Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • So läuft das halt...

    26.03.2014, MHermann
    Wie will man Grundlagenforschung betreiben, wenn nicht mit zig Theorien? Man stolpert beim Einkaufen im Supermarkt leider zu selten über bahnbrechende, kosmische Entdeckungen.
    Wenn bei 50 Theorien auch nur eine einzige Bewiesen werden kann oder es sich bestätigt, das eine einzige in die richtige Richtung geht, hat sich die Zeit, die in alle 50 Investiert wurde, ausgezahlt.

    Zum Glück besitzen wir Menschen Fantasie. Ich bin froh, dass die Erde keine Scheibe ist.
  • Das schöne an neuen Theorien

    26.03.2014, Gert Weigelt
    sind die Arbeitsplätze die dadurch geschaffen werden. Schließlich gibt es nun wieder viel Geld für die "nächsten Schritte" Also sehen wir es positiv - unsere Nachfahren wollen auch was zum Staunen über unsere Kreativität und auch was zum Lachen über unsere Naivität haben.

    Den Spektrum-News-Redakteuren wünsche ich weiterhin so viel Mut zur Veröffentlichung derartiger Artikel - und vor allen auch weiterhin den Mut, kritische Kommentare dazu freizuschalten. Es ist dann das Verdienst der Redakteure und der kritischen Zeitgenossen, das unser wissenschaftlicher Ruf bei unseren Nachfahren nicht ganz im Keller landet.
  • Multiversen

    26.03.2014, Baumann Eduard
    Multiversen: absurd!
  • Die winzigkeit des Seins.

    26.03.2014, Manfred Eberling
    Wenn man diese "Seifenblasen" ruhig betrachtet, kann man Vieles nicht mehr verstehen:
    Zum Beispiel:
    Bin ich wirklich um CHF 100'000.- reicher, als mein Nachbar?
    Diese schlimme Beule an meinem Auto nervt mich so!
    Was nutzt es mir, wenn ich die Krim auch noch habe?
    Soll ich nun Arzt oder Bänker studieren?
    Warum kann ich einfach NIE Erben?
    Wäre es jetzt nicht besser, mit dem Rauchen aufzuhören?
    Es ist gut, wenn sich die Menschheit über ihre nähere und weitere Umgebung Gedanken macht.
    Ein bischen Hirntraining hat noch niemandem geschadet.
    Wenn mich mein Vorgesetzter noch EINMAL, mit seinem Merz überholt, dann ....
    Warum hat mich diese Frau sitzen gelassen?
    Bin ich wirklich nicht schön und intelligent genug?

    Vergesst doch all diese unwichtigen Sachen und macht es euch so bequem wie möglich in eurer Seifenblase. Das Ganze dauert sowieso nicht all zu lange.
  • Stringtheorie weiterhin hochbrisant.

    26.03.2014, Michael K. Eichbaum
    Der erklärende Sinn des Universums führt zwangsläufig im Gedankenmuster zum expandierenden Wachstum eines lebendigen Organismus. Auch deren selbstorganisierenden Prozesse bedürfen bestimmter Anordnungen, die letztlich aus kugelförmigen Variablen polymere Strukturen bilden, wie wir sie in der DNA/RNA erkennen. Es ist also durchaus anzunehmen, weitere stringartig vereinigende Teilchen sowohl im Mikro-, als auch im Makrobereich anzutreffen. Die Strintheorie wird wohl noch auf ewig Leben, ansonsten wäre es wohl eine Wahl gegen das Leben.
  • Streifschuß ?

    26.03.2014, Ralf Wagner
    Eine Kollision mit einem Militärjet könnte alles erklären.
    Frage: Welche Nationalität hatte die Flugstaffel ?
  • Vielen Dank - endlich!

    25.03.2014, J. Welz
    Danke Spektrum,

    das ist der erste sachliche, mit offensichtlich fundierten Fakten und Sachkenntnissen geschriebene Artikel über dieses Unglück. In den Mainstreammedien erfährt man sachlich rein garnichts - nur "tränendrüsen-spekulierendes-unwissensgesabber".
    Ich bin durchaus nicht unbedarft, was Luftfahrt und deren Überwachung betrifft, allerdings nur ein Amateur. Aber was man an sogenannten "Fakten" und luftfahrtechnischem "Wissen" aus den allgemeinen Medien serviert bekommt ist der blanke Hohn.

    Trotz alledem kann ich nicht so ganz verstehen, wie ein rund 300 Tonnen schwerer, über 60m langer und breiter Flieger, der kurz vor dem "Verschwinden" bereits auf seiner Reiseflughöhe von über 30.000ft (FL300 or higher) war, UNBEMERKT so schnell so tief sinken kann, dass er von jedwedem AKTIVEN Radar nicht erfasst wird, was alle Militärs benutzen und ständig! Ich kann einen solchen Airliner aus dieser Höhe nicht einfach auf ca. 1000ft über Grund "runterfallen" lassen.

    Naja, es bleibt dabei, dass da irgendwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Es wäre ja auch nicht das erste Mal, dass irgend jemand an solch einer "Sache" irgendein Interesse hat und der "dummen" Menschheit wieder irgendwelche Stories aufgetischt werden - mit viel Träne und Schmackes!

    Gott segne die Opfer, Hinterbliebenen und alle "Beteiligten"
  • Gemäldealterung?

    25.03.2014, Werner Grzemba
    Ja, wenn denn sichergestellt ist, dass die Farbstoffe "während der letzten fünf Jahrhunderte" stabil geblieben sind, ist das natürlich ein interessanter Ansatz.
  • Warum?

    25.03.2014, Peter Altreuther
    Unbefriedigend bei all dem Hin und Her ist, dass anscheinend noch niemand gefragt hat, warum dieser Absturz so abgelaufen sein sollte. Warum sollten 2 erfahrene Piloten den Kurs wechseln?
    Wenn das Flugzeug nicht entführt wurde, gab es dazu keinen vernünftigen Grund.Wenn es entführt wurde, warum hätten 2 erfahrene Piloten nicht ziemlich genau ausrechnen können, wann es abstürzen würde?Welchen Grund hätten die beiden denn haben sollen, das Flugzeug samt den Passagieren in diese Lage zu bringen? Welche Terroristen hätten denn die Piloten zu einem Selbstmordattentat zwingen können?
    Bis jetzt glaube ich von den offiziellen Mutmassungen kein Wort!
    Es würde mich wundern, wenn die Maschine da läge, wo sie jetzt vermutet wird.
    Peter Altreuther.
  • Theorien... bis zur nächsten!

    25.03.2014, Ralf Semmelhofer
    Auf diesen Artikel fällt mir nur eins ein, alles Theroie bis es Beweise gibt.

    Und wenn noch hunderte Theorien folgen die vorgehende, ganz oder teilweise, als "ad absurdum" hinstellen wird die Menscheit im Dunklen tappen.

    Ich zitiere "Auf dieser Grundlage müssen wir jetzt die nächsten Schritte unternehmen."
    Die Grundlage ist, leider, keine Ahnung und das wird wohl oder übel so lange Standard sein bis wir unser Universum verlassen, oder seine Grenzen sehen, können.

    Die Zeit, Energie, Material und vor allem Intelligenz die für Theorien verschwendet wird steht nie wieder zur Verfügung und solange darauf aufgebaut wird ist es Verschwendung die sich potenziert.
  • Was ist fundamental? Teilchen oder Wellen?

    25.03.2014, Michael Engels, Krefeld
    Der Autor schreibt, dass die Wellenfunktionen fundamental sind und nicht die Teilchen. Damit steht er im Widerspruch zur üblichen Wahrscheinlichkeitsdeutung der Wellenfunktionen.

    Mir erscheint die Interpretation des Autors wesentlich naheliegender. Die Annahme tatsächlich punktförmiger Teilchen, die sich nach Vorgabe der Wellenfunktion an einem Ort durch Messung materialisieren, halte ich für zumindest problematisch. Die Energie um die Ladung von Elektronen auf einen Punkt zu pressen ist unendlich. Außerdem ist ein punktförmiges Teilchen kleiner als sein Schwarzschild-Radius und damit ein Schwarzes Loch.

    Aber auch die Interpretation, dass die Wellenfunktionen fundamental sind, hat eine Lücke, solange man nicht den Mechanismus findet, der dafür sorgt, dass man im makroskopischen letztendlich beobachtbare Teilchen findet (die man dann auch an dem Ort findet, die die Wellenfunktion vorgibt). Auch Dekohärenz erklärt dies nur teilweise, da Überlagerungszustände durch die Linearität der Gleichungen erhalten bleiben.

    Vielleicht hängt dieser Mechanismus ja auch mit den besonderen Eigenschaften der schwachen Wechselwirkung zusammen. Man hat in verschiedenen Experimenten beeindruckende mesoskopische Überlagerungszustände erzeugt. Dies waren aber vermutlich Versuche, in denen die schwache Wechselwirkung keine Rolle gespielt hat.
  • Quanten machen keine Sprünge, aber ihre Wahrnehmung tut dies

    24.03.2014, Wolfgang Huß, Hamburg
    Wenn man die Energie oder den Ort eines Elementarteilchens messen möchte, stellt man fest, dass deren Messung – also deren Wahrnehmung – in der Quantenphysik eine fundamentale Körnigkeit beinhaltet. Es handelt sich um kleinste Wellen, wie Norbert Treitz in einem bemerkenswerten Artikel im Spektrum der Wissenschaft (»Von den falschen Tönen zur Unbestimmtheitsrelation.« In: SdW 10/2010, S. 40—42. URL: http://www.spektrum.de/alias/quantenmechanik/von-den-falschen-toenen-zur-unbestimmtheitsrelation/1044195 . Vgl. auch Huß, Wolfgang. »Heisenbergsche Unschärferelation und Plancksches Wirkungsquantum.« URL: http://www.organical-matters.org/de/Quanten-Fluss-Theorie/Heisenbergsche-Unschaerferelation-Plancksches-Wirkungsquantum_de.php) feststellte. Diese kleinsten Wellen sind nicht die Photonen oder andere Elementarteilchen selbst, sondern sie sind vielmehr fundamentale Bestandteile der Elementarteilchen. Treitz’ Herleitung der heisenbergschen Unschärferelation aus einer sich digital verhaltenden Zählung dieser Wellen legt nahe, dass jede dieser Wellen der Wirkung des planckschen Wirkungsquantum h entspricht. Sie haben also einen einheitlichen Charakter. Die Unschärferelation ergibt sich dann aus einem prinzipiellen Abzählproblem dieser Wellen, welches bei jeder Messung des Zeit-Energie-Paares oder des Ort-Impuls-Paares eines Elementarteilchens auftritt.

    Die von David Tong angesprochenen kontinuierlichen Elementarteilchenfelder (S. 60), wie zum Beispiel das Elektronfeld, bestehen aus diesen offensichtlich fundamentalen Wellen. Diese lassen sich auch als Fundamentalteilchen der Quantenphysik deuten, die ich Wirkungsquanten nennen möchte. Ein Elektronfeld beispielsweise besteht dann aus solchen Wirkungsquanten. Die Wahrnehmung dieser Wirkungsquanten durch Messung in Form ihrer Abzählung hat offensichtlich einen digitalen Charakter, wobei für jedes dieser Teilchen das plancksche Wirkungsquantum h als Einheit gezählt wird. Der digitale Charakter ergibt sich, obwohl die Wirkungsquanten selbst mathematisch als Kontinuum aus Wellenberg und -tal beschrieben werden.
    Die Quantenphysik beinhaltet folglich einen digitalen Charakter in Form der Existenz von Teilchen. Existenz bedeutet, dass man das eine Wirkungsquant von den anderen zu unterscheiden vermag und deshalb zählen kann.

    Zur Vorsicht möchte ich David Tong raten, wenn es um die Gleichsetzung der mathematischen Beschreibung einer Theorie mit der Wirklichkeit geht. Nur weil die Mathematik der Quantentheorie kontinuierliche Eigenschaften besitzt, gilt dies nicht notwendigerweise für die Realität unseres Universums. Die heutige Quantentheorie ist mit großer Sicherheit nicht ganz exakt. Das erkennt man schon daran, dass sie nicht in der Lage ist alle Beobachtungen zu erklären, sprich die Physik zu vereinheitlichen.
    Die Aussage von David Tong, die Felder der Elementarteilchen seien so kontinuierlich wie Gase oder Flüssigkeiten (S. 60), trifft meine Vorstellung davon, wie Wirkungsquanten diese Felder bilden, schon sehr genau. Diese Gase oder Flüssigkeiten bestehen aus einer sehr großen Anzahl von kleineren Bestandteilen, was sie nahezu kontinuierlich erscheinen lässt. Er sollte erkennen, das die Kontinuität der reellen Zahlen etwas ganz anderes bedeutet.

    David Tong glaubt nun nicht an irreduzible Bausteine der Physik (S. 58). Das gilt für mich ebenso. Aber woraus bestehen dann die Wellen der Wirkungsquanten? Möglicherweise bestehen sie in einer fraktalen Struktur wieder aus noch viel kleineren Mikrowirkungsquanten. Diese bilden dann durch emergentes Verhalten kontinuierlich erscheinende Elementarteilchenfelder. Eine solche Struktur findet sich in der fraktalen Quanten-Fluss-Theorie. (www.quantum-flow-theory.eu)
    So wird man sowohl dem digitalen Charakter der Quantenphysik als auch ihrem kontinuierlichen Charakter gerecht. Es handelt sich eher um die Henne-Ei-Frage, wenn man wissen möchte, was wohl zuerst da war. Es ist eine Art von Dualität.

    In Bezug auf den gigantischen Computer unseres Universums (S. 58) sind hier Computer und Daten in einer – nach meiner Meinung fraktalen – Struktur vereinigt. Es bedarf also keines separaten Speichers. Die dynamische Struktur der Realität ist Rechenoperation und Daten in einem.
  • ..."Wie die Teilchen im Universum ihre Masse bekommen" ?

    23.03.2014, Daniel Hage
    Weshalb wird eigentlich immer darauf verzichtet, den Laien darauf hinzuweisen dass nur ein ganz geringer teil (max 3% wenn ich richtig Informiert bin?) der Teilchenmassen durch dieses "Higgs-Feld" und dem als "Kräuselung" dieses Feldes resultierenden Higgs-Teilchen erklärt bzw. "vermittelt" wird- der Grösste Teil aber durch die permanente wechselwirkung der Teilchen untereinander via Starke wechselwirkung vermittelt durcu austauschteilchen welche gluonen geheissen werde... "Wiegt" man ein Proton bzw. Neutron und vergleicht die so ermittelte Masse desselben mit der Summierten Masse der Quarks aus denen sie bestehen, so nimmt man staunend zur Kenntnis dass diese Quarks zusammen nur die genennten 3%(?) der Protonrn oder Neutronen Gesamtmasse "besitzen"- DIES ist der Beitrag des "Higgs"!- die "Restlichen 97%" hingegen ergeben sich nach E=mc² aus dem permanenten "Pingpong-spiel" der Quarks untereinander via die genannten gluonen... DAS. so finde ich, sollte dem geneigten Laien doch bitte nicht Permanent vorenthalten werden !
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Hage,

    danke für Ihren Einwand. Die Elementarteilchen erhalten ihre Masse durch Kopplung ans Higgs-Feld, dies war in der Rezension möglicherweise nicht deutlich genug herausgearbeitet. Dort war von "Teilchen" die Rede, der Begriff "Elementarteilchen" folgte im darauf folgenden Satz. Ich habe diese Reihenfolge nun umgestellt, um den Text zu präzisieren. Sie haben Recht damit, dass die Masse des Protons nicht nur durch den Higgs-Mechanismus erklärbar ist; das Proton ist aber kein Elementarteilchen, sondern setzt sich aus solchen zusammen.

    Mit freundlichem Gruß
    Frank Schubert
  • Vorsicht geboten

    23.03.2014, Dr. Georg Stürmer
    Mein Beitrag bezieht sich auf die Information durch die Rezension!
    "Die Dosis macht das Gift" - schön wäre es, wenn es so einfach wäre! Die Frage ist aber auch, ob das Gift einen ausgewachsenen Organismus trifft oder einen werdenden, sprich einen Embryo/Fetus/Kind. Ich will gar nicht auf hormonelle Disruptoren (z.B. Bisphenol A, Nitrofen) eingehen, sondern nur auf die häufigsten Gifte wie Alkohol und Nicotin hinweisen. Hier kommt es zu massiven Störungen der Entwicklung verschiedener Organsysteme, wobei wahrscheinlich keine lineare Dosis/Wirkungsbeziehung besteht d.h. die Schädigungen sind zwar insgesamt stärker, je größer der Alkoholkonsum der Schwangeren, im Einzelfall kann jedoch auch eine kleine Menge verheerende Wirkung haben.
    Wenn Lebewesen (Pflanzen, Tiere und Menschen) bewusst schädlichen Stoffen ausgesetzt werden, so ist höchste Vorsicht geboten. Grenzwerte verharmlosen die Gefahren. Zu erklären bleibt dabei die erhebliche Änderung der Grenzwerte innerhalb weniger Jahre, zB Veringerung des TDI von Bisphenol von 50 mikrog/Kg/ Tag (2006) auf 5 mikrog/Kg/Tag, also Faktor 10(!) (2014), wobei die EFSA auch diesen Wert nur als vorläufig sieht und dabei trotzdem feststellt:..."dass weiterhin Unwägbarkeiten hinsichtlich einer Reihe weiterer Gesundheitsgefährdungen bestehen, die als weniger wahrscheinlich erachtet werden..." (http://www.efsa.europa.eu/de/topics/topic/bisphenol.htm)
  • Anmerkung an "Dünger für die Ozeane"

    22.03.2014, A. Benzinger
    In mehreren Fachzeitschriften wurden Angaben darüber gemacht wie feiner Sand von der Saharawüste über 1500 Kilometer weit nach Europa geweht wurde. Messungen an der Forschungsstation am Jungfraujoch sowie daraufhin gemachte Untersuchungen der Wasserstoff- Isotope ließen diesen Entschluss zu. Ich beobachte mit hoher Aufmerksamkeit die Jet- Streams unseres Planeten und schließe dieses schöne Bild mit in meine Beobachtungen ein.