Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Dankbar

    18.02.2016, Dr. Wolfgang Muß
    Die Anbieter-Plattform ist mir - trotz häufiger www. - Literatur-Recherchen - bisher noch nicht wirklich untergekommen. Der m. E. lobenswerte Beitrag der kasachischen Neurowissenschaftlerin Alexandra Elbakyan kann darin gesehen werden, dass Sie - solidarisch - aus Ihrer früheren, eigenen Not heraus - "VERLAGs-copyright-geschützte" wissenschaftliche Artikel möglicherweise "kupfert" (illegal beschafft). Diese Artikel werden in einer allgemein und kostenfrei zugänglichen Datenbank ablegt. Damit wird angehenden Wissenschaftlern wie auch solchen mit geringen oder keinen finanziellen Mitteln (z. B. sog. 3.Welt-Länder!) die Möglichkeit eröffnet, wissenschaftliche Arbeiten - statt in sonst zu abbonierenden, kostenpflichtigen Zeitschriften zu lesen, sowohl in der PRINT EDITION wie auch ONLINE, z. B. via PPV (pay-per-view)-Artikel zu KAUFEN (1 Artikel durchschnittlich von !€25 bis €50.-!) - dadurch kostenlos herunterzuladen und einzusehen.
    Ein ähnliches bzw. gleiches Problem hatte ich früher in den späten 70er-Jahren auch, als ich während meines Studiums benötigte Artikel aus NICHT in der Fakultäts- und Hauptbibliothek einsehbaren Zeitschriften entweder mühselig - da mit einiger Arbeit verbunden - direkt bei den Autoren oder aber über Fernleihe bestellen musste, in der Hoffnung, diese angeforderten Arbeiten als Reprint oder Kopie überhaupt oder jemals zu erhalten. Heute wird freier Zugang zu älteren Arbeiten (= etwa 2-3 Jahre und mehr zurück) in NUR GANZ WENIGEN qualitativ hochstehenden Zeitschriften gewährt (ich weiss z. B. von SAGE-publications und derenJHC=Journal Histochemistry and Cytochemistry, sowie RUPRESS=Rockefeller University Press mit deren JCB=Journal of Cell Biol und möglicherweise noch einige andere Zeitschriften. Diese Publikationsorgane müssen aber entsprechend potente Geldgeber, Mäzene oder finanziell unabhängige Vereine hinter sich haben, weil sich die Freigabe sonst nicht rechnen würde.
    Die Argumente der vorigen Kommentatoren treffen m. E. zumeist zu ("Freier Zugang zu allem Wissen!" - "Verlage veröffentlichen die Fachartikel ohne Honorar < von mir ergänzt: "AN DIE AUTOREN" > zu bezahlen im Austausch gegen den karrieentscheidenden Impact-faktor" - "Die Verlage verkaufen die Artikel dann für viel Geld" - "kein Mensch sieht ein, 100€ oder weitaus mehr dafür im Monat zu bezahlen" vs. statement im Spektrum.de-Artikel "jährlichen Reinerlös von über einer Milliarde Dollar".....(man könnte noch weitere für die Verlage sehr negative Argumente bringen... ich glaube aber, über kurz oder lang werden die Verlage (zu Recht) die Konkurrenz von Open Access Publications und ähnlichen kostenfrei publizierenden Systemen zu spüren bekommen.
  • Und die Zeit?

    18.02.2016, Frank
    Raum und Zeit sollen ja in der Raumzeit zusammenhängen. Dann müssten Gravitationswellen ja auch die Zeit beeinflussen oder?

  • Unterschiedliche Situatuion in Kultur und Wissenschaft

    18.02.2016, Dancing-Kolibri
    Die Situation in der Wissenschaft ist komplett anders als die in der Kunst- & Musikszene. In der Wissenschaft machen die Forscher.innen die Arbeit und die Steuerzahlenden bezahlen sie oft. Die Verlage veröffentlichen die Fachartikel ohne Honorar zu bezahlen im Austausch gegen den karrieentscheidenden Impact-faktor (so wird der Einfluss der Forschenden gemessen (steigt mit der Anzahl Leser & Zitate). Die Verlage verkaufen die Artikel dann für viel Geld über die Bibliotheken der Universitäten (wieder oft steuerfinanziert) an die Wissenschaftler.innen zurück. Dieses System hat mitlerweile zu einer riesigen Publikationsflut geführt. Und auch dazu das viel zu viele Doktoriende und Postdocs beschäftigt werden, die dann in der Wissenschaft keine Zukunft haben. Es ist ein Schneeballsystem und eine Blase wie aus der Finanzwelt.
  • Millionen Fachartikel illegal im Netz verfügbar

    18.02.2016, Uwe Geyer
    Hatten sich Aristoteles oder Archimedes ihre Erkenntnisse bezahlen lassen?
    Freier Zugang zu allem Wissen!
    Ehre wem Ehre gebührt.
  • @ #1

    18.02.2016, Planloser
    Mein Mitleid hält sich in Grenzen den es hat sich bis heute nicht geändert. Die Presse ist leider auch zu zerstritten eine gemeinsame Paypal zu erschaffen, kein Mensch sieht ein 100€ oder weitaus mehr dafür im Monat zu bezahlen - 10€ für alles und es wird nach Klicks und Aufwand abgerechnet, damit haben dann alle gewonnen. Aber nein der Kuchen soll nicht festgelegt und dann aufgeteilt sein sondern der Kuchen muss ständig wachsen und undefiniert sein.

    Im Musik und Film Bereich stellt der legale Weg völlig belanglose Unzulänglichkeiten dar die es Illegal nie gab. Wenn ich im Zug sitze und einen Film ansehen will, sei es auf einen Tablet oder einem Handy, bringt es mir nichts in der Bahn einen 4k Film über Edge streamen zu wollen, bei OGG/MP3 der gleiche Misserfolg, ohne Internet geht fast nie etwas.
  • Vermischung mit Neandertaler trotzdem möglich?

    18.02.2016, Frederik Schaffner
    Eine interessante These, die bei mir allerdings noch nicht vollkommen in das Gesamtbild passen will. Wie fügt sich die vorliegende Theorie mit den jüngsten Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig zusammen? Diese spricht von einer Vermischung der Gattungen Homo Sapiens und Neanderthalensis vor vermutlich 100.000 und erneut vor 50.000 Jahren. Diese wirke auch heute noch in Form von rund 2% Neandertaler-Erbgut in unseren Genen nach.

    Der Neandertaler verschwand vor etwa 40.000 Jahren. Falls ein entvölkertes Europa tatsächlich erst vor 12.000 Jahren erneut durch den modernen Menschen besiedelt wurde, kann diese vorherige Vermischung zumindest nicht in (Mittel-)Europa stattgefunden haben. Ansonsten wären diese genetischen Anteile ebenfalls ausgestorben und nicht heute noch nachzuweisen.

    Als "Schmelztiegel" kämen demnach nur die äußerst ost- bzw. südostwärtigen Siedlungsgebiete des Neandertalers in Frage, die stetig eisfrei waren und ein Überleben der späteren Wiederbesiedler Europas ermöglichten.
    Antwort der Redaktion:

    In der Tat geht man zumeist davon aus, dass das Vermischungsereignis, das Menschen nichtafrikanischer Herkunft die heute noch erhaltenen Reste von Neandertaler-DNA bescherte, im Nahen Osten stattgefunden hat - was natürlich nicht ausschließt, dass es auch in Mitteleuropa zu solchen Vermischungen kam, die dann aber samt ihrer Trägerpopulation verschwanden. Um einen Fall nach diesem Muster könnte es sich möglicherweise bei dem Fund Oase 1 aus Rumänien handeln.

    Beste Grüße, jd/Red

  • nicht nur hier und dies ...

    18.02.2016, kdm
    Mit Musik und Filmen (& Software, & Games, Newspapers, Magazine...) wird solch illegales Angebot schon lange & immer noch praktiziert. Nicht nur von Googles Youtube sondern auch auf zig Websites, die dann zum download auf eine der vielen Filehoster-Seiten verweisen, wo man den Film, das Video oder das Musikalbum herunterladen kann, ohne dass Urheber und Eigentümer gefragt oder gar beteiligt werden.
    Ich erinnere auch, wie die "Qualitäts"presse noch vor 10 Jahren Kritiker dieser illegalen Praxis verlacht hat: "die haben doch nur das Internet verschlafen" etc. ... Heute geht's ihnen ebenfalls an den Kragen, weil auch ihre "Ware" im Internet jederzeit (sogar schneller als ihr bedrucktes Papier) frei verfügbar ist. Als Geschädigter im Musikbereich hält sich mein Mitleid mit diesen ahnungslosen Zeitungsvollschreibern in Grenzen.
    Antwort der Redaktion:
    Die Zuschrift wurde um einen Link gekürzt.

    Die Redaktion
  • Verwilderte Hauskatzen

    18.02.2016, Frederik Schaffner
    VIPs erhalten durch ihren Bekanntheitsstatus leider großes Medienecho und Applaus für ihre Äußerungen, egal wie unqualifiziert sie sind. Wie so oft gilt die Regel: Wer am lautesten schreit, den Niedlichkeitsfaktor ausschlachtet und die ganze Melange mit seinem Bekanntheitsbonus verbindet, darf auch unbelegte und teils sogar abstruse Behauptungen aufstellen, ohne als Idiot zu gelten.

    Selbiges kann man leider auch in Deutschland sehen. Gerade internationale Tierschutzorganisationen wie PETA machen auch hier gezielt Stimmung gegen alles, was nicht in ihr radikales ideologisches Weltbild passt. Auch hier wird die bewährte Mischung aus Emotionen, VIPs, maßgeschneiderten (schein-)wissenschaftlichen Publikationen und Populismus offen Hetze gegen vermeintliche Feinde wie z.B. Jäger betrieben. Über bekannte, dem Milieu nahe stehende Parteien wurden die Lobbyisten salonfähig und sogar an der Gesetzgebung der Landesjagdgesetze beteiligt. Die Folge davon kann in mehreren Bundesländern aktuell begutachtet werden: Verbot zum Abschuss verwilderter Katzen, wildernder Streuner, Beschränkung der Fuchsjagd usw. bar oder sogar entgegen jeglicher wissenschaftlicher Grundlage.

    Die Singvögel, Bodenbrüter und Amphibien, deren Bestände durch die industrialisierte Agrarwirtschaft und Habitatverlust bereits schwer angeschlagen sind, waren und sind jedoch auf Hilfe gegen diese zusätzliche Erhöhung im Prädatorendruck durch ausgesetzte "Mimis" und "Fiffis" angewiesen. So verkehrt die ideologische Verblendung vieler "Naturschützer" bei gleichzeitig mangelnder wissenschaftlicher Grundlage einmal mehr das erwünschte Ziel ins Gegenteil.

    Dass im Geheimen von einzelnen Organisationen wie dem BUND kommerziell zum Ökotourismus betriebene Vogelschutzgebiete aufs Schärfste von Katzen und Füchsen gesäubert werden, lässt so manche fromme Gesellschaft schlecht aussehen und zeigt die Naivität einzelner VIPs, die sich vor deren Karren spannen ließen.
  • 5-D-Speicher?

    18.02.2016, Klaus Hartmann
    5-dimensional klingt ganz toll, ist bei Licht betrachtet aber Blödsinn. Wenn ein Kind mit Bauklötzen spielt, kleinere und größere mal hochkant und man liegend anordnet, hat es keine zwei weiteren Dimensionen geschaffen. Nichts anderes wird hier mit Daten gemacht.
  • Gleiche Meldungen bei deutschen Qualitätszeitungen

    18.02.2016, PM
    Ich hätte ja, da Sie ein deutsches Publikum ansprechen wollen, anstelle des Guardian auch eine deutsche "Qualitätszeitung" verlinkt, z.B. den Spiegel, der schrieb

    "Eisberg B09B hat schon öfter Schlagzeilen gemacht, jetzt gilt der Gigant vor der Küste der Antarktis als Pinguin-Killer: Forschern zufolge hat er eine Kolonie um 170.000 Tiere schrumpfen lassen. "

    Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/antarktis-eisberg-droht-pinguine-auszurotten-a-1077261.html

    Viele Grüße
    Antwort der Redaktion:
    Ich wollte den Kolleginnen und Kollegen nicht zu nahe treten ;-). Spiegel online gehörte allerdings zu den wenigen, die nicht davon sprachen, dass B09B die Pinguine direkt getötet hat. Da waren viele andere leider schlechter informiert.
  • Cannabisverbot historisch

    17.02.2016, Dongo
    Nicht vergessen sollte man das de facto Verbot von Hanf durch die Cannabis-Steuer in den USA im Jahre 1937 aufgrund von ökonomisch-politischen Interessen und Harry J. Anslingers persönlicher Kampf gegen Cannabis/Marijuana. Und das im "war on drugs" Myriaden von Dollar sinnlos verschwendet wurden, die sicher weitaus sinnvoller hätten verwendet werden können.
  • Sofern man nicht vergisst, wie man den Speicherkristall ausliest und die digitalen Daten interpretiert....

    17.02.2016, Sikasuu
    ...und wo man den/die Speicher hingelegt hat:-))
    .
    Eine tolle Lösung, solange die Technologie die gesellschaftlichen Umstände usw. lückenlos weitergegeben werden.
    .
    Andernfalls werden die, die nach uns kommen, diese Speicherchristalle als "mystische" Schmuckstücke beim gemeinsamen Regentanz ums Lagerfeuer verwenden. Wenn sie sie denn wiederfinden:-))
  • Klischees über die Kopenhagener Interpretation

    17.02.2016, André Wagner, Leipzig
    Die "Zwei-Welten-Theorie" von Bohr kommt dadurch zu Stande, dass es Menschen sind, die Physik betreiben, und dass in der Welt, die wir erleben, in der wir wahrnehmen und handeln und Wissenschaft betreiben (zu der also auch die Versuchsaufbauten und Messapparate gehören), sich die Objekte nicht wie „Quantenobjekte“ verhalten. Die Phänomene, um die es hier geht, können wir überhaupt erst untersuchen, indem wir bestimmte Versuchsaufbauten realisieren. Und für diese Aufbauten sieht Bohr die „Notwendigkeit klassischer Begriffsbildungen“, wie es richtig in einem Lexikoneintrag hier auf "Spektrum" zur Kopenhagener Interpretation steht.
    Weiterhin heißt es in diesem Eintrag: "Dies bedeutet erstens, dass der Rolle des Beobachters in der Quantenmechanik eine herausgehobene Bedeutung zukommt. Das liegt daran, dass im Rahmen der Kopenhagener Deutung die Wechselwirkung zwischen Objekt und Apparat weder ignoriert oder zum Verschwinden gebracht noch explizit untersucht werden kann. In diesem Sinn gibt es keine Unabhängigkeit des untersuchten Objekts vom Beobachter."
    Im Artikel wird das verzerrt dargestellt, wie die Abhängigkeit vom Beobachter zu verstehen ist. Bohr steht der Transzendentalphilosophie Kants nahe. Er reflektiert auf die Möglichkeitsbedingungen unseres physikalischen Wissens.
    Zum Abschluss lasse ich Heisenberg zu Wort kommen. Aus „Quantenphysik und Philosophie“: „Wenn wir beschreiben wollen, was in einem Atomvorgang geschieht, so müssen wir davon ausgehen, dass das Wort ‚geschieht‘ sich nur auf die Beobachtung beziehen kann, nicht auf die Situation zwischen zwei Beobachtungen. Es bezeichnet dabei den physikalischen, nicht den psychischen Akt der Beobachtung, und wir können sagen, dass der Übergang vom Möglichen zum Faktischen stattfindet, sobald die Wechselwirkung des Gegenstandes mit der Messanordnung und dadurch mit der übrigen Welt ins Spiel gekommen ist. Der Übergang ist nicht verknüpft mit der Registrierung des Beobachtungsergebnisses im Geiste des Beobachters.“ (S. 56)
    „Die Begriffe der klassischen Physik sind nur eine Verfeinerung der Begriffe des täglichen Lebens und bilden einen wesentlichen Teil der Sprache, die die Voraussetzung für alle Naturwissenschaft bildet. Unsere wirkliche Lage in der Naturwissenschaft ist so, dass wir tatsächlich die klassischen Begriffe für die Beschreibung unserer Experimente benützen und benützen müssen, denn sonst können wir uns nicht verständigen.“ (S. 58)
    Heisenberg geht auch auf die Möglichkeit ein, den Untersuchungsgegenstand mitsamt der Messanordnung quantenmechanisch zu beschreiben, weist aber darauf hin, dass es letztendlich keinen Unterschied am Ergebnis eines Experiments bewirkt. „Denn die Messanordnung verdient diesen Namen ja nur, wenn sie in enger Berührung steht mit der übrigen Welt, wenn es eine physikalische Wechselwirkung zwischen der Messanordnung und dem Beobachter gibt. Die Unsicherheit über das mikroskopische Verhalten der Welt wird also in die quantentheoretische Beschreibung des Systems hier genauso wie in der ersten Deutung eindringen. Wenn die Messanordnung von der übrigen Welt isoliert wäre, dann würde sie keine Messanordnung mehr genannt werden können, und sie könnte nicht mehr in den Begriffen das klassischen Physik beschrieben werden.“ (S. 59-60)


  • Gratuliere!

    17.02.2016, Liane Mayer
    Das ist doch einmal eine erfreuliche Nachricht - hoffentlich hört (oder liest) man bald von erfolgreichen Anwendungen!
  • Aber, aber, wer wird denn gleich in die Luft gehen!

    16.02.2016, Dr. Armin Quentmeier
    Herr Lingenhöhl hat in seinem bemerkenswerten Artikel die Auswirkungen der Windkraft auf die Vogelwelt dargestellt und sich gegen den Ausbau der Windkraft in Waldgebieten gewandt und er hat diese Meinung mit der Faktenlage begründet. Dazu habe ich eine Reihe von Zahlen, Daten und Fakten über die geringe Bedeutung, die große Unzuverlässigkeit der Stromerzeugung durch Windkraft, die mangelnde Speichermöglichkeit von Strom und die hohen Kosten gebracht. Alle Angaben kommen von Spiegel, FAZ, agora-energiewende und dem Umweltbundesamt, also von ausgesprochen seriösen Quellen und auf der Basis dieser Fakten habe ich argumentiert, manches auch wiederholt (repetitio est mater studeorum!). Die energiepolitische, ökologische und ökonomische Unsinnigkeit der Windkraft und die Naturzerstörung durch Windmühlen sind damit hinreichend belegt, jedenfalls für alle, die keine ideologischen Scheuklappen vor den Augen haben und den Mut haben, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen.
    Daher fällt Ihr Vorwurf, die Diskussion sei „fruchtlos“ und nicht „lernträchtig“ natürlich auf Sie zurück. Denken Sie bitte an den berühmten Satz von Gustav Heinemann (aus dem Gedächtnis zitiert): „Wer mit einem Finger auf andere zeigt, sollte stets daran denken, dass drei Finger seiner Hand auf ihn zurückweisen“. Ich verweise noch einmal auf die Fakten und möchte mit einem Zitat meines Lateinlehrers schließen: „Manche lernen es nie, andere noch später!“