE SOETWAS ZWANGHAFTES VERHALTEN, aus Erfahrung :).....

    Datenschutz Versetzung .......und das bei den vorherrschenden Klischees zu dem was Hacker sein sollen, administrative Überregulierung ohne wirkliche Zielführende Strategien die umgesetzt werden können die zur allgemeinen Sicherheit beitragen könnten...... exhibitionistischer reality super gau als bezahlte Behördliche Arbeit freigegeben, das darunter Vertrauen der ohnehin unaufgeklärten Allgemeinheit leidet ist dabei unzulänglich.

    Einbruch in die Privatsphäre kann bei psychotisch verlaufender Therapeutischen Massnahmen zu etwas führen das wir unter anderem als desolution bekannt ist, multiple Begleiterscheinungen sind dabei einzuordnen aber weder adäquat behandelbar noch zumutbar therapierbar....... das wissen darüber ist mittlerweile auf einem Stand, das selbst versierte Individuen auf dem Gebiet der Medizin nach Befragung nur noch wussten was nicht erklärbar war, um selbst nicht als Verständnis Lücke zu gelten nimmt man eben an was vermittelt werden möchte....nämlich .....entschuldigen sie den Ausdruck BULLSHIT

    egal welche Fremdwort wie erklären will, was einzig der Abgrenzung dient, es handelt sich um missbrauch von wissenschaftlichen Methoden um die eigene erlernte Ahnungslosigkeit fortzusetzen wird gnadenlos in Richtung des fehlerhaften Ursprungs, nämlich zu erklären was als neurologischer Schwachsinn der physischen Forschung übergeben werden kann, das kann weiter verzerrt aber logisch ausgeformt als eventuelle Wahrheit TATSÄCHLICH gelten, und den gegebenen Prozedere von Forschungschemikalien auch noch als ernstzunehmende Behandlungsmethode dem gegenüberstehen was einer gelinderen Massnahme gerechtfertigt legitimiert werden kann, was aber einer chronischen Erkrankung fundament bietet und somit Verschlechterung der Erkrankung bzw. erst Erkrankungen die am entstehen waren, zu chronischen langzeitleidenschaftlichen Patienten verkommen lässt.

    Das dreht sich irgendwie im Kreislauf der Forschung mit dem Fehler, auf dem Standpunkt der angefangenen annahmen und Beschreibung dessen was belanglose episodische Krisen zu Wesensarten zu etwas verstoffwechselt wird was neurologische fundiertes Grundwissen genannt wird. IST DOCH VERÜCKT
  • Katalysator schön und gut - Energie ist vonnöten!

    02.07.2017, Franjo
    Zitat: "Ich denke, die Lösung wird am Ende kein künstliches Blatt sein, sondern ein anorganischer Feststoff – ein robuster Katalysator, von dem man Millionen Tonnen im Jahr herstellen kann."

    Auch in der Pflanze wird Kohlendioxid unter großem Energieaufwand umgewandelt, Energiequelle ist die Sonne.
    Nicht der Katalysator ist das Problem, sondern die Enegiequelle.
    Wenn wir endlich eine CO2-neutrale Energiequelle haben und kein CO2 im Übermaß produzieren, erledigen die Pflanzen den Rest für uns.
  • Klingt nach der Erfindung des Perpetuum mobile oder: wo soll die Energie für die CO2-Fixierung herkommen?

    02.07.2017, Dr. Armin Quentmeier
    CO2 wird durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Öl und Erdgas in riesigen Mengen freigesetzt, gegenwärtig ca. 36 Milliarden t/Jahr. Die besten Kraftwerke haben einen Wirkungsgrad von ca. 50 %, mehr ist technisch kaum möglich. Wenn eine bestimmte Menge CO2 wieder in energiereichen chemischen Verbindungen gebunden werden soll, braucht man selbst bei 100% Effizienz der entsprechenden Reaktion die Energie der doppelten Menge Kohlenstoff, die bei der Freisetzung ebendieser CO2-Menge erzeugt worden ist. Und da die Abtrennung von CO2 aus den Abgasen von Kraftwerken auch einen beträchtlichen Energieaufwand erfordert, die Reaktion zur Umwandlung von CO2 in Methanol oder ähnliche Verbindungen eben nie mit 100 % Wirkungsgrad erfolgen kann, sieht die Energiebilanz der chemischen CO2-Fixierung letztlich katastrophal aus.
    Lange Rede, kurzer Sinn: wir verbrennen energiereiche Verbindungen wie Methan und andere Kohlenwasserstoffe oder (mehr oder weniger) reinen Kohlenstoff, um Energie in Form von Elektrizität oder zum Antrieb von Fahrzeugen oder von stationären Motoren zu gewinnen oder um Wärme für die verschiedensten Zwecke zu gewinnen. Das dabei freigesetzte CO2 kann nur mit einem beträchtlichen Energieeinsatz wieder in energiereiche Kohlenstoffverbindungen umgewandelt werden, also ein energetisches Verlustgeschäft sondergleichen.
    Der einzige Ausweg wäre die Erfindung einer „anorganischen Fotosynthese“, um direkt mit Hilfe von Sonnenlicht CO2 zu organischen Kohlenstoffverbindungen umzuwandeln. Der Einsatz von Strom aus Fotovoltaik-Anlagen wäre eine Alternative, aber hier müßte sorgfältig gerechnet werden, ob das am Ende nicht auch wieder ein energetisches Nullsummenspiel oder gar ein Verlustgeschäft ist.