Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Wer ist gefährlich?

    30.10.2003, Rüdiger Biesold
    God bless America, aber wer schützt uns vor diesen USA? Mit der dümmlichen Begründung, alles mögliche herstellen und untersuchen zu müssen, hat sich dieser Staat zum Besitzer der meisten Massenvernichtungswaffen entwickelt, darunter jede Menge chemische und biologische. Die Basis der brieflichen Keimattacken stammt bekanntlich aus staatlichen Laboren eben der USA, was sonst noch aus solchen Laboren stammt (sei es nun durch Unglück, Schlamperei oder gar gezielt "entkommen") wird verschwiegen. Die besonders bösartigen "Großkeime" Saddam und Bin Laden wurden auch durch die USA aufgebaut. Außer solchen aberwitzigen Pockenexperimenten (die USA und Rußland haben immer noch Stämme) wird da per "Klonen" (incl. von Chimären mit menschlichem Erbgut) alles mögliche versucht und gleichzeitig wollen die den Europäern das therapeutische Klonen verbieten (was nicht heißt, daß ich dafür wäre, aber ein Verbündeter USA in dieser Frage ist suspekt).
    Es gilt auch für andere Länder, aber insbesondere stellt sich immer wieder die Frage, wer kontrolliert wie die USA?
  • Unliebsame Konkurrenz

    30.10.2003, H.B.
    Frauen werden bei gleichem Abschluss und bei vergleichbarer wissenschaftlicher Leistung (Publikationen o.ä.) eben nicht weiter gefördert von den Herren der Forschung und Entwicklung bis kurz vor Ihrer eigenen Position. Wozu soll MANN auch den Ast belasten, worauf er sitzt. Immerhin können sich (im Gegensatz zum Mann) die Frauen auch mit Kind, Küche und so weiter begnügen und männlichen Nachwuchs zeugen, der dann IHRE Entwicklung fortsetzt.
  • Der nächste Schritt ist...

    30.10.2003, Andreas Grund
    ...dann sicher die künstliche Aktivierung der entsprechenden Gene beim Affen.
    Bei all den Diskussionen über Klonen und In vitro Befruchtung erwarte ich hier eine weitere Facette der ethischen Auseinandersetzung.
    Was passierte, wenn ein Affe menschliche Intelligenz besäße?
    Leiteten sich seine Rechte aus dem Tierschutzgesetz oder den Grundgesetzen ab?
  • RE: RE: Achtung vor dem Leben

    30.10.2003, Rüdiger Biesold
    Genau um diese Anmaßung geht es, was ist (meinesthalben schon) ein Mensch oder nicht. Früher wurde da auch einfach die Frage nach lebenswertem Leben oder gleich nach dem "Untermenschen" gestelltund entsprechend wurde selektiert; das findet nun im Reagenzglas statt.
    Was daraus dann gemacht wird, ist die nächste Frage. Einigen geht es sicher auch um Hilfe, aber es gibt eben auch viele andere und dem Mißbrauch wird Tor und Tür geöffnet. Stammzellen als solche sind totipotent, mit einer ganzen Reihe Problemen aber totipotent. Die Liste der höchst problematischen Versuche ist bereits jetzt erschreckend lang.
  • Messmethoden

    30.10.2003, Arno Trautmann
    Wieso misst man nicht einfach die "wirkliche Höhe" des Berges unter dem Gletscher? Dann hätte man keine Probleme mehr mit kurzfristigen Veränderungen.
  • RE: Achtung vor dem Leben

    30.10.2003, Marcel P. Lossi
    Sie scheinen hier einiges falsch verstanden zu haben. Es geht nicht um die "Veredelung" von Menschen sondern ledeglich um die Erzeugung von Stammzellen. Die im Reagenzglas erzeugten Embryonen werden ja in diesem Fall nie zu Menschen sondern dienen ledeglich dazu um in später möglichen Therapien tödliche Krankheiten zu heilen. Von einer Verletzung der Menschenwürde kann also eher die Rede sein wenn man empfindungsfähigen Menschen die Behandlung verwehrt um eine Ansammlung von ein paar Zellen zu schützen (ich glaube jeder weiß das ein Embryo keine Nervenzellen besitzt und somit auch nicht als "Person" gelten kann). Meiner Meinung nach sind einige Tage alte Embryos keine Menschen sondern ledeglich biologische Materie. Also: Wenn die Bundesregierung den Embryonenschutz lockern will handelt sie völlig richtig.
  • RE: RE: RE: Blödsinn!

    29.10.2003, Taschen-Rechner
    Ganz klar. Vor allem ist der im Vorteil, der genau weiß, wie er mit dem Taschenrechner rechnet (Einstellen von Bogenmaß oder Gradmaß z.B.) und das weiß man unabhängig von den Kopfrechnerischen Fähigkeiten eben dann am besten, wenn man den Taschenrechner mit all seinen Funktionen früh genug kennenlernt! Dennoch glaube ich, in der Grundschule sollte man schon erstmal lernen, im Zahlenraum von 0-100 selbstständig zu rechnen, sonst ist auch der Einsatz des Taschenrechner später nichtmehr effizient. Dieser sollte schließlich nicht 2 und 7 addieren sondern z.B. den Sinus eines Winkels umrechnen.
  • RE: titanenwurz oder rafflesia?

    29.10.2003, Sergio Oprandi
    ciao desi

    naja ich dachte die rafflesia arnoldi
    (hab sogar eine in natura gesehen) sei die groesste bluete der welt - aber ich kann mich auch irren ;)

    ps halt die ohren steif - es geht bald in die dreissiger zone - alles liebe zum geburi

    sergio
  • Achtung vor dem Leben

    29.10.2003, Rüdiger Biesold
    Herzlichen Glückwunsch an Regierung und Opposition (die solches schon lange verkündet). Die Auschwitz-Rampe ist nunmehr ins Reagenzglas verlegt.
    Ich meine damit nicht irgendein christlich-fundamentalistisches Grundsatzgeschwafel. Lebensselektion mit welchen Intentionen auch immer ist einfach perfide und mit der Aufhebung von Grenzen bzw. der Öffnung des Eingangstores wird allem nur möglichen der Weg bereitet; die guten "Nebenerscheinungen" sind dann das Opium für das Volk. Schließlich die chronische Frage, wer bezahlt vor allem die Folgen? Auch nicht zu übersehen, diese "Rasseverbesserung" steht erstmal und wieder den reichen Gesellschaften und da den besonders Reichen zur Verfügung. Verluste und Folgekosten werden wie schon immer der Allgemeinheit aufgebürdet. Aber ich vermute mal, daß die 28% Wahlbeteiligung in Cottbus immer noch viel zu hoch sind.
  • Kettenantrieb

    27.10.2003, Uwe Fenk
    Haben Sie's auch ein bißchen größer? Ich suche seit Jahren einen brauchbaren Unterflurkettenantrieb für meine Miniaturmodellbahn im Architekturmaßstab 1:500. Zahnräder ca. in Pfenniggröße, Kette im "Schmuckformat".
    Vielleicht haben Sie einen Herstellertipp.

    Schöne Grüße
    Uwe Fenk
  • Aber?

    27.10.2003, Abbe Faria
    Ist ein Glas aber nun halb voll oder halb leer?
  • Noch ein Erkenntnisborn

    25.10.2003, Rüdiger Biesold
    Die "Händigkeit" erstmals für Meereslebewesen nachgewiesen zu haben, ist ein wenig schönfärberisch; das sind sekundär ins Wasser gegangene Lebewesen. Klingt fast nach dem Nachweis, das fliegende Lebewesen laufen können. So weit so mäßig, aber daraus die "wissenschaftliche" Ableitung zu ziehen, dies sei ein Nachweis dafür, daß Werkzeuggebrauch keine notwendige Voraussetzung für die Entstehung von Händigkeit sei, das ist schon starker Tobak. Sind wir denn hier bei Lomonossow oder im Dritten Reich oder haben die seit dem nichts dazu gelernt?
    Händigkeit ist mit einiger Sicherheit eine genetisch verankerte Anlage und Gene lernen nichts durch Benutzung. Händigkeit muß präadaptiv gegeben sein und ist somit eine der Voraussetzungen für Werkzeuggebrauch und natürlich nicht zwingend für dessen Entstehung.
    Dann wäre noch zu klären, wie denn der Werkzeuggebrauch bei Vögeln entsteht; bei den vorstehenden Erklärungsmustern läßt sich bestimmt die Entstehung von "Schnabeligkeit" durch Werkzeuggebrauch "wissenschaftlich" beweisen.
  • genuss

    24.10.2003, Anya Stang
    besser fuer den whisky genuss, speziell natuerlich fuer single malt, sind sog. cognac schwenker. der malt riecht und schmeckt wesentlich besser als aus einem geraden glas, das ueblicherweise fuer whisky benutzt wird.
    slàinte!
  • anders ausgedrückt

    24.10.2003, ferdinand hirss
    für den wirt sind hohe gläser aus an der basis dickem glas günstiger.
  • RE: Glasform beeinflusst Geschmack von Wein

    23.10.2003, Lars Lobbedey
    Herrn Faber kann nur zugestimt werden! Was Weinkenner, Önologen und Glasfabrikanten seit anno knips wissen und beherzigen, ist offensichtlich noch nicht bis zu Herrn Hummel nach Dresden durchgesickert. Sollte er sich als nächstes des Champagners annehmen, so kennen wir schon die Antwort: Flöte vor Schale! Hauptsache, die Probanden haben ihren Spaß und der ortsansässige Weinhändler sein Auskommen!
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