Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Schöne Sichtweise

    26.12.2016, Kokee Thornton
    Als Künstler und totale Matheniete habe ich die Verbindung zwischen der Mathematik und der Kunst bisher nur in den Perspektiven-Berechnungen nachvollziehen können. Jetzt sehe ich das Ganze in einem neuen Zusammenhang :) Cool. Schöner Artikel.
  • Unendlich vs Undefiniert

    26.12.2016, Rainer2507
    Die Behandlung von Unendlichkeiten in der Mathematik fand ich nie wirklich richtig gelöst. Sicherlich soll die reine Mathematik auch Mengen kennen und verarbeiten können, für die es in der Natur keine Entsprechung gibt. Also sehr wohl über physikalische Grenzen hinaus. Grenzen machen jedoch auch in einer Mathematik Sinn. Zu setzen, das die Menge der natürlichen Zahlen unendlich sei, ist ohne weiteres hinnehmbar, da allein schon mit dem Mengenbegriff selbst einhergehend. Jedoch trifft diese Bedingung genau nur einmal zu: bei der Setzung von Unendlich für die Kardinalzahlen. In allen anderen Fällen, also kardinal kleiner unendlich ist die Menge von N begrenzt (eben durch die Angabe der für diese Mengen maximale Kardinalzahl). Da sich jeder Menge Kardinalzahlen zuordnen lassen, muss jede (kardiale) Menge eine endliche Menge sein. Mengen ohne Angabe der max. Kardinalzahl sind nicht unendlich, sondern unzureichend definiert. Unendlichkeiten machen auch in der Mathematik keinen Sinn. So ist selbst die Null nicht unendlich Nichts.

    P.S. unabhängig davon begrüße ich Ihre Formelwelt sehr. Diese hatte ich in der Schule sehr vermisst. Die Lehrer hatten nur das Vorgegebene weitergeben können, und wie man es richtig anwendet, jedoch nicht, worauf die Vorgaben beruhten oder wie diese zustande kamen. Wir wollten verstehen, nicht indoktriniert werden.
  • lässiger Typ

    26.12.2016, Bernd
    Dieser Freistetter, schon ein lässiger Typ.
    ich empfehle seinen Podcast "Sternengeschichten".
    Jede Episode ist nur 10-15min lang, das macht die sache knackig.

    Bernd
  • Rel

    24.12.2016, Michael
    @Lehmann
    Im Grunde stimme ich ihnen zu.

    Ihren Kommentar an Cero möchte ich zurückweisen.
    Der übliche konfessionsgebundene Religionsunterricht aus meiner Zeit war nicht sehr hilfreich. Ich hatte seinerzeit als Schüler um Einführungen in das Verständnis anderer Religionen gebeten, das war aber ausdrücklich nicht gewünscht. Schade. Ich hoffe, das ist Heute nicht mehr so. Ansonsten könnte das durch ein Fach "Ethik" durchaus ersetzt werden.
  • Kaputte Gesellschaft

    24.12.2016, Siegfried
    Wie kaputt ist diese Gesellschaft geworden. Kranke Gehirne erfinden Roboter für den Stellvertreter-Koitus. Gottseidank werden daraus keine weiteren kranken Spezies geboren. Aber das bekommen diese Bio-Idioten auch noch hin.
    Leider.
  • Impfung erweist sich als zu 100 Prozent wirksam

    24.12.2016, Dirk
    Ziemlich reißerischer Titel für eine, in dieser Form, unhaltbaren Aussage!
  • Danke ...

    23.12.2016, Fritz Kronberg
    ... Herr Dr. Quentmeier für die Geduld, mit der Sie dem offenbar vom Fanatismus "infizierten" Herrn Silberg unermüdlich die Fakten um die Ohren schlagen. Bei Herrn Silberg wird das ohne Effekt verpuffen, aber vielleicht wird das den einen oder anderen noch nicht fanatisierten etwas zum Nachdenken bringen.
    Im Übrigen: wer den Klimaschutz für das zentrale Anliegen hält, sollte sich logischerweise für die Kernenergie stark machen. Mit der Logik haben's die Grünen aller Schattierungen allerdings nicht so sehr.
  • Big Bang Theory

    23.12.2016, Olaf Schlüter
    Nur weil den Autoren von "Big Bang Theory" schon 2013 eine "Kissing Machine" eingefallen ist, kann man der erwähnten Maschine ihren Rang als "welterste" nicht streitig machen. Sonst wären wir auch schon seit Jahrzehnten auf etlichen entfernten Himmelskörpern gelandet, einschliesslich bspw. des Mars. Wir warten aber immer noch auf die "welterste" bemannte Marsmission.
    Die Idee, ein Verbot der Sexroboter zu fordern, kann ich nicht nachvollziehen. In freien Ländern wie unseren ist ein Verbot nur zu rechtfertigen, wenn echter materieller Schaden droht - und der befürchtete Schaden ist sehr ideell. Es verträgt sich nicht mit der Idee der Freiheit, Kultur gesetzlich zu gestalten. Eine These, die auch im Rahmen der Debatte um eine "Leitkultur" zu beachten ist.
    Kulturkritik könnte man aber heftig üben, wenn Sexroboter Usus werden. Unser Verhältniss zu Liebe und Sex würde dann noch materialistischer werden, als es heute schon ist, also noch mehr auf Erlangung sexueller Lust ausgerichtet als heute schon. Man kommt sich ja heute schon wie ein Überbleibsel längst vergangener Zeiten vor (und wird mitunter auch so angeschaut), wenn man darauf hinweist, dass Liebe viel mehr ist als nur der Wunsch nach Sex und Paarbeziehungen sehr viel mehr leisten als nur die Verfügbarkeit eines Sexpartners sicher zu stellen.
  • Clevere Grafik-Tricks von Vahrenholt und Lüning auf der "Klimaskeptiker"-Website WUWT

    22.12.2016, Stefan Rahmstorf
    Abkühlung vorhergesagt, aber die globale Temperatur eilt von Wärmerekord zu Wärmerekord? Wenn Klimaleugner nicht mehr weiter wissen, weil die Messdaten partout nicht zu ihren Thesen passen, greifen manche zur Ultima Ratio: dem Bestreiten und Diskreditieren der Messdaten. So machen es Vahrenholt und Lüning auf WUWT mit den NASA-Daten.

    Bei den Wissenslogs von Spektrum erkläre ich, mit welchen Tricks sie auf WUWT die Leser für dumm verkaufen: http://scilogs.spektrum.de/klimalounge/fritz-vahrenholt-und-sebastian-luening-beharren-auf-abkuehlung/
  • Bitte einmal googlen!

    22.12.2016, Heinrich Sauer
    " ... das welterste Kusstransfergerät" Bitte einmal googlen nach "The Big Bang Theory - Howard's kissing machine" das war vor 2013. Vorsicht mit der unbesehenen Übername von Superlativen.
    Entsprechen der neuesten Rechtssprechung de LG Hamburg (vulgo Linkverbot) habe ich hier nicht verlinkt. Die Suche dazu: "Rechtsunsicherheit für Links" "Heise"
  • Dramatische Folgen?

    22.12.2016, Arne
    Was genau sind denn die "dramatischen Folgen". Dieser Titel wirkt doch etwas reisserisch und dann kommt der Teaser aus dem Inhalt nicht mal im Artikel vor?
  • Was soll das Weltuntergangsbild?

    22.12.2016, Florian Mengedoht
    Ich finde das Bild hier unnötig, da manche Leute dadurch panisch werden..Mag sein, daß die Polumkehr uns zu Sonnenhüten zwingt, das Leben sich sehr verändert. Aber in erster Linie finde ich es interessant und erstmal nicht beängstigend.
    Das Bild paßt eher zu einem Gammablitz in der Nachbarschaft des Sonnensystems..
    Antwort der Redaktion:

    Ich muss Sie enttäuschen: Auch ein Gammablitz wäre nicht so schön bunt. Wir würden einfach alle Blasen werfen und tot umkippen, und alles was grün ist, wird dann bald braun. Das war keine politische Metapher.

    Grundsätzlich gibt es von Magmaströmen in 3000 Kilometern Tiefe sehr wenig brauchbare Abbildungen, so dass man letztendlich nur die Wahl zwischen verschiedenen gleichermaßen unpassenden Ersatzbildern hat.

  • Warum sollte das Propaganda sein?

    22.12.2016, Konrad Lehmann
    Zu den sozialen Fähigkeiten von Menschenaffen gibt es in den letzten Jahren viel faszinierende Forschung. Auch Michael Tomasello vom MPI für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig hat verschiedentlich gezeigt, dass Menschenaffen soziale Fähigkeiten fehlen, die bei Menschenkindern ganz normal sind: Empathie, Vertrauen, selbstlose Kooperation, Nachahmen. Das ist offensichtlich alles noch nicht abschließend geklärt. Aber es scheint, dass sich der Mensch gerade durch seine Fähigkeit zur sozialen Einfühlung von seinen nächsten Verwandten unterscheidet.
    Zunächst: Das ist sowieso erst einmal Wissenschaft, egal, ob es einem passt oder nicht. Aber auch, wenn man (unwissenschaftlich) etwas Normatives daraus gewinnen will, dann kann das doch nur lauten: Der Mensch ist Mensch dadurch, dass er altruistisch ist.
    Und das ist doch das Gegenteil von neoliberaler Ideologie.
    Ich wünsche allseits ein Frohes Weihnachtsfest.
  • Kein falscher Ansatz

    22.12.2016, Matthias Oertle, Zürich
    Die eigentlichen Thesen von Zangger werden im Artikel gar nicht aufgegriffen, wie ja auch jegliche bibliografischen Angaben zum Buch einfach fehlen. Zusammengefasst: Der ganze östliche Mittelmeerraum wird um 1200 v. Chr. von heute bekannten Kulturkreisen bedeckt – mit Ausnahme von Westkleinasien. Die uns bekannten Quellen (ägyptische Tempelinschriften, Keilschriftarchive aus Hattuša, trojanische Kontingente bei Homer) weisen aber alle auf wichtige Königreiche in dieser Region hin. Zangger sagt, es ist an der Zeit, diese Region archäologisch zu erforschen und legt hierfür auch gleich einen Katalog von über 400 Siedlungen vor, die es auszugraben gäbe. Was soll an diesem Ansatz falsch sein?
  • Achja, Tomasz?!

    22.12.2016, Angela Franke
    "Jeder tut Dinge so, dass er davon irgendwann irgend einen Nutzen hat."
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    Wie trifft das denn auf mein Beispiel mit der Rettung des Ertrinkenden Zu und auf viele andere ähnlich gelagerte Fälle?
    In einem solchen Fall denkt man nicht an Vorteile, höchstens an mögliche Nachteile um die Befürchtungen dann zu verwerfen.