Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Biogenes Gas nicht gleich Biogas

    13.03.2017, Marcel Eckard
    Biogenes Gas bezeicht Gas welches auch in geologischen Zeiträumen gebildet wurde . Es wird wie Biogas durch bakterielle Zersetzungprozesse erzeugt, zählt aber zu den fossilen Rohstoffen. Weltweit gibt es mehrere Orte wo dieses Gas gefördert wird und es gibt bei der Förderung keine Unterschiede zu thermogen gebildetem 'konventionellem Erdgas'. Biogas hingegen bezeichnet Gas welches im kurzfristigem Kreislauf gebildet wird und in der CO2 Bilanz daher weitgehend neutral ist. Über geologische Zeiträume sind alle Kohlenwassterstoffe 'bio'. Das Gas in Lake Kivu ist kein Biogas.
  • Uralt?

    12.03.2017, Frank S.
    Wenn ich das richtig interpretiere sind die Triebwerksignale 3 Mrd. Jahre alt. Zu der Zeit hatten wir hier lediglich Algen im Wasser. Kann hier jemand die Wahrscheinlichkeit einschätzen, daß die Evolution in jener Zwergengalaxie soo viel schneller abgelaufen ist als bei uns?
  • Energie von 500 Millionen Sonnen als Antrieb?

    12.03.2017, Bettina
    kenne mich in dem Thema nicht aus, aber habe versucht die Argumentation im Originalartikel nachzuvollziehen und komme da auf die Energie (aktuelle Abstrahlung) von einem Viertel der Sonnenenergie unserer Sonne.
  • Soziale Marktwirtschaft = neoliberal

    12.03.2017, Tim
    In diesem Licht betrachtet, erscheint Smith viel eher als Begründer der sozialen Marktwirtschaft denn als Vordenker des heutigen Neoliberalismus

    Welcher "heutige Neoliberalismus"? Nirgendwo hat der Neoliberalismus mehr als nur homöopathischen Einfluß. In praktisch allen westlichen Staaten beträgt die Staatsquote zwischen 40 und 50 %. Branchen wie das Gesundheitswesen, der Finanzsektor oder der Energiebereich sind so durchreguliert, daß ihr Marktcharakter nur noch ansatzweise erkennbar ist. Banken und andere Unternehmen werden auf Kosten des Steuerzahlers gerettet. Die Politik unterstützt eine EZB, die Sparguthaben entwertet. All das ist sehr weit weg von neoliberalen Idealen.

    Die Soziale Marktwirtschaft unter Erhard war hingehen von den Gedanken geprägt, die wir heute als "neoliberal" verstehen: Der Staat muß die Rahmenbedingungen setzen, soll sich aber ansonsten aus dem wirtschaftlichen Leben heraushalten.

    Für Ludwig Erhard bedeutete der Begriff "Soziale Marktwirtschaft", daß die Marktwirtschaft an sich sozial ist. Die staatswirtschaftlichen Ansätze, die heute alle Parteien vertreten, hätte er strikt abgelehnt. Ludwig Erhard war ein Neoliberaler.
  • Die Nachfrage verringern

    12.03.2017, Liane Mayer
    kann man wahrscheinlich nicht, indem man dem Aberglauben wissenschaftliche Erkenntnisse entgegensetzt. Eher ginge es vielleicht mit einem entgegengesetzten Aberglauben. Mich wundert, dass noch niemand den Chinesen und Vietnamesen klargemacht hat, welch schrecklicher Fluch auf jedem lastet, der Teile geschützter Tiere als "Medizin" zu sich nimmt. Wie z. B.
    "Seine (ihre) Nachkommen werden ihn (sie) verachten"
    "Seine Potenz (für Frauen ihre Schönheit) wird abnehmen"
    "Gesundheitliche /finanzielle Probleme /Unfälle aller Art werden ihn (sie) betreffen"
    "Alpträume werden ihn (sie) nicht mehr ruhig schlafen lassen"
    usw. usf. Der Fantasie sind ja keine Grenzen gesetzt.
    Da Menschen bekanntlich dazu neigen, erwartete Unglücksfälle selber herbeizuführen, besteht Aussicht, dass der Glaube an den Fluch sich rasant weiterverbreitet, sobald er einmal erfolgreich in die Welt gesetzt ist.
    Dann hätten die Nashörner endlich ihre Ruhe....
  • Vorschläge

    12.03.2017, Alexander
    Harte Variante: Parameter für die die Werte im Index nicht bekannt sind, werden auf 0 gesetzt. Oder, vielleicht hilfreicher, und auch noch in der Öffentlichkeit vermittelbar: Es wird ein Index eingeführt, der aussagt, wieviele bekannte Parameter in die Berechnung einfließen. Bei Trappist-1d wäre das also der ESI3 mit 0,9. Ernsthaft interessant für die Frage nach Leben wird es dann vielleicht ab ESI6 oder ESI7-
  • Sagen wir mal so

    12.03.2017, Kai
    außerirdisch ist das schon einmal. Soviel ist sicher.
  • Warum herausfordernd?

    12.03.2017, L.Schaber
    Zu folgendem Zitat:
    ""Zwei Götter im Himmel" ist für jeden, der sich auf die Materie einlassen möchte, eine bereichernde Lektüre über Gottesvorstellungen der jüdischen Antike; manchmal herausfordernd, aber immer anregend." (Zitatende)

    Man fragt sich warum die Vorstellung zweier Götter im Himmel für heutige Menschen herausfordernder sein soll, als die Vorstellung eines einzigesn Gottes im Himmel.
  • Das Problem reicht tiefer

    11.03.2017, B. Keim
    wer sich Bücher zur Hand nimmt, die zweihundert Jahre alt sind, wird feststellen, dass das Deutsch der damaligen Zeit, der Weimarer Klassik, sich von unserem heutigen Deutsch unterscheidet. Dazwischen entwickelte sich die Sprache weiter, was sie - ginge es nach der Sprachpolizei - ab sofort nicht mehr darf.
    Warum? Weil die Sprache von allem Unreinen befreit werden müsse. Damit wird ein Ideal beschworen, das es so nie gab.
    Der Griff nach der Sprache ist immer auch ein Griff nach dem Selbst der Menschen. Sprache soll, wenn es nach den Sprachaposteln geht, der Herrschaftssicherung dienen. Die Kommunikation wird dadurch eingeschränkt und kontrollierbar gemacht. Aber vielleicht ist dies ja die eigentliche Absicht die sich dahinter verbirgt.
  • Thema verfehlt - setzen - Sechs!

    11.03.2017, Damian Vollmert
    Exemplarisch für einige fragwürdige Aussagen des Artikel hier folgendes Zitat: "Die deutsche Sprache lässt sich nicht in den Dienst von nationalistischen Programmen stellen, denn ein solches Bild der Sprache entspricht nicht ihrem pluralistischen und demokratischen Charakter."

    Selten einen solchen Stuss gehört!!! Die Sprache wird doch seit Jahren vergewaltigt und für Gendermainstreaming und andere grün-links-verstrahlte Ideologien missbraucht. Ich wüsste nicht, wann und an welcher Stelle Sprache pluralistisch gehandhabt (außer dass sie jeder sprechen darf) und wann über ihren Gebrauch demokratisch abgestimmt worden wäre. Der einzige Punkt, an dem ich zustimme: Sprache entwickelt sich und man hat gottseidank kaum Einfluss auf die Richtung. Jedoch die deutsche Sprache geradezu als überkommenes Relikt der Nationalstaaterei zu betrachten und in diesem Sinne deren Tradition und Pflege in die rechte Ecke zu stellen nur weil sich die AfD der Thematik verpflichtet fühlt, finde ich schon sehr grotesk. Und letztenendes verfängt auch die mehr oder weniger offene Kritik des Artikels an einer unterstellten Nutzung der Sprache als politisches Element nicht, da der Autor eben genau dieses Ziel mit seinem Artikel verfolgt - nur halt in eine andere Richtung als die AfD!
  • Religiös verbrähmt?

    11.03.2017, Christian H.
    Die Soziokulturellen Aspekte im Artikel fand ich interessant. Über die Antwort auf die Frage aus dem Titel "Warum Männer gerne Fleisch essen und Frauen lieber Salat" kann allerdings jeder Landwirt mehr sagen. Landwirte wissen sehr genau über die Bedürfnisse ihrer Tiere bescheid, z. B. auch, dass sie nicht nur Energie brauchen sondern auch Eiweiß, Fette und Mineralstoffe, ... und das abhängig von ihren Leistungen (so nennen das Landwirte): Muttertiere brauchen beispielsweise bei Trächtigkeit und in der Säugphase mehr Eiweiß als sonst. Was im Artikel nicht erwähnt wird und vermutlich auf asexuelle Erziehung und Tabuisierung des Themas zurückzuführen ist, ist die sexuelle Leistung des Männchens (Mannes) beim sexuellen Akt. Jeder Züchter weiß das, die Wissenschaftler nicht? Beim Samenerguss geht ein konzentriertes Eiweißcocktail ab und dafür wird eiweißreiche Ernährung gebraucht. Jeder Landwirt weiß: Ein guter Hahn wird nicht fett. Dass das nicht erwähnt wird, verwundert, wo doch die News vom 15.12.2016 "Häufiger Sex ließ Penisknochen verschwinden" auf einen hohen Bedarf bei Männern in sexuell aktiven Phasen deutet. Ich fürchte, dass noch 400 Jahre nach der Inquisition, die sexuelle Tabuisierung der Sexualität Denksperren auferlegt, die der Wissenschaft schaden!
  • @Pertuum Mobile

    11.03.2017, carsten
    aber man weiß ja auch nicht, ob dieser Zeitkristalleffekt auch einen thermodynaschen Effekt hat, der ihn dann zu einem Pertuummobile machen würde. So wie ich das verstanden habe, findet der Effekt auf der Quantenebene statt, auf der ja auch viele andere Effekte stattfinden, die wir uns mit den physikalischen Regeln aus unserem äußeren normalen physichen Universum nicht erklären können. Wie z.B. Beamen, Schwerlosigkeit usw. das ist eben jetzt noch eine zusätzlich zeitübergreifende Gestzmäßigkeit.
    Diese Erkenntnis ist meiner Meinung nach weniger Hinweis auf ein Perpetuum Mobile, sondern eher Hinweis auf einer Realität jenseits der Zeit .. Hinweis auf einen Hyperraum ... Dass es doch möglich ist Informationen durch die Zeit durchzuschicken ... Mal sehen wohin uns so ein Quantencomputer so hinführen könnte ...
  • Das menschliche Gehirn verbraucht allein im Ruhezustand

    10.03.2017, horst lauterbach
    1/5 der Energie eines Menschen.Das ausschließlich ,in dem es Zucker zu CO2 und H2O umwandelt.Also: Ohne CO2 Produktion keine Hirnaktivität.
    Antwort der Redaktion:
    Eine Frage bleibt: Was möchte uns der geneigte Leser damit sagen?
  • nur theoretisch

    10.03.2017,
    Das mit der Katze war hier mal beschrieben: http://www.scinexx.de/dossier-detail-675-7.html
    Ich glaub das ist aber nur Theorie. Wenn das Graphen nur eine Atomlage dick ist, lässt sich das kaum ohne Probleme in einen Rahmen einspannen. Und wenn dann die Katze drin liegt, wird das Netz genau an der Rahmenkante instabil
  • 500 Billionen Tonnen...

    10.03.2017, Martin Brandt
    ...entsprechen, bei einer spezifischen Dichte von 2, ganz grob etwa 250 Billionen Kubikmetern Gestein. Ein Kubikkilometer besteht aus einer Milliarde Kubikmeter (1000 Meter lang mal 1000 Meter breit mal 1000 Meter hoch). Ergibt 250,000 Kubikkilometer. Wie dick ist die Erdkruste? 10 Kilometer? Dann wäre eine Fläche von 25,000 Quadratkilometern verschwunden, etwas mehr als die Größe von Hessen. Nicht wenig, und mit anderen Schätzwerten vielleicht ein gutes Stück mehr, aber: Verglichen mit der Größe des Himalaya?? Kommt mir auch dann gering vor, wenn ich ein Mehrfaches meiner Amateur-Daumenpeilung annehme. Oder sind die 500 Billionen Tonnen falsch aus dem Englischen übersetzt?