Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Fragen über Fragen

    10.10.2007, Horst Jablonski, Bochum
    Bleiben nur zwei Fragen: Wieviele der deutschen Nobelpreisgewinner - vor allem der letzten 15 Jahre - lehrten auch an deutschen Universitäten? Und gab es eben in diesen 15 Jahren nicht deutlich weniger deutsche Nobelpreisträger als vorher? Ich habe die Antwort ehrlich gesagt nicht parat, und ich lasse mich gern eines besseren belehren, aber mir schwant nicht nur positives bei diesen Fragen.
    Antwort der Redaktion:
    Seit 1991 gab es neun deutsche naturwissenschaftliche Nobelpreisträger (vier in Medizin, vier in Physik und einer in Chemie), was in etwa dem Durchschnitt der letzten 58 Jahre entspricht. Allerdings hat davon nur einer, nämlich Gerhard Ertl, einen Großteil seiner preisgekrönten Arbeiten an einer deutschen Universität durchgeführt.
  • Nobelpreise und Neoliberalismus

    10.10.2007, Egbert Scheunemann, Hamburg
    Seit 1949 haben Deutsche vierzehnmal den Nobelpreis für Physik bekommen, elfmal für Chemie und achtmal für Physiologie bzw. Medizin. Macht nach Adam Riese dreiunddreißig Nobelpreise in den zentralen naturwissenschaftlichen Fächern in nur 58 Jahren. Schneller als im Zweijahresabstand werden deutsche Forscher, also Vertreter eines kleinen 80-Millionen-Volkes, mit höchsten wissenschaftlichen Ehren ausgezeichnet – obwohl dieses Volk nur 1,3 Prozent der Weltbevölkerung ausmacht.

    Das ist der Kommentar der Realität zugunsten der Hochschulen und Universitäten, wie wir sie speziell nach den Reformen Ende der 1960er, An­fang der 1970er Jahre kannten: relativ offen zur Gesellschaft durch eine halbwegs demokratisch or­gani­sier­te interne Selbstverwaltung, durch hochgradige Unabhängigkeit der Forschungs­finan­zie­rung von profitinteressierten Konzernen und durch ein gebührenfreies, staatsfinanziertes Stu­dium für – tendenziell – alle. Das ist der Kommentar der Realität gegen die neoliberale, elitäre, reak­tio­näre „Exzellenz“-Durchidiotisierung unserer Universitäten, gegen Studiengebühren und die neo­li­berale Zurich­tung der universitären Ausbildung und Forschung auf die Kurzfristbe­dürf­nis­se des Marktes und die Profitinteressen des Kapitals
  • Abschaffung des Preisrätsels

    10.10.2007, Michael Schlosser, Wielandstr. 7, 09112 Chemnitz
    Warum hat man das monatliche Preisrätsel abgeschafft? Auch wenn evtl. kein Geld mehr für Preise zur Verfügung steht – da wird offenbar wieder mal am falschen Fleck gespart –, sollten Sie diese Reihe unbedingt fortsetzen.
    Antwort der Redaktion:
    Das Geld für die Preise ist nicht das Problem. Es ist der erhebliche redaktionelle Aufwand für die Bearbeitung der Rätsel, den wir besser dort treiben, wo mehr Leser davon profitieren.
    Unsere Online-Schwester spektrumdirekt bietet weiterhin jeden Monat eine mathematische Knobelei – sogar verpackt in eine fantasievolle Geschichte.
  • Überschnelle Expansion

    10.10.2007, Kurt Roller, Veringenstadt
    (1) Astronomie und Einstein gaben's kund:
    Der Raum ist endlich, unbegrenzt und "rund" -
    Und aus der Nebel Fluchtbewegung
    Schließt man auf eine Weltall-Dehnung.

    (2) Zieht man daraus die Konsequenz,
    Stets eingedenk der Äqu'valenz,
    Die zwischen Energie und Masse waltet,
    Der Weltprozess sich so entfaltet:

    (3) Am Anfang war ein einzig' Teilchenpaar,
    Das dadurch erst den R a u m gebar:
    Damit begann auch gleich die Z e i t,
    Denn "Raumzeit" klebt an Stofflichkeit ...

    (4) Symmetrisch war dies erste Paar,
    Im Spiegel gleichend sich auf's Haar -
    Nur durch die "Ladung" unterschieden:
    Als "Teil und Antiteil" beschrieben ...

    (5) Teil- und Antiteilchen am selben "Ort?"
    Warum zerstrahlen sie dann nicht sofort?
    Wie kommt's, dass nicht das Spiel verloren,
    Dass dennoch wird die Welt geboren?

    (6) Weil Ur-E-Druck, der ungeheuer groß,
    Die Materie bewahrt im Weltenschoß:
    Er hemmt Zerstrahlung jener Antipoden!
    (Die somit - quasi Pauli - streng "verboten" ...)

    (7)Wenn beide Teilchen auseinanderstreben,
    Gewinnen mit dem Abstand sie stabiles Leben:
    Da aber Raum mit der Materie wächst,
    Schnell viele Pare bilden sich zunächst!

    (8) Gekoppelt ist damit in jeder Phase
    Pro Teilchen eine "Raumzeit-Blase",
    Die gleich verschmilzt in Zeit und Raum:
    Das Ganze ähnelt Seifenschaum...

    (9) Der "Raumdruck" steigt somit im Takt
    Mit Zahl der Teilchen ganz exakt
    Und treibt sie stets nach allen Seiten:
    Wodurch Zusammenstöße sie vermeiden.

    (10) Der Raumdruck wirkt als Anti-Schwere:
    Entspricht der "Dunkel-Energie" der Leere,
    Die Massen auseinandertreibt,
    Die sonst der Ballung zugeneigt.

    (11) Entstanden ist auf solche Art
    Ein Welt-Keim, der - erst klein und zart -
    Gewaltig fing zu wachsen an
    Und so Stabilität gewann!

    (12) Doch war die große Teilchen-Inflation
    Nach kurzer Zeit vergangen schon:
    Sodass die überschnelle Expansion
    Uns heut' erscheint als "Explosion" . (Urknall!)
  • Neue Qualität besteht in der Selbstorganisation

    10.10.2007, Dr. Eckart Lefringhausen
    Am Schluss seines Artikels begründet der Autor seine Ablehnung einer starren Zweiteilung in belebte und unbelebte Natur mit einer zu großen Vereinfachung des Problems. Ich halte diese Auffassung für zu dogmatisch. Vielmehr sollte man die Frage, was Leben ist, nicht nur von dessen Beginn, sondern auch dessen Ende her aufrollen.
    Was ist denn der Tod eines Lebewesens? Doch wohl naturwissenschaftlich gesehen ein Sprung vom Leben in das Nichtleben, nämlich den rein chemischen Prozess der Verwesung. Sollte nicht deshalb umgekehrt der Beginn des Lebens auch ein qualitativer Sprung von der unbelebten zur belebten Natur sein? Nicht dass Leben auf chemische und auch physikalische Funktionen verzichten könnte. Vielmehr besteht m. E. die neue Qualität in der Selbstorganisation, mit der chemische und physikalische Prozesse zur Erfüllung der besonderen Lebensaufgaben eingesetzt und gesteuert werden.
  • Größere Fluchtgeschwindigkeit in der Vergangenheit?

    09.10.2007, Katja Ellbrunner-Thieme, München
    Auf eine Frage zum Thema Expansion des Universums finde ich keine Antwort. Es ist bekannt, dass die Fluchtgeschwindigkeit eines Objekts um so größer ist, je weiter es entfernt ist. Nun ist aber der Blick in die Weiten des Universums ein Blick in die Vergangenheit. Muss ich nicht daraus schließen, dass sich das Universum in der Vergangenheit schneller ausdehnte als heute?
    Antwort der Redaktion:
    Wenn wir beispielsweise eine 1 Milliarde Lichtjahre und eine 5 Milliarden Lichtjahre entfernte Galaxie betrachten, so messen wir eine jeweils unterschiedliche Rotverschiebung. Denn das Licht der einen Galaxie hatte fünf mal solange Zeit, um sich von der Expansion des Raums dehnen zu lassen. Für die Entfernung zu den Galaxien bedeutet das: Wenn der Raum in einem bestimmten Zeitraum um, sagen wir, den Faktor 2 gedehnt wird, ist die nahe Galaxie anschließend 2 Mrd. Lichtjahre entfernt, die fernere aber 10 Mrd. Lichtjahre, sodass sich letztere also viel schneller zu entfernen scheint. Der Grund dafür: Zwischen uns und der ferneren gibt es schlicht viel mehr Raum, der gedehnt wird, als zwischen uns und der näheren Galaxie – daher die größere Fluchtgeschwindigkeit.



    Ob sich nun die Expansionsrate in dieser Zeit veränderte, können wir aus dieser Information allerdings nicht ableiten. Das Licht könnte zum Beispiel auf dem ersten Meter seiner Wegstrecke so stark gedehnt worden sein, wie wir es jetzt wahrnehmen, und den Rest seiner Strecke völlig unverändert zurückgelegt haben. Aber woran sollen wir das merken? Wir kennen nur das Endergebnis, eben die Rotverschiebung, die uns aber lediglich über eine "mittlere" Expansionsrate informiert.



    Ob sich die Expansionsgeschwindigkeit des Universums verändert, wird anhand von Himmelsobjekten beobachtet, deren Entfernung wir gut kennen ("Standardkerzen"). Bei Supernovae vom Typ 1a z.B. geht man davon aus, dass all diese Sternexplosionen dieselbe absolute Helligkeit “vor Ort" aufweisen. Aus der scheinbaren Helligkeit, mit der sie uns am Himmel erscheinen, können wir dann ziemlich genau ihre Entfernung berechnen – je weiter weg, desto schwächer das Licht etc.



    Wenn man nun beispielsweise zwei Supernovae in einem Abstand von ein bzw. zwei Milliarden Lichtjahren entdeckt hat, kann man die Rotverschiebungen vergleichen und würde bei konstanter Expansionsrate erwarten, dass die Rotverschiebung der entfernteren Supernova schlicht doppelt so groß ist wie die der näheren – das Licht wäre dann doppelt so lang bei sonst gleichen Umständen unterwegs gewesen. Ist aber zum Beispiel das Licht der ferneren Supernova weniger als doppelt so stark rotverschoben, dann ist davon auszugehen, dass die Expansionsrate während der ersten Hälfte der Wegstrecke, die deren Licht zurückzulegen hatte, kleiner gewesen ist als später.



    Nachlesen lässt sich Ähnliches zum Beispiel in Spektrum der Wissenschaft, Juli 2004. Falls Sie das Heft nicht mehr haben: Hier können Abonnent(inn)en den Artikel kostenfrei abrufen.
  • Prima Artikel

    09.10.2007, Dr. Bärbel Häcker, Schwetzingen
    Der Artikel von Herrn Gast ist spannend und gut geschrieben. Ich finde, es müßte viel öfter die Verbindung zwischen Wissenschaft und Geschichte hergestellt werden. Vielen Dank für den Bericht.
  • Die Schattenseiten

    07.10.2007, Wilfried Böhmler, Kirchentellinsfurt
    Die Entdeckung hat leider nicht nur philosophisch heikle Aspekte, sondern auch ganz reale. Wenn ich an Guantanamo denke, dann steht bei mir alles zu Berge, was überhaupt zu Berge stehen kann.
    CIA und NSA wird's aber freuen, deren chinesische Kollegen auch. Entsprechendes gilt wohl auch für die meisten "entwickelten" Länder.
  • Präziser geht es nicht.

    05.10.2007, Dr.Ludwig Kamlander, Mönichkirchen, Österreich
    Kompliment für die Formulierung, Es ist bedauerlich dass ich auch bei Akademikern auf Unverständnis gestoßen bin, wenn ich die drei Wärmehauptsätze bei Themen der Politik, der Migration, des Lebens etc. ins Spiel gebracht habe. Auch wenn es nichts daran ändert, dass diese Hauptsätze die Naturgesetze sind um die sich alles dreht.
  • Meine Erfahrungen sind anders

    05.10.2007, Urs Haller, Basel
    Sowohl beim aktiven Zuhören gepaart mit hohem Empathievermögen als auch beim Gehörtwerden habe ich die Erfahrung gemacht, dass Altruismus dann besonders hoch ist, wenn fremde Blicke fehlen. In Zweiergespräch kann ich jedenfalls besser auf mein Gegenüber eingehen als im Gespräch zu dritt oder in Gruppen.
    In Springers Einwürfe "Die Macht fremder Blicke" kommt der jeweilige Kontext bzw. die konkrete Situation zu wenig zum Vorschein. Dennoch sind Springers Einwürfe meist echt denkanstossend.
  • Unklare Fragestellung führt zu unklaren Antworten

    05.10.2007, Prof. Dr. Dietrich H. Nies, Halle/Saale
    Der Artikel liefert keine klaren Antworten, da die Frage „Was ist Leben?“ mit den Fragen „Wie entstand Leben?“ und „Wann entsteht, wann endet das Leben eines menschlichen Individuums?“ vermischt werden. Dabei kann die Frage „what is life“ klar beantwortet werden, seitdem Schrödinger in seinem gleichnamigen Buch (1944) „Leben“ von den Hauptsätzen der Thermodynamik abgeleitet hat: Lebende Systeme sind von der Umgebung abgegrenzt, nehmen Energie aus der Umgebung auf, erhöhen damit die Ordnung innen (negative Entropie, Negentropie) und „dürfen“ dies trotz des zweiten Hauptsatzes, da sie es mit einer stärkeren Entropie-Erhöhung in der Umgebung kompensieren. Daraus folgt unmittelbar, dass Leben an Zellen gebunden ist, die eine semipermeable Barriere besitzen müssen. Das funktioniert stabil nur im flüssigen Aggregatzustand, „gasförmiges“ Leben wäre instabil und „festes“ Leben infolge der niedrigeren Diffusionsgeschwindigkeit extrem langsam. Für den „flüssigen“ Aggregatzustand ist ein polares Lösungsmittel erforderlich. In Mengen vorhanden im Universum sind nur Wasser und, weniger polar, Ammoniak. Methan ist zu apolar. Aufgrund des niedrigeren Siedepunktes von Ammoniak wäre „Ammoniak-Leben“ sehr viel (ca. Faktor 1000) langsamer als „Wasser-Leben“, so dass nur „Wasser-Leben“ in der Existenzzeit des Universums (13.7 Gigajahre) eine halbwegs sichtbare Evolution hervorgebracht haben dürfte. Schließlich bedeutet „Negentropie“ die Synthese von Makromolekülen und das geht chemisch eigentlich nur auf Kohlenstoff-Basis. Also: Aufgrund der Hauptsätze der Thermodynamik ist Leben an Zellen gebunden, die im wässrigen Millieu Energie transformieren, in Inneren Negentropie durch Synthese von Makromolekülen auf Kohlenstoff-Basis akkumulieren, und dies durch verstärkten Entropie-Anstieg in ihrer Umgebung kompensieren.
  • Invertierte Netzhaut und Bewusstsein

    04.10.2007, Professor Peter Angermann
    Zu Kristian Franzes Artikel, und besonders zum Rätsel des invertierten Aufbaus der Netzhaut bei höheren Lebewesen hier eine spekulative Deutung:

    http://www.polka.de/arachne.htm
  • Weiter so!

    01.10.2007, Hans Rodewald, 24357 Fleckeby
    Eine anregende gelungene Kombination von Spielerischem (Seifenblasen-Kinder-Träume) und Klötzchenkunde (Kristallografie-Unterricht) –
    weiter so!
  • Zweifelhaft

    01.10.2007, Ruth Berger, Frankfurt (Main)
    Männer lachen weniger, weil sie von Natur aus Einzelgänger sind? Merkwürdig, dass sie heute so sehr dazu neigen, fest strukturierte Sozialverbände zu bilden (Vereine, Armeen, die katholische Kirche). Auch die Jagd dürfte unter prähistorischen Bedingungen eher keine einsame Tätigkeit gewesen sein. Laut den Beobachtungen des Lachforschers Robert Provine ist Lachen verwandt mit Spiel und dadurch Beschwichtigung in sozial brenzligen Situationen. Beschwichtigendes oder Spielverhalten ist schlecht vereinbar mit hohem Rang. Provine stellte fest, dass Menschen in hochrangingen Positionen besonders wenig lachen. Vielleicht lachen Männer weniger als Frauen, weil sie häufiger hochranging sind oder es ihnen wichtiger ist, sich so zu geben. (Frauen interessieren sich meist weniger für Hierarchiekämpfe, was ihnen den Aufstieg in männlichen Sozialverbänden erschwert.) Die These „Männer sind als einsame Jäger keine Sozialwesen“ scheint mir jedenfalls zweifelhaft.
  • Die Falsifizierbarkeit der Klimatologie ?

    01.10.2007, Edy Ahnen, Luxemburg
    Erlauben sie mir zwei grundsätzliche Bemerkungen:

    1. Wenn man nicht weiß, wie sich die Wolken verhalten und wie sie das Klima beeinflussen, kann man keine präzisen Vorhersagen machen. CO2 kann das Klima global um 1 Grad erwärmen, Wolken können es lokal um 10 Grad und mehr abkühlen.

    2. Wenn man den Temperaturverlauf der vergangenen 1000 und 2000 Jahre nicht kennt, kann man keine Aussagen darüber machen, ob das Klima sich auf natürliche Weise ähnlich verändern kann, wie man es heute beobachtet. Die Klimarekonstruktionen sind höchst umstritten und wahrscheinlich falsch, so dass es im Mittelalter wahrscheinlich genau so warm war wie heute, trotz erheblich geringerer Sonnenaktivität. (http://www.sciencemag.org/cgi/content/full/316/5833/1844a?rss=1)

    Erlauben sie mir noch zwei präzisere Kritiken:

    a) Die Zunahme der Stürme durch die Erwärmung ist in der Wissenschaft höchst umstritten und durch Modelle nicht zu beweisen. Außerdem gibt es heute keine nachweisbare Zunahme der Zahl oder Stärke von Hurrikanen, was auch schon im vorigen Spektrum falsch dargestellt wurde.

    b) Der Anstieg des Meeresspiegels ist von Spezialisten auf diesem Gebiet genauso umstritten und durch Satelliten nicht zu bestätigen. Nils Axel Mörner, der seit 40 Jahren auf dem Gebiet forscht, spricht von einem maximalen Anstieg von 20 cm in 100 Jahren.

    Dass Spezialisten wie Herr Mörner und Herr Landsea dem IPPC so vehement widersprechen und sich aus ihm verabschiedet haben, weil das Gremium ihner Ansicht nach keine Wissenschaft, sondern Politik betreibt, lässt tief blicken.

    Dass sich die Atmosphäre wegen einer Zunahme der Treibhausgase erwärmen sollte, ist kaum umstritten. Es geht bloß darum, diese Erwärmung ins rechte Licht zu rücken. Es ist mathematisch unmöglich, die heute beobachtete Erwärmung dem Menschen zuzuordnen.