Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • MEDIEN verkaufen neuen Glauben

    18.05.2017, wolfgang
    An Demokratie muß man glauben
    Gleichberechtigung muss man glauben
    man muss an Freiheiten glauben
    Damit das geschieht wird der Glaube durch Medien multipliziert
    Sehen sie sich mal Serien aus den 70ern an
    Lesen sie mal Ken Follet
    Immer gut verpackt neues Denken.
    NEUER GLAUBE
    Intelligenz wird geschenkt
    Wer über die Pfarrer lacht, gilt als intelligent
    und bekommt bessere Jobs
    Alles Gaubenssache
  • Religion mit Intelligenz

    18.05.2017, Markus Hebel
    Religion erhöht sicher das Sicherheitsgefühl der diversen Gruppen, die sich leider oft im Wettstreit miteinander sehen, so dass die reale Sicherheitslage oft deswegen sogar schlechter ist als ganz ohne Religion.
    Intelligenz alleine kann ohne gesunde sprituelle Basis genauso, wenn nicht noch verheerender sein, nistet sich gerne auch als Anführer von religiösen Gruppen, besonders auch den gewalttätigen ein - es kann aber auch Staaten und andere Gruppierungen treffen.
    Gut oder schlecht diesen beiden Lagern sinnvoll zuzuordnen ist sehr widersprüchlich, greift also zu kurz:
    Die Zukunft sehe ich eher in Intelligenz basierend auf einer spirituellen Basis (Religion ohne kulturelle Bindung), die von allen Menschen gelebt werden kann. Dazu bedarf es einer neuen Bildung, die die alten Schablonen in für die diversen Gesellschaften vertretbaren Schritten verlässt.
    Die weltweite Vernetzung ist dafür sicher eine grosse Hilfe, da kulturelle Grenzen schon jetzt damit verringert werden, man sich der Essenz Mensch besser annähern kann.
    Leider wird weiterhin Intelligenz und Religion ohne spirituelle Basis ihr Unwesen als Krebs im Körper der Menschheit treiben. (Nazis, IS, Mafia, Finanzhaie, Diktatoren, etc.).
    Aber nur spirituelle Intelligenz kann diesen Krebs in die Bedeutungslosigkeit
    verbannen und dort eingrenzen.
  • Begriffsbestimmung

    18.05.2017, Christian Buehler
    Theisten sind Menschen, die zutiefst glauben, dass es einen Gott gibt.
    Atheisten sind Menschen, die zutiefst glauben, dass es keinen Gott gibt.
    Agnostiker aber sind Menschen, die keinen Gott benoetigen.
  • Vielen Dank für den tollen Fund!

    18.05.2017, Dr. Michael Blume
    Die Studie ist ja ganz neu erschienen und es spricht für spektrum.de und Jan Osterkamp, dass sie hier kompakt, interessant und sachrichtig zusammengefasst wurde. Dadurch habe ich sie auch entdeckt und bereits mit Genuss gelesen und ausgewertet. Das nenne ich digitalen Service, danke! :-)

    Mit blognachbarlich-religionswissenschaftlichen Grüßen!
  • "Ist zugegebenermaßen natürlich spekulativ ..."

    17.05.2017, Arno Nym
    Wo ist denn hier die Wissenschaft? Aus dem Bericht kann man jedenfalls nur gehobenes Herumspekulieren erkennen. Allerlei bunte Thesen, die schnell und bequem aus der Feder fließen.

    Die Mühsal empirischer Überprüfung? Ach, sollen das doch die Nachgeborenen tun.

    Sprach das Fabelwesen Zephyr und fuhr am Donnerstag um 14 Uhr ins Wochenende.
  • Angst gehabt? ;)

    17.05.2017, Erica
    Wenn ich den Artikel so lese, müsste die Überschrift eigentlich lauten "Warum korrelieren niedrigere Intelligenz und Religion?" - aber das hat man sich dann doch nicht getraut? ;)
  • Definitionsprobleme und ein plumper Dualismus

    17.05.2017, Emil Friedheim
    Was unter Religion und Religiosität zu verstehen ist, ist Gegenstand religionswissenschaftlicher Forschung seit Beginn dieser Disziplin. Die Definition der beiden Sozialwissenschaftler ist nur eine einzige (eine, die aufgeklärte religiöse Menschen nicht teilen), und zwar ausgerechnet eine, die sich bequem dem Konzept Intelligenz gegenüber stellen lässt. Was wiederum unter Intelligenz zu verstehen ist, ob die Fähigkeit rational zu denken oder doch nur die Fähigkeit sich an sich verändernde Umstände anzupassen, wird gar nicht erst geklärt. Am Ende haben wir zwei Schubladen und einen plumpen Dualismus. Wissenschaftlich ist das nicht. Das sind nur Pauschalisierungen. Gerade Sozialwissenschaftler müssten das doch sehen.
  • Evolution ist dynamisch

    17.05.2017, Andreas Halle
    Was die Evolution ausmacht ist doch gerade der Umstand, dass sich die Umwelt stetig verändert. Deshalb werden ja auch über Generationen (genetische) Eigenschaften mitgeschleppt, die im Moment völlig unbrauchbar, ja ggf. sogar hinderlich sind. Wenn aber plötzlich Fall X eintritt, dann ist dieses eine Merkmal plötzlich im Vorteil und so selten es auch sein mag, setzt es sich dann binnen wenigen Generationen in voller Breite durch.

    Außerdem ist die genetischen Disposition für Religion viel zu komplex, als dass man sie schlicht als Nachteil ansehen könnte. Ein Identitätsgefühl, dass den Zusammenhalt der Gruppe stärkt ist für alle Rudel- und Schwarmlebewesen von Vorteil. Genau so muss man Religion als biologischen Faktor aber interpretieren.

    Die moderne Gesellschaft, in der Religion zunehmend als evolutionärer, der Aufklärung entgegenstehender Nachteil gesehen wird ist erstens eine kulturelle Eigenart, die insbesondere bei westlichen Kulturen verbreitet ist und zweitens ist diese Sichtweise noch so jung, dass im evolutionären Sinne noch gar nicht ausgemacht ist, ob es langfristig wirklich ein Vorteil bleibt. Religion war jedenfalls so lange so erfolgreich, dass wir die Anlagen dafür noch lange mitschleppen werden. Insbesondere auch deshalb, weil es im Moment noch kein extrem gravierender Nachteil zu sein scheint, religiös zu sein.
  • Wir leben auf einer Insel.

    16.05.2017, Gast
    Schöne Sätze. Deutschland ist eines "der wenigen Länder, die ernsthaft über einer Energiewende nachdenken." Und Angenent kommt deshalb von den USA wieder nach Deutschland, weil er in einer Gesellschaft leben will, die Interesse an dieser Technik hat. Naja, und wegen der fünf Millionen. Aber trotzdem
  • Relativitätstheorie

    16.05.2017, Rudi Knoth
    Die von Ihnen angegebene Formel gilt aber nur für elektromagnetische Wellen. Und in dieser Form ist sie erst durch Einstein/Lorentz bekannt. Denn sie berücksichtigt den Faktor Gamma der speziellen Relativitätstheorie. Für den akustischen Fall muß die Formel noch die Geschwindigkeiten von Sender und Empfänger bezüglich des Mediums enthalten.
  • Ach ...

    16.05.2017, Spiegelblick
    "Sie sponserten Schmutzkampagnen gegen Forscher und PR-Offensiven gegen reformwillige Politiker."

    Ach tatsächlich? Und wer hat diese PR-Offensiven unter die Leute gebracht! Journalisten!
    Und wer konnte diesen Film viele Jahre nicht finden? Journalisten!

    Don't blame Shell. Packt euch lieber selber an die eigene Nase,
  • Kritsiche Reflektion verfehlt

    15.05.2017, H. Thiel
    Durch den Untertitle, "Ölpalmen stehen in dem Ruf einer ökologischen Bedrohung. Können neueste Erkenntnisse der Genforschung dies ändern?", erweckt dieser Artikel den Anschein, dass eine Genmanipulation der Ölpalme alle Probleme lösen könnte. Dabei könnte eine genetisch veränderte Ölpalme nur zu einem ertragreicheren Anbau führen. An den eigentlichen Problemen (Massive Urwaldabholzung, Brandrodung, Monokulur, Korruption und Alternativlosigkeit der Bauern) ändert sich durch die Genmanipulation jedoch nichts. Daher hat dieser Artikel, meiner Meinung nach, die kritische Auseinandersetzung mit der Problematik der Ölpalme und dem Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen verfehlt.
  • @Werner Kohl: „Haben Sie dazu eine Idee?“

    15.05.2017, Thomas Müller
    Sie fragen:

    „Außerdem würde ich gerne verstehen, über welchen Prozess warmes Oberflächenwasser in die Tiefe transportiert wird und so das antarktische Tiefenwasser speist. Haben Sie dazu eine Idee? Und haben Sie eine Idee, wie eine Durchmischung des warmen Oberflächenwassers mit dem umgebenden kalten Wasser vermieden wird […]?“

    Mir ist nicht ganz klar, wenn Sie hier eigentlich ansprechen. Wie dem Text zu entnehmen ist, handelt es sich um die Übersetzung eines in „Nature“ erschienenen Artikels einer chinesischen Autorin. Es ist relativ unwahrscheinlich, dass sie Kommentare unter der deutschen Version lesen oder gar beantworten wird.
  • Aluminium: ein wahres Leichtgewicht

    15.05.2017, Rolf Schauder
    Liebe Redakteure,

    Dass Aluminium relativ leicht ist - genauer: eine geringe Dichte besitzt, habe ich schon gehört.
    Aber bei der von Ihnen angegebenen Dichte von 2,7 g pro Kubikmeter (!) würde jedes Fahrrad fliegen.
    Wie man da auf dem Boden (der Tatsachen) bleiben soll - die Profis werden es uns zeigen.
    Antwort der Redaktion:
    Vielen Dank Ihnen und den zahlreichen anderen Leserinnen und Lesern, die sehr gut mitgedacht haben. Uns ist wirklich ein bedauerlicher Fehler unterlaufen. Es sind entweder 2,7 Gramm pro Kubikzentimeter oder 2,7 Tonnen pro Kubikmeter.

    Wir bitten um Entschuldigung.
    Die Redaktion
  • Lebendigkeit

    15.05.2017, Daniel
    "Haben unsere Gehirne im Lauf der Evolution Bereiche entwickelt, die auf überlebenswichtige Fähigkeiten spezialisiert sind? "Oder", fragt Saxe, "kommen wir mit einer unglaublich flexiblen Denkmaschine zur Welt, deren Organisation sich an die Umwelt anpasst, in die sie hineingeboren wurde?""

    Es scheint, dass viele Wissenschaftler noch zu oft in entweder/oder Kategorien denken.

    Passender wäre sowohl/als auch. In diesem Fall: Das Gehirn ist gemäß der menschlichen Entwicklung vorstrukturiert UND es ist ein absoluten flexibles Organ welches im Übrigen mitnichten eine "Denkmaschine" darstellt, sondern vielmehr ein plastizites Organ, welches in seiner Komplexität unsere gesamte Lebendigkeit (Gefühle, Gedanken, Erinnerungen) abzubilden vermag.

    Warum Säuglinge dann so auf Gesichter fokussiert sind, ist nicht schwer zu erraten. Gesichter spiegeln die gesamte Lebendigkeit des dazugehörigen Wesens wieder. Der Säugling kommt so in den Kontakt mit einem anderen lebendigen Wesen über Augenkontakt, Mimik, Gesten usw. und erfährt, bzw. ERLEBT somit zum ersten Mal, dass es andere lebendige Wesen gibt.

    Da ist das Ziel eines jedes Lebewesens ist, lebendig zu sein und sich lebendig zu erleben, schaut der Säugling natürlich in das Gesicht des anderen Lebewesens, um eben diese Lebendigkeit zu erleben und sich selbst lebendig zu fühlen.

    Wenn das Baby dann das Glück hat und mit einer erwachsenen Bezugspersonen in Kontakt kommt, die eben diese Lebendigkeit im direkten Kontakt lebt, so gelingt eine gelungene Beziehungserfahrung, die sich positiv auf das Leben des Kindes auswirken wird.

    Im Übrigen wird das Bedürfnis des Säuglings sich aber später nicht ändern, denn auch wenn es älter wird wird es immer dieses Verlangen haben, wie jedes Lebewesen, das Verlangen nach Lebendigkeit.