Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Aufregung um bundesdeutsche Dieselflotte absolut unverständlich

    09.09.2017, Michael Arnoldt
    Wenn das (1 Containerschiff = 50 Mio Autos) stimmen würde, wäre die ganze Aufregung um unsere bundesdeutsche Dieselflotte absolut unverständlich, und/oder der Grenzwert von 40 ug/cbm ist viieel zu niedrig angesetzt. Ist/war da eine autofeindliche Ideologie am Werk ?
  • 1 Containerschiff = 50.000.000 Autos

    09.09.2017, Michael Arnoldt
    1 Containerschiff verseucht die Umwelt so stark wie alle bundesdeutschen Autos ???
    Stellungnahme:
    Was Stickoxide angeht - offensichtlich ja
  • Problem ist typisch menschlich

    09.09.2017, Florian Mengedoht
    Auch wenn diese "Menschlichkeit" in Italien mafiabedingt besonders unangenehm deutlich zu Tage tritt, das Problem ist unser kurzfristiges Streben nach "Gewinn" ( wir reden uns sogar oft ein, das sei nicht kriminell, obwohl wir wissen, daß andere extrem drunter leiden. wird ignoriert. Tue ich sicher auch ) und unsere mangelhafte Risikobewertung. Der Mensch handelt erst, wenn ihm das Wasser zum Halse steht.
    Und das, obwohl er es oft seit Jahrzehnten besser wüsste. Der Mensch, das Dümmste aller Tiere.
    Damit sind wir durch reines Glück in den letzten paar tausend Jahren erschreckend gut durchgekommen. Siehe Überbevölkerung .
  • Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht?

    09.09.2017, Elmar Bodet
    "Leider befinden sie sich weltweit in schlechtem Zustand, denn zahlreiche Faktoren gefährden sie – mit Erderwärmung, Versauerung der Ozeane und Überdüngung seien nur drei genannt."

    Warum so umständlich? Man kann es ganz einfach auf einen Faktor reduzieren: 'Homo sapiens' (lächerliche Selbstbezeichnung teilintelligenter Lebewesen, deren Durchtriebenheit lediglich zur Zerstörung der Biosphäre reicht)
  • Rechenfehler über Rechenfehler

    09.09.2017, Dirk
    Leider ist der Beitrag mit Rechenfehlern übersäht. Es fängt damit an, das die angegeben 350kW Leistung an den Ladestationen doch nicht gelanden werden. Ich kenne aktuell nur Ladestationen mit max. 50 oder 100kW ladeleistung und den Tesla Supercharger mit bis zu 145 kW Ladeleistung. Als nächstes suggeriert er, das man 35.000 Windräder bräuchte. Die aktuellen Windräder haben doch aber deutlich mehr Leistung als 1 MW. nämlich ca. 4-5 MW im Durchschnitt. Bei seinem Bespiel mit den 10% die um 20 Uhr laden wäre es meiner Meinung nach so: 100kW Ladeleistung für 100.000 Autos enstrpäche 10.000 MW. Zu erreichen mit ca. 2000 Windrädern. Bei der Photovoltaik sieht es so aus. Durchschnittliche Leistung eines heutigen Moduls beträgt 170w/pm. das ergäbe eine mögliche Leistung von 170MW pro qkm. Es wären somit ca. 60 qkm nötig. Es wären auch nur 10 Kohlekraftwerke nötig. Aber darauf hoft ja wohl keiner mehr.
    Weiter zu rechnen habe ich keine Lust.
  • Schon traurig, dass niemand versteht, worum es geht

    08.09.2017, Christian
    Dass Tiere - übrigens nicht nur Insekten - auch Plastik fressen - meist unfreiwillig -fressen stand überhaupt nie zur Debatte. Es kann doch nicht so schwer sein, zu verstehen, dass Zerkleinern und Abbauen nicht dasselbe ist. Zerkleinern kann auch das Meer, Maschinen, der Mensch. Das bringt aber gar nichts. Im Gegenteil, dadurch wird das Plastik zu klein, dass es selbst in Mikroorganismen gelangen kann und auch z.B. in unsere Körper, wo es dann ggfs. Schaden anrichten kann. Abbauen würde bedeuten, dass die Moleküle aus denen Plastik aufgebaut ist zerlegt werden und dabei möglichst unbedenkliche Abbaustoffe entstehen, die in der Natur sowieso vorkommen, so wie beispielsweise Pflanzen Kohlendioxid zu Sauerstoff verarbeiten können und den Kohlenstoff für den Aufbau ihrer Zellen verwenden.

    Vor ein paar Jahren gabs doch noch eine riesige Angst vor Nanoirgendetwas. Zu der Zeit hätte jeder verstanden, dass Nanopartikel aus Plastik nicht unbedingt etwas Positives sind. Das kollektive Gedächtnis scheint sehr begrenzt.
  • Wissen und Tun

    08.09.2017, Peter Silberg
    @Fritz Kronberg
    Am aktuellen Stand des Wissens zu zweifeln ist wohlfeil. Das sollte aber nicht daran hindern, dem aktuellen Wissenstand entsprechend zu handeln. Was bisher wissenschaftlich fundiert zum Klimawandel erforscht wurde, lässt keinen Zweifel daran, dass die Emissionen von Treibhausgasen - vor allem aus der Verbrennung fossiler Primärenergieträger - tunlichst auf ein Minimum zu beschränken ist. Dementsprechend sollte die Menschheit handeln, schon um das Risiko einer extremen Erderwärmung, die das Überleben der Menschheit gefährden würde, in Grenzen zu halten. Sicher existieren zum Klimawandel zahlreiche Aspekte, die es näher zu erforschen lohnt (Einfluss der Wolken, Rückkopplungsprozesse, etc.).
    Die notwendigen Forschungen entbinden una aber nicht davon, jetzt vorsorgend und entschieden den Ausstoß von klimarelevanten Gasen zu unterbinden.
  • Die Denkfehler der Homöopathie

    08.09.2017, Hoppe, Coesfeld
    Es gibt gute Studien zur Homöopathie zum Beispiel von dem Schweizer Arzt Heiner Frei ..., um nur ein Beispiel zu nennen. Homöopathie - Medizin oder Mogelpackung? Ein Film vom Bayerischen Rundfunk, der sich kritisch mit dem Thema auseinandersetzt und zu einem anderen Ergebnis kommt als Frau Grams. Wer objektiv bleiben möchte, sollte sich diesen Film auch einmal anschauen.
  • Echo bestellt nicht ohne Rückfrage und "Licht an" ist nicht gleich "Licht an"

    08.09.2017, SteffenH
    Wenn man bei Amazons Echo etwas bestellt, dann funktioniert das nicht ohne eine nochmalige Rückfrage durch das Gerät. Auch muss der Artikel genau spezifiziert werden, bevor eine Bestellung ausgelöst werden kann. Schließlich gibt es viele verschiedene Puppenhäuser zu unterschiedlichen Preisen im Sortiment des Online-Händlers. Eine direkte Bestellung dürfte die Ansage aus dem Fernsehen demnach nicht ausgelöst haben, was der verlinkte Bericht aus den USA auch einräumt. So ähnlich ist es dann auch mit der Fernschaltung von Licht bzw. Hausgeräten. Es gibt viele unterschiedliche Anbieter, unterschiedliche Skills die unterschiedlichen Befehlen gehorchen, die dann noch von den Nutzern individuell konfiguriert werden. Daher dürfte es sehr unwahrscheinlich sein, dass per Sprachbefehl aus dem Fernsehen eine fünfstellige Anzahl von Stromverbrauchern in Betrieb gesetzt werden kann.
  • Verschwörungstheorie als Begriff erst seit JFK

    08.09.2017, a.zanaboni
    Vielleicht ist es hier nicht bekannt, jedoch der Begriff "Verschwörungstheorie" wurde erstmals durch die CIA verwandt, als Leute begannen die "offizielle Version" des JFK-Attentats zu hinterfragen...
    Seither ist es ein beliebtes Totschlagargument.
    Ja, es gibt auch viel Unsinn ... aber es gibt auch viele berechtigte Fragen, die immer wieder wissentlich unbeantwortet bleiben!
    Man sollte da immer differenzieren. Denn nur weil Jemand etwas hinterfragt, ist er noch lange kein "Verschwörungstheoretiker"!
  • Ad Bild "Warmes Wasser"

    08.09.2017, Matthias L.
    Lieber Herr Lingenhöhl, zunächst einmal vielen Dank für Ihre Beiträge, aber von einer wissenschaftlichen Seite erwarte ich doch mindestens eine Farbskala an diesem Bild, um die Farben interpretieren zu können.
    Dunkelrote Flächen bedeuten laut der Caption eine Wassertemperatur von 31 °C hin und helle Flächen? 4 °C? Wahrscheinlich nicht! Eine Skala würde einem hier weiterhelfen. :-)
    Stellungnahme:
    Lieber Herr L.,

    danke - da stimme ich Ihnen voll zu. Das ist leider ein Problem bei dem Nasa-Bild, denn die Farbskala wird beim Download des Bildes nicht angeboten. Beim nächsten Mal versuche ich, einen Screenshot hinzuzufügen: Sehr helles Rot bedeutet Wassertemperaturen von circa 28°C.

    https://earthobservatory.nasa.gov/IOTD/view.php?id=90912&src=iotdrss

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
  • Glaube und Wissen

    08.09.2017, Fritz Kronberg
    @ Peter Silberg

    Das mit dem Wissen ist bei dem Thema so eine Sache. Wen man wirklich wüßte, brauchte man zu diesem Thema nicht mehr zu forschen. Ich sehe, daß die Wahrscheinlichkeit für einen stattfindenden Klimawandel ziemlich hoch ist, und ich sehe auch, daß die großmaßstäbliche Verbrennung fossiler Energieträger sicher ihren Anteil daran hat. Aber das für gesicherte Erkenntnis, also Wissen zu halten gehört dann doch in den Bereich des Glaubens, etwa so, wie Kommunisten "wissen", daß der Kapitalismus die Ursache allen menschlichen Übels ist oder liberale Ökonomen, die das genaue Gegenteil "wissen". Etwa so, wie man mit der Entdeckung der Wellennatur des Lichtes "wußte", daß es einen Weltäther gibt. Schließlich brauchen Wellen ein Medium, um sich fortzupflanzen. Da waren sich alle damaligen Wissenschaftler, unter denen sich große Geister befanden einig. Das Problem der wahrscheinlichen Erderwärmung ist sicher wichtig genug, um mit Hochdruck weiter erforscht zu werden, aber von Wissen kann man noch nicht sprechen.
  • Wissenschaftliche Qualifikation

    07.09.2017, Peter Silberg
    @Fritz Kronberg
    Es geht hier nicht um Glauben, sondern um Wissen.
    Wenn die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel vom potentiell zukünftigen NASA-Direktor nicht anerkannt werden, dann steht doch seine wissenschaftliche Qualifikation für diesen Posten stark in Frage.
    Das wäre in etwa vergleichbar mit einem Chef der Gesundheitsbehörde, der Impfungen keinen Nutzen zuspricht.
  • Technik im Dienste des "Glaubens"

    07.09.2017, M. Tauchnitz
    Da hat der gute Luther also die modernste Technik für die Verbreitung seiner Religion genutzt - also ungefähr so, wie Goebbels das Radio oder der IS Facebook & Co. ...?

    Ist doch bemerkenswert - wenn es darum geht, ihre (quasi-)religiösen Ergüsse zu verbreiten werden selbst die Verfechter der Steinzeit-Ideologien (und ja, das meint AUSDRÜCKLICH auch die Christen) sehr schnell SEHR technik-affin, damals wie heute...

    Letztlich ist auch das nur eine Form des "der Zweck heiligt die Mittel" - was ist daran interessant, geschweige denn besonders?
  • Einladung zum Meinungsaustausch

    07.09.2017, Christoph Pöppe, Redaktion
    James Klein schlägt vor, dass unter den (zahlreichen) Autoren der Leserbriefe zu diesem Artikel jeder, der will, seine E-Mail-Adresse bekanntgibt, um eine Diskussion unter diesen Autoren (aber nicht unbedingt in der Öffentlichkeit) zu ermöglichen.
    Er selbst geht hiermit voran: jamesklein@web.de
    Wer sich beteiligen will, schreibe mir eine E-Mail an poeppe@spektrum.de. Ich werde die entsprechenden Adressen dann an dieser Stelle nachtragen.