Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • RE: Hemisphärektomie

    29.02.2004, Schmocker-Studer Elisabeth
    Unser Sohn 10J. wurde vor 2 Jahren in Lausanne in der Schweiz operiert. Seitdem hat für ihn und für uns ein neues Leben begonnen.Unser Sohn ist seitdem Anfallsfrei.Die Nebenwirkungen der Medikamente waren z.T. verheerend und mit jedem neuen Medikament hatten wir auch ein anderes Kind(psychisch und physische Veränderungen).Die Lebensqualität unseres Sohnes war sehr schlecht, zumal er noch eine Hemiparese re. hat.Seit der Operation haben wir ein ganz neues Kind.Erfüllt von Lebensfreude,beginnt er nun die Welt zu entdecken und mit immer ausgefeilteren Techniken lernt er mit seinen " Handicaps" umzugehen. Auch die Hemianopsie gehört zu seinem Alltag.Sie behindert ihn jedoch kaum noch.
    Obwohl die Operation nicht ohne Komplikationen vorüber ging, würden wir uns sofort wieder dazu entschliessen!
    Gerne sind wir bereit unsere Erfahrungen weiter zu geben.
  • Fragwürdig...

    28.02.2004, Dr. Peter Altreuther
    Die Vorhersage von David Graddol, daß Englisch seine Bedeutung verlieren
    könnte, ist sehr zu bezweifeln, zumindest was seine Bedeutung in der
    Wissenschaft anlangt. Die von ihm genannten Sprachen mögen von einer
    größeren Anzahl Menschen gesprochen werden als das Englische. Die meisten
    dieser Menschen werden nicht in wissenschaftlichen Journalen publizieren
    und beanspruchen auch kein weltweites Interesse für ihre Ideen. Solange
    das Chinesische und Japanische keine Silbenschrift entwickeln, ist ihre
    allgemeine Verwendung kaum geeignet, wahrgenommen zu werden und
    selbst innerhalb der Länder gibt es große Verständnisschwierigkeiten bei
    schwierigen wissenschaftlichen Texten - eigene Erfahrung -. Vergleichbares gilt
    für Sprachen wie Russisch, Hindi oder Urdu; wegen ihrer Schrift haben sie
    keine Chance, sich durchzusetzen. Also, warten wirs ab. Eher holen wir noch
    einmal das alte Latein aus dem Keller...

    Freundliche Grüße
    Dr. Peter Altreuther
    (peter.altreuther@t-online.de)
  • RE: Beagle2

    27.02.2004, Donald Duck
    Das ist genau meiner meinung.
  • Angriffslust ?

    27.02.2004, H.Hudler
    Vielleicht sollten die japanischen Forscher einmal die amerikanischen "Mörderbienen" unter die Lupe nehmen ...
  • Natürlicher (?) Strich.....=Armut.

    26.02.2004, Regling
    Materielle Statiskiken und Informationen über die gewaltigen Differenzen der materiellen Armut auf dieser Welt gibt es genug.

    Doch wo sind die Hinweise auf die Seelenarmut? Schwer messbar - ich weiß.

    In der Industrie= Wohlstandsgesellschaft gibt es jedoch immer mehr Kirchenaustritte und gleichzeitig zunehmende Wartezeiten bei Psychologen.

    Dennoch in dieser Gesellschaft nimmt die "Gläubigkeit" zu und zwar an alle Informationen der Medien.

    Über entsprechede Hinweise zu diesen Diskrepanzen würde ich mich sehr freuen.

    MfG
    Gerhard Regling
  • Wo bleibt die Logik

    25.02.2004, Dr. rer. nat. R. Wachter
    Herr Osterkamp schreibt: ´ Endeten aber hin und wider stärkere, ältere Löwen als Jagdtrophäen, so würden auch die Würfe der schwächlicheren Nachwuchs-Paschas eine Chance haben, das kritische Kindesalter von neun Monaten zu erreichen und somit in der Summe ein Plus für die Löwen-Gesamtbilanz erzielen. ´
    Dazu meine Frage. warum sollte man einen Löwen töten, der durch die Übernahme eines Rudels seine ´fitness´ bzw. Lebenstüchtigkeit bewiesen hat? Oder anders herum. Warum sollte man durch Abschuss des neuen Rudelführers den Nachwuchs des alten ausgebooteten Chefs
    fördern. Bekanntlich verbessert sich das Erbgut im Laufe des Indidviduallebens nicht unbedingt. Oder auf den Menschen bezogen: mit wem würde eine junge Frau wohl eher Nachwuchs zeugen wollen: mit einem jungen unverbrauchten Draufgänger oder einem ausgelaugten Opa? Klar bei uns Menschen spielt auch Geld und Ruhm eine Rolle. Bei Löwen dürften es doch wohl eher Kraft und Mut sein.
  • Naturschutz ja, aber…

    25.02.2004, Thomas Pruß
    Dass Nauturschutz sein muss, sieht heutzutage jeder ein. Aber leider ist Naturschutz heutzutage viel zu sehr von Ideologien umstellt und wird meist auf Kosten der Menschen betrieben. 30.000 § für den Abschuss eines Löwen, das ist für die Infrastruktur eines Entwicklungslandes sehr viel Geld. Wenn also Löwen zum Abschuss freigegeben werden und das Jagdgeschäft überhaupt wird unter starker Kontrolle betrieben, so besteht durchaus keine Gefahr, dass die Löwen ausgerottet werden. „Nachhaltigkeit“ ist zwar ein Modewort geworden, doch bezeichnet es genau das, mit dem man Naturschutz MIT den Menschen und nicht gegen sie betreiben soll.
    In Amerika und Kanada werden für die Jagd auf Bären, Elche und anderes Großwild sowie für die Angelei ebenfalls riesige Summen bezahlt. Dieses Geld wird in weitere Naturschutzprojekte gesteckt, und diese Tiere sind durchaus nicht vom Aussterben bedroht – jedenfalls nicht durch die Jagd und durch die Angelei!
    Aber man muss gar nicht in ferne Länder schweifen, um zu sehen, wie ideologisch verblendeter Naturschutz die Menschen benachteiligt. Bestes Beispiel ist Schleswig-Holstein: Die Ausweisung der Halbinsel Eiderstedt als Vogelschutzgebiet im Rahmen des FFH-Programms würde die Landwirtschaft dort sehr nachhalig beeinflussen – negativ!
    So sollen die Landwirte Verträge unterzeichnen, die Laufzeiten bis zu 30 Jahren haben. In diesen Verträgen wird u. a. geregelt, dass Grünland nicht mehr umgebrochen und der Wasserstand in den Sielzügen nicht mehr verändert werden darf. Bei ständig sinkenden Einkommen z. B. in der Milchwirtschaft (der Preis für 1 l Milch soll im nächsten Jahr von 28 auf 22 Cent fallen), ist abzusehen, dass die Landwirtschaft auf Eiderstedt keine Zukunft hat, wenn der Status quo festgeschrieben werden soll. Auch werden die Bestimmungen nach denen die Gemeinden Bauland ausschreiben dürfen, derart verschärft, dass sich kaum noch Investoren finden werden. Und das alles in einer Gegend, die extrem vom Fremdenverkehr abhängig ist.
    Übrigens: Der Großwildjäger, der mit einer Flinte auf Löwen schießt, dürfte seinen letzten Schuss getan haben. Eine Flinte ist immer ein Schrotgewehr, und eine Schrotgarbe dürfte einen gestandenen Löwen nur ein „müdes Lächeln“ entlocken. Löwen schießt man mit Kugeln und die verschießt man aus Büchsen ;-)
  • RE: Frage an die Redaktion: Was wurde denn beobachtet?

    24.02.2004, Thorsten Krome, Redaktion
    Vielen Dank für Ihren Kommentar. Riess und seine Kollegen hatten mit dem Hubble-Teleskop nach Supernovae eines bestimmten Typs Ausschau gehalten (Typ 1A). Diese Sternenexplosionen erreichen immer dieselbe (absolute) Maximalhelligkeit und eignen sich deshalb hervorragend zur Entfernungsbestimmung. Außerdem lässt sich anhand des Supernova-Spektrums auch die Expansion des Universums zum jeweiligen Zeitpunkt ablesen. Denn diese bewirkt eine Verschiebung zu langen Wellenlängen - auch Rotverschiebung genannt. Mit den neu entdeckten Supernovae, die zum Teil sehr weit entfernt sind und deren Licht dementsprechend lange zu uns brauchte, steht nun mehr (doppelt so viel) Datenmaterial vor allem aus dem jungen Universum zur Verfügung. So lässt sich genauer als bisher der Einfluss der Dunklen Energie in der Geschichte des Universums nachvollziehen. Und offenbar hat sich diese Größe im Rahmen der Messgenauigkeit kaum geändert, weshalb zumindest bis jetzt und nach diesen Beobachtungen das Modell einer kosmologischen Konstante dem eines veränderlichen Energiefeldes vorzuziehen ist.

    Mit besten Grüßen

    Thorsten Krome, Redaktion
  • Frage an die Redaktion: Was wurde denn beobachtet?

    23.02.2004, Klaus Lux
    Tut mir leid aber Ihr Artikel ist für mich absolut nichtssagend. Ein "scheint zu bestätigen" in der Überschrift und kein Wort dazu warum.
    Wenn laut Aussagen der Wissenschaftler vieles dafür spricht, dann sollte wenigstens auch etwas von dem 'Vielen' erwähnt werden, nicht wahr?
  • RE: Wehe, wenn...

    23.02.2004, Matthias Paul Scholz
    Lieber Andy,
    Den letzten Satz "Ein Hoch auf unsere göttlich freiheitlich unfehlbare Demokratur!" verstehe ich nicht: meines Wissens nach hält niemand die freiheitliche Demokratie für "göttlich" noch für "unfehlbar".
    Auch ist mir der Zusammenhang zu den im Beitrag angesprochenen Manipulationen der Bush-Administration nicht klar: ist es doch ein Kennzeichen dieses politischen Systems, daß solche Manipulationen öffentlich gemacht werden können. Ob das im Irak Saddam Husseins oder in Ghana (dessen politische Organisationsform mir nicht bekannt ist) möglich (gewesen) wäre?

  • RE: RE: Wehe, wenn...

    23.02.2004, Michael
    .... außer vielleicht "Jedes Volk hat die Regierung die es verdient." und sinngemäß auch den Verbündeten ...
  • A U F R U F zur B R I E F W A H L !!

    22.02.2004, Dr.M.Sonnabend, Wiesbaden
    Hiermit apelliere ich an alle "Anti-Busher" mit hiesigem Wohnsitz und (zusätzlichem) amerikanischem Pass:

    Lassen Sie sich Briefwahlunterlagen für den Herbst zusenden, damit dieses Bush-Regime - und es i s t ein Regime ! - auch mit Ihrer Stimme abgewählt wird !!
    Jede einzelne Stimme zählt, denn ich denke, der Wahlausgang könnte recht knapp werden !

    Und: w e i t e r s a g e n !

    Was den Inhalt des Artikels angeht: einfach nur zum K..... !!
  • Wieso wird nur Guido Zadel bestraft?

    22.02.2004, Gülnihal Yüksekdag
    Da stellt sich einem doch gleich die Frage,
    wieso die Fälschung erst so spät aufgeflogen
    ist. Hier hat wohl auch der/die BetreuerIn 3 Jahre lang
    oder länger geschlafen. Desweiteren hatten die Prüfer des
    Doktoranden wohl auch keine rechte Lust
    die Arbeit auf "Herz und Niere" zu prüfen.
    Auch wenn dem Chemiker Guido Zadel die Fälschung
    zurecht vorgeworfen werden darf, so zeigt
    der Fall wieder einmal, wie in bundesdeutschen
    Universitäten (mangelhaft) betreut werden kann und dass
    es Zeit ist, bundeseinheitliche Maßstäbe
    für die Betreuung von Doktorarbeiten festzusetzen.
    Allein durch die von der DFG geforderte "Selbstkontrolle
    in der Wissenschaft" wird auch dieses Problem nicht gelöst werden.
    Juristen dürfen davon ausgehen, dass ihnen, wenn auch nicht häufig,
    so doch immer wieder derlei oder ähnliche Fälle, Kopfzerbrechen bereiten werden.
    Wir dürfen gespannt sein.

  • Verdrehen, verbiegen, verstecken

    22.02.2004, Ruediger Ochel
    Ich beim lesen von solchen Artickeln denke ich immer an die TV Serie X Files. Ein Körnchen Warheit ist bestimmt dran.
  • Halbplacebos, Antiplacebos ;)

    22.02.2004, Dr. med et Dipl.-Phys. Jens Waldeck
    Es wäre einmal interessant, festzustellen, ob es Arzneimittel gibt, die auf beiden Schienen wirken:also ein Schmerzmittel zu verabreichen knapp unterhalb der Wirkungsgrenze + Placeboeffekt.

    Die gegenteilige Wirkung des Placeboeffektes habe ich auch schon erlebt: d.h. Patient glaubt fest daran dassein gleiches Blutdruckmittel mit gleicher Galenik aber weniger Kosten von einer anderen Firma nicht wirkt. Der Grund könnte sein, dass das Medikament in einen größern Verpackung geliefert wurde als das der ersten Firma. Es gibt ja eine Studie, die belegt, je kleiner eine Pille umso wirksamer. Möglich dass das auch auf die Verpackung zutrifft.