Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Exakte Feldkonstante knackt den Code des dunkelsten Geheimnisses

    02.09.2016, Peter Pohling
    Der Kosmologe JOSHUA FRIEMAN schreibt, dass der „leere Raum“ gefüllt ist mit winzigen Energiequanten eines Feldes, das wir „Dunkle Energie“ nennen. Leider haben die Fluktuationen des Vakuums eine Energie, die „irrsinnige 120 Zehnerpotenzen über dem tatsächlich gemessenen liegt“. Aber bekanntlich sieht man manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht:
    Schon Planck bestimmte mit G, h, und c eine „irrsinnig“ geringe Länge l(G) = 4∙10^-35 m.
    Die Feldkonstante εo und h liefern analog die „irrsinnig“ geringe Krümmung k(E) = 1∙10^-39 m^-1.
    Die Elementarquanten Dunkler Energie sind das Produkt aus h, c und k(E). Die „irrsinnig“ geringe, „fast euklidische“ Krümmung des Raumes ergibt den Wert der Dunklen Energie, der mit „dem tatsächlich gemessenen“ übereinstimmt. Damit knackt nach G eine weitere Feldkonstante den Code des Kosmos und bringt Licht in „das dunkelste Geheimnis“.
  • Viele Ungenauigkeiten

    02.09.2016, Prof. Dr. Ernst Kausen
    Es ist schön, dass Spektrum der Wissenschaft immer wieder auch geisteswissenschaftliche Themen aufgreift: diesmal die bisher nicht entzifferte Indusschrift. Der Autor Andrew Robinson ist hier für seine hohe Kennerschaft bekannt, die er z. B. in seinem leider nicht zitierten Buch "Lost Languages" beweist. Um so erstaunter war ich über die zahlreichen Ungenauigkeiten, ja Fehler in dem Artikel, die sich dann wohl nur durch Mängel der Übersetzung erklären lassen. (Das englische Original des Artikels kenne ich leider nicht.)

    Ich will hier nur einige Punkte ansprechen. Es heißt: "Einige wichtige Schriftsysteme sind noch immer ein Buch mit sieben Siegeln, unter anderem die zweite griechische Linearschrift Linear A, die etruskische Schrift aus Italien, Rongorongo von der Osterinsel ...". Nun ist Linear A aber definitiv keine griechische Schrift, und es wird in Linear A-Texten mit Sicherheit nicht die griechische Sprache wiedergegeben. Die etruskische Schrift ist kein Buch mit sieben Siegeln, sondern absolut leicht lesbar, denn sie ist nichts anderes als ein italisches Alphabet, aus dem das lateinische Alphabet unmittelbar hervorgegangen ist. (Vielleicht ist die Entschlüsselung der etruskischen Sprache gemeint, aber das ist etwas völlig anderes.) Rongorongo ist nach heutiger Erkenntnis kein eigentliches Schriftsystem, es stellt allenfalls ein Symbolsystem zur Memorierung von Ritualtexten dar (Symbolsysteme wurden bereits im Paläolithikum verwendet).

    Drawidisch wird fälschlich als südindische Sprachfamilie bezeichnet, dabei ist es auch in Zentral- und Nordindien sowie bis nach Nepal, Bangladesch, Pakistan, Afghanistan, Iran und natürlich Sri Lanka verbreitet. (Der heutige zahlenmäßige Schwerpunkt liegt allerdings in Süd- und Zentralindien.) Zu Beginn des nächsten Absatzes wird über "die Bedeutung der Schriftzeichen" (der Indusschrift) gesprochen. Schriftzeichen - vor allem wenn sie Einzellaute oder Silben wiedergeben, also phonetisch benutzt werden - haben an sich keine "Bedeutung". Allenfalls Logogramme können eine "Bedeutung" besitzen, indem sie ein Wort bzw. einen Begriff bezeichnen. (Dass die Indusschrift rein logographisch wäre, kann eindeutig ausgeschlossen werden.)

    "... mit der Mayaschrift gelang das [die Entzifferung] nur, weil Dialekte der Mayasprache bis heute gesprochen werden". Das erweckt den Anschein, als ob es nur eine Mayasprache mit Dialekten gäbe; die Familie der Mayasprachen umfasst aber ca. 30 Sprachen mit zahllosen Dialekten; diese Sprachfamilie weist eine ähnliche Diversität wie das Indogermanische auf. (Tatsächlich waren nur die Sprachen einer ganz bestimmten Untergruppe für die Entzifferung der Mayaglyphen hilfreich). Beim Stein von Rosetta - einer Trilingue - wird die dritte Sprache/Schrift einfach unterschlagen, die bei der Entzifferung der ägyptischen Schrift von besonderer Bedeutung war: das Demotische, eine späte Sprach- und Schriftstufe des Ägyptischen.

    So kann man durch den ganzen Text gehen und stolpert von einer Ungenauigkeit zur nächsten. Über die Probleme der Entzifferung der Indusschrift erfährt man übrigens wenig Konkretes; so fehlen etwa Beispiele von Parpolas Ansätzen völlig. Dazu sollte man besser das oben zitierte Buch von Robinson heranziehen.
  • Zerlegung von Gruppen ist nicht so einfach

    02.09.2016, Ulysse Keller
    Der Artikel lässt den Eindruck aufkommen, als würde das Riesentheorem die Struktur der endlichen Gruppen allgemein klarstellen. Das halte ich für etwas übertrieben. Denn:

    Sicher ist die (grundsätzliche) Kenntnis aller endlichen einfachen Gruppen eine wichtige Basis zum Verständnis aller (nicht nur der einfachen) endlichen Gruppen. Man kann nämlich für jede endliche Gruppe eine Kompositionsreihe bilden; das ist, vereinfacht gesagt, eine Folge von Gruppen, die mit der Gruppe selbst beginnt, mit der trivialen Gruppe endet und in der jedes Folgenglied Untergruppe (genauer: Normalteiler) seines Vorgängers ist. Man weiß dann, dass die Quotienten der Reihe (die Gruppen, die gewissermaßen zwischen benachbarten Folgengliedern vermitteln) endliche einfache Gruppen sind. Nach dem Satz von Jordan-Hölder sind diese einfachen Gruppen bis auf ihre Reihenfolge (in der Reihe) und Isomorphismen eindeutig bestimmt.

    Man kann das mit der eindeutigen Primfaktorzerlegung von natürlichen Zahlen oder der Summenformel einer chemischen Verbindung vergleichen. Es gibt aber einen wichtigen Unterschied. Hat man die Primfaktorzerlegung einer Zahl n, dann kennt man auch n, man muss nur die Faktoren multiplizieren! Anders steht es mit den chemischen Formeln: Die Summenformel (welche für eine Verbindung eindeutig ist, nur dass die Reihenfolge der Atome / Elemente in ihr grundsätzlich geändert werden kann) sagt nicht alles aus, dazu braucht es (zumindest) eine Strukturformel. Die Situation bei den endlichen Gruppen gleicht eher derjenigen in der Chemie: Hat man die Quotienten einer Kompositionsreihe einer endlichen Gruppe G, so ist G dadurch noch nicht (auch nicht bis auf Isomorphie) bekannt, man denke z. B. an die symmetrische Gruppe von 3 Elementen und die zyklische Gruppe der Ordnung 6. Will man z. B. (wie ich es tat) alle Gruppen mit Ordnung bis 30 klassifizieren, so muss man noch folgende Aufgabe lösen: Zu zwei gegebenen (endlichen) Gruppen H und K, finde alle Gruppen G mit einem Normalteiler N, so dass N isomorph zu H und G/N isomorph zu K ist. Dabei nützt es vermutlich nicht allzu viel, wenn man nur den Fall behandelt, dass K einfach ist; hingegen gibt es für den Fall, dass K (endlich) zyklisch ist, eine einfache Lösung. Das beinhaltet dann den Fall, dass K einfach und abelsch (also zyklisch mit Primzahlordnung) ist; und das genügt für endliche auflösbare Gruppen. Mir ist aber noch nichts für den Fall "K einfach und nicht-abelsch" über den Weg gelaufen, auch nicht für den Spezialfall, dass K die alternierende Gruppe vom Grad 5 ist, also die kleinste solche Gruppe.

  • Die Indus-Schrift wird nicht erst seit 100 Jahren erforscht

    02.09.2016, Udo Mosbach
    In dem Artikel wird am Ende behauptet, die Forscher seien noch keine 100 Jahre mit der Indus-Schrift beschäftigt. Das ist nicht richtig, denn die erste Tafel mit einer Indus-Schrift – ein Harappa-Siegel – wurde bereits 1872/73 gefunden, und mindestens seit 1877 sind einige Arbeiten mit Entzifferungsversuchen publiziert worden. Viele Versuche sind seitdem gestartet worden, meist mit statistischen Ansätzen, aber bevor nicht weiteres Material von den Archäologen gefunden wurde, versandeten alle Ansätze in Spekulationen.
  • 2 Erinnerungen

    02.09.2016, Hannes Partsch
    Ich bin jetzt 68 Jahre alt, und dennoch blieben mir zwei Erinnerungen aus einer Zeit in der ich erst ca. 2 Jahre alt war. Das eine ist der Sprung von einem Holzstamm in die Arme meiner Mutter, und das zweite die Erinnerung an eine Türe, die sich immer wieder einen Spalt öffnete, während ich auf dem Topf saß. Von beiden Ereignissen existieren Fotos, die ich aber erst Jahre später gesehen habe (Heute weiß ich, daß der sich immer wieder öffnende Türspalt der Fotomoment war). Ich habe mir die beiden Ereignisse jedoch nicht erst nach Betrachtung der Fotos verinnerlicht, sie waren schon immer da. Alle anderen Erlebnisse aus dieser Zeit und auch der nächsten 2 Jahre sind nicht mehr vorhanden. Das nächste Erlebnis, an das ich mich erinnere war mein erster Tag im Kindergarten, den ich erst mit 5 Jahren besuchte, aber auch nur, weil dieser Tag mit einem heiteren Ereignis endete.
  • Anmerkungen

    02.09.2016, Chris
    " in der Levante des mittleren Ostens zu verbleiben" Was soll dies sein? Ich nehme an der Nahe Osten. Wenn man genügend Bildungshintergrund hat, dann übersetzt man nach wie vor "middle east" aus US-amerikanischen Texten ins Deutsche mit "Naher Osten", vor allem wenn es um die Levante geht.

    @ bossel: Ich mag Ihnen ein Stück weit zustimmen (unten mehr), aber "sich mit nationalchinesischem Nonsens beschäftigt" ist eher missverständlich, "Nationalchina" ist politisch heute die Republik China/Taiwan, was Sie wohl (richtig) sagen wollen, wäre "nationalistisch-chinesischem Nonsens", dies sehe ich genauso.
    Allerdings abgeschwächt, nachsichtiger, eventuell auch offenere. China scheint mir da diesbezüglich auf dem geistig-nationalistischen Stand von Wissenschafts-Europa des 19. Jahrhunderts zu sein, als die Wiege der Menschheit doch unbedingt in Europa, im Bereich der "überlegenen Weißen". Aber europäische Wissenschaftler haben das überwunden und nun ist die Out-of-Africa-Theorie die herrschende. Und sie ist sehr herrschend, beherrschend und duldet quasi keine andere Gedanken und Theorien. Insofern wäre eine auch rein nationalistische chinesische Theorie eine Bereicherung und Chance, die Funde und Wertung neu zu überprüfen, validieren, werten und gewichten.
    Bisher gibt es ja die deutliche Tendenz jeden neuen Fund in dem Out-of-Africa-Modell irgendwie unterzubringen, statt neue Funde dazu zu nutzen, das Modell auf Plausibilität zu überprüfen (dies ist menschlich aber durchaus normal).
  • Das gute Plastik

    02.09.2016, Thomas Schmidt
    Den Vergleich mit Baumwolle finde ich etwas kurz gegriffen. Wie sieht es denn mit Leinen, Hanf, Bambusvikose oder Tencel aus? Das sind alles Textilien aus natürlichen Rohstoffen, die ich jedem Polyester vorziehe. Denn sie sind nicht nur umweltfreundlicher, haben bessere Eigenschaften sondern sind auch noch deutlich haltbarer als ihre künstlichen Cousins. Gerade den Schwammeffekt haben manch andere Materialien eben nicht und kombinieren lassen sie sich sowieso. Vielleicht bilde ich es mir nur ein, aber Forschung scheint oft einem Not-Invented-Here-Syndrom zu unterliegen. Ich hoffe, der fehlgeleitete Fixierung auf Baumwolle und vor allem auf Erdöl-basierende Textilien in der Industrie wird bald einmal entgegengewirkt. Wenn das zudem zu weniger Wegwerfkleidung führt, wäre das nur zu begrüßen.
  • Das soll ja auch gar nicht gelesen werden.

    01.09.2016, A.Franke
    Seitenlange Texte in winziger Schrift, gerne auch auf Englisch, das wahrscheinlich sogar für Muttersprachler schwer verständlich ist.
    Neulich fand ich tatsächlich was in einfacher (englischer) Sprache, was dann aber wieder sehr allgemein wirkte.
  • was ist Leben ? eine Frage der Definition

    01.09.2016, carsten
    Leben bedeutet hier ja nicht unbedingt Geist und Bewußtsein? Oder doch ? Ich glaube wenn man Leben auf einen abgeschlossenen Bereich ( z.B. durch eine Zellwand) reduziert, der entweder unendlich lange lebt, oder sich durch Vervielfältigung fortpflanzt, man die Kriterien so niedrig angesetzt hat, dass Leben wohl schon seit der Planetenentstehung bzw seit Entstehung der Materie vorhanden sein müßte. Theoretisch könnten Zellen ja auch im Vakuum durch Druckanpassung existieren. Der Stoffwechsel der Menschen allerdings würde sich wahrscheinlich im Vakuum sehr schwer tun, dort existieren zu können, weil die Flüssigkeiten dort ja nicht soviele Gase aufnehmen könnten ... der Stoffwechsel also ziemlich langsam sein müßte.

    Vielleicht ist ja Leben durch elektromagnetische Kräfte einwirkend im Vakuum und Schwerelosigkeit auf bestimmte Materie entstanden. Elektromagnetische Kräfte ganz am Anfang der Entwicklung von Leben, würde doch auch irgendwie eine einfache Hoffnungen auf ein geistiges Mehr , einer nur erahnbaren Quintessenz unseres einfachen Lebens machen, die letztendlich ja Antrieb für Forschung , Kunst etc ist .. und vorallem dieses einfache Zelleben -siehe oben- aufwerten würde
  • Nein,

    01.09.2016, kreuz
    es heißt schon „Wie man sein Kind“. Akkusativ Singular. Beitrag lesen bildet :-)
  • Das heißt:

    01.09.2016, Name Erforderlich
    Wie man seinem Kind...
  • Es heißt "sich erinnern"

    31.08.2016, Alexander R.
    Sehr geehrter Herr Fischer,

    vielen Dank für diesen interessanten Artikel. Ich möchte lediglich anregen, das Verb "erinnern" reflexiv zu gebrauchen, wie es im Deutschen bisher noch üblich ist. Wenigstens noch so lange, bis die andere Variante als vollwertige Alternative in den Duden aufgenommen wird. Vielen Dank.
  • Datenschutzerklärungen wird nie jemand lesen wollen.

    31.08.2016, Klaus Schröder
    @Wolfgang J.
    Und? Dann klicken alle die Ja's durch, weil das einfach nur nervt. Die Leute wollen sie ja auch nicht verstehen. Alle vertrauen darauf, dass alles schon seine Richtigkeit haben wird. Und das Vertrauen darauf, das alles funktionieren wird, ist die Grundlage aller Verträge. So funktioniert das halt.

    Am Ende ist eine Datenschutzbestimmung immer nur ein juristisches Konstrukt, welches nur nachträglich professionell daraufhin geprüft werden kann, ob die Klauseln überhaupt gültig sind. Letztlich kann man den Datenschutz daher auch nur durch Gesetze regeln.

    Das gleiche gilt ja auch für AGBs und andere allgemeine Bestandteile eines Vertrags. Haben Sie schon mal in Ihrem Supermarkt nach den AGBs gefragt? Da könnte man auch ohne Probleme sein Kind für ein Bier verkaufen, wenn es denn rechtlich zulässig wäre. Ich glaube nicht, dass ein Kunde die dort je sehen wollte.

    Als ich mal im Krankenhaus lag und eine OP durchgeführt werden sollte, stand bei der Einverständniserklärung ebenfalls etwas von allgemeinen Bestimmungen, denen ich ebenfalls zustimme. Da habe ich damals nachgefragt, wo die denn seien. Ich musste dann letztlich zur Pforte und habe danach gefragt. Die haben mich erst mal nur doof angeschaut. Dann kam der Kommentar: "Das wollte hier noch nie jemand haben." Aber ich habe sie immerhin bekommen.

    Aber so ist es halt: Die Datenschutzbestimmungen wird nie jemand lesen wollen.
  • Wenn ich nein sage, bin ich raus!

    31.08.2016, S. Bernstein
    Wozu soll ich also die Bedingungen lesen? Nur wenn ich ja sage darf ich mitspielen.
    Unmoralische Klauseln sind sowieso ungültig.
    Im Prinzip sind alle diese Nutzungsbedingungen einseitige Vorgaben an denen ich sowieso nichts ändern kann.
  • Publiziert in Current Biology (Cell Press)

    31.08.2016, EinGuterFreund
    Die Darstellung von Spektrum.de ist gar nicht so falsch wenn mich meine Englischkenntnisse gerade nicht aufs übelste hintergehen.
    Hier der Abstract der Authorin aus der Orginalpublikation

    "Summary

    The presence of mitochondria and related organelles in every studied eukaryote supports the view that mitochondria are essential cellular components. Here, we report the genome sequence of a microbial eukaryote, the oxymonad Monocercomonoides sp., which revealed that this organism lacks all hallmark mitochondrial proteins. Crucially, the mitochondrial iron-sulfur cluster assembly pathway, thought to be conserved in virtually all eukaryotic cells, has been replaced by a cytosolic sulfur mobilization system (SUF) acquired by lateral gene transfer from bacteria. In the context of eukaryotic phylogeny, our data suggest that Monocercomonoides is not primitively amitochondrial but has lost the mitochondrion secondarily. This is the first example of a eukaryote lacking any form of a mitochondrion, demonstrating that this organelle is not absolutely essential for the viability of a eukaryotic cell."
    Karnkowska et al, 2016