Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
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  • Wie kann man die wegfangen ?

    03.04.2017, Peter Meier
    Ein seltener Fisch, niemand weiss wie gross die Population ist, vielleicht sind einige einzigartig, und die Leute schnappen die sich einfach an statt sie dort leben zu lassen ? Das ist kein Forschen, das ist Rumtrampeln wie eine Horde Kleinkinder.
  • Denn die einen sind im Dunkeln...

    03.04.2017, Jonas
    Prinzipiell ist der Artikel gut und er hilft, endlich mit längst überholten Vorurteilen aufzuräumen, welche die Patienten nicht nur marginalisieren, sondern auch verantwortlich sind, dass deren Zugang zum Gesundheitswesen und sozialstaatlichen Leistungen stark eingeschränkt ist und sie auch im sozialen Umfeld starker Diskriminierung ausgesetzt sind.

    Zwei Punkte halte ich für aber für verbesserungsbedürftig. An keiner Stelle wird darauf eingegangen wie schwer die Krankheit ist. Im IOM-Bericht steht:
    "Patients with ME/CFS have been found to be more functionally impaired than those with other disabling illnesses, including type 2 diabetes mellitus, congestive heart failure, hypertension, depression, multiple sclerosis, and end-stage renal disease [...] and and 25-29 percent of patients report being house- or bedbound." [www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25695122, S. 31f]
    Im schlimmsten Fall sind die Patienten so schwer erkrankt, dass sie sich kaum bewegen können und so eine hohe Reizsensitivität haben, dass sie ihr Leben in abgedunkelten und schallgedämmten Räumen verbringen müssen. Es wäre vor allem wichtig zu erklären, dass Müdigkeit/Erschöpfung in diesem Kontext nichts mit dem zu tun hat, was gesunde Menschen nach Anstrengung fühlen, sondern sowohl in Art und Ausmass eine schwer behindernde und nicht überwindbare körperliche Schwäche darstellt. Dazu kommt, dass zur Erschöpfung hinzu noch eine Reihe weiterer stark einschränkender Symptome kommen.

    Der zweite Punkt betrifft die Tatsache, dass die Psychiatrisierung von ME/CFS nicht aus dem Nichts gekommen ist. Die Krankheit war schon lange unter dem Namen Myalgische Enzephalomyellitis bekannt. Sie wurde bereits in den 1930er Jahren beschrieben und wurde als etwas ähnliches wie Kinderlähmung interpretiert. Der erste Artikel, welcher versuchte die Krankheit als psychisch bedingt abzutun löste unter Medizinern und Patienten grosse Empörung aus. Noch 1978 kam ein Symposium der Royal Society of Medicine zum Schluss, dass es sich um eine eindeutige Erkrankung mit einer klarer organischer Basis handelt. [www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1604957] Ab den 1980er Jahren wurde viel Aufwand betrieben, um die Patienten als eingebildete Kranke abzustempeln. Der traurige Höhepunkt dieser Bemühung stellen bestimmt die PACE-Trials dar, wo mit an Betrug grenzender Schludrigkeit zu beweisen versucht wurde, dass ME-Patienten mit Verhaltenstherapie und Graded Exercise behandelt werden können. [www.virology.ws/2017/03/13/an-open-letter-to-psychological-medicine-about-recovery-and-the-pace-trial]
    Trotz fehlender Evidenz konnte sich dieses Vorurteil bei den behandelnden Ärzten ab den 1990er Jahren durchsetzen. Schuld daran sind bestimmt auch Publikationen wie die DEGAM-Leitlinien, welche Rückblickend nur als böswillig interpretiert werden können. [www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/053-002l_S3_Muedigkeit_2011-abgelaufen.pdf] Es also nicht so, dass die Erkenntnis ME/CFS wäre eine organische Erkrankung neu ist. Ganz im Gegenteil wird die Psychiatrisierung, Diskriminierung und Marginalisierung von ME-Patienten in mittlerer Zukunft nur ein düsteres Intermezzo gewesen sein. Aktuell werden die vielen Patienten vom Gesundheitswesen und vom Sozialstaat noch im Stich gelassen. Sie leiden unsichtbar und werden von Angehörigen versorgt und gepflegt. Dies wird sich dank den neuen Resultaten hoffentlich sehr bald ändern.
  • Urheberrecht

    03.04.2017, NochNeMeinung
    @Judith Meinke
    Davon ausgehend, dass es eine Schöpfung gäbe, aber diverse Religionen mit unterschiedlicher Schöpfungsgeschichte gibt, stellen sich dummerweise schwierige Fragen beim religiösen Urheberrecht für die Schöpfung selbst. Zum Glück soll es für solch wichtige Streitfälle das Jüngste Gericht geben. Dort soll es in der Regel einen kurzen Prozess geben. Bis dahin müssen Sie jedoch viel Geduld haben. Es ist sogar zu befürchten, dass Sie das Urteil nicht erleben werden.
  • Altruismus

    03.04.2017, Hans-Bernhard Nordhoff (HBN)
    "Monotheistische Religionen sind gewichtige Durchgangsszenarien bei der
    Menschwerdung des Affen"(HBN). Teleologische Konzepte in Religionen oder
    anderswo (Die Vorsehung(A.H./Trump)) konstruieren Machtsysteme zur
    Ausübung von Herrschaft Weniger über Viele. Der in der Evolution immer wieder
    entstehende Altruismus von Individuen und Gemeinschaften wird zum Zwecke
    der Machtgestaltung unterdrückt."Ubi Terror ibi Salus"(Wo Grausamkeit ist, ist das Heil) schrieb und propagierte vielfältig Kirchenvater Augustinus.
    Wer die Herrschaft Aller über Alle (Demokratie) im Sinne des Austritts aus der
    Unmündigkeit will, muss altruistisches Verhalten (Greenpeace) nicht nur fördern
    sondern auch fordern. Die Abwesenheit von Religion kann dabei vom Vorteil sein.
    Die ontogenetische Erfahrung bildet aber immer wieder neu die phylogenetische
    Erinnerung kultureller Evolution ab und verändert sie im Fließgleichgewicht.

  • 0,999... ist doch ungleich 1

    03.04.2017, Thomas Güthner
    Ich bin in einer Zeit zur Schule gegangen, als der Rechenschieber durch den Taschenrechner ersetzt wurde. Mit ersterem war die im Artikel genannte Frage leicht zu beantworten: 0,333 x 3 ist im Rahmen der Ablesegenauigkeit exakt gleich 1. Die ersten Taschenrechner hatten 8 Stellen Genauigkeit, und zeigten diese auch an. Die einfache Rechenfolge 1 ÷ 3 x 3 ergab ".99999999", womit sich unser Lehrer trefflich zur Verzweiflung bringen ließ.
    Spätere Taschenrechner bis heute, ca. 40 Jahre später, rechnen per Fließkomma z. B. auf 10 Stellen genau, zeigen aber nur 8 Stellen an. Die einfache Rechensequenz 1 ÷ 300 -1 + 1 x 300 ergibt aber dann doch das Ergebnis "0.99999999". Wieder ein Triumph für den "aufsässigen Schüler". Allerdings: Addition von 1 ergibt genau "2.0".
    Spaßeshalber habe ich dasselbe mit Excel 2013 ausprobiert: Obige Rechensequenz (1 ÷ 300 -1 + 1) x 300 (in einer Zelle oder per Bezug über mehrere Zellen verteilt) ergibt "0.99999999999999", bei Rundung natürlich "1". Bis 30000 als Divisor ist die Welt noch in Ordnung, die Anzahl der Neunen nimmt halt ab. Aber: Mit einem Divisor 300000 kommt Excel 2013 auf ein Ergebnis größer 1, exakt "1,00000000000655", mit wachsendem Divisor nähert sich das Rechenergebnis einer Zufallszahl. Ob Microsoft dafür eine Erklärung hat?
    Für den Naturwissenschaftler oder Techniker ist das geschilderte Problem eigentlich gar keines, da zu jeder Problemstellung auch die Angabe der geforderten Rechengenauigkeit gehört, und am Ende wird halt auf die signifikanten Stellen gerundet. Der Mathematiker kann mit solch einer "Lösung" natürlich nicht zufrieden sein.
  • Ein irritierend unklarer Artikel

    03.04.2017, Johann-Friedrich Anders
    „Chomskys Ideen sind überholt; es gibt starke Zweifel an Chomskys Behauptungen; seine Theorie stirbt einen langsamen Tod; es gibt Sonderfälle, die sich nur schwer mit der Universalgrammatik in Einklang bringen ließen; Feldforscher fanden Gegenbeispiele; einige Sprachen kommen anscheinend ohne die Rekursion aus; die Idee einer Universalgrammatik ist schlicht falsch; sie widerspricht der Erfahrung; viele Forscher geben sich nicht mehr mit rein formalen/abstrakten Modellen zufrieden; Todesglocken für die Theorie; empirische Schwächen; sie steckt in der Sackgasse ...“

    Starke Zweifel zu haben ist leicht, die Frage ist aber doch wohl: sind sie ausräumbar? Und: Sind die Gegenbeispiele wirklich Gegenbeispiele? Kommen wirklich einige Sprachen faktisch ohne die Rekursion aus? Warum dann die Einschränkung: sie kommen "anscheinend2 ohne sie aus?

    In der Sackgasse von rein formalen bzw. abstrakten Modellen zu stecken, klingt zwar vielleicht gut als Kritik; aber was wird damit eigentlich kritisiert? Was könnte eine/die Alternative zu "rein formalen/abstrakten Modellen" sein? Es klingt schon weniger überzeugend, wenn man das "rein" weglässt, und es klingt als Kritik noch weniger überzeugend, wenn man das "formal" bzw. "abstrakt" weglässt. Beide Weglassungen ändern anscheinend nichts am Inhalt. Und an der Benutzung von "Modellen" lässt sich wissenschaftlich nichts kritisieren.

    Das Referat der Chomsky-Theorie enthält zumindest eine absurde Theorie-Wiedergabe. Laut Artikel vertritt Chomsky seit 2002 eine Universalgrammatik, "die nur noch ein einziges Merkmal aufweist, die so genannte rechnerische Rekursion". Falls das zutreffend ist, dann kann man doch nicht ernsthaft die Chomsky-Verteidiger argumentieren lassen: "Auch wenn in einer Sprache eine Komponente fehlt, etwa die Rekursion, bedeutet das noch lange nicht, dass die Komponente nicht in den Baukasten gehört."

    Konkret bezieht sich dieser Widerlegungsversuch auf die Erklärung des Spracherwerbs, der bei Chomsky, laut den Kritikern, "ein entscheidender Schwachpunkt" ist – was mir deutlich weniger scheint als eine Widerlegung. Und dann sollte eine alternative Theorie, finde ich, an diesem Punkt jedenfalls eine plausible Alternative vorschlagen – bei allen Schwachpunkten, die sie selber als neue Theorie (laut Feyerabend) haben darf.

    Die zentrale inhaltliche Alternative scheint mir, wenn auch ziemlich vage, in dem Satz formuliert zu sein: "Kinder erlernen … zunächst einfachste grammatische Muster; später erraten sie Stück für Stück die dahinterliegenden Regeln…. Durch Verallgemeinerung gelangen sie von einem gehörten Beispiel zum nächsten."

    Als Alternativtheorie zu Chomsky sollen diese Sätze wohl zum Ausdruck bringen: Das Gehirn ist anfangs ein unbeschriebenes Blatt, auf das von außen kommende grammatische Muster geschrieben werden, und die beginnt der heranwachsende Mensch als Regeln, als System, zu verstehen, nach denen/nach dem dann die eigenen Sätze zu gestalten sind.

    Mir ist vollkommen unklar, wie man meint, diese Behauptung rein empirisch beweisen zu können. Ich kann mir nicht vorstellen, wie eine Versuchsanordnung aussehen könnte, die so ein Ergebnis hervorbringen könnte. (Umgekehrt hat Chomsky, wenn ich mich recht erinnere, in den fünfziger Jahren in seiner Kritik an Skinner zu beweisen versucht, dass diese Vorstellung nicht funktionieren kann.)

    Es mag ja sein, dass "viele moderne Linguisten unglücklich (sind) über abstrakte Modelle, die am Schreibtisch ausgedacht werden, während unzählige linguistische Daten – oft online zugänglich – darauf warten, analysiert zu werden" – aber seit wann ist so ein Unglücklichsein vieler (?) moderner Linguisten ein guter Grund dafür, eine Theorie für "überholt", sie zur theoretischen "Sackgasse" zu erklären?

    Kurz: Der Artikel in Spektrum der Wissenschaft ist ein irritierend unklarer Artikel, finde ich.

    Unakzeptabel, ja ärgerlich finde ich schließlich die Benutzung des Max-Planck-Zitats: "Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, dass ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, dass ihre Gegner allmählich aussterben."

    Wahrscheinlich hat ja Planck völlig Recht, aber das von Planck festgestellte historische Faktum kann man doch nicht gegen Zeitgenossen benutzen. Da ist es schlicht überhaupt kein Argument, sondern nur ein Totschlagversuch.
  • Schwarmintelligenz ist ein wenig zutreffender Begriff

    03.04.2017, Walter Weiss, Kassel
    Da gefällt mir leider grundsätzlich Verschiedenes nicht:

    (1) "Schwarmintelligenz" hat mit Intelligenz gar nichts zu tun. Gibt man einer Mehrheit von Entscheidern eine Frage zur Beantwortung, so wird sich keineswegs das Mitglied durchsetzen, das die beste Kenntnis von der Materie hat - warum auch immer? Die Antwort der Mehrheit wird also immer SCHLECHTER sein als die bestmögliche. Warum sollte sich schließlich der Bestunterrichtete bei den Beratungen der Mehrheit durchsetzen? ALLENFALLS könnte, wenn er das tatsächlich schaffen sollte, die Entscheidung der Mehrheit seiner Antwort entsprechen.

    (2) Demokratie hat mit "Schwarmintelligenz" überhaupt nichts zu tun. In der Demokratie entscheidet über wesentliche Staatsfragen niemals das Volk im ganzen oder auch nur die Mehrheit der Bürger, die die Regierungspartei gewählt hat, sondern die Regierung, d.h. ein Personenkreis, im allgemeinen sogar der Chef dieses Personenkreises allein (bei uns die Kanzlerin) über die Antwort auf eine für den Staat wesentliche Frage. Dafür ist dieser Chef im Zweifel absolut nicht speziell vorgebildet - weshalb er sich im Idealfall sachkundiger neutraler Berater bedient. Im Idealfall, denn meistens erliegt er stattdessen dem unausweichlichen Einfluß extrem starker Lobbyisten.
    >
    > (3) Trotzdem ist die Demokratie als die "beste aller schlechten Staatsformen" jeder Alleinherrschaft oder auch Oligarchie vorzuziehen, und zwar ganz einfach deswegen, weil Perversionen bei der Staatsführung, wie sie sonst nach aller Erfahrung ständig vorkommen, bei dieser Staatsform minimiert oder doch minimierbar sind. Und das insbesondere deswegen, weil die Staatsführung immer nur auf Zeit bestellt ist, also - wenigstens theoretisch und nach der Idee - immer nur auf Abruf Macht hat.
  • Herrlich die Vergleiche

    03.04.2017, Tomasz
    "Gottesanbeterinnen fressen die Männchen während der Paarung sogar auf. Eine Praktik, die selbst Alice Schwarzer nicht gutheißt. "

    Ich schmeiße mich weg :D
  • Fleischlos ist übertrieben

    03.04.2017, Klaus Deistung
    Es mag Leute geben, die das brauchen! Für die Masse hat das J. Rott begründet und ich schließe mich im Grunde seiner Meinung an. Der Mensch hat vergleichsweise keinen langen Darm wie die nur Pflanzenfresser – aber auch nicht den kurzen Darm wie die Fleischfresser. Der Homo sapiens liegt da in einem Mittelbereich.
    Mittlerweile hält man nicht nur Tiere in – oft zu engen – Ställen, sondern auch die Fische in entsprechenden Becken. Auch hier wird durch Umweltschützer… gekämpft, um den Tieren ein tierwürdiges Leben zu ermöglichen.
    Religionen und ihre Vertreter sind stolz, wenn religiöse Eltern mehr Kinder haben als nicht religiöse. Das drückte sich auf der einen Seite in Kondomverbote aus, und die andere Seite meidet die Aufklärung. Das ist ein fataler Irrtum das zu würdigen. Dieses Tabuthema(?) sollte man auch bedenken!
    Die Welt kann nur mit immer mehr Einschränkungen für die Natur – Rodung großer Flächen, Überfischung der Meere… auch durch Ignorierung von Verboten, die Versorgung für immer mehr Menschen sicher stellen.
  • Ursprung der Argumentationskette

    03.04.2017, Judith Meinke
    Religion ist doch nicht etwas, das erst zum Dasein irgendwann dazukommt, wie etwa ein Person, die zu irgend einem Zeitpunkt in einen Verein eintritt, und sich dann fragt, wie wäre es ohne die Mitgliedschaft.
    Religion steht über dem Dasein der Geschöpfe. Jeder Mensch ist ja gerade geschaffen, dass er nach Religion verlangt, und Tiere sind ebenso vom Schöpfer inklusive ihres Verhaltens erschaffen worden.
  • wie es sein sollte

    03.04.2017, Gordon3113
    man achtet auf sich selbst und andere. Es gibt nur dieses eine Leben.

    Die geistig Schwächeren bekommen ein paar Glücksbringer gebastelt.
  • Herrliche Satire ...

    03.04.2017, kafka
    Zitat: "Doch Vorsicht. Der Umkehrschluss gilt natürlich nicht. Nicht jeder rücksichtslose Mensch hat automatisch auch einen Dachschaden. Sonst wären die Psychiatrien voll mit Scheidungsanwälten, Hedgefonds-Managern und Spielerfrauen."
    Einfach köstlich ...
  • Tierheimkatzen sind nicht repräsentativ

    03.04.2017, Birgit Rödder
    Nun ja, ich habe nur den abstract des Originalartikels gelesen, aber man kann wohl folgern, dass Katzen in Tierheimen nicht glücklich sind - und diese Erkenntnis ist alles andere als neu. Unter optimalen Lebensbedingungen steigt die Chance, auch Freude zu beobachten, deutlich an, wie die Forscherinnen immerhin schon vermuten.
    Die hier beschriebenen Elemente der Mimik wurden übrigens schon von anderen, anerkannten Forschern wesentlich differenzierter und damit aussagekräftiger interpretiert, z.B. Blinzeln und Miauen. Kein Anlass also, diesen Artikel zu kaufen.
    Antwort der Redaktion:
    Liebe Frau Rödder,

    unser Artikel ist frei zugänglich ;-)

    Mit freundlichen Grüßen
    Die Redaktion
  • Wunderbar

    03.04.2017, Ernstl
    Das man diese wunderbaren Tiere retten konnte.
  • sine religio

    03.04.2017, kaki
    Hallo, ich habe schon oft über den Spruch nachgedacht, dass die Welt nur aufgrund von Religion viele Kriege führt.

    Wenn man aber genauer darüber nachdenkt, ist Religion nur einer von vielen Gründen, warum Menschen Krieg führen oder andere Konflikte austragen.
    Selbst wenn wir "nur" verschiedene Kulturen hätten, würden wir aufgrund dieser Konflikte auslösen können.

    Lassen wir aber auch dieses außer acht, gibt es etwas dass um einiges schwerwiegender ist, nämlich eine extreme Ideologie.
    Diese ist auch der Hauptgrund, warum Religion überhaupt zu etwas negativen wird.
    Nazis werden von ihr getrieben, Islamisten und ähnliche.
    Am liebsten verweise ich hier auf South Park oder das Leben des Bryan.
    In ersterem gab es eine Episode, in der es auf der Welt keine Religion mehr gibt, jedoch trotzdem ein globaler Krieg geführt wird zwischen drei Parteien.
    Diese streiten darum, wie denn der korrekte Name lautet, (ich habe vergessen wie sie waren, es war aber immer etwas mit Atheismus) : Freie Atheistische Vereingung, Atheistische Freie Vereinigung, Vereinigung freier Atheisten.

    Also recht ähnlich der judäischen Volksfront.

    Es zeigt eigentlich nur auf, dass jegliche Individualität, am Ende zu einer extremistischen Ansicht führen kann und diese zu Konflikten führt.
    Heisst, so lange Menschen eben Individuen sind, verschiedene Meinungen und Ansichten haben, werden sich Konflikte entwickeln können.
    Und die Individualität aufgeben, wäre ein zu großer Verlust :)
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