Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Eine Pizza zu zweit

    01.04.2016, Jens Hafner
    Tatsächlich kann man auf der Grundlage der Evolution des Menschen einige Fakten ableiten, welche Rückschlüsse auf die Art jedweder extraterrestrischen Kultur erlauben.
    Betrachten wir die Formen animalischen Lebens auf der Erde, so gibt es einen Hauptunterschied auch zwischen den intelligentesten Tieren und dem Menschen. Schimpansen, Delfine, Raben, Ziegen, Elefanten und Papageien zeigten bei Versuchen Raffinesse und mitunter Formen des Bewusstseins, sind aber von ihrem Wesen her nach wie vor Tiere, also in der Natur beheimatet; während der Mensch sich über Jahrtausende zielstrebig eine immer umfassendere Ersatzwelt namens "Kultur" schuf, die für ihn Heimat aussen und innen (psychisch) ist.
    Hinter diesem Kulturschaffungsprozess (Häuser/Städte/Religion/Kunst) steckt eine archaische Sehnsucht nach genau der Geborgenheit in etwas Grösserem wie Tiere sie als Naturwesen a priori haben.

    Entstanden ist diese Sehnsucht vor Jahrhunderttausenden mit der Nutzung des Feuers und der Denaturierung der Nahrung, ein Phänomen, welches uns nach wie vor von allen Tieren der Welt unterscheidet, eben auch in der Vielfalt und Bedeutung seiner psychischen Folgen.
    Anders gesagt: Wer kocht, ist draussen (aus dem Kreis von Natur und Instinkt).

    Fazit: Um überhaupt Raumfahrt betreiben zu wollen, wird jedes morphologisch dazu fähige Lebewesen folgende Ereigniskette durchlaufen müssen: Denaturierung der Nahrung/psychische Veränderungen/ Verlust der Eingebundenheit in die Naturwelt/Aufbau einer progressiven Kulturwelt.

    Auch wenn es ganz bestimmt eine Menge Lebensformen "da draussen" gibt, dürften nur wenige davon die speziellen Grundlagen besitzen, um genau diesen anthropischen Weg gegangen zu sein. Sind sie es, kann man sie höchstwahrscheinlich hier auf Erden empfangen und zu einer Pizza zu zweit einladen. Basieren die Fremden chemisch gesehen nicht auf Silizium, wird es ihnen vermutlich noch nicht einmal schlecht davon.
  • More than Moore

    31.03.2016, V_ossi
    @Gerold: Ich glaube Sie unterschätzen die Vorteile eines modernen Rechners ein wenig und gucken etwas zu verklärt in die Vergangenheit. Ohne SSD würde ich beispielsweise an keinem Rechner mehr arbeiten wollen und von den Effizienzvorteilen will ich an dieser Stelle gar nicht anfangen. Generell wird die aktuell vorhandene Rechenleistung natürlich den meisten Menschen ausreichen, aber wenn dafür zukünftig nur noch ein Bruchteil des Stroms nötig ist, ist das doch ausschließlich positiv zu bewerten.

    @Ralf M.: Was die App-Vielfalt angeht, kann ich Ihnen nur zustimmen, da frage ich mich auch ab und an, wer eine App braucht, wenn man auch durch kurzes Nachdenken zum selben Ergebnis kommen könnte. Interessantes Beispiel: Eine "Wasser App", die mir sagt, ob ich im Verlauf des Tages genug getrunken habe. Da muss man dem Programmierer ein Kompliment machen, damit Geld zu verdienen ist schon eine ungewöhnliche Geschäftsidee, ich zumindest würde nicht einmal auf die Idee kommen, für etwas derart banales Geld auszugeben. Ob ich dehydriert bin, kann ich auch anders herausfinden.

    Generell denke ich aber, dass ich nur noch einen Laptop davon entfernt bin privat keinen Laptop mehr zu benötigen. In einigen Jahren kann das wohl alles das Smartphone oder noch später die Smartwatch erledigen. Bildschirme und Tastatur anschließen und man hat seinen Rechner mit seinen Daten immer dabei.
  • Psychologie und Naturwissenschaft

    31.03.2016, Peter Altreuther
    Ob das Problem der Psychologie nicht einfach darin liegt, dass sie sich - zumindest im angesprochenen Bereich - als Naturwissenschaft versteht, mit klar definierbaren Begriffen, Ursachen und Wirkungen? Das aber scheint mir ein Irrtum zu sein: Der Begriff "Willenskraft" hat mit Kraft nichts zu tun - im beschriebenen Bereich vielleicht mit mit Ausdauer, Beharrlichkeit, Interesse, Konzentrationsfähigkeit, Wahrnehmungsfähigkeit, Aufmerksamkeit und so weiter. Die mögen alle mehr oder weniger nachvollziehbare Definitionen haben, ihre Ursachen liegen in beschreibbaren, aber höchst unterschiedlichen psychischen und physischen Bereichen. So zu tun, als handle es sich um eindeutige, beliebig messbare physikalische Größen, ist eine Irreführung und kann nur zu nicht nachvollziehbaren Schlussfolgerungen führen. Psychologie ist keine Naturwissenschaft und wird auch so lange keine sein, als Menschen keine Cyberwesen sind - Gott sei Dank!
  • Das sollte viel mehr in die Öffentlichkeit getragen werden

    31.03.2016, Matthias Junk
    Der Beitrag über den unbemerkten Hörverlust spricht ja in seiner Länge und Detailtiefe nicht gerade die breite Masse an. Und das ist schade, denn der Alltag sieht ja so aus, dass Hörverlust auf die leichte Schulter genommen wird, als eine ohnehin unausweichliche Alterserscheinung, und wer kennt nicht mindestens einen Senior, der sein Hörgerät eher als lästig empfindet, weil es zwar alles lauter macht, aber das Sprachverständnis dadurch nicht unbedingt besser wird.
    Um so wichtiger ist es, im Beruf, beim Musik-Hören und insbesondere auch beim selbst Musizieren, sein Gehör zu schützen, und hier liefert der Artikel wichtige neue Argumente. Daher meine Bitte an den Autor: Bleiben Sie nicht bei einer wissenschaftlichen Veröffentlichung stehen. Die Erkenntnisse über die irreparable Schädigung des Hörnervs und wie man sich davor schützen kann, sollten in den Schulen vermittelt werden, in der beruflichen Bildung und in den Massenmedien. Dazu gehört das leider nicht sehr weit verbreitete Wissen, dass es hochqualititive Schalldämpfer zum Einsetzen in den Gehörgang gibt, die im Gegensatz zu irgendwelchen wachsgetränkten Wattekugeln oder Schaumstoff-Stöpseln alltagstauglich sind und das Gehör schützen, ohne Musik-Genuss oder Sprachverständnis zu beeinträchtigen. Und diese sollte man nicht nur im Musikhändler oder beim Hörgeräteakustiker bekommen, sondern in jedem größeren Supermarkt.
  • Schmetterlingseffekt widerlegt

    31.03.2016, Paul Kalbhen
    Schon in Heft 11/2001 war in Spektrum der Wissenschaft "Das Ende des Schmetterlingseffektes" nachzulesen. Die allzu empfindliche Abhängigkeit von den Anfangs- bzw. Randbedingungen der Chaostheorie, wie sie dem Effekt zugrunde gelegt wird, hat sich inzwischen als irrig erwiesen, da - abgesehen von fehlenden "Rückkopplungen" - die Phänomene der Thermodynamik in der Atmosphäre grob vernachlässigt werden. Diese unterliegen statistischen Gesetzmäßigkeiten und wirken ausgeichend auf die "Ordnung" der Wetterlage!

    Beste Güße Paul Kalbhen
  • Falsche Interpretation des p-Werts

    30.03.2016, Michael Kopp
    "Der p-Wert beim Vergleich der beiden Gruppen lag mit p = 0,2 deutlich über der Signifikanzgrenze von 0,05", sagt Ziliak, "p = 0,2 bedeutet aber auch eine Wahrscheinlichkeit von 0,8, dass vermehrte Herzinfarkte tatsächlich durch Vioxx ausgelöst wurden!"

    Das ist falsch (und gleichzeitig das häufigste Missverständnis in Bezug auf den p-Wert). p = 0.2 bedeutet eine Wahrscheinlichkeit von 20%, dass "einem der Zufall einen Effekt vorgaukelt, der mindestens so groß ist wie der in der Studie beobachtete" (oder etwas technischer ausgedrückt, eine Wahrscheinlichkeit von 20%, einen derartigen Effekt unter Annahme der Nullhypothese zu beobachten). Das ist nicht das gleiche wie die Wahrscheinlichkeit, dass die Nullhypothese wahr ist -- und eine derartige Wahrscheinlichkeit kann der Test überhaupt nicht liefern.

    Die Gründe dafür auszuführen, benötigt einen Ausflug in die Philosophie. Kurz gesagt basieren Signifikanztests auf der frequentistischen Interpretation der Wahrscheinlichkeit: Die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses ist die Häufigkeit, mit der es auftritt, wenn etwa ein Experiment sehr oft wiederholt wird. Deshalb kann der p-Wert auch nur etwas über die Wahrscheinlichkeit des experimentellen Ergebnisses unter Annahme der Nullhypothese aussagen. Die Nullhypothese selbst ist dagegen einfach wahr oder falsch, aber sie hat keine Wahrscheinlichkeit, da sie ja nur einmal da ist und nicht wiederholt werden kann. Eine andere Interpretation der Wahrscheinlichkeit ist die subjektivistische, die einen Grad von Überzeugung ausdrückt (wenn man z.B sagt "ich bin mir zu 80% sicher, dass die Nullhypothese falsch ist"). Mit derartigen Wahrscheinlichkeiten kann man im Rahmen der (heutzutage sehr populären) "Bayes'schen Statistik" rechnen, allerdings kann man sie nicht aus dem Nichts erzeugen, sondern nur eine bereits angenommene "a priori" Wahrscheinlichkeit nach Beobachtung des Ergebnisses modifizieren.

    Ein anderes Problem im Zusammenhang mit dem Vioxx-Experiment ist, dass Signifikanztests grundsätzlich nicht dafür taugen, eine Nullhypothese (hier die Abwesenheit einer Nebenwirkung) zu beweisen. Das liegt daran, dass die Logik des Tests die Nullhypothese bevorzugt, so ähnlich wie vor Gericht die Hypothese der Unschuld des Angeklagten bevorzugt wird. Wenn man die Nullhypothese wegen eines zu hohen p-Wertes nicht ablehnt, entspricht das also lediglich einem Freispruch aus Mangel an Beweisen.
  • Krise und Aufstieg

    30.03.2016, stroop
    Die Krise ist real, jawoll. Aber sie ist auch gut - weil sich die Disziplin selbst hinterfragt und renoviert. Und_das_sollten andere Disziplinen sehr genau beobachten. Ich bin eigentlich sehr zuversichtlich, es ist nämlich nicht "die" Psychologie, die in der Krise ist. Dazu ist das Fach zu divers. Ohne die Krise klein reden zu wollen, trifft es doch die unterschiedlichen Fachbereiche auch unterschiedlich stark (am ehesten scheint die Sozialpsychologie betroffen). Und vielleicht können wir bald dank verbesserter Methoden, die sonst noch lange ein Nischendasein gefristet hätten, endlich wieder dazu übergehen wirklich Wissen zu generieren, statt an alten Theorien hängen zu bleiben :)
  • Interessant wird es in der Tat

    30.03.2016, Ralf M.
    Auch wenn das nicht die Intention des - übrigens gut geschriebenen - Artikels ist, mir fehlt dabei immer der kritische Blick bezogen auf Umgang und Einsatz der Technik.

    Ebenso wie mein Vorredner frage auch ich mich, was sich denn wirklich verbessert hat. Nach über 20 Jahren in der IT sah und sehe ich immer wieder, wie mit Hardware-Leistung nur so um sich geworfen wird, jedoch die eigentliche Aufgabe und der Nutzeffekt weitgehend gleich bleibt. Denn eine Frage stellt sich mir dabei fortlaufend: Brauchen wir auch im letzten Winkel unseres Lebens computerisierte Systeme?
    Allgemeinen Schätzungen zufolge werden von Firmenanwendern nur ca. 80 bis 90 Prozent der insgesamt verfügbaren Funktionen von Word tatsächlich genutzt - das war so und wird so bleiben. Der Backend-Aufwand für z.Bsp. ERP-Systeme, deren Programmierung, Unterhaltung, Administration und der Schulungsaufwand für Anwender steigt stetig an. Die mittlerweile ins unerträgliche aufgeblähte Codebasis einer simplen Windows-Desktop-Installation nimmt unmodifiziert ca. 4-8 GB auf dem PC ein. Und was man alles mit objektorientierter Programmierung anrichten kann - von Effizienz keine Spur.
    Vieles davon dient nicht direkt zur Erledigung der Aufgabe, sondern u.a. um die (Software-)Technik in der künstlich selbst geschaffenen Komplexität am Leben zu erhalten, bzw. 'robust' und 'smart' zu machen.

    Durch die Einsatzfreudigkeit mit der digitalen Technik stellen sich auch ganz neue Herausforderungen, deren Bewältigung scheinbar erst angegangen wird, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist: Stichwort Datenschutz, Datensicherheit, 'Transparenz' und Cyberkriminalität.

    Höchste Zeit die Notbremse zu ziehen. Anstatt in den Schulen zu lehren, wie man Apps entwickelt, vielleicht mehr Kompetenz im Umgang mit der Digitalisierung aufzuzeigen. Brauchen wir Hundefinder-Apps, autonome Autos, sprechende Fahrkartenautomaten, Fitness-Tracker, Pflegeroboter in Seniorenheimen? Systeme, die uns das Menschsein und Denken abnehmen?

    Mit der Hardwareleistung scheint es wie mit dem Internet zu sein. Ein tägliches Mehr an Resourcen resp. Informationen. Aber was tun die meisten Menschen damit tagtäglich?

    Mehr Leistung ja, da wo sie Sinn macht. Aber wer erstmal einen Hammer hat, sieht überall Nägel. Interessant wird es nun zu sehen, wie und wozu wir diese Leistung zu unserem Wohl einsetzen.
  • ART widerlegt die Existenz "dunkler Materie"

    30.03.2016, Peter Pascht, Karlsruhe
    Obwohl die ART mittlerweile über 100 Jahre alt ist, scheint sie noch nicht im Denken von Wissenschaftlern angekommen zu sein. Sonst ließe sich nicht erklären warum fehlende Gravitation in theoretischen Modellen ihre Ursache in fehlender Masse haben soll. Masse, soviel ist in der ART klar, ist nicht die Quelle der Gravitation, sondern die Komponenten des Energie-Impuls-Tensors. Aus fehlender Gravitation auf fehlende Masse und daraus auf noch unentdeckte Materie zu schließen ist schon fast stümperhaft. Dass nun sogar nach Elementarteilchen für diese angebliche Materie gesucht wird, ist ein schlechtes Zeichen für den Zustand des Physikbetriebs, in welchem solch nicht dem Mainstream angepassten Denken kein Raum gelassen wird. Schon MOND, nun widerlegt (Bullet Cluster), war genau nur so ein propagandistischer Flopp, geschuldet dem Renommee ihres Autors, obwohl jeder wissen konnte, dass sie gegen grundsätzliches physikalisches Wissen verstieß.
  • Natur und Gift

    30.03.2016, Jens Hafner
    Der Begriff "Gift" ist eine relativer. Man kann Stoffe, die unsere Wissenschaft als "Giftstoffe" deklariert, als Stoffe bezeichnen, die in den meisten Fällen von den meisten Lebewesen gemieden werden, da sie deren Metabolismus belasten würden, also in den meisten Situationen unbrauchbar sind.
    Diese Ansicht schliesst ein, dass bestimmte Stoffe mal giftig sind und mal nicht, abhängig von der aktuellen körperlichen Situation. Jeder von uns hat schon mal erlebt, dass z.B. rohe Ananas manchmal im Mund brennt und manchmal nicht, oder dass wir bestimmte Dinge manchmal geruchlich anziehend finden und manchmal absolut nicht ausstehen können (Phänomen Schwangerschafts-Gelüste). Was wir als "Appetit" bezeichnen", ist nichts anderes als ein körperlicher Ist-Zustand, der uns zu Substanzen führen will, die wir aus bestimmten Gründen brauchen. Appetit ist eine "archaische" instinktive Regung.

    Die Wechselwirkungen zwischen den inneren Vorgängen eines pyhsiologischen Systems (Körper) und dessen Umwelt sind enorm und nahezu undurchschaubar vernetzt. Tiere sind tief eingebettet in ein Instinkt-Gefüge, welches sie über den Geruchs- und Geschmackssinn das jeweils richtige Produkt für sie finden lässt.
    Was für uns Menschen giftig erscheint, wird von manchen Tieren problemlos verzehrt, und auch dies nicht immer.
    Gifte sind in der Natur wie Grenzsteine, die eine Territorium der Ernährungsfreiheit markieren. Diese Grenze ist allerdings fliessend, nur wenige Stoffe sind nahezu immer und für fast alle Individuen gefährlich und unbedingt zu vermeiden.
    Im Grunde läuft es auf Paracelsus berühmte Erkenntnis hinaus "Dosis sola venenum facit", salopp gesagt: Alles kann, je nach Situation, mal oder immer giftig oder nützlich oder einfach egal sein.


  • Keine Schmetterlinge

    29.03.2016, Rüdiger Kuhnke
    Das Schmetterlings-Beispiel vermittelt m. E. dem Laien ein falsches Bild. Besser finde ich den Vergleich mit einem Regentropfen auf der Wasserscheide, wo ein winziger Unterschied darüber entscheidet, ob der Tropfen in dem einen oder dem anderen Meer landet. Das entspräche eher einem "Sytem auf der Kippe."
  • Rückkehr zur Vernunft und Aufbruch zu neuen Ufern

    29.03.2016, Gerold
    Ich habe dieses digital Wettrüsten, vor allem von Microsoft und Intel angefeuert, auch die letzten 15 bis 20 Jahre mitgemacht und frage mich:
    Was hat sich am PC verbessert?
    Heute arbeite ich mit einem I5- Core Prozessor, angefangen habe ich mit einem Pentium 120. Damals habe ich Urlaubsbilder nachbearbeitet, Emails und Briefe geschrieben. Heute habe ich nicht das Gefühl, als hätte sich bei diesen Aufgaben von der Ergonomie etwas gewaltig geändert: Trotz zehnfach höherer Taktfrequenz, 8 mal so großen und auch schnellen Arbeitsspeicher und wesentlich schnelleren und größeren Festplatten.

    Der zukunftsträchtige Trend liegt für mich darin, die Hardware an die Aufgabe anzupassen, die Software möglichst effektiv zu kompilieren. Maximale Effizienz statt maximale Leistung.

    Der nächste große Schritt ist die zuverlässige Spracherkennung. Und erst für diesen Schritt lohnt es sich wirklich, leistungsfähigere Hardware einzusetzen.

    Die Überlegenheit biologischer Nervensysteme scheint für mich darin zu liegen, dass Hardware und Software miteinander verschmelzen, konsequent parallel gearbeitet wird. Das würde ggf.ein Abschied vom der Neumann- Architektur bedeuten.
  • Macht der Konzerne und das Wirken auf vernünftige Menschen ist immanent

    28.03.2016, Andres Tradler
    Solche Korinthen-Glauberei verdeckt doch nur die traurige Erkenntnis, dass unsere Nahrungsmittel mehr und mehr auf schädliche Weise hergestellt werden.
    Sie belasten also nicht nur den Kreislauf der Natur, von dem wir unbestreitbar abhängen und unsere Nahrung und damit Existenz verdanken, sondern auch unseren Organismus.
    Dass natürlich Glyphosat nicht das erste und auch nicht das letzte krebserregende Mittel für diese Art der Nahrungsmittelproduktion ist, ist ebenso klar.
    Und ebenso, dass man Pestizide und andere, nur der Industrie ihre Arbeit erleichternde Stoffe unausweichlich in der gesamten Nahrung, Kosmetika oder auch Kleidung finden kann. Solche Stoffe werden neben der täglichen Abgasbelastung mit Nanopartikel, die über die Lunge in den Blutkreislauf gelangen, auch über die Haut aufgenommen, sie stecken im Grundwasser und überall.
    Wird Glyphosat in der Natur abgebaut über Enzyme beispielsweise ? Eher nein, sie reichern sich mehr und mehr an.
    Die Dosis macht das Gift, und langsam wird diese tägliche Dosis mehr und mehr zum Gift.
    Und manche wundern sich wirklich noch darüber, wenn Krebsleiden und psychische Krankheiten steigen.
    Die Konzernmacht ist ungebrochen, und manipuliert mit ihren fadenscheinigen Argumenten, zerreißen von Erkenntnissen und ihrer unaufhaltbaren Erweiterung ihres geistigen Wirkungskreises, der Verstrickung in den Medien und der Politik, die Köpfe der Menschen.
    Sie entbindet uns des natürlichen, vernünftigen und logischen Handelns der Natur und uns selbst gegenüber
  • Interessanter Ansatz! Geringe Gifte lösen ...

    28.03.2016, Böhme
    ... ein positive Resonanz des Körpers aus. Er reagiert darauf und wird gestärkt. Interessant schon deswegen, weil das der Logik der Homöopathie entspricht, deren Wirksamkeit ja erst einmal rundherum von der Wissenschaft geleugnet wird.
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Böhme,

    zur Homöopathie äußert sich der Autor wie folgt:

    "In geringen Mengen verzehrt, kann [Selen] das Risiko für Herz- und Krebserkrankungen senken, indem es die Aktivität eines Enzyms fördert, das solchen Erkrankungen entgegenwirkt. In großen Mengen eingenommen, wirkt Selen jedoch stark toxisch und vergiftet Leber und Lunge. Dieses Beispiel zeigt, wie Hormesis funktioniert – und was sie von Homöopathie unterscheidet, deren Vertreter ohne belastbaren Beweis und ohne plausiblen Mechanismus behaupten, kleinste Mengen von etwas Krankmachendem könnten heilen."

    Mit freundlichen Grüßen, d. Red.
  • Es gibt noch Ulmen in Europa

    27.03.2016, Elli Helfer
    Hier im Auwald stehen vereinzelt Bergulmen und Feldulmen. Und das sind bestimmt nicht die letzten. Es sind zwar nicht viele, die wir sehen. Aber doch mehrere an verschiedenen Stellen. Auch für das Ulmensterben war ein Pilz verantwortlich. Aber da noch einige da sind, ist es möglich, dass sich der Bestand irgendwann erholen wird.

    Vom Eschensterben hab ich hier im Schweizer Auwald (Jura) noch nichts bemerkt. Es wachsen hier so viele, dass sogar Wege und Strassen nach ihnen benannt sind. Aber wenn dann die Schädlinge hier ankommen, kann man trotzdem davon ausgehen, dass auch die Eschen nicht restlos ausgerottet werden und sich irgendwann erholen können.

    Schuldig sind übrigens nicht die Pilze oder Käfer, sondern der Mensch, der alles hin und her schleppt.

    Ein Verbot für einige exotische Gartenpflanzen ist trotzdem nicht durchzusetzen. Mensch fühlt sich sonst in seiner Freiheit bedroht. Und falls es doch durchgesetzt werden könnte, würde trotzdem gepflanzt werden. Deutlich z.B. hier zu sehen, wo es nicht erlaubt ist, innerhalb eines Abstands von 20-50m (je nach Gemeinde) zum Waldrand invasive Pflanzen zu setzen. Einige Leute pflanzen Invasive direkt an den Waldrand. Also kein Meter mehr dazwischen. Macht man sie darauf aufmerksam, dass sich ihre Gartenlieblinge verbotenermassen in den Wald ausbreiten, meinen sie nur, das sei nicht ihr sondern des Försters Problem. Menschen eben.