Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
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  • Sargnagel Bridenstine

    07.09.2017, Wolf Niese
    Trump hat einfach keinen gefunden, der mehr von Hardcore-Pseudoskeptik am menschenverursachten Klimawandel b e s e e l t ist und von Ingnoranz und Hyris geprägt. Dennoch ist es zu befürchten, dass Jim Bridenstine die Mittel für die Klimaforschung bei der NASA kürzen wird, Harvey hin Irma her. Trump betet die "cleaaan coal" (https://www.youtube.com/watch?v=MpYjuWgVF_o) an und schart längst Apostel um sich, die den menschenverursachten Klimawandel negieren. Bridenstines abgedroschenes *Argument*, dass es eine Erwärmungspause gegeben habe, scheint da noch nicht mal die ausgeprägteste Form zu sein. Aber dennoch ein Sargnagel für die Vernunft.
  • Der richtige Zeitpunkt

    06.09.2017, Peter Schmidt
    Der richtige Zeitpunkt für eine Re-Formation (= Wiederherstellung) war die große Sehnsucht der Menschen nach der Wahrheit: Wir werden nicht gerecht durch eigene (und unvollkommene) Anstrengungen, sondern durch Gottes Liebe!
    Die Drucktechnik hat dabei geholfen, waren doch aber die Menschen bereit die Grössenordnung einiger Monatsgehälter auszugeben, um Luthers Bibel zu erwerben und lesen zu können.
    Dank weiter fortgeschrittener Technik können wir uns jetzt die aktuelle Lutherbibel für 25,-€ leisten, - der Inhalt ist aber genauso wertvoll und lesenswert, wie schon zu Martin Luthers Zeiten...
  • 6. Smart Meter messen oft falsch

    05.09.2017, Rheiner G.
    "Niederländische Forscher stellen bei zugelassenen elektronischen Energiezählern starke Messfehler bei gängigen elektrischen Lasten fest und kritisieren die Zulassungsvorschriften.

    Professor Frank Leferink von der Universität Twente hat in Kooperation mit der Amsterdam University of Applied Sciences neun Smart Meter getestet. Diese elektronischen Drei-Phasen-Energiezähler aus den Baujahren 2004 bis 2014 entsprachen den gesetzlichen Vorgaben, maßen aber trotzdem den Energiebedarf bestimmter elektrischer Verbraucher extrem falsch: Bei stark nichtlinearen Lasten ermittelten einige Zähler einen um bis zu 582 Prozent zu hohen Energiebedarf, andere einen um 46 Prozent zu niedrigen."

    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Smart-Meter-messen-oft-falsch-3644942.html
  • Nachvollziehbarkeit der Daten

    05.09.2017, lanzu
    Ein anderer wichtiger Punkt für den Verbraucher ist, dass er die Daten überprüfen und nachvollziehen kann. Beim analogen Zähler kann ich immerhin kontrollieren, ob er sich dreht und zählt. Bei einem Smart-Meter ist deren Elektronik nicht zugänglich und aufgrund deren Komplexheit, könnten sich dort einiger Überaschungen auftun. Wie kann der Kunde dann kontrollieren, ob die Daten richtig sind. Ist die entsprechende Hard- und Software offen oder ein Betriebsgeheimnis? Wie ist sichergestellt, dass sie richtige Daten übermittelt und, dass auch richtige Daten am Ende der Rechnung zugrunde liegen?
  • Erst einführen, dann die Risiken abschätzen

    05.09.2017, Forttritt
    Finde ich ja klasse, dass ein Hacker künftig meine Heizungsrechnung verzehnfachen kann, weil er zum Spaß die Werte manipuliert. Derart betroffene können sich schon mal auf die endlosen Auseinandersetzungen mit ihren Heizungsfirmen freuen. Aber Hauptsache, man geht mit der Zeit - smart, huuuhhhh, wow...
  • Datensammeln unnötig

    05.09.2017, Georg Fischer
    "Wer solche variablen Tarife nutzen will, muss dann vertraglich zustimmen, dass mehr Daten erhoben werden", sagt Johanna Kardel von der Verbraucherzentrale Bundesverband. Anders kann ja nicht nachvollzogen werden, wann welche Menge Strom verbraucht wurde und ob er zu diesem Zeitpunkt gerade günstig oder teuer war",

    Doch, es kann anders nachvollzogen werden. Anstatt Verbrauchsdaten des Kunden zu liefern, kann der Zähler auch Preisdaten des Erzeugers beziehen. Die Rechnung wird im Zähler erstellt.
  • Witzig

    05.09.2017, roland
    Natürlich werden in D zuerst Smartmeter eingebaut werden, bevor die IT-Infrastruktur dahinter überhaupt funktioniert.
  • take it easy

    04.09.2017, bernd hönig
    "Es gab allerdings bereits eine Vorwarnung ..., dass Bewohner stark hurrikangefährdeter Gebiete für Evakuierungen vorbereitet sein sollten – etwa die Bundesstaaten am Golf von Mexiko wie Texas und Florida sowie die US-Ostküste."

    Dies wird sich verstärken, denn wie Matt Lanza so treffend bemerkte (s.u.), ist Houston auch ein Opfer seines Erfolges als Metropole geworden; Klimawandel (was immer da im einzelnen geschehe) kann derartiges vllt beeinflussen, doch sollte man hier nicht den Schwanz mit dem Hund wedeln lassen.

    https://spacecityweather.com/houstons-flooding-review/
  • tom und der kreis

    04.09.2017, kai
    tom weiß auch nicht, was ein kreis ist. denn er befindet sich in derselben ebene und wird den kreis nur als strecke wahrnehmen, die ihre länge ändert.
  • 400 Jahre Aufklärung und kein Nutzen

    04.09.2017, JimmyConway
    Das globale exakt EINE Problem an dem die Welt krankt und auf welches auch dieses Thema zurückzuführen ist, liegt im einzelnen Menschen an sich und lässt sich einfach als Faulheit bezeichnen. Eine Faulheit die sich oberflächlich durch erschaffene körperliche Fitnesstrends verstecken lässt um von der wichtigsten täglichen Anstrengung in unserer immer komplexer werdenen Welt abzulenken und zwar dem Denken. Ein Mensch der nicht mehr in der Lage ist komplexe Sachverhalte zu analysieren und kritisch zu hinterfragen ist der Manipulation durch externe Interessen machtlos ausgeliefert. Dazu wurden unsere Kinder jahrelang erzogen und heute schaut man gerne das Jungle Camp, den Bachelor oder Hart aber Fair und redet sich vollkommen ausser Rand und Band wenn der rote Steppensittich durch eine gebaute Autobahn mehr naturgerecht leben kann.
    Nebenbei werden alle echten vorrausschauenden politischen Aktionen vermisst weil es auch sowieso niemanden mehr interessiert, politisch (nicht öffentlich politisch sondern deep state politisch) darf gedacht und gemacht werden wozu der brutalste menschliche Gedanke fähig ist und der Kapitalismus legitimiert den Geist in seiner Handlung. Wir könnten mit unserer naturgegebenem Neugier und der Wissenschaft eine wundervolle Welt schaffen, aber anstatt aus unserer Vergangenheit, und dem geschehenen Machtmissbrauch durch religiöse Institutionen und Jahrtausende währenden Kriegen die Millionen von Menschenleben forderten und unendliches Leid erzeugte, zu lernen haben wir vor ca. 350 Jahren die nächste verrückte Machtphantasie erschaffen und jagen dem Gedanken einer Weltrepublik hinterher der wir überall mit Kriegsdrohungen Nachdruck verleihen. Ich bin noch gar nicht so alt und habe schon hunderte offene Briefe wie diesen gelesen, das einzige was mit jedem Brief gestiegen ist war die Verzweiflung darüber, dass es niemanden interessiert, nein es wurde mit jedem Jahr sogar schlimmer.
  • Urlaub nehmen

    04.09.2017, Walter Wagner
    Wenn es soweit ist, muss ich mir unbedingt Urlaub nehmen. So ein Spektakel sieht man ja nicht alle Tage ;o)
    Außerdem hat Gliese710 einen Exoplaneten in der habitablen Zone. Also die beste Gelegenheit, mal mit ein paar Aliens auf ein Bier zu gehen.
  • Logikfehler von Gerhard Roth zu den Implikationen eines fehlenden freien Willens

    03.09.2017, sherfolder
    „Gerade besonders abscheuliche Delikte hängen nachweislich oft mit angeborenen oder früh erworbenen neuralen Schädigungen zusammen. Dies führt zum "Schuldparadoxon" (Gerhard Roth): Just bei schwersten Verbrechen, die förmlich nach drakonischer Strafe schreien, liegen besonders starke mildernde Umstände vor.“

    Mit dieser Annahme eines „Schuldparadoxons“ beweist Roth, dass er das von ihm selbst vertretene Konzept - 'Willensfreiheit gibt es nicht '– noch nicht wirklich verstanden hat bzw. unbewusst weiterhin von der Intuition eines freien Willens geprägt ist.
    Denn es spielt überhaupt keine Rolle, ob "besonders abscheuliche Delikte" mehr oder ob sie weniger mit angeborenen bzw. früh erworbenen neuralen Schädigungen zusammenhängen.
    Mit dem Wegfall der Willensfreiheit kann es weder „mildernde“ noch „schulderschwerende“ Umstände geben, denn wo NICHTS - i.e. Schuld - existiert, kann auch nichts mehr gemindert oder erschwert werden.

    Wenn zu einem bestimmten Zeitpunkt t0 niemand in der Lage ist, eine kausal von dieser Situation unabhängige Entscheidung t>t0 zu fällen, (vgl. B. Kanitscheider), dann ist das Konzept der mildernden Umstände obsolet geworden; denn ob das Handeln zu einem überwiegenden Teil auf Umwelteinflüssen oder überwiegend auf genetischen Ursachen beruht, ist unerheblich in Bezug auf die Determiniertheit des Handelns: Der gemeine Ladendieb ist genauso unschuldig wie der brutale Mörder, denn sowohl ersterer als auch letzterer konnten zum Zeitpunkt der Tatausführung nicht anders handeln, als sie gehandelt haben.
    Die Determiniertheit der verschiedenen Deliktbegehungen als Ergebnis neuronaler Aktivität, welche auf kausal wirksamen physikalisch-chemischen Gesetzen beruht, folgt somit demselben physikalischen Prinzip und richtet sich in keiner Weise nach der Schwere der kriminellen Tat.






  • One-Click liefert Kindle Version

    03.09.2017, Bernd Schröder
    Ich habe gerade den Newsletter auf meinem Handy gelesen und wollte das Buch mit one-click kaufen. Ich bekam die Kindle- Version. Auf dem Smartphone waren die Formeln kaum lesbar. Ich habe sofort bei Amazon angerufen und die Bestellung ist anstandslos storniert worden. Ich kaufe mir jetzt die Buchversion.
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Schröder,

    vielen Dank für Ihren Hinweis. Anhand der von uns eingetragenen Buchdaten, insbesondere der ISBN, geschieht die Verlinkung mit der entsprechenden Amazon-Seite in der Regel automatisch. Die hier von uns angegebene ISBN ist die des Printprodukts und stimmt somit. Folglich ist die fehlerhafte Zuordnung zur Kindle-Version offenbar irgendwo im Algorithmus aufgetreten. Wir bedauern den Fehler und kümmern uns so bald wie möglich um das Problem.

    Mit freundlichen Grüßen, d. Red.
  • Präsentierteller eines wildwuchernden Sprachgemenges

    03.09.2017, Roland Grassl
    Der Duden, ein ursprünglich hoch angesehenes Wörterbuch, war lange Zeit die Richtschnur von Schülern, Erwachsenen, Lehrern und Germanisten für ein einwandfreies Deutsch, sowohl für die Bedeutung eines Wortes, als auch was Grammatik und Rechtschreibung betraf. Seine Verbindlichkeit war geradezu sprichwörtlich. Diese Zeiten sind leider vorüber. Stark geschwächt durch mehrere, nicht zielführende und oberflächliche Rechtschreibreformen wurde er in den letzten Jahren in zunehmendem Maße mit echten und unechten Anglizismen aufgebläht, was ihm sogar den zweifelhaften Preis Sprachpanscher des Jahres 2013 einbrachte. Für Philologen war er nun nicht mehr sehr attraktiv und Heranwachsenden sowie ausländischen Studenten konnte er plötzlich kein zusammenhängendes Sprachbild vermitteln. Die zentrifugalen Kräfte waren zu groß geworden. So fristet der Duden heute eher ein Schattendasein als Präsentierteller eines wildwuchernden Sprachgemenges.
    Als Richtschnur wird er nun kaum noch gebraucht, ähnlich einem Metermaß, das verschnörkelt und nicht gradlinig ist. Vielleicht wird der Duden demnächst in Museen für avantgardistische Kunst zu sehen sein.
    5000 neue Wörter hat er sich inzwischen wieder zugelegt. In wenigen Jahren könnte es, falls keine Trendwende erfolgt, heißen: „Tut uns leid, der Duden ist geplatzt“.
    Schade eigentlich, daß er hauptsächlich den Zerfall der Sprache, dieses für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sehr wichtigen Kommunikationsmittels dokumentiert. Eine Aufbruchsstimmung sieht anders aus.

  • Turingmaschinen und Neuronen

    01.09.2017, Klaus Bratengeier, Würzburg
    Eine Reihe von Fragen an den Autor, die Redaktion und fachkundige Mitleser:

    1) Können Turingmaschinen durch Neuronenkonstellationen realisiert werden?
    2) Falls dies gegeben ist:
    Wie viele Neuronen m sind jeweils (maximal) notwendig, um eine Maschine mit n Zuständen zu konstruieren?
    3) Haben die im Artikel vorgestellten Ergebnisse Relevanz für die Hirnforschung?
    Antwort der Redaktion:

    1) Ja. Die Frage ist zwar unscharf gestellt, weil nicht ganz klar ist, was eine Neuronenkonstellation sein soll; aber nehmen wir die (nicht sehr biologienahe) Vorstellung vom Neuron, die in der Theorie der neuronalen Netze vorherrscht. Danach ist ein Neuron ein – sagen wir – Bauteil, das Inputs von anderen Neuronen empfängt und in Abhängigkeit von diesen Inputs einen Output an ein anderes Neuron sendet oder auch nicht. Dann kann man aus derartigen Neuronen sicher eine Turing-Maschine basteln. Dabei wäre noch zu klären, wie ein Neuron vom Band liest, aufs Band schreibt und das Band bewegt.


    2) Kommt sehr auf die Fähigkeiten an, die das einzelne Neuron besitzen soll. Meine Vermutung: Mehr als ein (konstantes) Vielfaches von n braucht man nicht.


    3) Kann ich mir nicht vorstellen.


    Christoph Pöppe, Redaktion

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