Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Untermauerung

    19.11.2003, Rüdiger Biesold
    Immerhin ein Ansatz bekannte Tatsachen zu unterstützen. Natürlich kann man annehmen, daß entsprechende Strukturen auch bei anderen Menschen mit der gleichen Problemfolge vorhanden sind. Es wird nicht deutlich, was denn mit der Gruppe der "nicht-Rassisten" los ist; vermutlich unterliegt ein Teil dieser denselben Strukturen, nicht alle wollen etwas zugeben bzw. haben eine falsche Selbsteinschätzung.
    Problematisch werden solche Vorgänge neben direkten rassistischen Übergriffen im Alltag, wenn z.B. Polizisten wegen solcher Fixierung mögliche Täter der eigenen Hautfarbe nicht in Betracht ziehen oder samt den Richtern viel milder beurteilen. Die Effekte sind in den USA bereits legendär, aber nicht nur dort vorhanden (Spanien und die Moros, Frankreich und Araber, Deutsche und Russen, Chinesen/Japaner und Europide, Schwarzafrika und Weiße usw. usf.)
    Dann gibt es noch die besonders schwierige Gruppe der "Konvertiten"; darunter verstehe ich Leute, die mit anderer Hautfarbe die Überzeugung der Mehrheit angenommen haben. Wenn also ein Afro-US-Amerikaner denkt und sich benimmt wie ein Weißer, muß er noch mehr beweisen, daß er der bessere Weiße ist; schließlich kann er nicht aus seiner Haut. In meiner Familie hatte ich einen katholischen Polen, der zum protestantischen Deutschen wurde; er litt beständig unter diesem Herkunftsmakel und mußte immer beweisen, daß er der beste evangelische Deutsche aller Zeiten sei. Was geht in den Hirnen solcher Leute vor? Überschreiten die Spitzenausschläge die Papierbreite?
    Unter diesen Prämissen sollten George Bush, Condolezza Rice und Arnold Schwarzenegger mal getestet werden.
  • Gefährdung

    18.11.2003, Rüdiger Biesold
    Nicht nur eingeschleppte Tiere, auch eingeschleppte Pflanzen verdrängen angestammte Organismen. Das ist auf Inseln besonders deutlich, findet aber überall statt.
    Genetisch veränderte Organismen sind per Definitionem Fremdorganismen und schon allein deshalb gefährlich.
    Der Mensch läßt aber weder das Einschleppen in fremde Biotope noch die weitere Erzeugung und Freisetzung manipulierter Wesen - schönes "Vernunftwesen" das!
  • RE: Anfang vom Ende

    18.11.2003, Kommentator
    "Irgendwie wird sich der Mensch samt dem Leben auf diesem Planeten schon noch ausrotten."

    Dann wird auch kein Hahn mehr nach ihm krähen !
  • Da bin ich aber beruhigt ;-)

    18.11.2003, Karl Bihlmeier
    Wieder ein Problem verkleinert, das mir bisher noch gar nicht bewusst war. Oder sollte es technisch möglich sein, wie in "Armageddon" ein paar Raketen oder eine Handvoll Selbstmörder mit ein paar Atombomben ins All zu jagen, um dort einen Asteroiden aus der Bahn zu blasen? Natürlich kann so ein Brocken statistisch gesehen schon nächsten Dienstag nachmittag Helgoland in die Nordsee stampfen, und in der Folge die Niederlande versenken und jedes Haus bis Kassel einebnen. Aufgrund der wesentlich höheren Wahrscheinlichkeit sollte man bis dahin aber noch Lotto spielen, und aufs Autofahren verzichten ;-)
  • RE: Anfang vom Ende

    18.11.2003, Karl Bihlmeier
    Ich sehe die Sache eher gelassen: das Leben werden wir auf disem Planeten kaum ausrotten können, uns selbst schon. Dann bekommt in wenigen hundert Millionen Jahren die nächste intelligente Spezies ihre Chance.

    P.S.: es wäre blauäugig, davon auszugehen, dass das Militär die Technologie für synthetische Viren schon aus Gründen der "nationalen Sicherheit" (was immer das auch sein mag) nicht intensiv studieren und ggf. nutzen wird.
  • RE: Wie nett, aber ohne Fakten

    18.11.2003, Manfred Nehonsky
    Völlig richtig, auch beim Space-Shuttle hatten Nasa Techniker gemeint, ein Unfall auf ca. 20.000 Starts (!!! Nachgelesen bei P.Feynmann,er hatte die Columbia Katastrophe untersucht) könnte passieren. Außerdem geht meines Erachtens die Gefahr von viel kleineren Brocken aus. Der Arizona Krater (1200m Durchmesser) wurde von eienm nur ca. 30-50 m großen Eisenmeteoriten geschlagen. Das Steinheimer Becken (Nähe Augsburg)(3km Durchm.) von einem ca. 100m großen Gesteinsbrocken. Diese Kleinkörper können schon morgen ohne viel Vorwarnzeit kommen, sie löschen zwar die Menschheit nicht aus, aber die Wirkung in Mitteleuropa, oder anderen dichtbesiedelten Gebieten wäre enorm.
  • RE: nicht willkommen

    17.11.2003, Rüdiger Biesold
    Anonym und feige, keinerlei Sachkenntnis und auch noch eine irreführende Tarnbezeichnung; eigentlich keiner Antwort wert, aber das ist zu viel. Die Bezeichnung "Politkgegner" soll wohl suggerieren, er teile da nichts, aber er betet die einschlägige Ideologie der größten Oppositionspartei und der Wirtschaft nach. (Es geht auch wenig ohne Politik; leider!) Dieses Gejammer über mehr CO2 und Atomstromimport ist mindestens so alt wie die AKW und der Kampf dagegen, aber nicht richtiger geworden. Gegen Windräder klagen mitnichten "die Bauern" und auch nicht nur. Bisher hat auch keiner behauptet, daß Windräder das Energieproblem lösen.
    Das Dosenpfand-Chaos schließlich beruht auf einer Gesetzeskonstruktion aus Zeiten vor Rot-Grün. Paradoxerweise hat der Verursacher dieser Konstruktion über seine Bundesratsmehrheit eine durchgreifende Verbesserung verhindert.
    Ich finde die derzeitige Regierung alles andere als erhebend und die Unterschiede zur Vorgängerin sind marginal; aber es sollte mit ein wenig Anschein von Wissen und nicht hinter feigem Pseudonym versteckt diskutiert werden.
  • Wie nett, aber ohne Fakten

    17.11.2003, Rüdiger Biesold
    Solche Abschätzungen sind nun wirklich grob fahrlässig, nach den Statistikern passiert Tschernobyl erst in 200.000 Jahren und dann noch mal solange für Harrisburg. Seriös ist das kaum.
    Es sollte besser hinterfragt werden, was hinter dieser so eindringlich geschilderten Gefahr eigentlich steht. Die Abschätzung als solche läßt keinerlei Rückschlüsse zu, wann es tatsächlich passiert, wie wir an AKW gesehen haben. Verschiedene Lebenskrisen in der Geschichte des Planeten wurden keineswegs schlüssig mit Meteor- oder Asteroiden-Einschlägen in Verbindung gebracht. Andere Erklärungen dafür werden herunter gespielt oder nicht zur Kenntnis genommen. Jetzt ist es plötzlich weniger gefährlich? Es existiert schon lange die These, daß die Einschlagtheorie forciert wurde, weil dem US-amerikanischen Militär die Feinde und damit die Gelder auszugehen drohten. Nun haben sie aber mehr als ihnen (und uns) lieb sein kann, für diese Feinde reichen die Gelder schon nicht und ruinieren die US-amerikanische und die Weltwirtschaft. Also machen wir flugs die zuvor benötigte Gefahr wieder kleiner. Die Frage wird sich ohnehin in Kürze stellen, wie mit Flugzeugträgern und Tarnkappenbombern künstlich erzeugte Viren bekämpft werden können.
  • Anfang vom Ende

    17.11.2003, Rüdiger Biesold
    Nach tödlichen Mauspocken nun also künstliche Viren. Es darf gewartet werden, wann das erste Unglück damit passiert oder gezielte tödliche Viren erzeugt werden. Auch hier gilt, was einmal in der Welt ist, ist schwerlich wieder daraus zu entfernen.
    Die Meinung, über Veröffentlichung und Vorkehrungen gegen "falsche Hände" nachzudenken, ehrt die Äußerer. Aber wer definiert die "falschen Hände", mit Sicherheit sind das nicht nur von christlichen und jüdischen Fundamentalisten als Terroristen eingestufte Leute (die sind zumeist in der Tat "falsche Hände"). Da gehören auch Täter der eigenen Fraktionen und einige Militärteile dazu. Es sei wieder daran erinnert, daß die Anthrax-Sporen für Briefattentate aus US-amerikanischen Staatslabors kommen und einige Terrorbanden von anderen Regierungen (nicht nur aber besonders die USA) aufgebaut wurden, so lange sie denn "nützlich" waren. Gegen die sich so abzeichnende Szenerie sind die SAM- und Stinger-Raketen nachgerade fast lächerlich. Wer glaubt denn ernsthaft, daß solche Viren nicht auf gleichen Wegen in vergleichbare Hände geraten?
    Die sonstigen netten Begründungen und Perspektiven sind weder schlüssig noch problemfrei; auch künstliche Viren können mutieren und etwas ganz anderes machen. Irgendwie wird sich der Mensch samt dem Leben auf diesem Planeten schon noch ausrotten.
  • willkommen atomstrom aus dem ausland, willkommen CO2 aus deutschland

    17.11.2003, politikgegner
    o.k.

    stade ist vom netz
    strom brauchen wir weiterhin
    nuklear erzeugt wie in frankreich
    fossil erzeugt bei uns
    und gegen windräder klagen die bauern

    außer dosenpfand-chaos nix gewesen bei
    rotgrün
    ach doch...aber das wissen wir ja alle...:(((
  • RE: Atomausstieg- Wirtschaftliche Kernenergie??

    17.11.2003, Matthias Paul Scholz
    Wirtschaftliche Kernenergie?
    Es ist doch ein offenes Geheimnis, daß die Kernkraftwerke von den Stromversorgern vor allem aus wirtschaftlichen Gründen stillgelegt bzw. keine neuen gebaut werden - bei Stade hat das der Betreiber sogar explizit zu verstehen gegeben.
    Atomstrom rechnet sich nicht, selbst wenn man die horrenden "Entsorgung"s- und externen Kosten ("End"lagerung, Castortransport etc.) unberücksichtigt lässt, die unverständlicherweise der Steuerzahler zu tragen hat.
    Das Hauptproblem der Kernkraft ist darüberhinaus nicht die radioaktive Belastung durch die Kraftwerke, sondern das nach wie vor ungelöste Problem der hochstrahlenden Abfälle - es ist doch ein Unding, 40 Jahre lang giftigsten Müll zu produzieren, ohne zu wissen, was man damit machen soll. Das könnte sich kein anderer Industriezweig leisten!
    Die Energieprobleme der Zukunft lassen sich wohl am ehesten mit einem vernünftigen Energiemix lösen, der Atomkraft nicht benötigt.
    Was Arbeitsplätze anbetrifft: die erneuerbaren Energien haben allein in der kurzen Zeit, in der sie bisher vernünftig gefördert worden sind, schon 150.000 Arbeitsplätze geschaffen. Wieviele oder besser wie wenige Menschen arbeiten in der Atomindustrie? Wieviele Arbeitsplätze hätte man mit den Milliarden, mit denen der Staat in den letzten 40 Jahren die Atomindustrie gemästet hat, schaffen können?
  • RE: Atomausstieg

    17.11.2003, Rüdiger Biesold
    Wenn etwas "Schwachsinn" ist, dann der Kommentar vorher. Wobei auch völlig klar ist, daß nicht der Betrieb als solches die Gefahr bei einem AKW ist; jedenfalls normalerweise. Wenn Unglücke passieren (Tschernobyl, Harrisburg) sind die Auswirkungen heftig und kaum beherrschbar. Völlig ungeklärt ist immer noch, wo denn bitteschön der radioaktive Abfall untergebracht werden kann. Es gibt nun mal auf diesem Planeten keine sichere Endlagerstätte für Millionen von Jahren. Die Aufarbeitung ist kein Ausweg; dort passieren auch Unglücke (Sellafield, Japan), der Müll wird mengenmäßig potenziert und potentielles Bombenplutonium kommt auch noch heraus. Alle diese Kosten sind nicht eingerechnet. Das Arbeitsplatzargument ist ohnehin nur als Totschläger von Diskussion zu verstehen. Ein Arbeitsplatz als solcher ist kein Wert an sich; auch Terroristen und Wahlfälscher bieten "Arbeitsplätze", schließlich werden die Helfer bezahlt.
    Jede Stunde, die die AKW länger laufen, erhöht die Müllmenge und damit die Folgekosten - sie hätten nie anlaufen dürfen (so sah es die erste Fassung des Atomgesetzes auch vor).
    Der Mensch wird weiters zur Kenntnis nehmen müssen, daß die Anzahl seiner Art auf diesem Planeten ebenfalls natürlichen Grenzen unterliegt; ewig immer mehr und immer komfortabler geht nicht. Das gilt nicht nur Renten und Krankenkassen und volkswirtschaftlichen Gewinn, daß gilt auch für Nahrungsmittelerzeugung und Energie. In der Natur werden derlei Probleme von Überbevölkerung durch Verhungern oder Seuchen oder übermäßigen Feinddruck gelöst; der Mensch baut sich seine Seuchen selbst, genetisch erzeugte veränderte und potentiell ungenießbare und gefährliche Nahrungsmittel werden erzeugt und der Feinddruck des Menschen gegen sich selbst ist nachgerade art-typisch. Aber auch das sind natürlich im Sinne von Herrn Döring alles Arbeitsplätze.
  • Atomausstieg

    16.11.2003, Dieter Döring
    Ein Schwachsinn ohne Ende, der dem Steuerzahler teuer zu stehen kommt und dem Lande noch mehr Arbeitslose bringt.
    Als wenn man das Kraftwerk nicht langsam hätte auslaufen können; als wenn das Kraftwerk eine radioaktive Belastung für die Umwelt oder Nachwelt bedeuten würde.
    Mich würde mal interessieren wie groß die radioaktive Belastung tatsächlich ist und ob es nicht wirtschaftlich und umwelttechnisch auf Dauer besser ist die Kernkraft zügig weiter zu entwickeln. Auch würde mich mal interessieren wie man die Energieprobleme der Zukunft mal lösen will; mit Windkraft und Sonnenstrahlen ist das ja wohl nicht möglich. Außerdem würden steigende Energikosten die Produktionskosten und damit die Zahl der Arbeitslosen weiter erhöhen.
  • RE: Wasser auf dem Mars?

    15.11.2003, Rene Meyer
    Es stellt sich natürlich die Frage, wie andere Wasserstoffquellen entstanden sein könnten. Kohlenwasserstoffe sind allesamt organischen Ursprungs. Woher soll sowas kommen, auch noch großflächig, wenn kohlenstoffbasiertes Leben ohne Wasser kaum möglich ist?
  • Armutszeugnis für die Menschen...

    14.11.2003, Josef P
    Es ist traurig, daß im 21. Jh. wissenschaftliche Missionen, welche unseren Horizont erweitern könnten, an Geldmangel scheitern, während für hirn- und sinnlose Militäraktionen (die ausserdem jede Menge Menschenleben kosten) immer noch unlimitiert Geld da ist...
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