Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
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  • UV-Lichtschutz

    14.09.2016, MINTiKi
    wie sieht es denn mit dem UV-Lichtschutz aus bei dem Material?
  • Man könnte es ja auch richtig machen

    14.09.2016, Christian Krippenstapel
    Das kann man dem Mais nicht zum Vorwurf machen, dass er momentan die Energiepflanzen schlechthin ist! Aber wenn Gesetze und Verwaltungsvorschriften so abgefasst werden, dass ausschließlich klassische - und damit anspruchsvolle! - Kulturpflanzen, die ja allesamt eigentlich für die Ernährung gedacht sind, zur Erzeugung von Bioenergie herangezogen werden dürfen, darf man sich über solche Auswüchse nicht wundern. Eine Biogasanlage darf ja heute nicht einmal Rübenschnitzel vergasen, weil sie sonst des NaWaRo-Bonus verlustig geht!
    Man könnte es auch anders machen, denn an Biomasse, die energetisch genutzt werden könnte und wild oder halbwild gedeiht, herrscht weltweit kein Mangel. Afrikanische Kleinbauern wären heilfroh, wenn sie Rizinus- und Jatrophaöl für Biodiesel oder Wassserhyzinthen als Substrat für unsere Biogasanlagen verkaufen könnten! Originalzitat von Alhaji Alhassan Bukari, National Chief Farmer (Bauernpräsident) von Ghana: " We are drowning in plant oil!" ("Wir ersaufen in Pflanzenöl!")
    Aber dann sinken in Europa womöglich die Pachteinnahmen für die Flächen, auf denen Energiemais und in Zukunft die duchwachsende Sylphie steht und wir müssen wieder Zuckersubventionen bezahlen, weil kein Mensch mehr Raps baut.
    "Energy farming" würde großartige Perspektiven eröffnen - für eine nachhaltige Energieversorgung ebenso, wie für Klima und Entwicklung der Schwellenländer - aber natürlich nicht, wenn es als Subventionsvehikel nur für die eigenen Bauern mißverstanden wird!
    Wer sich mit dem Thema eingehender beschäftigen will, findet hier mehr Informationen:
    (englisch)
    https://www.linkedin.com/pulse/new-opportunities-coming-up-energy-farming-christian-krippenstapel?trk=prof-post
    (deutsch)
    http://sunkraft.de/konzept.htm
  • Wirkungsgrad

    14.09.2016, Karl Bednarik
    Der Wirkungsgrad von Landpflanzen von der Photosynthese bis zur Verbrennung beträgt weniger als 2 Prozent.
    Der Wirkungsgrad von Solarzellen aus monokristallinem Silizium beträgt mehr als 20 Prozent.
    Die Solarzellen aus monokristallinem Silizium benötigen kein Wasser, keinen Dünger, keine Schädlingsbekämpfungsmittel, und man kann sie in einer trockenen Wüste aufstellen.
  • Ernste Anmerkung

    13.09.2016, MarcGyver
    Womöglich sind die anderen Kommentare mit dem Hinweis noch nicht freigeschaltet oder die anderen Leser waren weniger pedantisch, aber der Vorname des berühmten Physikers namens Schrödinger war nicht "Ernst", sondern "Erwin" ; )
    Antwort der Redaktion:
    Vielen Dank - ich habe das gerade korrigiert. Womöglich waren wir da in Gedanken bei Ernst Schröder^^.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
    Redaktionsleiter Spektrum.de
  • The importance of being Ernest ("Ernst sein ist alles")

    12.09.2016, Michael Bender
    "Ernst Schrödinger, einer der Begründer der Quantentheorie"

    Vielleicht ist es mit Vornamen wie mit Katzen, und die Entscheidung für einen Zustand aus der Überlagerung von Ernst und Erwin Rudolf Josef Alexander wird erst bei einer Messung (wie etwa dem Schreiben eines populärwissenschaftlichen Artikels) gefällt. Angesichts des Ergebnisses der Messung bin ich aber anscheinend im falschen Universum gelandet ...

    Antwort der Redaktion:
    Vielen Dank für den Hinweis - da ist uns natürlich ein Fehler durchgerutscht. Ich bitte das allen Ernstes zu entschuldigen.

    Daniel Lingenhöhl
    Redaktionsleiter Spektrum.de
  • Ameisen sind auch intelligent

    12.09.2016, Klaus Stampfer
    Ich habe in meinem Wohnzimmer eine Kolonie Schwarzer Wegameisen. Diese leben in zwei Glasbehältern, bestehend aus einem Becken als Auslaufbereich und zur Fütterung und einer abgedunkelte Ameisenfarm als Nestbereich. Beide Behälter sind mit einem dünnen Verbindungsschlauch verbunden. Der Schlauch mit einem Innendurchmesser von ca 5 mm wurde von den Ameisen bald bis zu drei Viertel des Durchmessers mit Sand gefüllt. Der offene Bereich reichte den kleinen Ameisen, um zwischen den beiden Behältern zu wechseln. Vermutlich wollten die Ameisen den abgedunkelten Nestbereich vor (nicht vorhandenen) Feinden schützen.
    Ich legte eine tote Stubenfliege in das Becken für den Auslaufbereich. Nach kurzer Zeit wurde die Fliege von einer Ameise entdeckt. Sie lief in den Nestbereich und kam mit mehreren Ameisen wieder. Die Fliege wurde nun zu dem Verbindungsschlauch gezogen. Die Kooperation beim Transport der Fliege war suboptimal organisiert. Zwei Ameisen zogen in Richtung des Verbindungsschlauches, eine zog hinten in die entgegengesetzte Richtung. Zwei Ameisen saßen auf der Fliege. Die Ameisen schafften es dennoch, die Fliege bis zu dem Verbindungsschlauch zu transportieren. Es gelang jedoch nicht, die Fliege durch den größtenteils mit Sand gefüllten Verbindungsschlauch in den Nestbereich zu bewegen, da der offene Durchmesser zu klein war. Ich dachte, dass die Ameisen nun aufgeben werden. Zu meiner Überraschung erkannten diese anscheinend, dass der Sand in dem Verbindungsschlauch der Grund für die Blockade ist. Die Ameisen entfernten den Sand aus dem Verbindungsschlauch und transportierten danach die Fliege in den Nestbereich. Dort wurde sie dann langsam verspeist. Der Verbindungsschlauch wurde wieder mit Sand bis zu drei Viertel des Durchmessers gefüllt.
    Ich bin überrascht, dass die Ameisen die Intelligenz hatten, um zu erkennen, dass der Sand in dem Verbindungsschlauch die Ursache für die Blockade ist. Nicht intelligente Tiere hätten aus meiner Sicht eine Weile lang versucht die Fliege durch den zu engen Schlauch zu ziehen und dann erfolglos aufgegeben.
  • Spekulation Multiversum

    11.09.2016, Karl-Heinz Lewin
    Völlig korrekt schreiben Ihre Autoren Riess und Livio auf Seite 13 von der "Spekulation" "von vielen Parallelwelten" und "Teilen eines Multiversums", spekulieren dann aber auf Seite 16 mit über "eine Vielzahl möglicher Universen" und "unendlich viel Töchteruniversen". Wenn diese "voneinander vollkommen isoliert" sind, dann werden sie uns nicht nur "vielleicht niemals zugänglich" (Seite 17), sondern sicher niemals zugänglich sein. Diese Spekulation ist also müßig. Die Autoren schreiben: "Ob es überhaupt gelingen kann, die Existenz von Paralleluniversen nachzuweisen, ist höchst fraglich." (Seite 17) Für mich steht dagegen außer Frage: wenn es gelingt, die Existenz von etwas nachzuweisen, dann ist dieses Etwas kein Paralleluniversum, sondern Teil unseres einzigen Universums. Oder ist unser Universum nicht die Gesamtheit von Raum und Zeit und aller Materie und Energie, über die wir jemals etwas in Erfahrung bringen können?
  • So so -eine "Theorie von "ALLEM" " oder- "Tuttti Frutti" !

    11.09.2016, Daniel Hage
    "Irgendwann wird "man" eine wissenschaftliche Beschreibung vom Universum finden die "man" zurecht als "Tehorie von "allem" " bezeichnen kann...
    Wer ist "man" ? Wenn "man" soweit sein wird, ist "man" dann noch Homo "Sapiens" oder schon die "Folgeversion", also "Homo-X" der die Stufe des "Sapiens Sapiens" hinter sich gelassen haben MUSSTE um so weit zu kommen wie man kommen MUS um zur "Theorie von allem" vorzudringen ?
    Und -WAS ist überhaupt "Alles" Herr Freistetter ??
    Wie Grauenhaft beschränkt die Weltwarnehmung von unsereiner ungebrochen ist, das siehtr man ja gerade daran dass in den Kosmologischen Diskussionen
    hartnäckig und -pardon!- Idiotisch von einem möglichen "anthropischen Prinzip" die Rede ist, anstatt die Relationen zurecht zu rücken- nicht das zur Rede stehende Prinzip währe zu beargwöhnen sondern das Irre Präfix "Anthropisch" !... Da habe ich in meiner Jugendzeit einst die Bücher des unvergessenen Hoimar von Ditfurth genauso verschlungen wie seine Fernsehsendungen und wie oft hat der uns allen einzuimpfen versucht dass wir uns vin der Seuche des Anthropozentrischen Mittelpunktswahns befreien sollen, ja MÜSSEN, ehe wir in der Lage wären "weiter" zu denken als wir es Damals taten und heute noch tun ! Bescheidenheit ist angeraten, die verwendung von - wenn schon !- "BIOTISCHEM Kosmischem Prinzip" als LEBENS-hervorbruingend- aber doch nicht unbedingt "Mensch"- ein paar Parameterchen ein paar Stellen HINTER dem Komma geändert und Leben wäre immer noch geworden auf diesem Planeten- und sonstwo !- aber eben NICHT "Mensch" so wie wir uns selbst als solchen wahrnehmen !!
    BESCHEIDENHEIT !

    "Wie sich Verdienst und Glück verketten - das fällt den Toren niemals ein,
    wenn Sie den Stein der Weisen hätten -der Weise mangelte dem Stein" !

    "Von Sonn und Welten weiss ICH nichts zu sagen - ich sehe nur wie sich die
    MENSCHEN plagen, der kleine gott der Welt bleibt stets vom gleichen Schlag
    und ist so wunderlich als wie am ersten Tag -ein wenig besser würd er leben,
    hättst DU Ihm nicht den Schein des Himmelslichts gegeben...
    ER nennts "Vernunft" und brauchts allein, nur Tierischer als jedes Tier
    zu sein !"

    (Mephisto)
  • Bevorzugung und Sympathie sind nicht identisch

    10.09.2016, Rainer Biermann
    Im Experiment werden den Teilnehmern Fotos mit Gesichtern gezeigt und die Teilnehmer beurteilen per Knopfdruck die Stärke ihrer Präferenz für einzelne Gesichter ("behavioral preference ratings to face pictures"). Dieses Bevorzugungsurteil ist nicht identisch mit Sympathie, wie es die Titelzeile suggeriert ("Sympathie ist manipulierbar"). Die Bevorzugung eines Gesichts kann seine Ursache in verschiedenen Motiven haben, z. B. weil wir jemanden sexuell attraktiv finden (was praktisch nicht mit Sympathieurteilen zusammenhängt) oder weil er uns selbst sehr ähnelt (was stark mit Sympathieurteilen zusammenhängt). Das im Experiment erhobene Bevorzugungsurteil ist also schon der "Verhaltensendpunkt", also die "Gesamtbewertung", in den unterschiedliche vorherige Einschätzungen bzw. affektive Bewertungen zu einem Gesicht eingeflossen sind. Deshalb ist es auch kein Wunder, dass die positive oder negative "Gesamtbewertung" eines Gesichtes variiert, wenn man diese Hirnregion manipuliert.
  • Antwort auf Dr. Thurner

    09.09.2016, Wendi
    "Umsatz und Gewinn darf kein Fetisch zum Nachteil der Impflinge sein."

    In einer Welt, in der medizinische - inklusive operativer und transplantativer - Maßnahmen nicht am Bedarf des Patienten, sondern vermehrt an Umsatzzielen und Herstellerquoten festgemacht werden ... In der leidenschaftliche, idealistische Ärzte lieber aus dem Klinikbetrieb ausscheiden und in den Rettungsdienst gehen "weil sie da noch helfen können" ... In einer Welt, in der sich quasireligiös alles nur um das wirtschaftliche Wachstum dreht? Ich denke über den Punkt sind wir längst hinaus.
  • Interessant.

    09.09.2016, Willibaldus
    Wir (Ölförderung) waren aufgrund der Tatsache, dass Nachbarfirmen nach einiger Zeit H2S in den Bohrungen hatten, von einer Kontamination mit Sulfat Reduzierenden Bakterien ausgegangen die H2S produzieren. Alle oberflächennahen Grundwässer, die für Bohren und sonstige Arbeiten an den Bohrungen herangezogen wurden, enthielten reichlich davon. Trotz regelmässiger Dekontamination sämtlicher Werkzeuge im Bohr und Workover Betrieb bekamen auch wir irgendwann H2S. Die Bakterien hatten wir schon in der Aufbereitung des Öls, weil die Grundwässer zum entsalzen verwendet wurden.
    Nachforschungen ergaben: Keine Bakterien im Testseparator (erster Behälter zum regelmässigen Messen der Fördermengen). Keine Bakterien im Sumpf von Wasserversenkbohrungen, die Kontakt zum Reservoir hatten (nicht geplant aber nachgewiesen). (getestet mit Standard Teststäbchen mit Messgerät auf Basis der Luciferin-Luciferase Biolumineszenz Reaktion auf ATP Anwesenheit). Nicht sehr empfindlich aber zuverlässig.

    Fachübergreifende Gespräche führten dann zur Erkenntnis, dass eine Wasserschicht mit viel H2S sich von aussen durch alle Rohre gefressen hatte und die hatte dann sogar etwas mehr Druck als das Ölreservoir viele hundert Meter tiefer. Viele unwahrscheinliche Ereignisse zusammen. Die Undichtigkeit wurde dann bestätigt und ein kleineres Rohr eingezogen, mit besserem Widerstand gegen H2S.

    Zweites Problem:
    In einem anderen Feld wurde über Umkehrosmose Wasser entsalzen für Trinkwasser und auch Prozess. Die Osmosepatronen blockierten schnell mit einem Schleimfilm. Tests zeigten Bakterienbefall. Das Grundwasser hatte reichlich Sauerstoff. Die Bakterien waren aerob, brauchten also Sauerstoff. Trotz Behandlung mit Sauerstoffbinder wurde es nicht besser. Ein Puffertank davor hatte zur Versiegelung eine Erdgasschicht auf dem Wasser. Mit etwas Literaturstudium und probieren kamen wir zur Erkenntnis, dass die Bakterien sowohl Sauerstoff brauchten als auch sich von Methan ernährten. Austausch des Erdgases durch Stickstoff hat dann geholfen.
    Der Teufel ist echt ein Eichhörnchen.
  • Licht wirkt anziehend?

    09.09.2016, Torsten
    Hab mal in einem Paper gelesen, dass die Tiere nicht angezogen werden von dem Licht, sondern es mit dem Mond verwechseln. Der stellt eine stationäre Lichtquelle dar, d.h. wenn man in einem Winkel zu ihm fliegt und dieser sich nicht ändert, fliegt man immer geradeaus. Bei einer künstlichen Lichtquelle ist es anders, da sie viel näher dran ist. Wenn die Tiere den gleichen Winkel versuchen einzuhalten, fliegen sie in Kurven um die Lichtquelle herum und die Kurven werden immer kleiner, bis sie gegen die Lampe krachen.
  • Man kann nur hoffen

    09.09.2016, Wendi
    Man kann nur hoffen, dass die MS-Forschung gute Fortschritte macht. Für einen meiner besten Freunde ist es vermutlich zu spät, er ist im fortgeschrittenen Stadium. Eine furchtbare Krankheit, für die Betroffenen ebenso, wie für deren Umfeld. Viel Erfolg allen Forschern auf diesem Gebiet.
  • Erinnerungen aus dem Säuglingsalter

    08.09.2016, Christine L.
    Ohne Zweifel erinnere ich mich an diverse Szenen aus meinem Säuglingsalter, und daran, was ich dabei mit eigenen Augen gesehen, gefühlt oder gedacht habe - sei es mit Worten oder emotional gedacht. Ganz banale Dinge wie Lautspiele, die meine Mutter mit mir machte, wenn ich im Stubenwagen lag. Oder wie es sich anfühlte, zahnlos auf den Fingern herumzubeißen. Wie unser Hund von der Sofalehne heruntersprang - da sah ich ihn wohl zum ersten Mal bewußt, wohlgemerkt aus dem Stubenwagen! Wie plötzlich mehrere Köpfe sich zur Öffnung des Kinderwagens (!) runterbeugten, um mich zu begaffen und mit "Dididi dadada" anfingen. Da dachte oder fühlte ich: sind die bescheuert? Ich weiss sogar noch, wo genau wir da mit dem Kinderwagen unterwegs waren. Niemand sonst kann das wissen. Ich könnte die Aufzählung noch verlängern...
    Es war mir selbst immer unverständlich, warum sich andere Menschen nicht an ihre frühe Kindheit erinnern können, wo sie diese doch selbst erlebt haben.
  • Zwingend notwendige Randbedingung: Speicher

    07.09.2016, Ulrich Hörnlein, Braunschweig
    Gern möchte ich H. Mathieu beipflichten, dass intelligente Beobachtung und Vorhersage der Wetterrandbedingungen keinesfalls allein das zentrale Problem lösen können: Die nicht synchron auftretenden Werte für Bedarf und Angebot an "momentan verfügbarer" Energie (Windstrom, Solarstrom, Solarwärme) können insgesamt nur über Speicher ausgeglichen werden.

    Die Möglichkeit, mittels Statistik für kleine Zellen und größere Verbünde geringere Lastspitzen zu erreichen, kann zusätzlich dazu beitragen, dass der Speicherbedarf reduziert werden kann.
    Jedoch bleibt - so wie mit den zeitlich begrenzt verfügbaren "Speicher"-Technologien fossile Energie/ Nuklearenergie - die Notwendigkeit bestehen, eine sichere Versorgung zu erzielen.

    Nun mein Einwurf: Seit sehr langer Zeit wird genau dieser zentrale Anspruch nur sehr ungenügend verfolgt. Die bestehenden Speichermöglichkeiten sind entweder ausgereizt (Pumpspeicher) oder schlichtweg um Größenordnungen zu klein.

    H. Mathieus Ansatz "Power to Gas" sehe ich als einen tatsächlich erreichbaren Weg zur Versorgungssicherung in notwendiger Größenordnung. Sollte hier ein Durchbruch geschehen, könnte lawinenartig die Performance von Solar- und Windstrom gesteigert werden. Dies macht bisher noch keinen Sinn, da für den Weiterbetrieb von Kohlekraftwerken sogar Windräder abgeschaltet werden!

    Auf dem Gebiet der Speicherforschung wird zurzeit leider hartnäckig ausgebremst, sicher nicht zuletzt durch massiven Widerstand der Kohle- und Nuklearlobbys.

    Sehr gern würde ich auch das Speicherthema öfters in SdW vorfinden.
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