Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Wie nett, aber ohne Fakten

    17.11.2003, Rüdiger Biesold
    Solche Abschätzungen sind nun wirklich grob fahrlässig, nach den Statistikern passiert Tschernobyl erst in 200.000 Jahren und dann noch mal solange für Harrisburg. Seriös ist das kaum.
    Es sollte besser hinterfragt werden, was hinter dieser so eindringlich geschilderten Gefahr eigentlich steht. Die Abschätzung als solche läßt keinerlei Rückschlüsse zu, wann es tatsächlich passiert, wie wir an AKW gesehen haben. Verschiedene Lebenskrisen in der Geschichte des Planeten wurden keineswegs schlüssig mit Meteor- oder Asteroiden-Einschlägen in Verbindung gebracht. Andere Erklärungen dafür werden herunter gespielt oder nicht zur Kenntnis genommen. Jetzt ist es plötzlich weniger gefährlich? Es existiert schon lange die These, daß die Einschlagtheorie forciert wurde, weil dem US-amerikanischen Militär die Feinde und damit die Gelder auszugehen drohten. Nun haben sie aber mehr als ihnen (und uns) lieb sein kann, für diese Feinde reichen die Gelder schon nicht und ruinieren die US-amerikanische und die Weltwirtschaft. Also machen wir flugs die zuvor benötigte Gefahr wieder kleiner. Die Frage wird sich ohnehin in Kürze stellen, wie mit Flugzeugträgern und Tarnkappenbombern künstlich erzeugte Viren bekämpft werden können.
  • Anfang vom Ende

    17.11.2003, Rüdiger Biesold
    Nach tödlichen Mauspocken nun also künstliche Viren. Es darf gewartet werden, wann das erste Unglück damit passiert oder gezielte tödliche Viren erzeugt werden. Auch hier gilt, was einmal in der Welt ist, ist schwerlich wieder daraus zu entfernen.
    Die Meinung, über Veröffentlichung und Vorkehrungen gegen "falsche Hände" nachzudenken, ehrt die Äußerer. Aber wer definiert die "falschen Hände", mit Sicherheit sind das nicht nur von christlichen und jüdischen Fundamentalisten als Terroristen eingestufte Leute (die sind zumeist in der Tat "falsche Hände"). Da gehören auch Täter der eigenen Fraktionen und einige Militärteile dazu. Es sei wieder daran erinnert, daß die Anthrax-Sporen für Briefattentate aus US-amerikanischen Staatslabors kommen und einige Terrorbanden von anderen Regierungen (nicht nur aber besonders die USA) aufgebaut wurden, so lange sie denn "nützlich" waren. Gegen die sich so abzeichnende Szenerie sind die SAM- und Stinger-Raketen nachgerade fast lächerlich. Wer glaubt denn ernsthaft, daß solche Viren nicht auf gleichen Wegen in vergleichbare Hände geraten?
    Die sonstigen netten Begründungen und Perspektiven sind weder schlüssig noch problemfrei; auch künstliche Viren können mutieren und etwas ganz anderes machen. Irgendwie wird sich der Mensch samt dem Leben auf diesem Planeten schon noch ausrotten.
  • willkommen atomstrom aus dem ausland, willkommen CO2 aus deutschland

    17.11.2003, politikgegner
    o.k.

    stade ist vom netz
    strom brauchen wir weiterhin
    nuklear erzeugt wie in frankreich
    fossil erzeugt bei uns
    und gegen windräder klagen die bauern

    außer dosenpfand-chaos nix gewesen bei
    rotgrün
    ach doch...aber das wissen wir ja alle...:(((
  • RE: Atomausstieg- Wirtschaftliche Kernenergie??

    17.11.2003, Matthias Paul Scholz
    Wirtschaftliche Kernenergie?
    Es ist doch ein offenes Geheimnis, daß die Kernkraftwerke von den Stromversorgern vor allem aus wirtschaftlichen Gründen stillgelegt bzw. keine neuen gebaut werden - bei Stade hat das der Betreiber sogar explizit zu verstehen gegeben.
    Atomstrom rechnet sich nicht, selbst wenn man die horrenden "Entsorgung"s- und externen Kosten ("End"lagerung, Castortransport etc.) unberücksichtigt lässt, die unverständlicherweise der Steuerzahler zu tragen hat.
    Das Hauptproblem der Kernkraft ist darüberhinaus nicht die radioaktive Belastung durch die Kraftwerke, sondern das nach wie vor ungelöste Problem der hochstrahlenden Abfälle - es ist doch ein Unding, 40 Jahre lang giftigsten Müll zu produzieren, ohne zu wissen, was man damit machen soll. Das könnte sich kein anderer Industriezweig leisten!
    Die Energieprobleme der Zukunft lassen sich wohl am ehesten mit einem vernünftigen Energiemix lösen, der Atomkraft nicht benötigt.
    Was Arbeitsplätze anbetrifft: die erneuerbaren Energien haben allein in der kurzen Zeit, in der sie bisher vernünftig gefördert worden sind, schon 150.000 Arbeitsplätze geschaffen. Wieviele oder besser wie wenige Menschen arbeiten in der Atomindustrie? Wieviele Arbeitsplätze hätte man mit den Milliarden, mit denen der Staat in den letzten 40 Jahren die Atomindustrie gemästet hat, schaffen können?
  • RE: Atomausstieg

    17.11.2003, Rüdiger Biesold
    Wenn etwas "Schwachsinn" ist, dann der Kommentar vorher. Wobei auch völlig klar ist, daß nicht der Betrieb als solches die Gefahr bei einem AKW ist; jedenfalls normalerweise. Wenn Unglücke passieren (Tschernobyl, Harrisburg) sind die Auswirkungen heftig und kaum beherrschbar. Völlig ungeklärt ist immer noch, wo denn bitteschön der radioaktive Abfall untergebracht werden kann. Es gibt nun mal auf diesem Planeten keine sichere Endlagerstätte für Millionen von Jahren. Die Aufarbeitung ist kein Ausweg; dort passieren auch Unglücke (Sellafield, Japan), der Müll wird mengenmäßig potenziert und potentielles Bombenplutonium kommt auch noch heraus. Alle diese Kosten sind nicht eingerechnet. Das Arbeitsplatzargument ist ohnehin nur als Totschläger von Diskussion zu verstehen. Ein Arbeitsplatz als solcher ist kein Wert an sich; auch Terroristen und Wahlfälscher bieten "Arbeitsplätze", schließlich werden die Helfer bezahlt.
    Jede Stunde, die die AKW länger laufen, erhöht die Müllmenge und damit die Folgekosten - sie hätten nie anlaufen dürfen (so sah es die erste Fassung des Atomgesetzes auch vor).
    Der Mensch wird weiters zur Kenntnis nehmen müssen, daß die Anzahl seiner Art auf diesem Planeten ebenfalls natürlichen Grenzen unterliegt; ewig immer mehr und immer komfortabler geht nicht. Das gilt nicht nur Renten und Krankenkassen und volkswirtschaftlichen Gewinn, daß gilt auch für Nahrungsmittelerzeugung und Energie. In der Natur werden derlei Probleme von Überbevölkerung durch Verhungern oder Seuchen oder übermäßigen Feinddruck gelöst; der Mensch baut sich seine Seuchen selbst, genetisch erzeugte veränderte und potentiell ungenießbare und gefährliche Nahrungsmittel werden erzeugt und der Feinddruck des Menschen gegen sich selbst ist nachgerade art-typisch. Aber auch das sind natürlich im Sinne von Herrn Döring alles Arbeitsplätze.
  • Atomausstieg

    16.11.2003, Dieter Döring
    Ein Schwachsinn ohne Ende, der dem Steuerzahler teuer zu stehen kommt und dem Lande noch mehr Arbeitslose bringt.
    Als wenn man das Kraftwerk nicht langsam hätte auslaufen können; als wenn das Kraftwerk eine radioaktive Belastung für die Umwelt oder Nachwelt bedeuten würde.
    Mich würde mal interessieren wie groß die radioaktive Belastung tatsächlich ist und ob es nicht wirtschaftlich und umwelttechnisch auf Dauer besser ist die Kernkraft zügig weiter zu entwickeln. Auch würde mich mal interessieren wie man die Energieprobleme der Zukunft mal lösen will; mit Windkraft und Sonnenstrahlen ist das ja wohl nicht möglich. Außerdem würden steigende Energikosten die Produktionskosten und damit die Zahl der Arbeitslosen weiter erhöhen.
  • RE: Wasser auf dem Mars?

    15.11.2003, Rene Meyer
    Es stellt sich natürlich die Frage, wie andere Wasserstoffquellen entstanden sein könnten. Kohlenwasserstoffe sind allesamt organischen Ursprungs. Woher soll sowas kommen, auch noch großflächig, wenn kohlenstoffbasiertes Leben ohne Wasser kaum möglich ist?
  • Armutszeugnis für die Menschen...

    14.11.2003, Josef P
    Es ist traurig, daß im 21. Jh. wissenschaftliche Missionen, welche unseren Horizont erweitern könnten, an Geldmangel scheitern, während für hirn- und sinnlose Militäraktionen (die ausserdem jede Menge Menschenleben kosten) immer noch unlimitiert Geld da ist...
  • RE: RE: RE: inkomplette Querschnittslähmung

    13.11.2003, Marcel
    Hallo Nicole!
    Ich heise Marcel,26 und bin auch Querschnittsgelähmt seit fast 3 Jahren.
    Ich bin ab BWK (Brustwirbelsäule) 6/7 gelähmt.
    Wenn du mir sagst in welcher höhe dein Freund gelähmt ist,kann ich Dir weiterhelfen,auch in bezug auf andere Fragen,die Du sicherlich haben wirst.

    Meine Mail ist MarcelCelli@aol.com

    MfG Marcel
  • RE: RE: inkomplette Querschnittslähmung

    12.11.2003, Nicole Röllig
    Hallo,

    mein Name ist Nicole. Ich habe einen Freund der eine inkomplette Querschnitslähmung hat.Er kann seine Beine bis zu den Knien bewegen, er merkt auch vereinzelt etwas in seinen Füßen( Krämpfe, usw.).
    Nun mein Anliegen: Gibt es denn keine Möglichkeiten diesen Zustand noch mehr zu verbessern? Ich wünsch es Ihm so sehr.

    Hoffe auf Antwort
  • fragwürdige Schlussfolgerung

    11.11.2003, Erik Geibel
    Der Versuch belegt doch nur, dass das Gehirn zur Bewältigung der Informationsflut Sinneseindrücke mit irrelevantem Informationsgehalt nicht sehr präzise abspeichert. Diese Erkenntnis ist banal.
  • RE: Mathematik

    11.11.2003, Antje Findeklee, Redaktion
    Lieber Herr Bednarik,

    die 6000 Tage waren schon richtig, doch lassen sie sich nicht einfach so in Jahre umrechnen: Es sind Daten aus acht Studien, die hier zusammengefasst wurden (der Hinweis fehlte leider in der Kurzmeldung). Es handelt sich dabei schlicht um die Summe aller Tage, an denen Beobachtungen zu den Tieren vorliegen (durchschnittlich also 120 pro Tier). Aus diesem Datenpool haben die Forscher die jährliche Mortalitätsrate berechnet.

    Mit besten Grüßen,

    Antje Findeklee, Redaktion
  • Ungenauigkeit und Trug

    11.11.2003, Dr. Gerhard Luther
    Eigentlich zeigt das Experiment, so wie es hier beschrieben wurde, doch nur, dass die geometrischen Figuren nicht sehr genau abgespeichert wurden. Dann wurden eine "ähnliche" Kopie für das Original gehalten. Wen wundert das?
    Interessant wäre, ob man durch Suggerieren, falsche Vorbilder , Gruppenzwang etc. einen derartigen Effekt mit Figuren erzeugen kann, die ansonsten als eindeutig falsch erkannt wurden.
  • Statistik

    11.11.2003, Matthias Paul Scholz
    Unbedarft der unbestrittenen Schützenswürdigkeit jeglicher Tierat scheint mir die Menge von gerade mal fünfzig Tieren doch eine zu geringe Stichprobe zu sein, um Aussagen auf die Gesamtpopulation (deren Größe tadelnswerterweise nicht mitgeteilt wird - 51 Individuen? 500? 500.000? 50 Millionen?) hochzu"rechnen".
  • Mathematik

    11.11.2003, Karl Bednarik

    Hallo an die Redaktion,

    6 Schildkröten von 50 Schildkröten sind 12 Prozent,
    6000 Tage sind 16.427 Jahre,
    12 Prozent in 16.427 Jahren sind 0.731 Prozent pro Jahr.

    Falls Ihre Angaben falsch waren,
    und es sich um 6000 Stunden gehandelt hat,
    dann wären es 17.532 Prozent pro Jahr,
    was leider auch nicht zutrifft.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Karl Bednarik.