Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • RE: Physik-Kenntnisse

    17.03.2004, Dr. Peter Jakubowski
    Es wird nur das in den Köpfen bleiben, was Emotionen beim Lernen erweckt. Die traditionelle Physik des 20-ten JH ist einfach langweilich und dazu noch schlecht verkauft. kein wunder also, dass sie nicht gelernt werden möchte und kann.

    Es gibt aber bestimmt Versuche die Lage zu verbessern (z.B. meine eigene Website mit dem Tutorial der neuen Physik (www.naturics.de). Wer ist aber in Deutschland überhaupt daran interessiert, die Physik neu zu gestallten. Für praktische Hinweise werde ich dankbar.

    MfG
    Peter Jakubowski
  • Ein 'o' zuviel...

    17.03.2004, Arno Trautmann
    Da schon so viele Kommentare kamen, kann ich mir nicht verkneifen, auf den Schreibfehler "Ooort'sche Wolke" hinzuweisen. Zwei 'Oo' genügen der Wolke schon...
  • Suchet, so werdet ihr finden

    16.03.2004, Klaus Deistung
    Quaoar (vor einiger Zeit entdeckt) soll kein Planet sein, da er für diesen Zweck keine genug stabile Bahn habe, deswegen wurde der „Neue“ auch als 10. Planet eingeordnet - wielange?
    Vor wenigen Jahrhunderten brachte das Rechnen aber „zwischendurch“ einen richtigen Erfolg. Wie kam es dazu? Nachdem man gültige Planetengesetze hatte (Kepler) und damit auch gut umgehen konnte fiel auf, dass die Planeten nicht so standen, wie man es berechnet hatte. Schlussfolgerung: Da muss noch einer sein! Und schließlich entdeckte man ihn auch und nannte ihn Uranus 1741. Das gleiche Spiel wiederholte sich noch bei Neptun 1846 und Pluto 1930.
    Auch in den 90-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gab es Informationen – nach dem gleichen Prinzip und mit der Begründung: Für die noch vorhanden Abweichungen zwischen Berechnungen und tatsächlichen Bahnen von natürlichen und künstlichen Himmelskörpern (z. B. Voyager- und Pioneer-Sonden) kann der kleine Pluto nicht verantwortlich gemacht werden! Es gab dafür sogar gut zutreffende Berechnungen über Masse und Bewegungsrichtung – aber offiziell wurde der prä-historisch belegte 10. Planet Nibiru mit rotem Erscheinungsbild (Sumer), Olam (Bibel), Marduk (Babylon), Re/Aten (Ägypten, roter Punkt Planet nicht die Sonnenscheibe), Transpluto oder Planet X (heutige Zeit) (noch) nicht gefunden – und dabei ist er von etwa 3-fachem Erdgewicht und hat um 20.000 km Durchmesser – so die Überlieferungen.
    Die vier letzten Planeten waren eigentlich vor über 4000 Jahren den Sumerern und weiteren parallelen Hoch-Kulturen (Ägypten, Industal, Mexiko) bekannt, so dass man jetzt besser von einer Wieder-Entdeckung sprechen sollte, wie auch der Wieder-Entdeckung Amerikas durch Kolumbus.
    Man fragt sich auch, wie die Astrologen mit weniger Planeten ausgekommen sind – und dass sie sie nicht voraussehen konnten - genauso, wie sie sich und Andere heute über den Nibiru ausschweigen.
    Bis in die Mitte der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurde in Büchern über unser Sonnensystem ein Planet X oder Transpluto erwähnt, beschrieben – heute gibt es ihn dort nicht mehr!

    Klaus Deistung
  • Größenvergleich

    16.03.2004, Robert Knieß
    Es scheint, als hätte man sich in der Größenvergleichsgrafik versehentlich bei der Umrechnung von Meilen auf Kilometer bei Mond und Pluto vertan.
    Richtig wäre:
    Durchmesser Mond ca. 3500 km
    Durchmesser Pluto ca. 2300 km (siehe Text)
    Es wäre ja schade, wenn die Ästhetik dieser Grafik der Umformung von Einheiten zum Opfer fiele.
    Ähnliches Pech hatte übrigens die NASA 1999 mit ihrer Sonde "Mars Climate Orbiter", die Aufgrund solcher Umrechnungen wahrscheinlich in der Marsatmosphäre verglühte.

    Also, warum nicht gleich metrisch!?
  • RE: Brustkrebs-Sterblichkeitsrate - und es wird noch schlimmer

    16.03.2004, Dr. Helmut Hudler
    Dem ist von einem Arzt und Pathologen absolut nichts mehr hinzuzufügen - bravo.
  • Korrektur

    16.03.2004, Thorsten Krome, Redaktion
    Liebe Leserinnen und Leser,

    oje, da hatte der Fehlerteufel wirklich zugeschlagen. Beim Mond hatte sich ein Faktor 2 eingeschlichen und beim Pluto sind die Meilenangaben hängen geblieben. Man soll halt nicht auf die Schnelle die Beschriftung einer Grafik ändern – schon gar nicht, wenn einem die Software dabei ständig abstürzt. Soll aber keine Entschuldigung sein. Nun sind die Daten jedenfalls korrigiert. Besten Dank für Ihre Hinweise.

    Besserung gelobend

    Thorsten Krome, Redaktion
  • Physik-Kenntnisse

    16.03.2004, Anja Breuker
    Als Fachärztin für Fraueheilkunde und Studentin der Biologie im 2.Semester kann ich ihre Einschätzung nur teilen; m.E. wäre es sehr sinnvoll, die Physik-Ausbildung der Naturwissenschaftler plastischer und spannender zu gestalten.
    Im Medizinstudium blieb es mir bei dem hohen Arbeitsaufwand vor 20 Jahren nur übrig, sehr selektiv zu lernen. Die jetzigen Anforderungen für Biologie sind höher, die Vernetzung zwischen Praktika, Vorlesung und Klausuren über die Vorlesung ist schlecht. Dies führt oft zu einer Demotivation. Das finde ich sehr schade, denn wenn man bestimmte Sachen einmal begriffen hat, ist auch Physik spannend.
    Als sehr positiv habe ich den Brückenkurs der Universiät Hannover im letzten Sommer für mathematisch orientierte Studiengänge erlebt. Hier zeigte sich zum einen, daß meine Mathematik-Leistungskurse vor 20 Jahren eine solide Grundlage gelegt hatten, zum anderen konnte ich effektiv Vergessenes in 2 Wochen(!) aufrischen. Vielleicht kann man soetwas auch für Physik einrichten oder sich das Programm dieser bedürfinsorientierten Kurse mal anschauen? ( über uni.kik.hannover, Kostenpunkt ca 40 Euro pro Person)
    Viele Grüsse
    A. Breuker
  • Brustkrebs-Sterblichkeitsrate - und es wird noch schlimmer

    16.03.2004, Dipl.-Ing. F. Heidenreich
    Die Anzahl der nicht heilbar an Brustkrebs erkrankten Frauen wird in den kommenden Jahren wahrscheinlich noch steigen. Viele Frauen werden die Eigenleistung in Höhe von ca. 25 Euro für eine adäquate, vorsorgende Brustuntersuchung nicht investieren wollen. Mit "Ich bin für so etwas doch noch zu jung.", "Brustkrebs? Ich? Kann ich mir nicht vorstellen" oder "Ich fühle mich gesund. Um diese Sache kann ich mich evtl. später mal kümmern" wird das Risiko verdrängt und die Investition in eine evtl. lebensrettende Untersuchung verworfen.
    Leider kommt die Erkenntniss meistens zu spät, dass diese Entscheidung falsch war. Und leider wird sich das Bewusstsein für die Brustkrebsproblematik erst ändern, wenn wir genügend Negativbeispiele aus dem eigenen Lebensumfeld erlebt bzw. überlebt haben.
    In dieser Lernphase ist zu erwarten, dass die Anzahl der zu spät entdeckten Brustkrebsfälle eher steigen wird.
    Es bleibt zu hoffen, dass der Bundesgesundheitsminister das Risiko der Fehlentscheidungen bei den wirtschaftlichen Abwägungen der Patienten rechtzeitig erkennt und die im Kosten/Nutzen Verhältnis vertretbaren Präventivmaßnahmen wieder von den Krankenkassen getragen werden.
    Geschieht dies nicht, wird die nächste Regierung wohl wieder mit einer "Kostenexplosion" im Gesundheitswesen zu kämpfen haben - dann aber bedingt durch die Behandlungskosten von Patienten, deren Krankheitsbilder sich durch vergleichsweise kostengünstige Vorsorgemaßnahmen hätten verhindern lassen.
  • Neuer Planet gefunden...

    16.03.2004, Damian Vollmert
    oder neue Maße bekannter Himmelskörper entlarvt? ;-)

    Eure Website und die News sind ja echt top, aber der Schnitzer in der Größenverhältnisse-Abbildung ist der Hammer, hihi! Ich habe noch nie gehört, das der Mond mehr als halb so groß (siehe Abb.: 7000 km)ist wie die Erde. Und im Text steht Pluto mit 2250 km Durchmesser während die Abbildung 1400 zeigt - da hat der Fehlerteufel aber richtig zugeschlagen - wollen wir nur hoffen, dass die Bahnberechnungen nicht noch zeigen, dass sich Sedna am Ende noch als Near-Earth-Object entpuppt, höhö – sorry, den konnt ich mir jetzt nicht verkneifen! :-)

    Ansonsten aber weiter so, ich warte jeden Tag mit Spannung auf die neuesten News.

    Und Tschüss...
  • Größenvergleich - Daten nicht korrekt!

    16.03.2004, Cyman
    Ich glaube, dass bei den Daten zu Mond und Pluto etwas falsch gelaufen sein muss, was den Größenvergleich auf dem Bild anbei des Artikels betrifft.
    Der Mond misst im Durchmesser 3476km,keine 7000km; im Artikel steht ferner, dass Pluto 2250km misst, das Bild widerspricht dem wiederum mit einer Angabe von 1400km. Schon seltsam. 2500km kommen einer Zahl von tatsächlichen 2274km jedoch am Nächsten.
  • ivory

    14.03.2004, bossy
    wann werden das an menschen testen
  • Symptome ähnlich Alzheimer

    14.03.2004, Ilona Hessner
    Mein Vater, 77 J., hat vor knapp 6 Jahren eine Prostata-OP. Vorher waren keine geistigen Auffälligkeiten festzustellen. Nach dieser OP kannte er uns nicht mehr, wußte nichts mehr. Der Arzt sagte, Alzheimer - ein Fall für das Heim. Wir konnten uns nicht damit zufrieden geben. Nach ca. 3-wöchiger Behandlung in einem Nervenkrankenhaus konnte er geheilt (!) entlassen werden. Er fuhr sogar wieder Auto. Seitdem nahm er Aricept 5 mg ein. Seit Dez. 03 nahmen wir leichte Verschlimmerung wahr, was wir zuerst aufs Absetzen bestimmter Psychopharmaca durch seine Neurologin schoben. Mitte Februar wurde es so schlimm, dass er mich - seine Tochter, ständig um ihn, nicht mehr erkannte. Treppenlaufen, WC-Gang, Hinsetzen auf einen Stuhl: Er konnte die Abstände nicht mehr koordinieren! Auch sprachlich ließ er stark nach - Wörter wurden verwechselt, er sprach nur noch wirr bis hin zu Halluzinationen. 3 Wochen im Nervenkrankenhaus folgten - Diagnose: Alzheimer im mittleren Stadium. Man riet uns, gut zu überlegen, ob wir die Pflege zuhause übernehmen wollen. Es würde Schritt für Schritt schlimmer. So entschieden wir uns für ein Pflegeheim. Mein Vater ist jetzt den dritten Tag dort. Natürlich wurden die Medikamente verstärkt (Aricept 10 mg - und viele weitere Psychopharmaka). Können Medikamente kurzfristig so viel bewirken, dass er fast normal erscheint?
    Ich komme zu Ihrer Adresse, weil unser Neurologe immer sagte, es wäre keine Alzheimer! Er war von der radikalen Verschlechterung selbst äußerst erstaunt, weil er ja meinen Vater alle 3 Wochen persönlich betreute. Kann es sein, daß es sich um diese neue Krankheit handelt. Mein Großvater hat im hohen Alter (über 80) ähnlich Symptome gezeigt.
    Können Sie uns raten?
  • RE: Wer hat diesen Artikel geschrieben?

    14.03.2004, J. E. Walkowitz
    Es fängt damit an, daß es vor 4.000 Jahren keine Höhlenmenschen gab und Höhlen, wie die franko-kantabrische Höhlenkunst zeigt, kultische Orte waren. Als Höhlenmenschen können allenfalls die jägerischen Vorfahren des Homo sapiens in gemäßigten Klimazonen Afrikas in Frage kommen. Also läßt allein der Ort der Niederlegung, aber auch das (geringe) Alter der Getöteten erhebliche Zweifel an der Kampfthese aufkommen. Selbst die Zahl 160 verweist auf eine kontinuierlich erfolgte Nutzung dieser (und anderer) Höhlen als Opferplatz. Vor 4000 Jahren also 2.000 vor Chr. war die Gegend um Barcelona schon seit Jahrtausenden ein Ackerbauern-gebiet. Ackerbauern hatten Opferrituale, bei denen sie „in Notzeiten“ auch Menschenopfer darbrachten. Allerdings hat die Zahl der bei einem einzelnen Vorgang geopferten im allgemeinen nicht höher als drei gelegen. Wer mehr über die Hintergründe wissen will dem empfehle ich das Buch „Das Megalithsndrom“ von J. E. Walkowitz
  • RE: Freude schöner Götterfunken...

    14.03.2004, Rossella
    Also ich wollte mal fragen ob hier in deutschland singen kurse da sind weil ich mòchte singen lernen. Also wenn ein lehrer der wo singen kurse macht dieses stùck sieht was ich geschreiben habe dann bitte mailt mir das wùrde mich echt freuen danke rosy
  • Laerm am Arbeitsplatz...

    13.03.2004, Tanja Gabriele Klein
    ...dass nicht der Laermpegel, sondern die Frage, ob man selbst oder ein anderer den Laerm verursacht, ein Stressor ist, steht schon in den Jahre alten einschlaegigen Lehrbuechern der Arbeitspsychologie. Die Kontrollierbarkeit eines Stressors ist doch spaetestens seit Seligmans Theorie als wichtiger Faktor bekannt... hat das UBA eigentlich keine Psychologen im Team, dass sie solche eigentlich bekannten Zusammenhaenge nicht von vornherein durch geeignete Erhebungsmethoden erfassen? Ich bewerbe mich hiermit ;-)