Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
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  • Wenn alles so einfach wäre....

    06.07.2017, Michael Schenk
    Natürlich können Neonicotinoide wie alle Insektizide Bienen gefährden, das sind ja schließlich Insekten. Und das es Wechselwirkungen mit anderen PSM geben kann ist auch jedem klar. Aber Pflanzenschutzmittel werden nicht auf Gut-Glück ausgebracht, sondern nur wo es nicht anders geht und verantwortungsbewußt. Und gerade die Beizen auf Basis der Neonicotinoide sind hochwirksam gegen beißende und saugende Insekten und gleichzeitg weitestgehend ungefährlich für Raubinsekten wie Mariechenkäfer und für Pollensammler wie Bienen und Hummeln. Das Verbot der Rapsbeizen hat dazu geführt, des heute im Herbst oft und mehrmals mit der Spritze Insektizide ausgebracht werden müssen, um Auflaufschädlinge wie Erdflöhe, Kohlfliegen und andere zu bekämpfen. Dabei sind die Umweltwirkungen viel höher.
    Die Verbindung zu Glyphosat zeugt wieder von ideologischer Verblendung. Glyphosat ist eines der ungefährlichsten Herbizde, aber es taugt halt gut für eine Globalkritik. Wurde von einem ungeliebten Konzern entwickelt (Haupthersteller sind inzwischen ganz andere) und dann noch in Systeme mit Sorten aus Züchtungen unter Nutzung der Gentechnik verwendet (Glyphosatresistente Kulturpflanzen). Mal abgesehen davon, das diese in Europa gar nicht zugelassen sind.
    Aber wahrscheinlich geht es in Richtung vollständiges Verbot aller Pflanzenschutzmittel. Ein typisches Wohlstandsproblem. Wer wünscht sich sonst Zeiten zurück, in denen es regelmäßig Mißernten und Hungersnöte gab.....
    Interessanterweise gibt es diese ideologischen Grabenkämpfe auf der Ebene der Landwirt gar nicht, man akzeptiert die andere Wirtschaftsweise, arbeitet zusammen und lernt voreinander.
  • "Rote Energie" für den roten Planeten

    05.07.2017, HansVomMars
    Auf'm Mars wohnt ja keiner, dann kann man gleich mal mit "roter Energie (== Atomkraft)" anfangen den Planeten zu verseuchen.

    Ist das wirklich der Weisheit letzter Schluß? Oder ist es wie immer: Technik einsetzen ohne über die Folgen nachzudenken.
  • Nördlinger Ries

    05.07.2017, Andreas Klawonn
    Gestein aus dem Nördlinger Ries mach Beton auch wasserfest. Gibt es dazu auch Untersuchungen?
  • Mögliche Nutzung

    05.07.2017, Holger Schulz
    Wie Herr Paulsen schon geschrieben hat, steht wahrscheinlich der Energieerhaltungssatz hier im Weg.
    Das Einzige was mir als Möglichkeit einfällt ist, wenn wir in Zukunft deutlich mehr "saubere" Energie haben als wir benötigen, könnte man diese nutzen um die "Klimasünden" der Vergangenheit auszubessern.
    Alternativ könnte man natürlich auch den Regenwald wieder aufforsten, oder?
  • Die Grenze ziehen

    05.07.2017, Holger
    Wo zieht man dann die Grenze?
    Ist es unethisch sein altes (vielleicht bald autonomes) Auto verschrotten zu lassen, oder brauchen wir dann Altenheime für ausgediente Roboter?
    Was ist mit Schachcomputern?
    Wir haben teils schon heute, wahrscheinlich noch häufiger in naher Zukunft, künstliche "Intelligenz" in Autos, Kühlschränken, Handys, Heizungssteuerung.... Was machen wir mit diesen Geräten, wenn sie uns nicht mehr nützlich erscheinen? Nur weil der Roboter Ähnlichkeit mit einem echten Lebewesen hat, bleibt er trotzem eine Maschine.
    Wie "intelligent" müsste eine Maschine gebaut werden, damit wir sie als schützenswertes Wesen betrachten?
    Ist dann ein Schachcomputer schützenswert, auch wenn er nicht so "süß" aussieht wie der Roboterhund? Oder können wir einfach sagen, Lebewesen sind schützenswert, Gegenstände egal wie schlau sie sein mögen, nicht.
  • ich habe ja mal gehört, dass Gewicht eine Kraft ist ..

    05.07.2017, mhwse
    demnach müsste das in Newton ausgedrückt werden - und wäre durchaus ortsabhängig (1kg hätte dann in Paris ungefähr das Gewicht von 9,81 Newton) - Während Masse ja eine als Eigenschaft vornehmlich aus den Quarks und den Gluonen der Protonen und Neutronen (und aus der Bindungs und Bewegungsenergie des Kristallgitters) stammen soll. Wobei (bisher), bzw. durch deren Natur bedingt der Nachweis der Quarks nur indirekt möglich ist ..

    Die (ruhende) Masse soll angeblich konstant sein.
    (1 kg auf der Erde ist 1 kg auf dem Mond und 1 kg in der Nachbargalaxie ..)
    Antwort der Redaktion:
    Ja, die Masse eines Körpers ist überall gleich, das Gewicht ändert sich je nach Gravitation, die auf den Körper wirkt.
  • Antwort von mir auf den Einwand der Redaktion:

    04.07.2017, Jens Paulsen
    Das ist mir schon klar. Nur, wenn Sie durch Verbrennen Energie erzeugen, um damit das CO2 wieder zu binden, das durch ebendiese Verbrennung entstanden ist, dann ist das ein Perpetuum mobile, egal wie hoch die Konzentration der Abgase ist.

    Da kann man mit besserem Effekt einfach das Kraftwerk runterfahren.
  • Nur ein kleiner Kommentar

    04.07.2017, Jo
    Nachdem man den Begriff des Bewusstseins auch schlecht quantitativ fassen kann, stellt sich die Frage, ob nicht ein Roboter mit genug Interaktionskanälen mit der Außenwelt auch in der Lage ist, ein Bewusstsein zu entwickeln. (Wir könnten es aus der momentanen Ermangelung der Messbarkeit nicht nachweisen.) In dem Sinne ist die Behauptung, dass die Maschine generell kein Bewusstsein hat, bloß weil es vielleicht nicht "mitprogrammiert" worden ist, vielleicht ein bisschen zu hart. Ebenso sollte man sich in diesem Zusammenhang fragen, ob es dann ethisch wäre, die Maschine einfach abzuschalten.

    Das ist natürlich alles rein spekulativ, aber man muss sich in der Robotik- und KI-Forschung auch solche Fragen stellen, bevor man vielleicht wirklich irgendwann vor ethischen Dilemmata steht.
  • Anfrage

    04.07.2017, Kurt Harrand
    Da die Erde eine Kartoffel ist. Kann es da nicht sein, dass das Urkilogramm an unterschiedlichen Punkten der Erde jeweils abweichende Ergebnisse hatß
    Antwort der Redaktion:
    Danke für die Frage. Klar, das Urkilogramm kann prinzipiell an verschiedenen Stellen der Erde eine unterschiedliche Gewichtskraft ausüben, da ja die Gravitationskraft variiert (und auch andere Dinge mit reinspielen, etwa die Zentrifugalkraft).

    Doch das Urkilogramm definiert die Masse eines Kilogramms. Alle anderen Prototypen sind eine Kopie dieses Urkilogramms und werden vor Ort damit verglichen. Die Prototypen wiederum nutzt man in vielen metrologischen Instituten auf der Welt als Referenz für genau ein Kilogramm. Selbst wenn dort die Gewichtskraft abwiche, würde in anderen Ländern ein Kilogramm trotzdem genau der gleichen Masse des Urkilogramms (innerhalb gewisser Fehlergrenzen) entsprechen.
  • Lurche hatten ihre Blütezeit im Karbon

    04.07.2017, Dr. Carl Strutinski
    Damals entwickelten sie auch bis sechs Meter lange Arten, die fast an kleine Dinosaurier erinnern. Doch diese Zeiten sind längst dahin. Das Tertiär brachte zwar, wie im Beitrag beschrieben, ein Wiederaufblühen einiger moderner Lurche mit sich, doch blieben ihre Dimensionen im Allgemeinen klein (der heute in Afrika lebende Goliathfrosch erreicht knapp die Dimensionen eines seiner Ahnen - Beelzebufo-, der auf Madagaskar in der Oberkiede lebte und ungefähr 40 Centimeter lang war). Anders die Säugetiere, die im Tertiär auch von der Größe her ihre beeindruckendste Entwicklung erfuhren.
  • DIeser Artikel ist schlecht

    03.07.2017, Jens Paulsen
    "doch auch heute noch ist der enorme Energiebedarf eine wichtige Hürde für das Kohlendioxid-Recycling. "Das Problem ist die hohe Stabilität des Moleküls. Die C-O-Doppelbindung ist eine der stabilsten Bindungen, die man in der organischen Chemie kennt" - womit erklärt ist, warum organische Kohlenstoffverbindungen Energieträger sind.

    "verlockend dagegen wäre eine direkte Kopplung der Technik an fossile Kraftwerke, die dann nicht nur Energie, sondern auch Kraftstoff produzierten"

    Da will wirklich jemand ein chemisches Perpetuum mobile erfinden.
    Ein fachkundiger Wissenschaftsjournalist sollte so etwas eigentlich merken, oder wenigstens der verantwortliche Redakteur.
    Antwort der Redaktion:
    Wie aus dem von Ihnen unterschlagenen Teil des oben nur halb zitierten Satzes hervorgeht, ist die Anbindung an die fossilen Kraftwerke natürlich nicht wegen der erzeugten Energie interessant, sondern wegen der höheren Kohlendioxid-Konzentration in den Abgasen.
  • verlockend dagegen wäre eine direkte Kopplung der Technik an fossile Kraftwerke

    03.07.2017, Gast
    "verlockend dagegen wäre eine direkte Kopplung der Technik an fossile Kraftwerke, die dann nicht nur Energie, sondern auch Kraftstoff produzierten."

    Dieser ganze Absatz ist in dieser Form doch bescheuert.
    Welchen Sinn sollte es haben, etwas in einem Kraftwerk zu verbrennen um Energie(Strom) zu erzeugen und diese Energie anschliessend zu verwenden um das dabei erzeugt CO2 wieder zu zerlegen?
    Auch mit Katalysator wird man das nicht mit weniger Energieeinsatz hinbekommen als vorher beim Verbrennen frei geworden ist.
  • Eine Weltwährung!

    03.07.2017, Gast
    Eine Weltwährung!
    Bitte den Euro und seine Wirkung auf die schwächeren Teilnehmer studieren ...
  • Bereits beobachtet

    03.07.2017, André Giger
    Dieses Verhalten hat mir ein naher Bekannter bereits vor ca. 15 Jahren aus Luzern berichtet. Er beobachtete am Vierwaldstättersee wie eine Stockente einen Spatz packte und ihn mehrmals unter Wasser drückte, bis dieser wohl verendete. Der Spatz hat vorher versucht der Ente etwas Futter zu "entwenden". Über den verbleib des Spatzes konnte mein Bekannter keine Angaben machen.
  • Ein kluger Artikel...

    03.07.2017, Damian Vollmert
    ...geht er doch auch selbstkritisch mit dem Wissenschaftsbetrieb um, was heute eher selten vorkommt! Woran m.E. auch die Politik in hohem Maße schuld ist. Denn in der Wissenschaft gibt es keine alternativlosen Fakten - es gibt nur Fakten, die solange gültig sind, bis jemand das Gegenteil beweist. "Die Existenz von Fakten wird von der Öffentlichkeit mehr und mehr in Frage gestellt", ist daher ein kluger Ansatz an den sich die Wissenschaftler mal wieder erinnern sollten. Denn nur so funktioniert Wissenschaft - ich habe manchmal das Gefühl, dass im Kampf um Posten und Fördergelder diese grundsätzliche Einstellung verloren geht - und dem Zweifler (auch und gerade in Bezug auf den Klimawandel) das Recht zu zweifeln abgesprochen wird - das ist unwissenschaftlich!
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