Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Man möge bedenken...

    18.01.2017, Dataminer
    ...das die Facebook-Posts der Damen von den "Sylvesterfeiern" 2015/2016 als Falschmeldungen bzw. als Hasspostings idendifiziert und zumeist gelöscht wurden. Wie will ein Softwaresystem das erkennen?
  • Stimmt doch gar nicht! Oryxantilopen leben in Kenya auf freier Wildbahn

    18.01.2017, Uwe Wissenbach
    Ich verstehe den Artikel nicht ganz. Ich habe selbst in mehreren Gegenden Kenyas Oryxantilopen beoabchtet, die in der Tat in sehr trocknen Gebieten leben, da sie offenbar sehr lange Zeit ohne Wasser zu trinken auskommen. Ist die Herde im Tschad eine besondere Unterart oder deckt der Artikel nur den Tschad ab?
    Antwort der Redaktion:
    Es handelt sich um eine Art der Oryxantilopen, die Säbelantilopen (Oryx dammah). Wir haben das im Text ein bisschen deutlicher gemacht.

    Beste Grüße, jd/Red
  • Das war schon immer so....

    18.01.2017, Ch.Graf
    ...,...denn genau so funktionieren zB Religionen, bzw religöse Erziehung. Man kann den Menschen einfach und in jede Richtung 'programmieren'. Mir sagte ein befreundeter Psychiater letzthin: ' Ich weiss wie man Menschen manipuliert, es ist einfach, wenn man weiss wie...'. Turing Test, ein neues Wort für eine alte Methode
  • Dunkle Materie macht mobil

    18.01.2017, Peter Pohling
    Ernst Peter Fischer meint aktuell im Februar-Heft von Sterne und Weltraum, „dass es gerade solche Rückschläge sind, die unseren Geist zur kreativen Auseinandersetzung mit der Welt mobilisieren.“ Bis „… zur nächsten Generation von Untergrunddetektoren, in denen statt derzeit einiger hundert Kilogramm mehrere Tonnen flüssiges Xenon auf Wimps warten werden“ werden sich die Theoretiker „aus dem Faulbett ihrer transzendenten Erklärungen erheben und sich auf die mühsame Suche nach immanenten Gesetzen begeben müssen.“ Anders ausgedrückt, meine ich: Wir können auf „einen charakteristischen Strahlungsblitz“ sich auslöschender Wimps gerne warten, aber für theoretische Geistesblitze wie vor 400 Jahren müssen wir „unseren Geist zur kreativen Auseinandersetzung“ noch viel intensiver mobilisieren.
  • Begriffe nicht geklärt

    18.01.2017, Dante
    Es beginnt mit der falschen Verwendung des englischen Begriffes 'Fake News'. Hierbei handelt es sich nicht um eine Falschmeldung, sondern um eine vorgetäuschte Nachricht. Es handelt sich um Äußerungen, die nicht von einem Nachrichtenmedium kommen, aber der Form nach so erscheinen, als wären sie Nachrichten, während sie eigentlich z.B. lediglich private Äußerungen sind.
    Eigentlich ist es offensichtlich, dass es sich um private Äußerungen handelt, denn Facebook ist kein Nachrichtenmedium, sondern ein soziales Netzwerk, das Menschen miteinander kommunizieren läßt. Nichts an dieser Konstruktion deutet an, dass hier eine Nachrichtenquelle vorliegt oder Äußerungen wahr sein müssen. Der gesamte Ansatz ist also ohnehin komplett unsinnig und dient lediglich dazu Meinungsaustausch zu unterbinden, bzw. zu kontrollieren.
    Eine Falschmeldung wäre eine Behauptung eines Nachrichtenmediums, die nicht mit Fakten in der Welt korrespondiert. So etwas geschieht ständig, aber dies möchte der Staat natürlich gerade NICHT unterbinden. Denn diese Nachrichten dienen den Machtinhabern, die Meinung der Nachrichtenempfänger zu bestimmen.
    Der Autor hat den Begriff 'Fake News' und seine Implikationen nicht verstanden. Es geht bei dem Angriff auf diese formal wie Nachrichten erscheinenden Behauptungen darum, das Monopol der etablierten Medien zu verteidigen. Die Deutungshohheit muß aus Sicht der Machtinhaber einzig bei den von den Machtinhabern kontrollierten Medien liegen.

    Des weiteren unterschlägt der Autor, dass Correctiv als Agent der obersten Machtschichten dient. Dazu:
    https://www.heise.de/tp/features/Facebook-Fake-News-und-die-Privatisierung-der-Zensur-3599878.html
  • Tonnen von Xenon werden das Problem Dunkler Materie nicht lösen

    18.01.2017, Walter Orlov
    Auch wenn man mit den Tonnen anstatt mit den Kilogrammen von Xenon irgendwas detektiert, wird dann wohl geringe Anzahl von den Teilchen die fehlende große Masse nicht erklären können. Somit werden sie wohl nicht mehr die Teilchen Dunkler Materie heißen. Neue Experimente werden meiner Meinung nach das Problem Dunkler Materie prinzipiell nicht mehr lösen können.
  • Wieder ein Nagel im Sarg der Dunklen Materie...

    18.01.2017, Stefan
    Die frei verfügbaren Preprints der Ergebnisse der beiden Experimente findet man übrigens unter https://arxiv.org/abs/1607.07400, https://arxiv.org/abs/1608.07648 und https://arxiv.org/abs/1608.07289
  • Anmerkungen und offene Fragen

    17.01.2017, maxi
    > Ende 2016 ächzte die Welt unter den so genannten Fake-News

    Sicher nicht. Die Welt ächzte vermutlich unter der Menschheit. Und die Menschheit sicherlich unter Krieg und Flucht. Und viele ächzten unter Progaganda, die deutlich mehr Schaden anrichtet, als sogenannte "Fake-News".


    > Wie schön wäre es, wenn Computer selbst die Welt
    > von Falschmeldungen befreien könnten!

    Das ist dann wohl die Satire, die manche nicht verstehen.


    > Das kritische Denken der Leser bleibt die zentrale Herausforderung.

    schöner Schlußsatz. Dann stellen sich aber Fragen, die Sie nicht aufgegriffen haben. Wer will warum eine Zensurinfrastruktur aufbauen? Wieso fiel die Wahl auf Correctiv und wer finanziert die?
  • Intelligent??

    17.01.2017, Rainer
    Ein Beispiel: Familie 2kleine Kinder der Mann mit einem Beruf der öfter saubere Kleidung braucht und dann nur Nachts Waschen, dann muss die geplagte Mutti des nächtens aufstehen und die Wäsche ausladen und neue reintun. Dann der Wäschetrockner schafft auch nur einen höchstens zwei Durchgänge. Weil die tollen Ökoprogramme der Geräte eine Ewigkeit brauchen, das soll intelligent sein.???
    Zum E-auto das wird erst dann interessant wenn ich an der Tanke die Batterie tauschen kann und weiter gehts. Die Lade-infrastruktur die sonst jeder vorhalten muss sprengt die Stromversorgung.
  • Link zur Studie

    17.01.2017, PB
    " This item has not been released to the Public.
    If you feel you have reached this item in error "
    Antwort der Redaktion:
    Leider passiert es immer wieder, dass die angegebenen Links zur Studie erst eine Weile nach der Veröffentlichung funktionieren. Das liegt nicht in unserer Hand, wir können immer nur darauf hoffen, dass der Zeitraum, in dem so eine Fehlermeldung erscheint, möglichst kurz ist. Die Studie ist jetzt zugänglich.
  • Phagen

    17.01.2017, Paul
    @jo, @Phargo,

    Schonmal was von Phagen gehört?

    Offensichtlich schon:

    http://scilogs.spektrum.de/fischblog/warum-setzt-man-noch-keine-phagen-gegen-infektionen-ein/
  • Anwendungsgebiet?

    17.01.2017, gdh
    Irgendwie wird im Beitrag die Zielrichtung nicht ganz klar. Geht es um Nachrichten, die allein anhand menschlicher Urteilskraft als falsch entlarvt werden können?

    Oder ist die Aufgabenstellung, durch Recherche und Abgleich mit glaubwürdigen Quellen zu prüfen, ob ein Inhalt echt ist?

    Beides sind ja sehr unterschiedliche Probleme. Im ersten Fall, wenn es darum geht, sprachliche Muster zu erkennen, die Konstrukteure von Falschmeldungen einbauen, besteht gewiss die Gefahr eines Wettrüstens. Insbesondere professionelle Verbreiter von Falschmeldungen werden neue Erkenntnisse wohl berücksichtigen und auf das Einbauen bekannter Erkennungsmerkmale verzichten.
  • An Fritz Wunderlich

    17.01.2017, Jakob
    Lesen Sie den Artikel. Erstens steht dort, dass das Mittel nicht für *diese* Art von Infektionen zugelassen ist. Dass es für andere Infektionen wirkt hat also nichts damit zu tun - dafür ist es dann ja auch zugelassen.
    Und Zweitens wurde auch erst später festgestellt, dass es geholfen hätte. Das Mittel also zu verabreichen hätte sonst etwas anrichten können.
    Wer mehr an seine unqualifizierte Meinung glaubt als die von Experten hat mehr als nur "Gottvertrauen". Das ist anmaßend ohne Ende.
    Die Ärzte hatten ihre Gründe für ihre Entscheidung, und dazu gehört ganz sicher nicht Böswilligkeit nach dem Motto: "Wir wissen, dass es ein Mittel gibt das helfen könnte, aber wir wollen einfach nicht helfen, wir wollen lieber dass der Patient stirbt." Das ist nichts als Unsinn.
  • Vielfalt statt Königsweg.

    17.01.2017, astuga
    Wahrscheinlich wird es in Zukunft verschiedene Ansätze benötigen. Ein besseres Hygienemanagement in Spitälern, neue Antibiotika (die noch zu entwickeln sind), Blutwäsche (siehe EHEC), ein gesundes Mikrobiom fördern (um problematischen Keimen schon im Vorfeld keinen Raum zu überlassen), und alternative Methoden wie die Phagentherapie (Bakteriophagen).
  • Phagen

    17.01.2017, Phargo