Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Walfang zu wissenschaftlichen Zwecken ...

    08.08.2003, Peter Wagner
    ... ich lach mich tot.

    Hast Du es mit Behörden oder Politikern zu tun, erfährst Du in der Regel viel über die dunklen Abgründe menschlicher Existenz. Zwischen den Zangen von Lobbyisten und eigener Moral und Intelligenz (falls überhaupt vorhanden) ist das Ergebnis von Entscheidungen vorhersehbar und in der Summe eine totsichere Wette.

    Hat sich schon jemand die Frage gestellt, warum für komplizierte Missionen eine Spezialausbildung verlangt wird, während Ämter und Positionen, deren Möglichkeiten der Einflussnahme auf die menschliche Existenz viel gravierndere Folgen ermöglicht, jedem "Fuzzi" offenstehen?

    Na, denn Prost ... unn weitermachen
  • Aus psychologischer Sicht interessant

    08.08.2003, Andreas Grund
    Das eigentlich interessante an diesem Thema ist sicher der psychologische Aspekt.
    Menschen haben eine Menge an Informationen in ihrem Kopf und nicht nur das. Auch ihr momentaner Zustand, wie Aufenthaltsort und Bekanntheitsgrad sind Daten, die sich prächtig miteinander vergleichen lassen.
    Wenn man die Daten nur ausführlich genug miteinander vergleicht, kommen mit aller Sicherheit auch Gruppierungen zustande, die alle Menschen direkt miteinander verbinden (Kriterium "Holt Luft zum Atmen", "Kann denken" ;-),...).
    Der psychologische Aspekt dabei: Bei komplexen und unüberschaubaren Problemen wie in diesem Fall neigen die Menschen oft dazu, dabei etwas übernatürliches (was auch immer das ist) dahinter zu vermuten. Und komplex bleibt das Problem nur dann, wenn keine banalen Eigenschaften verglichen werden, sondern möglichst subtile.
    Solche "Gemeinsamkeiten" werden dann gerne als Schicksal und Fügung verstanden. Vermutlich ist dieses Thema genau deshalb aus den Köpfen nicht weg zu bekommen: Es berührt viel mehr als die allerneuesten Erkenntnisse der Physik das Weltbild der meisten Menschen...
    Wenn das nicht schon wieder so 'ne Gemeinsamkeit ist.
  • Pandabärin schwanger?

    07.08.2003, Joachim Dorfner
    Bisher waren solche Tiere Trächtig und haben dann "geworfen" - wieso ist die Bärin hier "schwanger" und "gebiert" den Nachwuchs? Weshalb gibt es in unserer Sprache klare Definitionen wenn man sie nicht mehr anwenden will - der Kann? Ist das Unvermögen ordentlicher Artikulation schon so weit verbreitet?
  • RE: RE: RE: RE: Leben ältere Menschen länger?

    06.08.2003, Andreas Weichert
    Es gibt für jede Altersgruppe/Jahrgang eine theoretische Lebenserwartung. Die wird nicht nach einer bestimmten Formel berechnet, sondern nach Auswertung der Statistiken ermittelt. Die beiden Altersangaben im Artikel von 0 (Neugeborenes) und 60 Jahren sind nur Beispiele.
    Ich denke beim Bundesamt für Statistik (oder heißt es Statistisches Jahramt...??) kann man die genauen Angaben für jeden Jahrgang bekommen... Die werden jedes Jahr veröffentlicht.
  • RE: Explosiver Irrtum

    06.08.2003, Thorsten Krome
    Hallo Herr Bednarik,

    oje, da war der falsche Link noch in unserer Datenbank. Vielen Dank für Ihren Hinweis. Selbstverständlich habe ich den Eintrag korrigiert – auch in unserer Linkdatenbank. In Zukunft sollten unsere Beiträge also weniger explosiv sein.

    Mit besten Grüßen

    Thorsten Krome, Redaktion
  • Explosiver Irrtum

    05.08.2003, KARL BEDNARIK

    Hallo an die Redaktion,

    Ihr Web-Link zum Tetracen fuehrt leider
    zum hoch explosiven Tetrazen, mit der Formel
    N4H4 oder besser trans H2N-N=N-NH2 .
    Ordnance bedeutet auf deutsch Artillerie.
    http://ordnance.org/tetracen.htm

    Das Tetracen hat hingegen die Formel
    C18H12 , und sieht ungefaehr so aus :
    http://braupc13.cup.uni-muenchen.de/chr/Uni/Farbstoffe/Tetracen.html
    Das Tetracen setzt die Reihe Benzol,
    Naphtalin und Anthracen logisch fort.

    Diesen Fehler haben Sie schon einmal, am
    29.12.2000 gemacht, was ich schon damals
    in Form einer E-Mail mitgeteilt habe.

    Mit freundlichen Gruessen,
    Karl Bednarik.

  • noch'n Ignorant

    05.08.2003, Rüdiger Biesold
    Es gibt antropogene Anteile der Klimaänderung. Wer das nicht sehen will oder kann ist entweder blind oder sollte in die USA verschwinden und sich dort von Regierungsignoranten bezahlen lassen. Was ist das für eine Logik, man könne nur schützen, was man beherrscht. Größenwahnsinnig sind eher die, die meinen, man könne alles machen, die Natur oder was auch immer wird es schon richten. Wenn Gelder entzogen werden, dann für kritische Ansätze; die Erforschung antropogender Faktoren ist ein kritischer Ansatz, deren Negierung nicht.
    Es geht nicht um eine Omega-Wetterlage sondern um langsam aber stetig steigende Durchschnittswerte und deren unbezweifelbare antropogene Anteile. Vermutlich sind die nicht antropogenen Änderungsfaktoren vielschichtiger und stärker in den Auswirkungen; aber wir sollten den Teil an Arbeit tun, der für uns möglich ist.
  • Ausstellung

    05.08.2003, Donate Mayer
    Ueber den Vulkanausbruch gibt es eine sehenswerte Ausstellung in Neapel. Die Opfer des Vulkans wurden in der heissen Lufttemperatur von mehreren 100 Grad regelrecht gekocht. Heute ist man deshalb vorsichtiger und wenn ein Vulkan auszubrechen droht(z. B. Stromboli), dann wird die Bevoelkerung gleich evakuiert.
  • Größenwahn und virtuelle Welt

    05.08.2003, Dipl.-Geologe Rainer Olzem
    Es ist erschreckend, welche Ängste das virtuelle Szenario einer sogenannten Klimakatastrophe in der Bevölkerung auslöst. Schon ein natürlicher, durch die etwa alle 10 Jahre sich wiederholende Omega- Wetterlage verursachter schöner und heißer Sommer genügt, um den Klimaschützern Oberwasser zu geben. Im ebenfalls heißen Jahr 1979 begann diese unsägliche Diskussion. Wer wagt es, den Leuten zu sagen, dass es den antropogenen Treibhauseffekt nicht gibt, dass auf der Erde z.Z. eine CO2- Mangelsituation herrscht, dass das Auf und Ab des Wetters (nicht des Klimas, das nur die statistische Auswertung von Wetter ist) das Wesen der Erdatmosphäre ist, dass sich dramatische Klimaveränderungen in der geologischen Vergangenheit oft in wenigen Jahrzehnten vollzogen haben, dass die warmen Zeiten immer auch die Blütezeiten der Menschheit waren (mittelalterliches Klimaoptimum), dass die kälteren Epochen Elend, Not und politische Umwälzungen brachten (kleine Eiszeit einschl. Franz. Revolution), dass in geologischer Kürze (1-2000 Jahre) die nächste Eiszeit unausweichlich ist. Das sind die wesentlichen klimatischen Zukunftsfragen, die es zu lösen gilt. Aber gegen ein Paradigma anzukämpfen, endet oft mit wissenschaftlicher Isolation und Entzug der Forschungsgelder. Der Mensch aber schützt in seiner grenzenlosen Allmacht das "Klima", das er weder schützen noch beeinflussen kann. Was er schützen will, muss er auch beherrschen. Dieser Größenwahn offenbart eine erschreckende Missachtung der Natur.
  • RE: RE: Wozu?

    05.08.2003, Natascha Dahnke
    Bleibt die CD denn dabei heil?
  • RE: RE: RE: Leben ältere Menschen länger?

    05.08.2003, Klaus Hensen
    Wie auch immer. Aber dennoch frag ich mich wie man diese Statistik werten soll. Ich meine, mich interessiert doch meine Lebenserwartung und nicht meinem Patenkind. Gibt es nicht eine Rechnung wonach man sehen kann, wie alt man in seinem Alter wie alt werden kann. Ich mein natürlich nur statistisch.

    Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.
    Grüße Martin alias Klaus
  • RE: Frage an Wissenschaft-Online

    04.08.2003, Rüdiger Biesold
    Diese Frage sollte nicht an wissenschaft-online sondern an die Wissenschaft als solche gestellt werden. Natürlich ist das seit langem Allgemeingut und auch schon mehrfach nach wissenschaftlichen Regeln untersucht. Diese Weitergabe von besonderem Verhalten auf soziologisch/psychologischen Weg gilt noch für eine Reihe anderer Erscheinungen. Das hindert offensichtlich nicht daran, Untersuchungen zur Suchtproblematik unter die Überschrift zu stellen "Mädchen durch Gene suchtgefährdeter als Jungen". Tatsächlich sind Jungen eher durch soziologisch/psychologische Faktoren zusätzlich gefährdet.
    Die Selbstkontrolle der Wissenschaft funktioniert unzureichend. Die kann auch nicht funktionieren, weil die logenähnlichen Abhängigkeitsstrukturen (nicht nur von Professoren sondern neuerdings mehr und mehr von Sponsoren) jedwede Kritik bei Gefährdung eigenen Fortkommens verhindern.
    Man stelle sich vor, jede Doppeluntersuchung oder Doppelwiedergabe würde bemerkt und aus den Dissertations- und Habilitationsschriften gestrichen (unbemerkte glatte Betrügereien durch Fälschung und Abschrift kommen auch vor); ich bin überzeugt, dies führte alsbald zu spürbarem Mangel an Personal für Forschung und Lehre. Wir müssen wohl ein Stück weit mit der persönlichen Ruhmessucht leben und hoffen, daß der Wissenschaftsapparat wenigstens mit der Geschwindigkeit der römischen Kurie reformierbar ist.
  • RE: Bock und Gärtner RE: Sündenbocksuche - RE: Die US-Regierung macht der Menschheit Angst!!!!

    04.08.2003, Muss Wolfgang
    Es dürfte sich vermutlich um das Projekt:
    "Echelon" mit Greenpeace-"Mascherl"
    handeln.....
    (:-((

    Wolfgang Muss,
    Salzburg
  • Bock und Gärtner RE: Sündenbocksuche - RE: Die US-Regierung macht der Menschheit Angst!!!!

    04.08.2003, Simon
    Es geht unseren Freunden aus Übersee nicht um Umweltschutz und nicht um Energie sondern um die Angst vor Terror im Gewand von Umweltphänomenen. Neuste Nachricht: Staub aus der Sahara überträgt Maul- und Klauenseuche nach England.
  • Wasser auf dem Mars?

    04.08.2003, Rüdiger Biesold
    Wieder ein Paradebeispiel "wissenschaftlicher Leistung" hauptsächlich basierend auf Wunschvorstellungen. Die Erosionserscheinungen auf dem Mars sind durchaus auch anders erklärbar, es gibt eine Menge Substanzen, die ähnliche Bilder erzeugen können; die entsprechenden Hinweise anderer Wissenschaftler werden nicht zur Kenntnis genommen. Womit wird die Annahme begründet Wasserstoff könne hauptsächlich nur in Wassermolekülen gebunden sein. Hat dieser "Behaupter" noch nie was von Kohlenwasserstoffen gehört (und noch ein "paar" anderen Substanzen)?
    Ein Meteorit mit sehr zweifelhaften Spuren gilt als Beleg für mindestens vorhanden gewesenes Leben auf dem Mars und damit ebenso für den Nachweis von Wasser (kein Leben ohne Wasser!). Dies ist keineswegs allgemein akzeptiert. Die Annahme von Wasser als unabdingbare Voraussetzung für Leben ist auch keineswegs bewiesen und sehr "irdisch".
    Schließlich gar die kühne Hypothese für flüssiges Wasser an den Marspolen. Wasser ist schon zweifelhaft, Geothermie (was für ein Wort für den Mars, aber Marsothermie ist als Begriff nicht erfunden) aber auch; auch hier gibt es genügend wissenschaftliche Ansätze, die dem kleinen Mars diesbezüglich nicht genügend Reserven zubilligen. Zumindest scheint da schon lange kein Vulkanausbruch oder eine Plattenbewegung stattgefunden zu haben. Ist das Wasser auf dem Mars das Gegenteil von "Man sieht den Wald vor Bäumen nicht"?
    Die Existenz von Wasser auf dem Mars ist nicht auszuschließen, aber diese permanente einseitige Ausdeutung aller Merkmale nur auf die Existenz von Wasser hin ist nicht qualifizierend für deren Urheber.
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