Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Dunkle Energie in Quarks?

    16.11.2013, Dr. Mario Hoverath, Brühl
    Der Artikel "Das Innenleben der Quarks" mutet dem Leser viel aus der Welt der Hypothesen und Spekulationen zu. Also, warum dann nicht noch einen Schritt weiter gehen: Der Autor beschreibt ein scheinbar grundsätzliches Problem beim Aufstellen einer Preonentheorie: Preonen, die auf den unvorstellbar kleinen Raum eine Quarks beschränkt sind sollten eine sehr große Energie und damit Masse besitzen, was aber tatsächlich nicht der Fall ist.

    Der beschriebene Widerspruch löst sich sofort auf, wenn man die Summe aus einer positiven und einer negativen Energie und entsprechend einer positiven und negativen Masse bildet. Beide können vom Betrag wesentlich größer sein als die Energie beziehungsweise Masse eines Quarks. Es gäbe dann also eine subatomare, dunkle Energie. Spricht etwas dagegen?
  • 10 %?

    16.11.2013, Thomas Pruß
    Lieber Herr Lingenhöhl,
    "Aber auch in der frühen Kreidezeit war der Nordatlantik wohl nicht mit dem Weltmeer verbunden, wie der hohe Salzgehalt des Grundwassers zeigt: Heute ist das Mittelmeer mit dem Atlantik nur durch die schmale, flache Straße von Gibraltar verbunden – dennoch liegt der Salzgehalt dort nur zehn Prozent über dem des Atlantiks. Erst am Ende der frühen Kreidezeit, vor etwa 100 Millionen Jahren, öffnete sich auch der Südatlantik: Meerwasser strömte in das Becken des Nordatlantiks und reduzierte den Salzgehalt dort auf normale Werte."
    Diesen Teil des Artikels verstehe ich nicht:
    Der Salzgehalt des Mittelmeeres liegt doch eher um 10 Promille höher als der des Atlantiks. Und: Was hat in diesem Zusammmenhang das Mittelmeer mit dem Atlantik zu tun?
    Ist hier irgendein Textabschnitt beim Kürzen des Artikels verloren gegangen?
    Beste Grüße
    Thomas Pruß
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Pruß,

    der Salzgehalt im Atlantik liegt bei ungefähr 3,5 Prozent, im Mittelmeer dagegen ungefähr bei 3,8 Prozent. Das ist ein relativer Unterschied von grob zehn Prozent. Eine absolute Differenz anzugeben, wäre unglücklich, weil es hier ja um den Vergleich zum doppelt so salzigen Grundwasser geht. Ich habe die Formulierung angepasst, um die Argumentation verständlicher zu machen.

    Herzliche Grüße,

    Lars Fischer
  • Lehrmeister Ratte und Tierstudien

    15.11.2013, Naturfreund und Wissenschaftler
    Ich finde es sehr aufmerksam, dass über die Ratte einmal nicht schlecht berichtet wird. Dennoch kann ich an dieser Stelle ihre Bedeutung im Tierversuch nicht unkommentiert lassen.

    Hier wird der Eindruck erweckt, dass es völlig legitim und gut zu heissen ist, die Ratte im Tierversuch einzusetzen.

    Heutzutage werden Ratten nicht eingesetzt, weil es die besten und zutreffendsten Versuchstiere sind, die man einsetzen kann, sondern, weil sie preiswert und leicht zu züchten ist, ein Weibchen bringt bis zu 14 Nachkommen auf die Welt. Vor allem setzen die Forscher Ratten im Tierversuch ein, damit sie danach anhand von Vergleichsstudien ihre Ergebnisse diskutieren können. Und die sind häufig unsicher und müssen ja irgendwo eingeordnet werden. Da wo viele ähnliches interpretieren, kann das ja nicht falsch sein oder? Das sagt allerdings nichts darüber aus, welche Relevanz die Ergebnisse z. B. für den Menschen haben.

    Jeder kennt heutzutage den Begriff "Speziesunterschied": Jede Tierart und auch der Mensch haben Unterschiede im Stoffwechsel, in der Genregulation, beim Hormonhaushalt und auch im Bereich der Immunabwehr. Wissenschaftler wissen das genau und viele halten die Ratte auch nicht für ein gut geeignetes Versuchstier. Es kommt immer auf die Fragestellung an.

    Gerade im Bereich der Kognitionswissenschaften bedanken wir uns gerne bei der Ratte und die Leistungen, die sie uns im Tierversuch erbracht hat. Gerade in der Psychologie ist die Ratte eher nicht geeignet, da sie viel kleiner ist als der Mensch, im Gegensatz zum Menschen ein Fluchttier und die Welt durch einen anderen Lebensraum ganz anders wahrnimmt. Die Ratte hat einen ganz anderen Sichtwinkel und nimmt zudem über Vibrissen (dämmerungsaktiv) ihre Umwelt ganz anders wahr. Auch beeinflusst ein Leben auf vier Pfoten die Wahrnehmung und Entscheidungsfähigkeit ganz außerordentlich.

    Außerdem ist es nicht mehr nötig, Ratten in solcher Art Versuchen einzusetzen, denn es gibt inzwischen leistungsfähige bildgebende Verfahren, mit denen nichtinvasiv im Menschen detektiert werden kann, wenn/was er gerade liest oder rechnet. Das Prinzip basiert auf Sauerstoffunterschieden in einzelnen Zellen, ist inzwischen sehr präzise. Die Geräte werden auch immer leistungsfähiger. Auch sprechen europäische Projekte wie das Human Brain Project und das amerikanische Forschungscluster Connextomics eine eindeutige Sprache: der Weg geht weg vom Tier hin zur Simulation mit höchst-leistungsfähigen Rechnern. Also humanspezifische Methoden und humanspezifische Belange.

    Ich habe mir das Buch auch gekauft, natürlich wegen des Titels und der Frage, was ich von der Ratte lernen kann und freue mich auf die Erkenntnisse.

    In diesem Sinne
  • Missverständnis der Standardinterpretation

    15.11.2013, Robert Riedel, Grafing
    Anders als in Ihrer Titelgeschichte behauptet ist der Ansatz des so genannten QBismus weder neu noch das erste Modell, das Bohrs Aussage, die Wellenfuktion sei nicht real, mathematisch untermauert: Carl Friedrich von Weizsäcker, berühmter Schüler Bohrs und Heisenbergs, hat bereits 1985 in seinem Buch "Aufbau der Physik" – neu veröffentlicht 2006 als "The Structure of Physics" – die Quantenmechanik mathematisch aus der Wahrscheinlichkeitstheorie (und zeitlicher Logik) hergeleitet. Aber statt die Wellenfunktion Ψ wie der QBismus als rein "subjektive Befindlichkeit" aufzufassen, beschreibt er diese als Wissen, das von der Information abhängt, die das wisssende Subjekt besitzt: "Wissen ist aber natürlich nicht Träumerei, nicht bloß subjektiv ... Alle Paradoxien entstehen nur, wenn man Ψ noch in irgendeinem anderen Sinn selbst als ein objektives Faktum ansieht." (S. 519)
    Genau dies ist auch der Kern der "Kopenhagener Deutung" der Quantentheorie, die eben gerade keine materielle Realität von Quantenzuständen mit sich überlagernden Ereignissen behauptet. Dass Schrödingers Katze gleichzeitig tot und lebendig sei, käme keinem ernsthaften Anhänger dieser Interpretation in den Sinn, sondern nur, dass sich unser Wissen bis zum Beobachtungszakt in einer derartigen Superposition befindet.
    Schrödinger hat sein Katzenparadoxon einst als Einwand gegen die Kopenhagener Deutung formuliert, die er nicht verstand und von der er fälschlich glaubte, sie würde so offensichtlich absurde Zustände wie eine gleichzeitig lebende und tote Katze erlauben. Als "Standardinterpretation" der Quantentheorie hat sich leider, anders als immer zu lesen ist, gerade nicht die eigentliche Kopenhagener Deutung durchgesetzt, sondern (vor allem im englischen Sprachraum) die von Schrödinger den Kopenhagenern unterstellte Behauptung, Quantenzustände seien real.
    Leider verschweigt Ihr Artikel diese Zusammenhänge und stellt dem QBismus eine falsch verstandene Deutung als Gegensatz gegenüber, wo diese richtig aufgefasst, doch seine engste Verbündete wäre! Bleibt zu hoffen, dass die neue Begeisterung für den QBismus letztlich auch zu einer Rückbesinnung auf Physiker wie Bohr, Heisenberg und Weizsäcker führt und die seit Jahrzehnten auf einem Missverständnis beruhende Standardinterpretation künftig endlich überwunden werden kann.
  • Die Helfer der Zukunft: Fluch oder Segen ?

    15.11.2013, Tony Debest
    Der Beitrag ist hochinteressant und zeigt, dass die Fiktion oft von der Realität überholt wird. In seiner Schlussfolgerung betont der Autor die potenziellen Vorteile dieser Technologie für die Menschheit. Hier fehlt meines Erachtens an dieser Stelle ein Hinweis darauf, dass jede neue Technologie nur so gut ist wie die Menschen, die sie einsetzen. Der Einsatz eines Multicopters bei der Suche nach Verschütteten ist zweifellos ein absoluter Vorteil für alle. Die Sache sieht allerdings anders aus, wenn die gleiche Maschine Träger einer Bombe ist. Ein Blick auf die Finanzierung solcher Projekte zeigt leider, dass humanitäre Organisationen selten zu deren Hauptsponsoren gehören.
  • Andererseits ...

    15.11.2013, Gilbert Brands
    Wenn man weiß, wie wenig in die elektronische Sicherheit investiert wird, kann einem schon schlecht werden bei solchen Szenarien. Ein Terrorist, der den LKWs über die Vernetzung auf den Autobahnen "Vollgas" befiehlt und den PKWs "Vollbremsung", ist keine Utopie, sondern nach dem heutigen Stand der Sicherheitstechnik durchaus wahrscheinlich. Und schon heute ist es möglich, der vernetzten Elektronik von Außen Fehler aufzudrücken, um das Fahrzeug in die Werkstatt oder zum nächsten Autodieb zu locken.
  • Ist das Higgsfeld das Vakuumfeld ?

    14.11.2013, Beier Karl - Heinz
    Das Higgsfeld verleiht den Teilchen in unserer Dimension, ihre für uns und unseren Mitgeschöpfen und Gegenständen ihre Massen, Energien und ihr Erscheinungsbild. Das sollte jedoch nur in unserer Dimension für uns eine Manifestation darstellen. Dahinter verbirgt sich ein unerschöpfliches Wechselspiel zwischen einem aktiven Vakuumfeld in einer höheren Dimension, und den Urmaterieteilchen aus den Planckräumen, das sich in einer tieferen Dimension als der unseren abspielt. Bei Berechnungen der Antienergie des Vakuumfeldes, mal der Energie der Urteilchen, den down und up Quarks, daraus die Wurzel gezogen, ergibt die für uns in unserer Dimension erfahrbaren Massen. Die Massen die wir wahrnehmen, haben sich im Verlauf der Entwicklung des Universums verändert, jedoch ihre Energiegehalte bleiben Eonen von Zeiten erhalten. Der Grund dazu dürfte der sein, dass die Licht oder besser die Signalgeschwindigkeit vom Urknall an angestiegen ist. Denn sie sollte ebenfalls so wie die für uns sichtbaren Dinge, welche aus Vakuumfeld und Urmaterie bestehen, aus Vakuumbeschleunigung und Materieeinschluss - Geschwindigkeit hervorgehen. Durch den immerwährenden Zustrom des Vakuumfeldes zu den Urmassen, um den Energiegehalt immer auf dem Ausgangsniveau zu halten, verringert sich die Vakuumfelddichte und die Vakuumbeschleunigung wird größer. Dadurch, und weil sich auch im Gegenzug die Materieeinschluss - Geschwindigkeit erhöht, wird mit der vergehenden Weltzeit die Signalgeschwindigkeit größer. Alles in Allem leben wir in einer für uns beständigen Welt, zwischen der Dimension des Vakuums und der Dimension des Mikrokosmos. Dort spielen sich in kürzesten Zeiten unendlich viele Aus und Abgleichswechselwirkungen statt, die ein konstantes Weltbild in unserer Dimension entstehen lassen, deren Schönheit und Varianz uns fasziniert.
  • Die Dunkle - Materiew und die Dunkle - Energie konnten die Wirkungen des Vakuumfeldes sein.

    14.11.2013, Beier Karl - Heinz
    Wie ich schon über die Quantenphysik spekuliert habe, dass sie in einer für uns abstrakten Dimension mit dem Vakuumfeld abläuft, so ist uns auch die Dimension der Dunklen Welt, fremd. Das Vakuumfeld sollte nach meiner Anschauung dafür verantwortlich sein. Das Zuströmen des Vakuumfelds zu den Massen und Energie Erscheinungen, sollten die Schwerkraftwirkungen erzeugen und den Raum ihrer gegenseitigen Wirkung festlegen. So dass man davon ausgehen kann, dass an diesem Gesichtspunkt die Vereinigung von Gravitation und Quantenphysik satt findet. Nicht der Wirkraum erzeugt die Gravitation, sondern das für uns nicht sichtbare Strömungsfeld des Vakuums ist dafür verantwortlich. Wir sehen in unserer Dimension immer nur das Dazwischen von Vakuumfeld und Planck-Raumzeiten des materiellen Geschehens. Wir sind Wesen unserer Dimension, welche wir schön und interessant finden. Ich glaube dass unsere Neugier, das ganze bisher uns verborgene Weltall zu begreifen, eimal kommen wird. Davon bin ich überzeugt.
  • Ganz meine Meinung!

    14.11.2013, Liane Mayer
    Wo kann man unterschreiben, so dass es an die Verantwortlichen weitergeleitet wird? Wie kann man sich sonst einsetzen?
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrte Frau Mayer,

    mehr Informationen und Mitmachmöglichkeiten bei den geplanten Ölbohrungen im Virunga finden Sie unter:

    http://www.wwf.de/sos-virunga/

    Bezüglich Yasuní können Sie sich hier informieren:

    http://saveyasuni.eu/

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
    Redaktion Spektrum.de
  • 14.11.2013, Michael K. Eichbaum
    Die Genese des Lebens im Bewusstsein-Geist-Modus impliziert in seiner Unerklärbarkeit ein hohes Maß an Fantasie und Kreativität, ohne, noch vor wenigen Jahren in das Reich der esoterischen Weltfremdheit verwiesen, seine normative und wissenschaftliche Tiefe zu verlieren.

    Sicherlich ist das Bewusstsein und die Ergründung des Lebendigen das Maß aller Intellektualität, doch liegt wohl die Vermutung nahe, wir Menschen sind nur biomorphe Humanoiden, besser entwickelt als heutige Roboter, aber dennoch unzureichend programmiert.
  • Toll

    13.11.2013, Uwe Himmelreich
    Schöner Artikel mit jeder Menge Nebeninfos
  • Lesetipp: Gastornis - Der verkannte Terrorvogel

    13.11.2013, Ernst Probst
    Im Herbst 2013 erschien das Taschenbuch "Gastornis - Der verkannte Terrorvogel" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst" bei "GRIN - Verlag für akademische Texte" (München). Das Taschenbuch umfasst 94 Seiten und ist reich bebildert.
  • Menschen gehören zu der Familie der Affen

    13.11.2013, Harald W. Ehrenstein
    Ich sehe das umgekehrt. Der Mensch ist in sich keine biologische Besonderheit, sondern eine Untergruppe der Affen. Aus unserem Egoismus heraus beanspruchen uns selbst besondere Rechte, was natürlich gerade die vorher gesagten unterstreicht. Deswegen ist alles in Ordnung so, wie es ist. Wir können gar nicht anders, weil halt wir das sind, was wir sind, nämlich eine Untergruppe der Affen.
  • Menschenrechte

    13.11.2013, Thomas Ahrendt
    Sollten Tiere - speziell Menschenaffen - Menschenrechte bekommen ... müssten sie dann nicht auch Pflichten erfüllen?? Müsste es dann nicht eine Menschenaffen-Quote geben? Müssten sie dann nicht selbstständig für ihren Lebensunterhalt sorgen, zur Schule gehen, Steuern zahlen und im Falle von Arbeitslosigkeit Hartz IV beantragen??
    Wenn die Menschenaffen soweit entwickelt sind wie im Film "Prevolution" oder wie bei den "Planet der Affen"-Filmen, ja dann bin ich bereit ihnen Menschenrechte zuzugestehen (hoffentlich werden sie uns dann auch Tierrechte bzw. Menschenaffen-Rechte zugestehen?).
  • Tolle Bilder von Galaxien

    13.11.2013, Kurt
    Fast jeder hat schon die Erfahrung gemacht, wie schwer es ist, Aufnahmen von weit entfernter Objekte oder Gegenstände mit einem Fotoapparat oder Kameras zu machen, egal wie teuer das Gerät war. Ein Bruchteil von einem mm wackeln und schon ist das Zielobjekt weg. Ein gutes Beispiel ist auch das Beobachten des Mondes mit einem am Dachboden verfestigten Teleskop.

    Jetzt wollen wir exakte Fotos (unabhängig von der technischen Möglichkeiten u.a. durch Mehraufnahmen) von Galaxien machen, die Millionen oder gar Milliarden Lichtjahren von der Erde entfernt sind.

    Jetzt fokussieren wir einen kleinen Punkt im Weltraum mit unserem hochauflösenden millionenteuren Teleskop mit längerer Belichtungszeit. Da die Erde keinen stillen Standpunkt hat, welche Faktoren müssen denn berücksichtigt werden?

    Berücksichtigen wie als Beispiel die Geschwindigkeiten an dem Standort, wo unser hochauflösendes millionenteueres Teleskop aufgestellt wurde.

    Geschwindigkeiten:

    Die Kontinente wandern durchschnittlich mit 10 cm pro Jahr

    Die Erde um die eigene Achse (Erdrotation) : 0,278 km/s = 1.000 km/h -- Die Rotation um die eigene Achse der Erde verringert sich pro Jahr um ca. 20 Mikrosekunden.

    Die Erde “eiert“ bei der Erdrotation um die eigene Achse.

    Erde: Erde um die Sonne : 29,8 km/s = 107.000 km/h. Die Geschwindigkeit um die Sonne variiert sich, je näher an der Sonne, umso schneller, je weiter von der Sonne, umso langsamer.

    Die Sonne bewegt sich ncl des ganzen Sonnensystems auf den Sonnenapex in Richtung alpha = 18h, delta = 30° im Sternbild Herkules bei dessen Sternen omikron, ny und xi mit 19,4 km/s = 69.840 km/h.

    Die Sonne kreist mit etwa 240 km/s = 864.000 km/h um das Milchstraßenzentrum.

    Die Milchstraße fliegt mit 40 km/s = 144.000 km/h in Richtung lokaler Gruppe.

    Die Lokale Gruppe wiederum im Supercluster mit 600 km/s = 2.160.000 km/h

    Und noch zum Schluss sollten wir nicht vergessen, dass die in Millionen oder gar Milliarden Lichtjahren entfernten Objekte auch nicht still stehen.

    Auch wenn wir diese Geschwindigkeitsfaktoren berücksichtigen, sollten wir nicht vergessen, dass über diese Geschwindigkeiten unterschiedliche Messungen veröffentlicht wurden und die hier aufgezählten Geschwindigkeitswerte jedoch nicht einfach zu einer Gesamtgeschwindigkeit addiert werden können, da die Bewegungen in unterschiedliche Richtungen ablaufen.

    Vielleicht sollte in den Dokumentationen oder Berichte etwas verständlicher in dieser Sache eingegangen werden, so dass es für einen normalen Menschen nicht als “Unsinn“ deklariert werden.