Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • @Jakob

    13.04.2017, Heinz
    Ihr Beitrag ist so traurig, das es fast schon lustig ist.
    zu 1) Nein nicht ALLE Tiere werden in Massentierhaltung gehalten, aber bei Rindern Schweinen und Hühnern ist der Anteil der in "natürlichem" Umfeld aufwachsenden Tieren verschwindend gering. Der Großteil der Omnivore konsumiert nahezu ausschließlich tierische Produkte aus nicht "natürlichem Umfeld!
    zu 2) ist am Ende ja ihr Krebs, nur zu!
    zu 3) siehe eins und sehen sie sich ein paar Videos von oder so denn möglich einen Massentierhaltungsbetrieb von innen an, dann merken sie auch wie obszön es ist vom "Recht auf Leben" der Tiere zu sprechen!
    Ihr gesamter Kommentar hat sehr sehr wenig Substanz....
  • Vakuumzeppeline auf dem Mars

    13.04.2017, Hannes Birnbacher
    Die Luft auf der Erde wiegt ca. 1,2 Kilogramm pro Kubikzentimeter, die auf dem Mars soll 0,0006mal so dicht sein, also ein Eintausendfünfhundertstel davon. Nehmen wir mal an, eins durch 1200 = ein Gramm. (Die Marsatmosphäre besteht aber aus viel leichteren Gasen. Das berechnen wir hier gar nicht erst mit, "ein Gramm" ist so schön leicht zu rechnen).
    Zeppeline fliegen, weil sie innen leicht sind und die schwere Atmosphäre sich daher unter sie schiebt. Allerdings ist das Gewicht von allen Dingen auf dem Mars nur 37 Prozent von dem Gewicht auf der Erde. Nach meiner Rechnung bringt also ein Kubikmeter Luftschiff auf dem Mars 0,37 Gramm Auftrieb (in Wirklichkeit noch viel weniger, weil ich, wie gesagt, auf der sicheren Seite liege).
    Ein Zeppelin NT mit 7850 Kubikmeter entsprechend 7850 x 1 Gramm x 0,37 Verdrängung = kann also keine sechs Pfund hochheben. Auch, wenn man bedenkt, dass das Gewicht von Maschinen auf dem Mars nur ungefähr 37 Prozent von ihrem irdischen Gewicht ist, kommt mir das wenig vor. Wer kann schon einen Zeppelin NT samt Motor bauen, der auf der Erde nur 10 Kilogramm wiegen darf? Und wer spielt da Pilot - eine dressierte Ameise?!
  • An Jakob

    13.04.2017, Isa
    Jakob, Ihre Worte gegenüber der Vorposterin sind sehr hart ausgefallen. Ihre Argumentation reicht von verständlich, bis völlig unverständlich hin zu makaber. Während Sie im ersten Punkt die Schwarz-Weiß-Malerei noch kritisieren, verfallen Sie im dritten Punkt selber in eine Art Weißmalerei.
    Das machen jedenfalls solche emotional belasteten Dimorphismen wie " bizarre Veganer-Propaganda-Prospekte" deutlich.
    Leben bedeutet zerstören. Die Evolution nickt jetzt wohlwollend und runzelt daraufhin dann doch die Stirn. Denn, bis zu welchem Maß ist Zerstörung vertretbar und können wir diese Zerstörung als Lebewesen, die sich Ihrer Umgebung und ihrer selbst bewusst sind, damit überhaupt noch argumentieren? Denn wir haben uns bereits längst der Evolution in gewisser Weise enthoben, in dem wir der Selektion bewusst ein Schnippchen schlagen und uns unser eigenes künstliches System erschaffen, in dem wir permanent am Zerstören sind, wie es keine andere Spezies auf diesem Planeten tut.
    Besonders Ihre Ausführungen im dritten Punkt haben mich doch sehr erstaunt.
    Nach Ihren Aussagen zu urteilen, scheinen Sie zu glauben, dass Tiere bei Fleisch - und Milchproduzenten noch einen anderen Stellenwert haben als ihre marktwirtschaftliche Größe. Sie vertauschen die Rollen in Ihrer Argumentation und stecken hingegen einer vermeintlichen Veganerin diese Karte zu. Jene spricht jedoch den Tieren nicht das Leben ab, sondern argumentiert nur damit, dass das Leben der Tiere unter diesem Umständen kaum lebenswert ist und obendrein auch noch unserer Umwelt schadet, da die Art der Fütterung und der Haltung einen unnatürlich hohen Wasserverbrauch mit sich bringt.
    Ihre Worte erwecken den Eindruck, als glaubten Sie, dass die Lebensqualität der Tiere in den Betrieben durchaus zufriedenstellend ist und es eine Schlechtigkeit ist den Tieren dieses phänomenale Leben absprechen zu wollen.
    Auch denke ich, dass die Vorposterin nicht nur den hohen Wasserverbrauch in der Tierindustrie verurteilt, sondern ihn allgemein verurteilt.
    Ich denke also schon, dass ihr bewusst ist, wie viel Wasser sie selber verbraucht und das auch nicht gut heißt.
    Was verstehen Sie eigentlich unter "echter Fachliteratur"? Gerne würde ich mich weiterbilden. Vielleicht eröffnet sich mir dadurch die Möglichkeit Ihres Kommentars, der in vielerlei Hinsicht so fragwürdig anmutet, zu verstehen.

  • Körperbewusstsein?

    13.04.2017, Ulrich Heemann
    Wie kann aus diesem Test auf "Körperbewusstsein" gefolgert werden? Bei einem anderen Test mit Raben wurde ein Stück Fleisch durch ein Band mit dem Stock verbunden, auf dem diese saßen, so dass diese das Fleisch zunächst hochziehen mussten, bevor sie es fressen konnten. Wurden sie im Moment des verzehren wollens gestört, ließen sie das Fleisch fallen und flogen davon. Wurde das Fleisch nicht befestigt, nahmen sie es mit. Hat jemand daraus auf Körperbewusstsein gefolgert? Nein! Es handelt sich offensichtlich um die Befähigung, die Folgen einer körperlichen Verbindung vorauszusehen. Bei dem Test mit den Elefanten ist es doch ganz ähnlich – wie in vielen ähnlichen Tests mit mehreren anderen Tierarten auch.
    Der Vergleich mit dem Spiegeltest ist ebenfalls völlig falsch, da er eine ganz andere Zielrichtung hat. Und auch die Aussagekraft des Spiegeltestes ist sehr fraglich. Selbstverständlich muss jedes höhere Tier (und ich beginne hier bewusst bei z.B. einem Käfer) in der Lage sein, zwischen Tieren der glei-chen oder einer anderen Art zu unterscheiden und auch begrenzt deren Verhalten vorauszusehen. Dafür wurden zumindest bei Säugetieren (und Vögeln?!) offensichtlich die sogenannten Spiegel-neuronen erfunden. Sie sind schon in einem sehr frühen Evolutionszustand lebensnotwendig. Und zwischen den eigenen Zielen (z.B. Futter) und den Zielen der anderen Tiere zu unterscheiden, soll-te allen höheren Tieren ebenfalls (begrenzt) möglich sein. Kann sich jemand vorstellen, dass der Leithengst einer Wildpferdgruppe sich seiner besonderen Position (Eigenbewusstsein!) und Auf-gabe (Schutz für die Herde) nicht bewusst ist? Er könnte dieser Rolle sonst gar nicht gerecht wer-den. Ob er die zusätzliche Intelligenz besitzt, zu erkennen, dass das andere Tier im Spiegel mit sei-ner eigenen Person identisch ist, ist eine ganz andere und in der Tat viel schwierigere Aufgabe, widerspricht sie doch elementar der sonstigen Erfahrung.
  • Wollen wir den totalen Krieg?

    13.04.2017, Robert Orso
    Ich bin wirklich ein begeisterter Technokrat. Ich bin fasziniert davon, was der Mensch und die Technik zuwege bringen. Aber wollen wir wirklich mittels noch mehr Gentechnik GEGEN die Natur arbeiten? Es ist ein GEGEN, denn was wir als Schädlinge und Unkräuter bezeichnen ist ganz normale Natur, die sich für diesen Lebensraum optimal entickelt hat. Wir wollen das bloß hier und jetzt so nicht haben.

    Die Biologie macht seit 4 Milliarden Jahren nichts anderes, als die Fortpflanzungsfähigkeit der Organismen möglichst schnell an wechselnde und widrige Bedingungen zu optimieren. Wir stochern seit ein paar Jahren im Nebel und jubeln, wenn es uns gelingt, einen winzigen Lichtblick in die Funktionsweise zu erhaschen oder für sehr begrenzte Zeit einen kleinen Vorsprung heraus zu schinden.

    Egal was wir für technologische Verfahren aufbieten, um eine neue Waffe im Kampf gegen xxx zu bekommen, die Natur wird rasch ein Gegenmittel entwickeln. Unsere Technik hat einen Nachteil von 4 Milliarden Jahren, der nie aufholbar ist.

    Wir hatten ein paar Jahre Ruhe vor Infektionskrankheiten, weil wir einem kleinen Pilz sein Geheimnis abgetrotzt haben. Diese Zeit nähert sich bereits dem Ende und niemand hat eine echte Vorstellung davon, was danach kommt. Wir versuchen gerade den gleichen Trick mit Pflanzen- und Tier Giften und sehen auch da, wie sich die Natur binnen weniger Jahre anpasst.

    Einen Krieg menschliche Gentechnik gegen natürliche Selektion können wir nicht gewinnen. Jede Waffe die wir uns ausdenken wird binnen ein paar Jahren stumpf. Die Organismen haben wieder einen neuen Trick gelernt. Einen weiteren, den sie ihrem eigenen Arsenal an Abwehrmechanismen hinzu gefügt haben. Was werden wir so bekommen? Super Organismen, die jedem Gegenmittel trotzen. So funktioniert genetische Selektion und die Natur ist außerordentlich gut darin. Jeder Sieg den wir scheinbar davon tragen rächt sich in sehr kurzer Zeit doppelt und dreifach, sobald sich die Natur von dem Schlag erholt - und das tut sie immer.

    Nicht weiteres Hochrüsten wird unser Überleben garantieren, sondern ein ausgeglichenes Miteinander. Anderenfalls erschaffen wir uns mit jedem Durchgang eine Natur die uns gegenüber noch feindlicher eingestellt ist als bisher.

    Wir müssen JETZT beginnen, mit der Natur wieder in ein Gleichgewicht zu kommen, ehe wir sie durch unsere permanenten Angriffe so weit optimiert haben, dass wir selbst darin nicht mehr lebensfähig sind.
  • Was ist daran neu?

    13.04.2017, Christian Krippenstapel
    Die Antwort hat im Grunde schon Hugh Everett 1957 mit seiner "Viele-Welten-Interpretation" der Quantemechanik geliefert, nach der bei Superpositionen stets mehrere Paralleluniversen existieren, von denen jedes einen der erlaubten Quantenzustände repräsentiert.
    Demnach wird durch die Messung also keine ominöse "spukhafte Fernwirkung" induziert, sondern lediglich festgelegt, in welchem der Paralleluniversen die Messung stattfindet.
  • Ein ganz anderes Weltbild ist erforderlich, allerdings ein uraltes.

    13.04.2017, Kurt Gminder
    Teilchen in Raum und Zeit eingelagert gibt es nicht, Strukturen im IST-Zustand des Gesamt-Kontinuum und deren Überlagerungen sind vorhanden. Eine Ontologie ist in Wirklichkeit und es muss Abschied genommen werden von einem etwaigen Anfang von etwas. Nicht etwas geriet auf den Zeitzug, sondern etwas Bewegliches entwickelte eine Gänglichkeit .Ein Ist-Zustand wird nicht aus einem womöglichen halben- ist- zusammengesetzt , noch ist so ein Seiendes in ein nicht Seiendes zunegieren. Das ist der klassische Atomismus,weder gezeugt noch vergänglich.
    Photonen sind lediglich zufällige Überlagerungen von ausgedehnten Strukturen, welche so gebündelt sind dass die Umgebenden darauf reagieren. Das tun sie aber nur wenn diese Strukturenknoten intensiv genug sind und auch langanhaltend genug zusammen bleiben. Das Planksche Wirkumsquantum muss erfüllt sein, das bedeutet aber nicht dass nur "Photonen" unterwegs wären. Nur unvoluminöse flächige 2-d Strukturen können Elementar "gegeben" sein, nichts einander ausschließendes voluminöses kann elementar sein. In Richtung Brahnen Theorie geht es also , zurück zur Archai und zum Apeiron.
  • Dimensionsreduktion

    12.04.2017, entrance
    Ich glaube, dass hier eine Dimensionsreduktion vorliegt. Für uns erscheinen die verschränkten Partikel zwar getrennt, dimensionsreduziert liegt aber nur ein einziges Partikel vor. Der Informationsfluss erfolgt dimensionsübergreifend, und der Abstand zwischen den Dimensionen ist 0.
  • Situation Resistenzen gegen Herbizide in Europa

    12.04.2017, Dr. Hans G. Drobny
    Resistenzen gegen das Herbizid Glyphosat spielen in Europa bislang kaum eine Rolle, da die entsprechenden Kulturen praktisch nicht zugelassen sind. Bei den zugelassenen selektiven Herbiziden verschlimmert sich allerdings die Situation. Entscheidend ist, neben dem intelligenten Einsatz der noch vorhandenen Herbizide, eine Anpassung der ackerbaulichen Maßnahmen: Fruchtfolge, Bodenbearbeitung, Saatzeitpunkt, usw.. Referenz:
    Drobny, H.G., 2016: Unkrautkontrolle in Not - können in Zukunft noch alle Unkräuter mit Herbiziden kontrolliert werden? Julius-Kühn-Archiv 452, 19-23.

  • Alternativen ausgeschlossen?

    12.04.2017, Marcus K.
    In dem Artikel wird deutlich offenbar, dass es den Agrar-Chemiekonzernen sehr schlecht gehen muss. Wäre ich jetzt Manager einer dieser Firmen würde ich ordentlich Tränen zurückhalten müssen.
    Es ist mir unverständlich warum nicht über Alternative Anbaumethoden nachgedacht wird. Natürlich kommt es bei Monokulturen, Spezialzüchtungen und Pflanzungen in Gegenden die nicht der natürlichen Herkunft bzw dem natürlichen Standort entsprechen zu Problemen mit den Nutzpflanzen. Es ist doch eigentlich eine Katastrophe, dass nicht über ein anderes Produktionskonzept nachgedacht wird, sondern die komplette Ökosphere per Chemiekeule in ein Korsett gezwungen wird, welches eh nicht lange hält. Dafür aber das Portemonnaie der Chemiekonzern ordentlich füllt und die Bauern in Abhängigkeiten treibt. All dies ist schon seit Jahrzehnten bekannt aber scheinbar besteht hier ein ordentlicher Reinszenierungszwang.
  • Wohin verschwindet die Verschränkung

    12.04.2017, Robert Orso
    wenn die Messung zur Dekoherenz führt? Das ist doch die entscheidende Frage.

    Alle Experimente zu dem Thema zeigen uns, dass Kohärenz scheinbar ein sehr fragiles und flüchtiges Phänomen ist. Quasi ein isolierter Ausnahmezustand in unserem "realen" Universum.

    Wenn Koheränz zwischen Teilchen ein Wahrscheinlichkeits Universum darstellt und Dekoherenz die "Realität", kann aus einem sehr frühen und kohärenten Universum, in dem alle Teile miteinander verschränkt waren unser beobachtbares Universum der Realitäten quasi auskristallisiert sein. Das künstliche oder natürliche Verschränken von zwei oder mehr Quanten Teilchen im Labor wäre ein lokaler Schmelzvorgang, bei dem ein kleiner Teil "reales Universum" in ein "mögliches Universum" überführt und quasi aus unserem Universum abgeschnürt wird. Kristallisiert das durch Messung wieder aus, bleiben reale, nicht verschränkte Teilchen übrig. Die Lokalität hat wieder die Oberhand, unser Leben ist nicht (zumindest nicht durch Verschränkung) vorherbestimmt. Dekohärenz wäre also ein Vorgang bei dem Energie in anderer Form frei wird. Es wäre interessant, ob ein solches Verhalten den Beginn der inflationären Phase unseres Universums darstellen könnte.

    Wenn aber bei der Messung die Koärenz nicht vernichtet, sondern nur auf ein von uns unbeobachtetes Teilchen übertragen wird, dann muss zwangsläufig ein Rest der im Urknall offenbar vorhandenen Kohäerenz aller Energie alle Teile des Universums zumindest über mehrere Stufen miteinander verbinden.

    Eine Messung ist ja immer eine Interaktion mit einem dritten Teilchen. Es besteht also eine ganz reelle Chance, dass nun diese beiden Partner (zusätzlich?) miteinander verschränkt sind, es bloß niemand weiter beachtet und das bisherige Partner Teilchen daher nur scheinbar "spukhaft" determiniert wurde. Die Abhängigkeit wäre nur von einem einzelnen Teilchen (wieder) auf die Gesamtmenge übertragen worden, was es unmöglich macht, diese zu erkennen, weil wir selbs teil dieses Verschränkungs Pools (Universums) wären wie das Experiment. "Frei" wären wir dadurch nicht. Das würde allerdings nicht bedeuten, dass die Wahlfreiheit schon seit Äonen eingeschränkt ist, sondern eher, dass durch die Messung augenblicklich ein gemeinsamer Zustand aller Teilchen des Universums entsteht, in dem der Ausgang des Experiments die einzig mögliche Lösung ist. Es müsste uns daher vorbestimmt erscheinen.
  • Überlebenstechnik

    12.04.2017, Ulrich Heemann
    Sollte ich das richtig verstanden haben, dass das Leben nach der Auslöschung der Dinosaurier oder vergleichbaren Ereignissen der Vorgeschichte dadurch überlebte, dass es sich mikrobiell aus großer Tiefe wieder nach oben arbeitete und dann erneut zu den großen Lebensformen entwickelt hat, die heute zu bewundern sind?
    Antwort der Redaktion:
    Nein, da liegt ein Irrtum vor, denn u.a. haben die Vögel das Aussterben der Dinos überlebt: Höheres Leben existierte auch nach dem Asteroiden-Einschlag weiter, nur wurden die Dinosaurier letztlich von den Säugern als dominanter Lebensgruppe abgelöst.

    Die Red.
  • @Sabine Frank

    12.04.2017, Jakob
    1.) Nicht alle Tiere werden in bösen Massentierhaltungen gezüchtet, es gibt haufenweise Tiere, die in natürlicherem Umfeld aufwachsen. Und nein, denen wird B12 und Kalzium NICHT gespritzt. Die gesamte Tierhaltung als Massentierhaltung zu sehen ist schwarz-weiß-malende Polemie.
    2.) Das mit dem krebserregend haben Sie in mehrfacher Hinsicht nicht verstanden. Stark weiterverarbeitete Fleischwaren sind krebserregender (man bemerke den Komparativ). Das gilt allerdings für alle stark weiterverarbeiteten Lebensmittel, und letzten Endes ist alles und nichts krebserregend. Machen Sie sich vielleicht mal schlau darüber, was Krebs überhaupt ist, um solche Nachrichten zu verstehen.
    3.) Ja, Lebewesen benötigen Wasser. Wissen Sie, wieviel Wasser SIe so verbraucht haben? Wieviel Hektar Regenwald für Sie abgeholzt wurde, allein schon für die Bürokratie um Sie herum? Leben bedeutet nunmal auch Zerstören, Sie verurteilen das Leben allgemein, oder sprechen den Tieren das Recht auf Leben ab. In Tieren nur marktwirtschaftliche Größen zu sehen ist moralisch zutiefst verwerflich.
    Also bitte schlagen Sie erst einmal selber die "FAKTEN" nach, und zwar in echter Fachliteratur, und nicht in irgendwelchen bizarren Veganer-Propaganda-Prospekten, die nur selektiven, veralteten oder frei erfundenen Quatsch erzählen.
  • Im Originalartikel stehen andere Zahlen

    12.04.2017, Martina Ebben
    Sehr geehrter Herr Fischer,

    hier hat sich offenbar eine zu hohe Kalorienzahl in Ihren Artikel geschlichen. Laut Originalartikel liefert ein Mensch ca. 125.000 Kalorien und nicht 125 Millionen. ; )

    MfG
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrte Frau Ebben,

    diese Nachfrage kam öfter auf. Der Artikel bezieht sich allerdings auf 125.000 Kilo(!)kalorien, weshalb wir von 125 Millionen Kalorien schrieben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
    Red. Spektrum.de
  • Nennen Sie mich nicht verwirrt

    12.04.2017, Anonymus
    Für mich ist 0.999… ungleich 1, das sagt mir mein gesunder Menschenverstand.
    Der Autor selbst sagt, dass man auch 0,999… < 1 schreiben kann. Er mag schlauer sein als ich und mehr Geld verdienen, aber seine Mathematik ist schlicht falsch, wenn es mehrere Beweise für die Aussage 0,999… = 1 gibt.
    Letztendlich ist es mir egal, aber ich verbitte es mir, mich deswegen aufsässig und verwirrt zu nennen.
    Antwort der Redaktion:

    Jegliche Arroganz sei fern von uns! Bitte fühlen Sie sich nicht persönlich herabgesetzt.

    Der Ärger ist nur: Delahayes Mathematik (genauer: die klassische Analysis) ist nicht falsch. Sie ist eine von mehreren korrekten Möglichkeiten, wie im Artikel näher ausgeführt wird, und es gibt gute Gründe, sie zu bevorzugen. Hier führt einen der gesunde Menschenverstand in die Irre (was in der Wissenschaft leider häufiger vorkommt).

    Christoph Pöppe, Redaktion