Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
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  • Kein Platz mehr für Vögel

    29.03.2018, Andreas | www.ein-jahr-ohne.ch
    Als ich in Berlin vor 20 Jahren morgens um 4 vom Kellnern nach Hause kam musste ich das Fenster schliessen, so laut tobten die Vögel in den Baumkronen meines Innenhofs. Wenn ich heute morgens um halb sechs durch mein Dorf kurz vor Zürich jogge fällt es mir auf wenn ich überhaupt mal einen Vogel höre.

    Um zu verstehen warum das so ist muss ich nur aus dem Fenster schauen: Das gesamte Tal ist eine grüne Wüste, Felder bis an den Strassenrand, selbst die Böschung des begradigten Bächleins wird jährlich zwei Mal akkurat bis auf den letzten Grashalm gemäht. In den Gärten dasselbe Bild: ratzekurz gemähte Rasen, pflegeleichte Zierpflanzen in denen kein Vogel nistet und Massen freilaufender Katzen die auch noch das letzte Lebewesen in der Umgebung killen das nicht schnell genug fliehen kann. Wo sollen hier Feldvögel denn Futter finden, geschweige denn in Ruhe Nachwuchs aufziehen?
  • Warum führt die Spur nach Russland?

    29.03.2018, M. Michael
    Dieser Teil des Artikels bleibt leider viele Antworten schuldig.

    "Die Wahrscheinlichkeit, dass Dritte tatsächlich Zugang zu den neuen Kampfstoffen haben, gilt als gering", behaupten Sie, ohne diese Aussage näher zu begründen. Dabei wäre es logisch, das genaue Gegenteil anzunehmen. Was ich gerne wie folgt begründen möchte.

    Frage: Warum sollte es anderen Staaten nicht möglich gewesen sein, innerhalb von 20 Jahren und mittels viel fortschrittlicherer Technik das gleiche Wissen über Nowitschokkampfstoffe zu erlangen, das die UdSSR in den 80ern unter denkbar schlechteren Bedinungen erlangt hatten?

    "Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" haben weltweit viele Geheimdienste und Militärlabors, allen voran das US-Militär, den Wissensvorsprung der Russen nicht tatenlos hingenommen, sondern haben ihrerseits an Nowitschok geforscht - und sei es nur, um im Ernstfall Gegenmaßnahmen parat zu haben. Inbesondere, da nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion viele Wissenschaftler neue Jobs im Ausland erhalten haben und ihr Wissen, ihre Erfahrung, wenn nicht sogar Proben mitgenommen haben.

    Frage: Kann man die Proben des Kampfstoffes am Tatort anhand von Isotopenuntersuchungen einem Herstellungsort zuordnen? Oder rausfinden, wann der Stoff hergestellt wurde?

    Laut OPWC ist dies möglich, wenn man Vergleichsproben aus russischer Produktion hat. Wenn sich GB tatsächlich sicher wäre, dass es sich um Nowitschok aus russischer Produktion handelt - und Boris Johnson scheint sich da sicher zu sein - dann müssten die Briten ja selbst den Kampfstoff aus russischer Produktion im Labor haben, anderes wäre ein Vergleichstest nicht möglich. Die Frage nach dem "Leck" kann dann aber eher die britische Regierung beantworten als der Kreml.

    Frage: Wenn einige Nowitschokvarianten wie ein "Zweikomponentenkleber" aus einfachen Agrarstoffen bestehen, wie Sie am Anfang des Artikels schreiben, die darüber hinaus auch noch "einfacher zu handhaben sein sollen als die bisherigen Substanzen", was genau ist dann so kompliziert, diese beiden Substanzen auf Zielträger zusammenzuführen? Was passiert, wenn jemand die stabilen Ausgangsstoffe einfach mittels zweier Sprühflaschen z.B. auf einer Türklinke aufträgt?

    Nowitschok aus russischer Produktion sei 8x giftiger als VX (laut OPWC sogar bis zu 15x wirksamer als VX) und bereits kleinste Mengen können bei Hautkontakt zum sofortigen Tod führen. Die Substanz wurde laut Pressemitteilung von heute sogar in "hoher Konzentration" im Wohnhaus Skripals gefunden. Bislang ist zum großen Glück niemand gestorben! Gerade dieser Fakt nährt aber den Zweifel, ob es sich hier womöglich NICHT um den original Kampfstoff der Sowjets handelt, sondern vielmehr um ein Derivat ähnlicher "Bauart", der auch von nicht-staatlichen Parteien entwickelt werden konnte, die weder über das vollumfangreiche Wissen der Russen, noch über die umfangreichen Mittel verfügen.

    Die Alternativlosigkeit, mit der alle Finger auf Russland zeigen, ist anhand der Fakten nicht erklärbar. Vielleicht war es Russland - und Grund für eine politische Krise! Vielleicht war es jemand aus Russland mit Zugang zu Nowitschok, ein Ex-KGB-Kollege mit persönlichem Groll zum Beispiel - dann wäre es ein Kriminalfall. Vielleicht war es eine Nicht-Regierungspartei - dann wäre es ein Terroranschlag. Vielleicht war es auch ein westlicher Geheimdienst - dann wäre es ein beispielloser Skandal.

    Die Wahrscheinlichkeiten stehen eher bei 0,25 : 0,25 : 0,25 : 0,25.
    Ganz sicher nicht bei 1 : 0 : 0 : 0.
  • Herzschlag

    28.03.2018, Sam Lee Raven
    Rein gefühlsmässig bin ich der Meinung, das besonders der Herzschlag synchronisiert wird. Hier trägt m.E. besonders die Basstrommel und die Bässe bei. Dies ist eine subjektive Erfahrung von mir.
  • Die Krefelder Zahlen

    28.03.2018, Monika Krupp
    ...sagen nichts über die Anzahl, wohl aber die Biomasse der Insekten aus. Das bedeutet: Gesamtgewicht der Insekten innerhalb der Fallen.
    Das sagt nichts über die Zusammensetzung aus, also ob es einen Rückgang bestimmter Arten oder Gruppen gab.
    Was die Wissenschaftlichkeit der Studie angeht, so kann diese als gegeben angesehen werden. Die betreffenden Fachleute haben sich sicher nicht über die Bezeichnung "Hobbyforscher" gefreut. Unwissenschaftlich ist am Ende nur das, was Journalisten bisweilen in die Studie hineindeuten oder auch nicht, weil einer vom anderen abschreibt, ohne sich je mit dem Original befasst zu haben.
  • Wo kommt dieser Müll her?

    27.03.2018, K. Friedrichs
    Das wäre doch eine wichtige Frage, oder? Durch die Reduzierung von Plastiktüten in Ländern mit geregelter Abfallentsorgung dürfte sich das Problem wahrscheinlich eher nicht lösen lassen...
  • Konkrete problemorientierte Strategien sind gefragt - aber keine malthusianische Umerziehungsphantasien...

    27.03.2018, Rene Macon
    Schon Thomas Malthus wollte eine sich nach seiner Ansicht abzeichnende Welternährungskrise durch Umerziehung der Menschen lösen. Heute sagen wir nicht "Umerziehung" sondern "Änderung der Lebensstile". Wie die Geschichte damals ausgegangen ist, ist bekannt. Nach all den vielen Umerziehungsprojekten die linke wie rechte Ideologien seitdem immer wieder versucht haben, sollten wir langsam skeptisch werden.

    Die Aussicht das Problem der Ausweitung der landwirtschaftlichen Nutzfläche technologisch zu lösen, sind derzeit besser als jemals zuvor. Man muss sich dazu aber von ideologischen Glaubensätzen trennen.

    (1) Ein wichtiger Treiber der zunehmenden Intensivierung der Landwirtschaft ist die Biokraftstoffproduktion. Diese Fehlentwicklung könnte sofort beendet werden. Leider haben sich weite Teile der Landwirtschaft an diese neuen Subventionen schon gewöhnt, dass sich kaum eine politische Partei traut, entsprechende Lösungen vorzuschlagen.

    (2) Mit einem Übergang zu biologischer Landwirtschaft würde sich das Problem der Ausweitung der landwirtschaftlichen Nutzfläche weiter verschärfen, weil der Flächenbedarf 1,8 bis 2 mal so hoch ist wie in der derzeitigen konventionellen Landwirtschaft (Tuomisto et al. (2012)).

    (3) Die Flächenproduktivität der konventionellen Landwirtschaft kann heute schon durch "Precision Farming" (Teilschlagbewirtschaftung) auf umweltschonende Weise entscheident verbessert werden. Eine gestaffelte Besteuerung von Dünger und Pestiziden könnte den Anreiz dazu weiter erhöhen. Die CRISPR CAS - Methode wird in den kommenden Jahrzehnten die Möglichkeiten Nahrungsmittel zu produzieren revolutionieren. Die Verlagerung der landwirtschaftlichen Produktion aus der Natur in Gebäude wird möglich werden. Dadurch können landwirtschaftliche Nutzflächen stark reduziert werden. Die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung bei gleichzeitiger Reduzierung landwirtschaftlicher Nutzeflächen wird möglich sein.

    (4) Die deutschen Bundesländer sind die größten Waldbesitzer in Deutschland. Warum muss dieser Wald im Stil von Holzplantagen bewirtschaftet werden? Warum kann man aus diesem Wald keine naturbelassenen Nationalparks machen? Die Mehrheit der Wähler wäre dafür. Warum nimmt die Politik so große Rücksicht auf die Interessen der (wirtschaftlich unbedeutenden) deutschen Holzindustrie?

    Statt die Lösung wie Malthus in der wenig erfolgversprechenden und moralisch fragwürdigen Umerziehung von Menschen zu suchen, sollten die verfügbaren technologischen Möglichkeiten genutzt werden.
  • Rapa - Nui - Wirtschaft

    27.03.2018, Lambert Thomas
    Eine Rapa - Nui - Wirtschaft kann nur so wie Rapa Nui enden. Homo Sapiens ist die wohl einizige Art, die wissentlich ihre Existenzgrundlage kahl frisst: Wir zerstören unsere Existenzgrundlage, verwandeln Äcker zu Wüsten, vermehren uns aber gleichzeitig wie die Ratten.

    Als physikalischer Laie weiß ich nicht, ob in solarthermischen Kraftwerken (Desertec, die Atacama - Küste, Südspanien und die namibische Skelettküste wären passende Standorte, Nordafrika ist hierzu politisch zu instabil) durch Elektrolyse erzeugter Wasserstoff sich in der oberen Atmosphäre durch den Sonnenwind in den Orbit verflüchtigt (Frau Merkel, Sie sind Physikerin! Ihre Meinung?? Wo bliebt da Ihr politischer Einfluss???). Eventuell könnte diese Technologie, der frei werdende schwerere Sauerstoff ersetzt dann die Bindung in Co2, den durch Treibhausgase verlorenen Luftsauerstoff ersetzen. Dieser Verlust an Seewasser (der elektrolytische Wasserstoff verflüchtigt sich ja mit dem Sonnenwind in der Ionosphäre in den Orbit) könnte evt. nicht nur kostengünstig dem Meeresspiegelanstieg gegensteuern und evt. neues Siedlungsland schaffen, indem der Meeresspiegel gezielt abgesenkt wird: Da solarthermische Kraftwerke Dampfkraftwerke sind, liefert das Kühlwasser - Kondensat Süßwasser für für die Landwirtschaft. Wir wollen doch noch spanische Orangen zum Frühstück und am Fußballplatz am Sonntagnachmittag Grillwurst von mit Soja gefütterten Schweinen, oder?

    Aber dazu müssen die Bonzilanten ja über ihre Legislaturperiode hinaus blicken und nachhaltig planen, narzissmus - untypisch. durch die Gletscher - Schmelze sinkt der Pegel in den großen Strömen wie Amazonas, Ganges, Mekong, Brahmaputra und Jangtse, wovon die Bewässerung der Anbauflächen abhängt. Legierungs - und Edelmetalle, seltene Erden, Sand und Kies für die Bauindustrie werden knapp: Brennstoffzellen sind ´ne glänzende Idee, dummerweise ist das hierzu nötige Platin knapper als Gold.

    Als Kollektiv der Menschheit verhalten wir uns wie ein kleiner, bescherter Idiot, der ohne geregeltes Einkommen von einer kleinen Erbschaft über seine Verhältnisse lebt. Glücklicherweise habe ich keine Kinder in die Welt gesetzt, denen ich den Übergang vom Spät - zum Postantropozän zumuten muss und werde diesen Zeitpunkt in meinem Alter und Gesundheitszustand hoffentlich nicht mehr selbst erleben müssen.

    Die hierfür Verantwortlichen sind dann aber die Ersten, die gelyncht und gegessen werden: Buchgeld ist ein immaterielles Wertsuggerat, das sich mit dem Kollaps der Wirtschaft und somit des Währungssystems buchstäblich zu Nichts verflüchtigt wie ein Kontostand bei Leymont Brothers. Damit verlieren die ihre Macht und ihren Wert:

    Es wird dann kein Rattenloch mehr geben, worin die sich zum "Aussitzen" verkriechen können. Securitys, die sie, solange es noch Geld - und damit Bezahlung gab, womit die ihre eigenen Familien ernährten - wissen, wo die sitzen, denken erst an ihr eigenen Familien und werden dann, wie Soldaten und Polizisten, zu marodierenden Banditen, die mit solchen Typen zweifellos die Eine oder Andere persönliche Rechnung offen haben. Mad Max und die Discovery - Produktion "The Colony" lassen freundlich grüßen.
  • Parodoxer Beweis, der vielleicht doch nur Spielerei ist?

    27.03.2018, Gauss-chen
    ohne es gleich als Taschenspielertrick zu bezeichnen:
    "x/0=unendlich" gilt doch (nach Grenzwertüberlegung) als mathematisch ebenso bewiesen wie die Umkehrung "x/unendlich=0" ?
    (der mathematische Beweis war, soviel ich mich erinnere, die beidseitige Annäherung an den jeweiligen Grenzwert, woraus die Konvergenz folgte)
    und
    durch dieselbe Überlegung ergab sich 0/0=nichtdefiniert, ebenso wie unendlich/unendlich (weil sich "/0" durch unendlich ersetzen lässt, und umgekehrt, woraus sich 0*unendlich einmal als 0 und einmal als unendlich ergäbe, je nachdem ob die Definition für 0 oder für unendlich betrachtet wird)
    d.h.
    Produkt/Division ist zwar keine Subtraktion ("unendlich minus unendlich") aber der Unendlichbegriff wurde doch definiert, um eine arbiträre Grenze der Vorstellungskraft bezüglich der (potentiellen Verirrungen der) Überlegungen in der Mathematik zu ziehen.
    Effekthascherei mit nichtverbotenen mathematischen Gedanken wird man es wahrscheinlich aber schon nennen können, wenn man sich das Video genauer ansieht (was ich zugegeben nicht getan habe und voraussichtlich auch nicht tun werde :) )
  • Die Welt wird ärmer! Wie bitte was bedeutet ärmer?

    27.03.2018, Frank Mögling
    Die Welt befindet sich wohl eher am Abgrund, der durch uns als menschliche Lebewesen verursachten Missachtung der Naturgesetze von Ursachen und Wirkungen.

    Stephen Hawking sagte im Mai des vergangenen Jahres in einem Interview mit der BBC sinngemäß, dass unsere Menschheit sich an dem gefährlichsten Punkt unserer menschlichen Entwicklung befindet. Aus meiner Sicht der Dinge entspricht dies auch der Wahrnehmung sehr vieler Menschen.

    Auch die 60 führenden Wissenschaftler haben im Mai des vergangenen Jahres sinngemäß auf ihrem Weltkongress erklärt, dass uns nur noch zwei Jahre Zeit bleiben, um die entscheidenden Schritte für unser gemeinsames menschliches überleben einzuleiten. Wenn dem denn so ist blieben uns noch 14 Monate um in die Pötte zu kommen.

    Ebenfalls im Mai des vergangenen Jahres hat der Dalai Lama seine Anhängerschaft sinngemäß dazu aufgefordert, angesichts der auf uns zu kommenden Probleme, sich von den Meditationskissen zu erheben und mit aktivem Mitgefühl sich unseren lebenswichtigen Problemen zu zuwenden.

    Vielleicht benötigen wir für die Vereinten Nationen, die Europäische Union sowie für die Bundesrepublik eine gemeinnützige außerparlamentarische und Parteien unabhängige "Zweite Kammer" die sich besonders den Themen der Umwelt-, Sozial-, Arbeits-, Kultur- und Bildungspolitik zu wendet.

    Einen "UN Bürger Senat", einen "EU Bürger Senat" und einen "Bundes Bürger Senat" in dem alle gemeinnützigen Initiativen der Erdlinge gleichberechtigt Sitz, Stimme und Gehör erhalten.

    Wenn es denn so ist, dass wir wirklich und wahrhaftig alles politisch und Menschen mögliche, für die Zukunft der Natur, der Menschen und der Tiere tun wollen, ist es vielleicht hilfreich wenn wir uns von unseren Ressentiments lösen und gemeinsam eigene neue Wege gehen.
  • Klimawandel?

    26.03.2018, Joachim Kakau
    Sehr geehrter Herr Schwägerl,

    Sie schreiben:
    "Was sind die wichtigsten Ursachen des Insektenschwunds?
    Die Autoren der Krefelder Studie betonen, dass sie für die 63 Standorte, an denen sie gemessen haben, zu keinen schlüssigen Ergebnissen kommen, was die Ursachen betrifft. Den Klimawandel schließen sie aus."

    Ich lesen in dem Originalbeitrag nun Folgendes:

    "However, we have not exhaustively analysed the full range of climatic variables that could potentially impact insect biomass. For example prolonged droughts, or lack of sunshine especially in low temperatures might have had an effect on insect biomass."

    Mein Schluss daraus ist, dass es erforderlich ist, weitere Analysen hinsichtlich des Einflusses des Klimawandels vorzunehmen. Das ist auch überhaupt kein Problem, denn die Daten liegen kleinräumig aufgelöst vor.

    Mit freundlichen Grüßen
    Joachim Kakau
  • Zustimmung..

    26.03.2018, Maria Hommenes
    .. zum ersten Kommentar von Brummt Sikasuu!
    Im Artikel klingt es, als sei die Urbevölkerung Lateinamerikas hauptsächlich auf mysteriöse Weise verschwunden, eventuell beeinflusst von Pocken und Dürre. Der Genozid durch die spanischen Eroberer, der war wohl eher nebensächlich? Wenn schon einen wissenschaftlichen Artikel schreiben, dann bitte mit wissenschaftlichem Anspruch.
  • Warum nutzen wir immer noch solche beschönigende Sprache?

    26.03.2018, Sikasuu
    Zitat: "Bevor die spanischen Konquistadoren im 16. Jahrhundert große Teile Lateinamerikas unter die Herrschaft der Krone brachten, ..."
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    Bevor die spanischen Räuber&Mörder im 16. Jahrhundert große Teile Lateinamerikas brutal überfielen, ausraubten & besetzten...
    .
    .... entspräche mehr dem, was zu der Zeit dort passiert ist. Die Kolonialzeit gleich im in America, Asien oder Afrika war nicht die Zeit, in der Europäer dem Rest der Welt Kultur Bildung & Glauben brachten, sonder ein einziger Raubzug auf Kosten der dort lebenden Einheimischen.
    .
    Das sollten & müssen wir auch nicht hinter beschönigenden Sätzen verstecken.
    .
    Archäologen &Historiker legen doch sonst IMMER sehr großen Wert auf Genauigkeit bei den QUELLEN.
    .
    Warum bei den Hintergründen, der Ausbeutung der Welt durch die Europäer nicht.
    .
    Brummt Sikasuu
    .
  • Lesen bildet

    25.03.2018, Murkel
    Ich empfehle den "Experten" die Lektüre von "Ein Planet wird geplündert" von Herbert Gruhl.
    Schnell wird klar, dass Energie und Rohstoffe endlich sind.

    Wie wäre es, die Luxusschifffahrt einzustellen und alle Reiseflüge? Sofort. Würde eine Menge bringen...
  • Geoengineering soll welches Problem lösen?

    25.03.2018, F. Jungeleit
    „Die Welt ist eine Badewanne, sagen manche Klimaforscher.“

    „Manche“ sollte präzisiert werden, PIK, NOAA? Und Geoengineering soll welches Problem lösen? Wir haben ab Ende der sogenannten „Kleinen Eiszeit“ 1850 in Europa (eine Horrorzeit für die Menschen) eine Erwärmung (Optimum) von 0.7 bis 0.9 Grad. Je nachdem, welcher ständig nachjustierter Temperaturreihe man noch Glauben schenken möchte. Und wie viel davon ist jetzt „anthropogene Wärme“? Das Klimaalarmzentrum PIK – obwohl deren apokalyptischen Thesen im IPCC5 nicht berücksichtigt werden, für deutsche Journalisten eine gern zitierte Quelle – sagt platt alles; für die gibt es überhaupt keinen natürlichen Zyklus mehr. Das IPCC sagt im AR5 mit einer > 90 % Wahrscheinlichkeit zu > 50 % anthropogen verursacht, wobei auch andere menschliche Aktivitäten wie Rodungen dazugerechnet werden. Also zwischen 0,35 bis 0,45 Grad soll anthropogene Wärme sein; welche gerne auch als unnatürlich (metaphysisch?) bezeichnet wird. Dies war u.a. IPCC5-Mitautor Richard Tol zu viel Alarm und er verließ den Ausschuss. Auch viele andere namhafte Klimaforscher wie Judith A. Curry sagen, es sind < 30 %, also 0,1 – 0,2 Grad! Richard Lindzen, Atmosphären- und Planetenwissenschaftler am MIT und früher IPCC-Mitautor, sagte – er würde über lächerliche 2-3 Zehntelgrad nicht diskutieren, die Menschheit habe wichtigere Probleme.

    Und erneut heißt es - science is settled! Man muss handeln, ganz schnell, mit aller Wucht! Erst die Malthusianische Katastrophe (Kampf gegen die, die die Erde überbevölkern; sind ja immer die anderen), dann Eugenik (Kampf gegen die, die den menschlichen Genpool schaden), jetzt CO2 (Kampf gegen die, die nicht das Klima und den Planeten retten wollen). In der logischen Reihenfolge müsste auf der Agenda als nächstes „Kampf gegen die, die nicht das Sonnensystem retten wollen“ stehen.
  • Wegesränder werden gemäht

    25.03.2018, Jan Meves
    Zu DDR Zeiten bin ich auch mal Rad gefahren, da wuchs an dem Rand der Feldwege sehr hoch Unkraut und es liefen ab und zu mal Hasen rum, es gab auch verschiedenfarbige Schmetterlinge, die ich schon seit Jahren nicht mehr sah. Nun werden die Ränder gemäht, dadurch ist viel Artenvielfalt verloren gegangen, gerade Schmetterlinge mögen die Blühten mancher Unkräuter sehr. Im Winter finden in den hohen Resten des Unkrautes Insekten Schutz vor der Kälte. Andere seltene Pflanzen wiederum brauchen das die Flächen gemäht werden. Auf der anderen Seite fliegt die Saat dieser bestimmt auch auf Äckern, dann braucht man wieder mehr Spritzmittel. Man sollte auf aber vielleicht ein paar Flächen schaffen damit bunte Schmetterlinge nicht aussterben. Auch gab es im Garten von meinen Eltern Glühwürmchen, weil die Straßenlaternen immer ausgetreten waren, oder kaputt getreten waren, bzw. noch keine da waren, einer lackierte die eine Seite dunkel , nun brennt Nachts immer Licht, es sind alle gestorben, obwohl es nach wie vor genug Brennesseln usw. dort gibt. Ich finde das man in Gebieten in denen es Glühwürmchen Vorkommen gab die Beleuchtung entfernen sollte.