Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Prima Artikel!

    02.06.2004, Matthias Paul Scholz
    Was für ein gut geschriebener Artikel zum Venustransit - ein Eimer voller Lob für Olaf Fritsche.

    P.S. Wenn ich mich recht erinnere, gibt es auch ein Buch zu den ganzen Umständen der Venustransite von 1761 und 1769 (?). Ein Literaturhinweis wäre nett.
  • RE: RE: Gebärmuttertransplantation

    02.06.2004, Karina.Schwejda
    Hallo Jana,
    auf der Suche nach einer Möglichkeit ein Kind zu bekommen bin ich auf Deinen Beitrag gestossen.
    Mit 28 bekamm ich Gebärmutterhalskrebs und kann seit dem keine Kinder mehr haben mein Partner und ich versuchen nun schon seit langen irgendeine Möglichkeit zu finden doch eigene Kinder zuhaben.
    Ich würde sowohl eine Gebärmuttertransplantaion machen lassen als auch versuchen mit Hilfe einer Leihmutter ein Kind zu bekommen aber ich fühle mich sowas von hilflos. Ich komme kaum weiter auf der Suche nach Hilfe. Hier in Deutschland scheinen sich die Behörden und die Medizin nicht für uns zuinteressieren.

    Wenn Du also etwas weißt bitte melde Dich.
    Umgekehrt nätürlich meld ich mich auch bei Dir
    Gruß Karina
  • Fehler oder Fälschung

    02.06.2004, Rüdiger Biesold
    Es ist wohl kein statistischer Zufall, daß neben dem Bezugsartikel 6 Meldungen stehen, wonach wissenschaftliche Veröffentlichungen wegen Fälschung zurückgezogen wurden.
    Offensichtlich sind es eben nicht nur mangelhafte statistische Kenntnisse, die zu Fehlern führen und auch nicht nur der Zeitdruck. Ein nicht unerheblicher Teil sind ganz bewußte Fälschungen. Es ist eine möglicherweise unbewußte Selbstschutzmeinung der "Wissenschaftler-Loge", daß solche Fälschungen und/oder Fehler bedauerliche Einzelfälle seien. (Wie hoch ist eigentlich die Dunkelziffer?) Bei den vorhandenen Kontrollinstanzen und Mitarbeiterstäben sind Fehler und Unkenntnis wohl nicht die Hauptursache; da ist viel Vorsatz kombiniert mit bewußtem Wegschauen am Werk. (Eine Krähe hackt der anderen...) Hier wird auch nicht im entferntesten wirklich angesetzt, weil viel zu viele ein solches Unterfangen als Nestbeschmutzung ansehen; es wäre aber dringend an der Zeit, daß die Wissenschaftler-Loge die Beachtung der Regeln für wichtiger hält als den Logen-Selbstschutz.
    Natürlich muß dann auch einiges an künstlichem Druck (Bedeutungssucht) und die fatalen Folgen des Sponsoring (wes Brot ich eß', des Lied ich sind') untersucht werden. Beides ist ein miteinander verbundenes System zweier schwarzer Löcher; die Jets daraus ergeben Ignoranz und Fälschung. Bei Durchdringung des kosmischen Selbstschutznebels werden diese schwarzen Löcher sich auflösen.
  • RE: RE: Gebärmuttertransplantation

    31.05.2004, Steffi
    Hallo Jana,

    hier ist zwar nicht Elena, dafür aber eine weitere im Bund die hofft das die Forschung ihr helfen kann!

    Es tut gut zu hören das man mit seinen Sorgen nicht alleine dasteht!

    Habe Elena´s Beitrag auch gelesen, und geschrieben, leider habe ich keine Antwort erhalten!

    Vielleicht hast du Lust dich mit mir auszutauschen, dann schreibe mir doch einfach!

    Liebe Grüße Steffi
  • IGF-1 (insulin growth factor 1)

    31.05.2004, Christina Wollrab
    Ein guter Freund von mir leidet an ALS. Die Ankündigungen mit den Gentherapien lesen sich immer sehr hoffnungsvoll. Allerdings ist damit noch keinem Patienten geholfen. Es müssten sofort effektive Behandlungsmöglichkeiten zum Einsatz am Patienten kommen, um der so unvergleichlich grausamen Krankheit endlich ein Ende zu setzen.

  • Eine Stunde??

    31.05.2004, Matthias Paul Scholz
    Hm..ich lese hier: "Bei der Studie waren die Kondome eine Stunde lang in Kontakt mit einer künstlichen Schweißlösung gebracht worden".
    Eine Stunde?
    Die Leute vom Veterinäruntersuchungsamt (!) Stuttgart, die diese Studie konzipiert haben, scheinen im Privatleben ja recht ausdauernde Burschen zu sein. ;-)
    Da sage noch mal einer, Wissenschaftler (Chemiker allzumal) seien verschrobene, lebensuntüchtige Menschen...
    Oder ist gerade oben Erwähntes ein Anzeichen für Verschrobenheit?

    *grübelnd*
  • RE: Was ist bei Männern mit Vasektomie?

    29.05.2004, robert
    hat das sich stauende sperma und die daraus resultierende gebremste neuproduktion von spermien eine negative auswirkung auf die männl. psyche und auf den hormonhaushalt?
  • androzentrierte Sichtweise

    28.05.2004, MissStardust
    "...Beklemmungsgefühle und Stessraktionen der Bevökerung konnten deutlich vermindert werden..."
    Na klar. Die Hälfte der Bevölkerung reagierte jedoch gar nicht auf die Beimischung von Lysin. Dieser Nachsatz taucht jedoch erst weit unten im Artikel auf. Kein Wunder, bei dieser Hälfte der Bevölkerung handelt es sich um die weibliche Hälfte.-
    Nein, ich bin keine Feministin. Ich wünsche mir jedoch eine journalistisch korrekte Berichterstattung.
    Mit freundlichen Grüssen!
  • Infos

    26.05.2004, Christian
    Infos auf www.3sat.de/nano/
  • RE: RE: inkomplette Querschnittslähmung

    26.05.2004, Christian
    Infos gibt es auf:
    www.3Sat.de/nano/
  • RE: RE: inkomplette Querschnittslähmung

    26.05.2004, Christian
    Infos gibt es auf:
    www.3Sat.de/nano/
  • Marsrätsel im Kopf

    25.05.2004, Rüdiger Biesold
    Menschen können irren, sie unterliegen aber auch stark Modeströmungen und Mehrheitstrends. Gelegentlich scheint es auch vorzukommen, daß bestimmte Trends regelrecht inszeniert werden, weil irgendwelche Interessengruppen (das können Regierungen, "Sponsoren", "Wissenschaftspäpste" usw. sein) sich etwas davon versprechen oder erreichen wollen. Wissenschaftler sind davon nicht frei.
    Die Erklärung für sehr viele Erscheinungen auf dem Mars wurde von einem großen Teil der Wissenschaft von Anfang an auf vorhandes oder vorhanden gewesenes Wasser gestützt. Andere Erklärungshinweise wurden nicht widerlegt, aber vom Tisch gefegt; es mußte Wasser sein und "man" wollte es auf dem Mars haben. Selbst die Konstruktion mit dem naheliegensten weil einfachsten Erklärungsansatz verfängt nicht; genau das hat schon sehr oft in die Irre geführt und viel Zeit und Geld verbraucht.
    Es muß deswegen nun nicht als anderes Extrem jede Möglichkeit vorhandenen oder vorhanden gewesenen Wassers negiert werden. Aber das Experiment mit den Hohlkügelchen ist einer von vielen möglichen Ansätzen; es könnten beispielsweise auch eine Reihe anderer Substanzen unter früheren Bedingungen des Mars als Flüssigkeit vorhanden gewesen sein. Ebenso verhält es sich mit einigen aufgefundenen chemischen Verbindungen; für deren Vorkommen ist Wasser eine aber eben nicht die einzige mögliche Erklärung.
    Es kann dazu auch auf die Existenz einer ganzen Reihe sogenannter organischer Moleküle außerhalb der Erde verwiesen werden. Nur weil wir die Kohlenstoff/Stickstoff/Wasserstoffchemie als organische Chemie gelernt haben, können zwar aber müssen doch solche Substanzen nicht organisch sein.
    Letztlich sollte auch daran erinnert werden, daß die Richtigkeit oder Unrichtigkeit wissenschaftlicher Erkenntnis nicht von irgendwelchen Mehrheitsmeinungen abhängt und schon garnicht von der Macht und dem Einfluß oben genannter Interessengruppen.
  • irreführend

    25.05.2004, Erik Geibel
    Es ist durch die wissenschaftliche Sorgfaltspflicht ohne Zweifel geboten, alternative Erklärungen für die vermeintlich fluviatilen Strukturen auf dem Mars in Betracht zu ziehen. Doch gilt letztlich auch, dass die einfachste Erklärung letztlich die Wahrscheinlichste ist. Immerhin mehren sich nicht zuletzt durch die Meßergebninsse der jüngsten Sonden die Anzeichen, dass der Mars einmal deutlich feuchter war und infolge einer dichteren Atmosphäre wohl auch wärmer. Dagegen konnten diese Sonden nicht verifizieren, dass der Marsboden bis in mehrere hundert Meter Tiefe aus Keramikhohlkügelchen besteht :). Mir scheinen die Experimente daher wenig mit dem Mars zu tun zu haben als mit der Frage, ob Erosionsstrukturen grundsätzlich auch durch mechanische Einwirkung im Zusammenspiel mit bestimmten Sedimeneingenschaften auftreten können.
  • Ein Einwand und eine Zustimmung

    25.05.2004, Dipl.-Volkswirt (bdvb) Augustin
    Die Auffassung, dass die flussartigen Strukturen nicht durch Wasser entstanden sein können, weil es dazu zu kalt und zu trocken auf dem Mars sei, trifft zu - unter den HEUTIGEN Bedingungen!

    In den vergangenen Jahren gab es jedoch oft Beiträge, die in Frage stellen, ob es immer so war und auf dem Mars vor Millionen oder gar Milliarden von Jahren einmal ein milderes, wärmeres Klima herrschte und der Planet über fließendes Wasser verfügte. Das wäre ein Argument gegen die Zweifel am Wasser als Verursacher der fraglichen Strukturen - und zwar auch dann, wenn lediglich einmal ein Meteoritenhagel für kurze Zeit Wassermengen geschmolzen hat.

    Volle Zustimmung verdient es aber, durch das erwähnte Experiment wissenschaftlichen Abstand zu schaffen und zu fragen, ob auch andere Ursachen denkbar sind. Diese Frage wird für meine Begriffe ganz allgemein nicht oft genug gestellt - insbesondere von denjenigen nicht, die die in Frage stehende Erklärung oder Theorie präferieren. Sie schwächen dadurch die Chancen ihrer eigenen Erklärung für die Beobachtung.



    Dipl.-Volkswirt (bdvb) Augustin
  • what a difference a comma makes...

    24.05.2004, H. Schiller, Hannover
    Ist in dem Artikel wirklich "seit Jahren nur wenige alte Ölfelder ausschöpfen" gemeint? Also, dass von den alten ÖF nur wenige...

    Oder doch eher
    "nur wenige, alte Ölfelder", also 1) überhaupt nur wenige und 2) auch noch keine von den neuen.

    Um die journalistische Sorgfalt in so vitalen Fragen bangt
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Schiller,

    Sie haben allem Anschein nach recht, ein Komma macht hier wie so oft den entscheidenden Unterschied.

    Mit besten Grüßen,
    die Redaktion