Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • ivory

    14.03.2004, bossy
    wann werden das an menschen testen
  • Symptome ähnlich Alzheimer

    14.03.2004, Ilona Hessner
    Mein Vater, 77 J., hat vor knapp 6 Jahren eine Prostata-OP. Vorher waren keine geistigen Auffälligkeiten festzustellen. Nach dieser OP kannte er uns nicht mehr, wußte nichts mehr. Der Arzt sagte, Alzheimer - ein Fall für das Heim. Wir konnten uns nicht damit zufrieden geben. Nach ca. 3-wöchiger Behandlung in einem Nervenkrankenhaus konnte er geheilt (!) entlassen werden. Er fuhr sogar wieder Auto. Seitdem nahm er Aricept 5 mg ein. Seit Dez. 03 nahmen wir leichte Verschlimmerung wahr, was wir zuerst aufs Absetzen bestimmter Psychopharmaca durch seine Neurologin schoben. Mitte Februar wurde es so schlimm, dass er mich - seine Tochter, ständig um ihn, nicht mehr erkannte. Treppenlaufen, WC-Gang, Hinsetzen auf einen Stuhl: Er konnte die Abstände nicht mehr koordinieren! Auch sprachlich ließ er stark nach - Wörter wurden verwechselt, er sprach nur noch wirr bis hin zu Halluzinationen. 3 Wochen im Nervenkrankenhaus folgten - Diagnose: Alzheimer im mittleren Stadium. Man riet uns, gut zu überlegen, ob wir die Pflege zuhause übernehmen wollen. Es würde Schritt für Schritt schlimmer. So entschieden wir uns für ein Pflegeheim. Mein Vater ist jetzt den dritten Tag dort. Natürlich wurden die Medikamente verstärkt (Aricept 10 mg - und viele weitere Psychopharmaka). Können Medikamente kurzfristig so viel bewirken, dass er fast normal erscheint?
    Ich komme zu Ihrer Adresse, weil unser Neurologe immer sagte, es wäre keine Alzheimer! Er war von der radikalen Verschlechterung selbst äußerst erstaunt, weil er ja meinen Vater alle 3 Wochen persönlich betreute. Kann es sein, daß es sich um diese neue Krankheit handelt. Mein Großvater hat im hohen Alter (über 80) ähnlich Symptome gezeigt.
    Können Sie uns raten?
  • RE: Wer hat diesen Artikel geschrieben?

    14.03.2004, J. E. Walkowitz
    Es fängt damit an, daß es vor 4.000 Jahren keine Höhlenmenschen gab und Höhlen, wie die franko-kantabrische Höhlenkunst zeigt, kultische Orte waren. Als Höhlenmenschen können allenfalls die jägerischen Vorfahren des Homo sapiens in gemäßigten Klimazonen Afrikas in Frage kommen. Also läßt allein der Ort der Niederlegung, aber auch das (geringe) Alter der Getöteten erhebliche Zweifel an der Kampfthese aufkommen. Selbst die Zahl 160 verweist auf eine kontinuierlich erfolgte Nutzung dieser (und anderer) Höhlen als Opferplatz. Vor 4000 Jahren also 2.000 vor Chr. war die Gegend um Barcelona schon seit Jahrtausenden ein Ackerbauern-gebiet. Ackerbauern hatten Opferrituale, bei denen sie „in Notzeiten“ auch Menschenopfer darbrachten. Allerdings hat die Zahl der bei einem einzelnen Vorgang geopferten im allgemeinen nicht höher als drei gelegen. Wer mehr über die Hintergründe wissen will dem empfehle ich das Buch „Das Megalithsndrom“ von J. E. Walkowitz
  • RE: Freude schöner Götterfunken...

    14.03.2004, Rossella
    Also ich wollte mal fragen ob hier in deutschland singen kurse da sind weil ich mòchte singen lernen. Also wenn ein lehrer der wo singen kurse macht dieses stùck sieht was ich geschreiben habe dann bitte mailt mir das wùrde mich echt freuen danke rosy
  • Laerm am Arbeitsplatz...

    13.03.2004, Tanja Gabriele Klein
    ...dass nicht der Laermpegel, sondern die Frage, ob man selbst oder ein anderer den Laerm verursacht, ein Stressor ist, steht schon in den Jahre alten einschlaegigen Lehrbuechern der Arbeitspsychologie. Die Kontrollierbarkeit eines Stressors ist doch spaetestens seit Seligmans Theorie als wichtiger Faktor bekannt... hat das UBA eigentlich keine Psychologen im Team, dass sie solche eigentlich bekannten Zusammenhaenge nicht von vornherein durch geeignete Erhebungsmethoden erfassen? Ich bewerbe mich hiermit ;-)
  • Oma

    13.03.2004, Kabitz
    Das Gefühl gebraucht zu werden, eine Aufgabe zu haben, ist ein positives Motiv im Leben. Kranke Omas werden gesund, wenn sie die Enkel pflegen müssen. (d.h. sehen gehennicht mehr zum Arzt, die Leiden sind vergessen, Dienst am Nächsten...)nach früh. RadioStudie)
  • RE: USA - Weltmacht aber nicht in Kultur und Bildung

    11.03.2004, Marina
    Ich bin der gleichen Meinung, dass die USA vielleicht in vielem "sehr gut" ist (zumindest behaupten sind sie davon überzeugt), aber mit ihrem Bildungssytem scheint etwas nicht zu stimmen! Schon die Tatsache, dass mehr als die Hälfte amerikanischer Schüler ihre Ausbildung beenden, noch bevor es ihnen überhaupt klar ist, was es in ihrem späteren Leben zu bedeuten hat, ist erschreckend.
    Ich schreibe gerade einen Artikel zu dem Thema "Weltmacht USA" und es war eines meiner ersten Gedanken, die ich hatte, als ich an das Land dachte!
  • RE: da hat jemand eine VLT-Beobachtung

    11.03.2004, karsten
    ja, aber das eso-ding war "nur" eine grav.-lensing-geschichte. wenn ich das richtig sehe, dann kann hubble auch ohne massenbrille soweit gucken. das ist dann schon was besonderes.
  • wie kann man dunkle Zeit sehen?

    11.03.2004, Zeh
    was ich nicht verstehe ist, wie kann man über die dunkle Zeit des Inversums hinaus zurückblicken, wenn es da doch nichts zu sehen gab???

    Oder sind der Rest darüber hinaus nur "Rückberechnungen"?

    Reiner Zeh
  • Ist alles transplantierbar?

    11.03.2004, Peter Mayer
    Eventuell auch das Gehirn? Auf jeden Fall ist die Gebärmutter transplantierber. Zusammen mit dem Eierstock in einen Männerkörper transplantiert, sollte auf diese Weise eine ECHTE Geschlechtsumwandlung möglich sein.
  • da hat jemand eine VLT-Beobachtung "uebersehen"

    11.03.2004, Gero
    Vorletzte Woche wurde bei ESO bekanntgegeben (http://www.eso.org/outreach/press-rel/pr-2004/pr-04-04.html), dass mit dem VLT eine Galaxie von 470 Mio Jahren nach dem Urknall beobachtet und sogar spektroskopiert worden sei. Das haben die Kollegen wohl noch nicht zur Kenntnis genommen...
  • Fataler Verzicht auf Telemetrie

    10.03.2004, Bertram Bauer
    Oft ist die Frage nach dem Erfolg eine Frage der Wahrnehmung. Die Mission bestand aus zwei gekoppelten Sonden. Eine ist erfolgreich, eine ein Fehlschlag. Die Frage, ob das Glas halb voll oder halb leer ist, ist sinnlos. Ein Erfolg des Landers wäre ohne Zweifel der ganz große Knüller gewesen. Schade.

    Ein Fehler wurde bei Beagle ganz sicher gemacht: Man verzichtete auf Telemetrie während des Abstiegs. Das ist nicht so einfach. Es zeigt in dieser Phase keine Richtantenne zur Erde. Die Sendung muss den Orbiter als Relais benutzen. Aber jetzt wären die Atmosphärendaten und die Beschleunigungsdaten extrem wichtig für den nächsten Beagle. Hinterher ist man immer schlauer. Aber in diesem Punkt hat man einfach gepokert. Beagle stand unter extrem engen Vorgaben für Größe und Masse. Man opferte leider die Telemetrie.

    Wenn ich mich recht erinnere, hatten die Amerikaner bei ihren jetzigen Sonden Telemetrie an Bord, nachdem sie bei früheren Sonden, die verloren gingen, darauf verzichtet hatten.

  • Diclofenac in Kühen?

    10.03.2004, T. Sattelkau
    Warum gibt man in Indien den Kühen Diclofenac?
    Haben die alle Gelenkschmerzen?
  • Spuren von Wasser ?

    10.03.2004, chris
    Ich denke auch das das was wir dort sehen, nicht mit der Wirkung von Wasser zu tun hat. Vielmehr erscheint es mir als wären Erosionsvorgänge durch die hohen Windgeschwindigkeiten und die damit verbunden Staubmassenverlagerungen zu sehen.
  • Internationale Raumfahrtexperten also

    10.03.2004, Matthias Paul Scholz
    Nun, ich schätze, man muß kein "Internationaler Raumfahrtexperte" sein, um die im Artikel aufgelisteten wilden Spekulationen in die Welt zu setzen: "War wohl zu schnell. Oder irgendwas in der Atmosphäre. Aber eigentlich wissen wir's nicht. Da sind auch noch so komische Flecken auf den Bildern. Kann aber auch nur ein Aufnahmefehler sein."
    Um dergleichen zu hören, hätte auch ein Besuch in unserer Firmenkantine vor drei Wochen gereicht. :-)