Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • Und Krankenhäuser verdienen damit einen Reibach

    14.07.2017, Betty Bennett
    Krankenhäuser machen einen Haufen Geld mit Plazenten, weil diese in Kosmetikprodukten verarbeitet werden und was weiß ich, was damit alles gemacht wird. Deswegen wollen sie sie auch meist nicht rausgeben.
    Wie passt das mit so einem Artikel und so einer Warnung der CDC zusammen?
    Man hätte ja auch vor dem schlampigen Labor warnen können, das nicht hygienisch gearbeitet hat (und möglicherweise sogar die Plazenten vertauscht hat - was ja auch eine mögliche Variante ist - wenn im Geburtskanal der Frau vorher keine Streptokokken zu messen waren), statt gleich die Konsequenz zu ziehen, dann gleich komplett auf den Plazentaverzehr zu verzichten und somit auch auf die positiven Effekte, die ja immerhin nicht bestritten wurden, so wie man beim Autofahren auch vor Unachtsamkeit und Unvorsichtigkeit warnen würde, statt vor dem eigentlichen Fahren
  • Koinzidenz vs. Kausalität

    13.07.2017, Medicus
    Wundert mich, dass noch keiner behauptet hat, Blei schütze vor Pest. Viele - heutige - medizinische "Studien" verzapfen so ein Zeug.
  • das allerzentralste Anliegen

    13.07.2017, rap
    von Viktor Schauberger war immer die Erhaltung der Natur (was auch die Erhaltung der Menschheit nach sich zieht...)!
    In seinen Büchern geht es primär darum (die Googletreffer zu V S spiegeln das leider nicht wirklich wieder, die bringen eher "technische Higlights" etc).

    Mit allem was dazugehört.

    Und dazu gehört auch "natürlich-sauberes" Wasser (aus dem auch wir hauptsächlich bestehen...).
    Das immer im Zentrum seines Denkens und Interesses stand.
    ZB Das Wasser als das "Blut der Erde" zu bezeichnen ist ja nicht wirklich verkehrt.

    Seine pessimistischen damaligen Aussagen bzgl der Naturzerstörung haben sich ja heute erfüllt, Tendenz schlimmer.

    Natürlich sind seine Werke schwer zu lesen (fange ja auch gerade erst an).
    Man muß sie quasi übersetzen. "Kohle-Stoff" ist zB alles außer O und H (eventuell Protonen), etc.

    Aber da sehr vieles, auch und besonders.. im Wasser (mit allem was es berührt) elektrischer.. Natur ("Energie", eventuell auch "feinstofflich" genannt etc) ist und auch seine Wendelrohre experimentell erwiesenermaßen zumindest schon mal den Widerstand 0 erreicht haben (komplett unesoterischer Pöpelversuch) muß und kann das nicht alles unbedingt falsch sein.

    Dass Wasserwirbel schwere Objekte transportieren können und auch Unrat von selber ausspucken ist auch Fakt.
    Wasser reinigt sich durch Wirbel (seine Lieblingsbewegung, wird auch durch mitgeführtes Geschiebe und durch die selbstgeschaffene Mäandrierung erzeugt) selber. Das ist für sehr vieles relevant.
    Incl. und besonders für die Landwirtschaft.

    Was an Pollacks Buch (vielleicht mal lesen) unwissenschaftlich sein soll weiß ich nicht.
    Alles gefälscht? Zu EZ-Wasser?
    Alle Aufnahmen, Messungen etc?

    Die Menschheit steckt in progressiv zunehmenden Problemen (auch die Folge der, VS: Todes-, Technik, Folge vorläufiger und begrenzter wissenschaftlicher Erkenntnisse, "Explosion statt Implosion", Kurzform).
    Und da sollte man mal offen für zumindest lebensfördernde Lösungen sein.

    PS V S hat die Natur noch in einer Qualität sehr intensiv erlebt (als Förster etc) die es heute zumindest in Europa wohl nicht mehr gibt.
    Auch das macht das Lesen seiner Erfahrungen! spannend.

    Ohne Wald ("Baumäcker" sind kein Wald) kein Wasser.
    Und ohne Wasser kein Leben.

    PS2 ich versuche schon drauf zu achten nicht wirklich in zB anthroposophischem.. Gedankengut (auch theosophisch-okkulte Philosophie statt Erfahrung) zu landen.
    Offen und gleichzeitig kritisch sein.



  • Verwirrung

    13.07.2017, Meyer
    Habe ich das richtig verstanden, dass ""isohedral": Für jeden Stein sieht die Umgebung gleich aus!" unabhängig von der Farbe ist?
    Antwort der Redaktion:
    Ja, das stimmt. Die Einfärbung haben wir gemacht, um die Orientierung zu erleichtern.

    Die Redaktion
  • Vierecke eignen sich hervorragend

    13.07.2017, Roland Schröder
    In seinem sehr schönen Artikel schreibt Robert Gast: "Wie muss ein Stein geformt sein, damit Kopien von ihm eine Fläche lückenlos und überlappungsfrei bedecken?Schon die alten Griechen erkannten: Drei- und Vierecke eignen sich hervorragend für diese Aufgabe. Wenn man sie aneinander legt – Kante an Kante, Ecke an Ecke – bleiben keine Zwischenräume."
    Das ist Dreiecke sicher richtig, aber für Viereck nur, wenn man zusätzliche Bedingungen an sie stellt.
  • "Eine Software hat ihn hinter Gitter gebracht." - falsch

    12.07.2017, entejens
    Der Schlußsatz ist falsch: "The judge said he had arrived at his sentencing decision in part because of Mr. Loomis’s rating on the Compas assessment, a secret algorithm used in the Wisconsin justice system to calculate the likelihood that someone will commit another crime." (https://www.nytimes.com/2016/06/23/us/backlash-in-wisconsin-against-using-data-to-foretell-defendants-futures.html)
    Letztlich hat der Autor das auch selber schon vorher geschrieben: "Das Bemerkenswerte an diesem Urteil war, dass es nicht allein auf Grund der Straftat erging, sondern auf Grund eines algorithmisch erzeugten "Risikoscores"." Der Mann wurde also nicht aufgrund des Ergebnisses einer Software zur Haftstrafe verurteilt. Das Ergebnis hat "nur" die Strafe verschärft ...

    @David M.: Das Einbeziehen der Abstammung oder Ethnie setzt eine Abhängigkeit der Straffälligkeit davon voraus - das ist aber meines Wissens nicht der Fall. Daß unter Alkohol- und/oder Drogeneinfluß der Eltern die Erziehung der Kinder extrem negativ beeinflußt sein kann (natürlich nicht muß), ist letztlich nachweisbar.
  • Ging es denn um die Straf-barkeit oder das Straf-Maß?

    12.07.2017, Peter Bouillon
    Aus dem Artikel lese ich heraus, dass Eric Lomis aufgrund eines nachgewiesenen, strafbaren Verhaltens verurteilt worden ist. Nur die Höhe des Strafmaßes ist über die Software bestimmt worden. Der Vorwurf greift also zu kurz, "die Software" habe ihn hinter Gitter gebracht. Sie hat ihn nur _so lange_ hinter Gitter gebracht.
  • Schauberger und Pollack? Wirklich?

    12.07.2017, gnaddrig
    @ rap: Meinen Sie wirklich, hier ein, sagen wir, esoterisch angehauchtes Buch empfehlen zu müssen? Pollack behauptet so einiges über Wasser, für das es keine Belege gibt und das nicht recht zum sonstigen Stand der Wissenschaft passen will.

    Und überhaupt, wieso sollte es im Zusammenhang mit Maßnahmen zur Erhaltung der Artenvielfalt relevant sein, ob Wasser "nach Wirbeln tatsächlich abkühlt" oder nicht? Der Esoteriker Schauberger mit seinen fantastischen Freie-Energie-Ideen und seinem Doppeldrallrohr zum Veredeln von Wasser hat hier auch nichts beizutragen.
  • auch die Landwirte

    12.07.2017, rap
    sollten sich um Artenvielfalt bemühen und sie begrüßen.
    Die beugt zB Schädlingsplagen vor.
    Und frißt zB massenweise "Schad"insekten.

    Weiterhin ist auch der Ackerboden kein Konglomerat von chemischen Stoffen sondern eine Biosphäre (die ganzen Mikroorganismen&mehr machen den Boden erst fruchtbar).

    Und die Restgesellschaft sollte sich fragen ob zB gesundes Essen (kommt von gesunder Landwirtschaft) nicht mehr Lebensqualität bringt als x jährliche Urlaube etc (wegen Argument: zu teuer).

    PS Ackerwerkzeuge aus Kupfer statt aus Eisen bringen erwiesenermaßen! mehr Ertrag.
    In der Natur ist auch alles ziemlichst "bio-elektrisch" (mal abgesehen davon dass wir auch in einem 130 V/m elektrischen Feld leben, - Erde gegen + Atmosphäre, etc)!
    Und schon sehr wenig Eisen/Rost im Boden stört da offensichtlich.

    PS2 auch "Energiewälder"/Kurzumtriebsplantagen (Endprodukt Holzhackschnitzel, zur vielfachen Verwendung) sind sehr naturfreundlich. Zwischen den Ernten (alle zB.. 3-5 Jahre) wächst und springt da alles zwischen den Bäumen rum was will.
  • Artenschutz in konventioneller Landwirtschaft

    12.07.2017, Michael Schenj
    Im Beitrag wird tatsächlich der Eindruck erweckt, dass Artenschutz nur im ökologischen Landbau geht. Dabei werden die meisten Flächen konvetionell bewirtschaftet und auch hier kann viel für den Artenschutz getan werden. So liegt ein großes Verbreitungsgebiet der Rotbauunke auf der Köthener Ackerebene, und die wird seit jeher konvetionell bewirtschaftet. Jeder Landwirt in der Region wußte von den Unken, das war nichts besonderes. Als dann die B6n-Verlängerung von Köthen zur A9 durch dieses Gebiet gebaut werdern sollte fand man "plötzlich" die Rotbauchunke und die Knoblauchkröte und und.... Jetzt sollen für diese Arten zusätzliche Tunnelröhren unter die Strasse gebaut werden (merke: Die Strasse ist der Feind, nicht der Landwirt) und, was die Landwirte erzürnt, Schutz- und Rückzugsräume angelegt werden, natürlich auf wertvollem Ackerland. Diese brauchten die Tiere bisher auch nicht und haben sich prima vermehrt auf der konvetionell pfluglos bewirtschafteten Ackerfläche. Man könnte auch sagen: Die Lurche leben dort seit ewigen Zeiten wegen der dortigen Landwirtschaft, nicht trotz dieser.
    Zum vergeschlagenen System der Entlohung von Umweltleistungen mit einem Punktesystem. Das gibt es so ähnlich in der Schweiz. Die Probleme sind der hohe bürokratische Aufwand bei der Festelgung der Indikatoren und der Überwachung sowie das Risiko der "Normalisierung" der Zustände und dem damit verbundenen Rückgang der Zahlungsbereitschaft (auch Erfahrungen aus der Schweiz). Unsere Landwirtschaftsämter kommen jetzt schon nicht mehr hinterher mit Prüfung und Kontrolle der Agraranträge, wer soll das leisten (O-Ton aus dem Ministerium).
  • Gift hat in der Landwirtschaft nichts verloren

    12.07.2017, Marius Thielen
    Richtig ist, das sog. Pflanzenschutzmittel - ehrlicher wäre zu sagen: zumeist GIFT - nichts in der Landwirtschaft verloren hat. Neue Studien der Krefelder Entomologen haben einen Rückgang der Insektenpopulation von 80 % belegt. Das ist schier unfassbar!
    Unsere Nahrungskette beginnt mit Kleinstlebewesen und Mikroorganismen und endet beim Menschen. Und völlig unbedarft, ignorant und naiv säge ich den Ast auf dem ich sitze ab!
    Jeden Tag kann ich beim Lebensmitteleinkauf entscheiden: Fördere ich eine Landwirtschaft die unsere Lebensgrundlage Boden vergiftet etc. pp - oder tue ich das nicht. Das ist ein Macht.
    Und - Lieber Herr Schenk - verhungern muss hier niemand mehr, denn solange in Deutschland jedes Jahr 50 % aller produzierten Lebensmittel vor Verbrauch auf dem Müll landen, haben wir kein Mengenproblem ( aus Mißernten etc.) sondern vielmehr sind die Lebensmittel viel zu billig. Wer nicht wertschätzt, wirft halt schnell weg...
    Neonikotinoide schädigen im Übrigen auch den Menschen, denn als Nervengift blockieren Sie - soweit ich weiß - die Acetylcholinrezeptoren dauerhaft.
  • Minority Report

    12.07.2017, Reinhold Sonner
    Offensichtlich ist das was in der Filmindustrie noch als Science Fiction gehandelt wird (z. B. Minority Report) zum Teil schon in der Realität angekommen.
    IBM und das Memphis PD zumindestens machen schon Werbung mit der Fähigkeit, Verbrechen vorhersagen zu können.
    https://www-03.ibm.com/press/us/en/pressrelease/32169.wss

    Werbefilmhttps://www.youtube.com/watch?v=5n2UjBO22EI
  • Nur Bio ist zu wenig

    12.07.2017, Volker Fleischhauer
    Da der Anteil an Biobetrieben kaum ins Gewicht fällt, ist hier unbedingt der konventionelle Landbau zu bevorzugen. Da es von der EU gewaltige Prämien für die Bewirtschaftung der Flächen gibt, muss hier mal angesetzt werden. Gestaffelte Prämien für die Bereitschaft, für den Artenschutz weniger Geld zu verdienen. Die meisten Landwirte würden das machen. Es geht ja in erster Linie ums Geld.
  • Was fehlt

    12.07.2017, Tom S.
    Was dem Artikel noch fehlt, ist eine Darlegung, dass individuelle nicht-algorithmische Richtersprüche auch gerechter sind.
    Es gbit ja nun genug Hinweise, die daran zweifeln lassen. So erhöht sich zB die Chance auf eine erfolggreiche Bewährungsprüfung von 0% auf 63%, je nachdem ob man vor oder nach der Frühstückspause vor dem Richter steht.
    http://www.pnas.org/content/108/17/6889.long
  • eine schöne Idee

    12.07.2017, Matthias Rosenau
    Ein guter Ansatz, man muss sich nur klar sein, dass er teuer ist. Davor schreckt unsere Politik bisher zurück, billige Nahrungsmittel sind wichtig (Mieten sind schon teuer genug), daher ist ja Tierquälerei (und Menschenschinderei) in der Fleidchproduktion zulässig. Wenn man jetzt auch noch für wahren Ökostrom sorgen würde (Windräder nicht direkt auf Vogelzugstrecken, z.B.) , der mittlerweile zur Ökogefahr wird, wärs ja schon was.
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