Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Diclofenac in Kühen?

    10.03.2004, T. Sattelkau
    Warum gibt man in Indien den Kühen Diclofenac?
    Haben die alle Gelenkschmerzen?
  • Spuren von Wasser ?

    10.03.2004, chris
    Ich denke auch das das was wir dort sehen, nicht mit der Wirkung von Wasser zu tun hat. Vielmehr erscheint es mir als wären Erosionsvorgänge durch die hohen Windgeschwindigkeiten und die damit verbunden Staubmassenverlagerungen zu sehen.
  • Internationale Raumfahrtexperten also

    10.03.2004, Matthias Paul Scholz
    Nun, ich schätze, man muß kein "Internationaler Raumfahrtexperte" sein, um die im Artikel aufgelisteten wilden Spekulationen in die Welt zu setzen: "War wohl zu schnell. Oder irgendwas in der Atmosphäre. Aber eigentlich wissen wir's nicht. Da sind auch noch so komische Flecken auf den Bildern. Kann aber auch nur ein Aufnahmefehler sein."
    Um dergleichen zu hören, hätte auch ein Besuch in unserer Firmenkantine vor drei Wochen gereicht. :-)
  • Verkaufsnachweis für Vibrierende Sohlen

    09.03.2004, Eva Kleemeyer
    Wir haben Interesse solche vibrierenden Sohlen, für meine Eltern käuflich zu erwerben. Inwieweit sind diese schon im Handel erhältlich und wo?
    M.f.G. Eva Kleemeyer
  • sex sells nicht nur sondern überzeugt auch Reviewer

    09.03.2004, Dr. Holger Hill
    So isses, immer schön populistisch und man kommt in Nature Neuroscience. Anbei noch was zum Thema, präsentiert als Poster auf dem letzten Human Brain Mapping meeting.
    Find ich eigentlich noch origineller.

    http://208.164.121.55/hbm2003/abstract/abstract30.htm
  • Bild?

    08.03.2004, Matthias Paul Scholz
    Gibt's auch schon ein Bild von diesem Hopper (nicht Dennis, nicht Edward)?
  • RE: prof.dieter lorenz und der fall schön

    05.03.2004, manfred herzog
    hinweis von deumeland sollte herrn lorenz veralassen,seine behauptung zu ändern.
  • BAUM SOLL GEFÄLLT WERDEN! :-(

    05.03.2004, Torsten Loehr
    In Wolfenbüttel soll wg. wirtschaftlicher Interessen einer Minderheit sogar ein alte Kastanie gefällt werden. Lächerlicher Grund: Miniermotte. Es ist ein Skandal sondergleichen und die Stadt schaut zu!!!
  • Sinnlos

    05.03.2004, Prof. Dr. Gilbert Brands
    Besser man schreibt keinen Kommentar mehr zu diesen Vorstellungen. Die kapieren es sowieso nicht.
  • Batteri Is4 e Im1

    04.03.2004, Saverio Varrecchia
    Sono un produttore di cavi di acciaio per la pesca, vorrei essere contatto dai ricercatori dell'istituto Max Planck di Brema, perchè nel 2003 abbiamo riscontrato una corrosione anomala dei cavi di acciaio utilizzati per la pesca e dalle nostre analisi risulta una corrosione dovuta a batteri non classificati.
  • Tierversuche

    02.03.2004, Dr. Peter Altreuther
    Dieses Thema ist emotional besetzt, vor allem von Menschen, die ihre
    Lieblinge vor Augen haben und den Sinn der in oft scheusslichen Bildern
    vorgeführten Experimente nicht verstehen können. Sicher hat die Arbeit
    recht darin, dass es auch heute noch - trotz aller notwendigen
    Genehmigungen - nicht so recht zu verstehende experimentelle
    Arbeiten mit Tieren gibt. Das hat aber in den letzten Jahren kontinuierlich
    abgenommen. Unverzichtbar sind Tierversuche z.B. in der Entwicklung von
    Arzneimitteln, schon weil es weltweit entsprechende Anforderungen von
    Behörden gibt, die Zulassungen aussprechen. Ersatzverfahren mit
    Zellsystemen (für die man auch wieder Tiere braucht, die dafür getötet
    werden) oder Tests an niedrigen Organismen, z.B. Bakterien, werden zwar
    weltweit entwickelt, aber bisher nur in Ausnahmefällen von den Behörden
    anerkannt. Die pauschale Kritik der Arbeit ist so nicht nachzuvollziehen.
    Die oft gehörte Behauptung - etwa von der Gruppe "Ärzte gegen
    Tierversuche" - die Ergebnisse an Tieren liessen sich nicht auf den Menschen
    übertragen, ist in dieser pauschalierten Form nicht zutreffend. Um darüber
    sinnvoll zu sprechen, muss über jeden Fall im einzelnen diskutiert werden.
    Selbst eine medizinische Ausbildung hilft hier nicht weiter, wenn der Eindruck
    erweckt wird, alles was im Physiologiebuch steht, hätte man auch ohne
    Tierversuch herausfinden können - und Operationstechniken, wie z.B. Eingriffe
    im Brustraum, hätte man ohne Sauerbruchs grundlegende Arbeiten am Tier
    vermutlich erst Jahre später oder gar nicht gefunden (vielleicht im Krieg?).
    Also, bis heute sind Tierversuche notwendig und ihre Ergebnisse retten
    Menschenleben.
  • RE: Was ist mit der Hudson Bay?

    02.03.2004, Peter Jakubowski
    Obwohl einige Geologen behaupten zu wissen, es sei kein Einschlagskrater, ich bin überzeugt, es war (ursprünglich) einer, der aber durch die mehrfache Vereisungen und Gletscher ziemlich "ruiniert" wurde.

    Mehr zu den Einschlagskrater rund um die Erde, aber auch über 20 Krater in Deutschland, lesen Sie bitte auf meiner Website www.naturics.de und in meinem dort beschriebenen Buch.

    Mit Grüßen aus Düsseldorf

    Dr. Peter Jakubowski
  • Was ist mit der Hudson Bay?

    02.03.2004, Damian Vollmert
    Hallo liebes wissenschaft-online Team,

    böte sich als "Ersatzkrater" nicht der östliche Ausschnitt der Hudson Bay an? Wie ich irgendwo mal gelesen habe, soll das auch ein Einschlagskrater sein dessen Zentralberge durch die Belcher-Islands markiert werden. Wenn man dessen Ausmaße anschaut wäre der Chixculub-Krater doch nur ein Pups dagegen. Oder gibt es Informationen darüber, wie alt dieser Krater ist, und er komm nicht infrage? Wäre übrigens eine Info, die mich schon seit langem brennend interessiert - wieso hört man da eigentlich nie was drüber?Gibt es darüber keine Informationen - ich meine, schaut Euch das Ding doch mal auf dem Globus an - ich kann kaum glauben, dass das nicht schon längst näher untersucht wurde!

    Herzliche Grüße

    Damian Vollmert

    P.S.: Über Informationsquellen zu dem Thema wäre ich sehr dankbar!!!
  • RE: Hemisphärektomie

    29.02.2004, Schmocker-Studer Elisabeth
    Unser Sohn 10J. wurde vor 2 Jahren in Lausanne in der Schweiz operiert. Seitdem hat für ihn und für uns ein neues Leben begonnen.Unser Sohn ist seitdem Anfallsfrei.Die Nebenwirkungen der Medikamente waren z.T. verheerend und mit jedem neuen Medikament hatten wir auch ein anderes Kind(psychisch und physische Veränderungen).Die Lebensqualität unseres Sohnes war sehr schlecht, zumal er noch eine Hemiparese re. hat.Seit der Operation haben wir ein ganz neues Kind.Erfüllt von Lebensfreude,beginnt er nun die Welt zu entdecken und mit immer ausgefeilteren Techniken lernt er mit seinen " Handicaps" umzugehen. Auch die Hemianopsie gehört zu seinem Alltag.Sie behindert ihn jedoch kaum noch.
    Obwohl die Operation nicht ohne Komplikationen vorüber ging, würden wir uns sofort wieder dazu entschliessen!
    Gerne sind wir bereit unsere Erfahrungen weiter zu geben.
  • Fragwürdig...

    28.02.2004, Dr. Peter Altreuther
    Die Vorhersage von David Graddol, daß Englisch seine Bedeutung verlieren
    könnte, ist sehr zu bezweifeln, zumindest was seine Bedeutung in der
    Wissenschaft anlangt. Die von ihm genannten Sprachen mögen von einer
    größeren Anzahl Menschen gesprochen werden als das Englische. Die meisten
    dieser Menschen werden nicht in wissenschaftlichen Journalen publizieren
    und beanspruchen auch kein weltweites Interesse für ihre Ideen. Solange
    das Chinesische und Japanische keine Silbenschrift entwickeln, ist ihre
    allgemeine Verwendung kaum geeignet, wahrgenommen zu werden und
    selbst innerhalb der Länder gibt es große Verständnisschwierigkeiten bei
    schwierigen wissenschaftlichen Texten - eigene Erfahrung -. Vergleichbares gilt
    für Sprachen wie Russisch, Hindi oder Urdu; wegen ihrer Schrift haben sie
    keine Chance, sich durchzusetzen. Also, warten wirs ab. Eher holen wir noch
    einmal das alte Latein aus dem Keller...

    Freundliche Grüße
    Dr. Peter Altreuther
    (peter.altreuther@t-online.de)