Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Neanderthal und Homo Sapiens

    09.04.2016, Margit Alm
    Interessanter Bericht. Bin nur gespannt, welches Spezies den Homo Sapiens abloesen wird, wenn er sich als Spezies nicht selbst vor Zeit schon umbringt.
  • Eine seltsame Studie

    09.04.2016, Pro Vernunft
    Korrekt lassen sich solche Zusammenhänge nur bei kinderreichen Müttern ausreichend belegen. Erstens tritt diese Übelkeit bei Schwangeren nur in den ersten Wochen auf und verschwindet dann wieder, und zweitens spielt weder zu diesem Zeitpunkt noch später das Geschlecht keine wesentliche Rolle.
    Die Studie bei meiner Frau zeigt, dass trotz der anfänglichen Übelkeit das Geschlecht der Kinder unterschiedlich ist (jeweils 3).
    HG ist wohl eine schlimmere Form. Darunter dürften jedoch die wenigsten Frauen leiden.
  • Sprache versus Logik

    08.04.2016, Statistiker
    Sprache funktioniert nicht auf der Basis von Logik und Konventionen, sondern von Relevanzen und Prämissen. Das Wort "Stundenkilometer" ist im Grunde genommen falsch, dennoch weiß jeder, was damit gemeint ist. Dies ist eben eine Frage der Prämisse.

    Und Sprache entwickelt sich, das kann jeder nachlesen. So macht der Duden im Gegensatz zu früher keinen Unterschied mehr zwischen "dasselbe" und "dasgleiche". Dito sind heute "Schmand" und "Schmant" zugelassen.

    Sprache ist eben eine Kunstform, wobei die Sprache im Gegensatz zur Kunst keine Logik benötigt (wer der Kunst die Logik abspricht... na gute Nacht...).

    Herr Fechtner, scheinbar ist Ihr Sprachverständnis auf dem Stand eines B. Sick, anscheinend aber nicht auf der Höhe der wissenschaftlichen Erkenntnisse.
  • spontane Theorie

    08.04.2016, Ch. Friedrich
    Der Pottwal taucht sehr tief und mit dieser Form kann er den Druck besser aushalten.
  • Da freut sich das Herz der Pharmaindustrie

    07.04.2016, Erik
    "Offenbar würde ohne lebenslange Einnahme von starken Therapeutika eine Xenotransplantation wohl nicht zum Erfolg führen."
  • Schwarze Löcher als dunkle Materie?

    07.04.2016, Bruni Krüger
    Hallo, Herr Hucke,
    darf ich Ihre Meinung / Ihren Kommentar auf meiner Webseite veröffentlichen? Ihr Gedanke ist SO SUPER!!
    Herzlichst
    B. Krüger
  • Kleine Korrektur

    07.04.2016, Paul Kalbhen
    Einige Gleichungen auf Seite 67 mit der Dimension "Zeit" (t) müssen dimensionslos gemacht werden, im Sinne der nachfolgenden Gleichung des radioaktiven Zerfalls: m=m0exp (–t/τ).
    m0 = Anfangsmasse, m = zerfallende Masse, τ = Zeitkonstante, T = τ × ln 2 = Halbwertzeit
    Antwort der Redaktion:

    Ich glaube, in den Gleichungen sind die Exponenten alle dimensionslos, wie es sich gehört. Die Verschwiegenheit p hat nämlich die Dimension 1/Zeit. Die habe ich zwar beim Definieren (S. 66, 2. Spalte unten) korrekt hingeschrieben, aber auf S. 67 (2. Spalte Mitte) versehentlich weggelassen; sorry.

    Christoph Pöppe, Redaktion

  • Missverständnis von Verschränkung

    06.04.2016, Viktor Dick, Bielefeld
    Quantenmechanische Verschränkung bedeutet, dass der Gesamtzustand sich nicht faktorisieren lässt in Produkte von Einzelzuständen der Teilsysteme. Sie ist damit nicht etwa etwas Besonderes sondern der Normalzustand. Insbesondere gibt es kein Problem damit, dass ein Gesamtsystem bestehend aus drei Teilsystemen einen Zustand einnimmt, der sich nicht faktorisieren lässt in ein unabhängiges und zwei verschränkte. Woher die Idee kommen soll, Verschränkung sei monogam, ist mir daher ein Rätsel. Vielmehr spielt die Verschränkung mit immer mehr Teilsystemen beziehungsweise weiteren Teilchen eine wichtige Rolle bei der Dekohärenz und damit bei dem Messprozess.
  • Pilatus, Herodes & Co.

    06.04.2016, Sascha Bohnenkamp
    Der Text liesst sich so, als ob die Kreuzigung unter Pilatus ein historische Fakt wäre.
    Ich kann aber nichts erkennen, dass dieses wahrscheinlicher macht als die biblischen Baby-Morde durch Herodes zu einer Zeit wo dieser schon tot gewesen sein dürfte.

    Zu Flavius Altertümer XX, 9.1: von einem leiblichen Bruder Jesu weiß die Bibel nichts, was die Kirchen auch energisch bestreiten (würden).
    Daher ist eine Identifikation dieses Jesus mit dem aus dem NT nicht einfach.
    Man kann da natürlich wieder etwas anderes hineinlesen ... allerdings besteht dann die starke Gefahr von Spekulation.

    Wörtlich steht in Josephus ja folgendes:
    Jesus, der "Christ" (o. "Chrestos") genannt wird ...
    und wenige Zeilen später:
    und machten Jesus, den Sohn von Damneus, zum Hochpriester.

    Warum sollte damit DER Jesus gemeint gewesen sein?
  • Man kann solchen Wissenschaftlern helfen, wenn

    06.04.2016, Angela Franke
    man sie ihre Rechnungen über eigene ungenutzte Computerkapazitäten machen lässt.
    http://www.climateprediction.net
    Das lief bei mir einige Wochen mit.
    Man kann auch andere wichtige Projekte über BOINC unterstützen.
    http://www.chip.de/downloads/BOINC_12999413.html
  • Interessanter Ton - wenn man ihn denn hörte.

    06.04.2016, Karl Bihlmeier
    Wahrscheinlich ist das Geräusch des kleinen Vogels bemerkenswert. Die im Video unnötigerweise unterlegte Musik, lässt jedoch nur erahnen, welche Leistung das Tier hier mit seinen Federn erbringt. Schade.
  • Schön blöd ...

    06.04.2016, Kin Arad
    ... wenn man auf einen Nicht-Scherz hereinfällt, besonders wenn man (wie ich) nicht auf das Veröffentlichungsdatum des verlinkten Artikels achtet.

    Dass ich den gleichen Denkfehler wie der Erstkommentator unterlegen bin, macht's nicht besser.
  • Dumm?

    05.04.2016, Griller
    Was raucht ihr denn für ein Kraut?
    Muss ja echt reinhauen das Zeug.
  • Kein Treibhausgas-Paradox!

    05.04.2016, Werner Moß
    Natürlich steigt die Konzentration des CO2 an, wenn es wärmer wird. Die Löslichkeit des Gases im Wasser sinkt mit dem Anstieg der Temperaturen. Folglich treibt mehr Gas aus den Weltmeeren aus. Anders in der Kleinen Eiszeit, die Sie hier als vorindustrielle Zeit bezeichnen, in der wir nur 280 ppm CO2 hatten, weil die Löslichkeit des Gases in Wasser bei niedriger Temperatur ansteigt, das Gas also vermehrt in den Weltmeeren gelöst wird. Also kein Paradox, sondern ganz normale Physik.
  • #24 Wunderschöner Kommentar

    05.04.2016, Axel
    Der Kommentar meines Vorredners ist an Intelligenz und Schönheit fast nicht zu übertreffen. Wunderbar