Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Das Unmögliche denken?

    13.11.2017, Wolfgang Kuhl
    Hat Aristotels nicht schon irgendwo gesagt, dass, wenn man die Fragen ins Allzu-allgemeine treibt, sie sinnlos werden? Z.B.: Warum ist überhaupt Etwas und nicht vielmehr Nichts? Das erstaunliche ist, dass der Mensch unmögliche Fragen stellen kann.
  • Tatsächlich erstmals beobachtet???

    13.11.2017, Peters
    Dass Kokosnusdiebe Vögel erbeuten wurde schon vor Jahren in einer Dokumentation über das Bikini-Atoll gezeigt.
    Auf dem Atoll führten die USA einst Atomtests durch, in deren Folge sich die Lebensgemeinschaft drastisch veränderte. Es wurde berichtet, dass auch die Kokosnuspalmen verschwanden und die großen Krabben deshalb nicht mehr ausreichend Nahrung fanden. Als Alternative wichen sie auf in den Bäumen schlafende Vögel aus - zumindest war das der angenommene und beschriebene Grund für dieses Verhalten.
    Leider erinnere ich mich nicht mehr an den Titel der Dokumentation. Nur, dass Forscher regelmäßig die Inseln beobachten, um die Veränderungen der Natur nach der atomaren Bestrahlung zu untersuchen.
  • Der Begriff der Zahl 1

    13.11.2017, Joris Calow
    Die Zahl 1 ist doch zuallererst ein Begriff und die Ursache der Begriffsentstehung lässt sich sehr wohl erforschen. Dies gilt für die kulturelle Enstehung (also z.B. die Notwendigkeit des Zählens im Laufe der Evolution z.B. des Menschen) als auch für seine Entstehung / Abbildung der Entstehung im menschlichen Gehirn.

  • Intelligent Design = Evolution

    13.11.2017, Joachim Keitel
    Sicherlich findet man Vertreter des Intelligent Design, auf die die Argumentation von Vincent Ebert in Teilen zutrifft.

    Aber die Gegenüberstellung von Evolutionstheorie auf der einen und Intelligent Design / Kreatonismus auf der anderen Seite greift nicht nur zu kurz, sondern ist falsch.

    Intelligent Design ist ja eine Evolutionstheorie: Sie sagt, dass sich das Leben weiterentwickelt.

    Intelligent Design widerspricht damit den klassichen Kreatonisten, denn bei denen wurde alles auf einmal geschaffen und ist seitdem weitgehend stabil.

    Der Unterschiede zur etablierten Evolutionstheorie ist, dass eine Intelligenz angenommen wird, die den Prozess steuert.

    Insofern leugnet das Intelligent Design auch keine "nachweisbaren Erkenntnissse".

    Auch wenn einige Auswüchse der Evolution uns nicht nachvollziehbar erscheinen, kann man ja nicht nachweisen, dass dafür keine Intelligenz verantwortlich ist - wer sagt, dass diese Intelligenz für uns nachvollziehbar ist?

    Intelligent Design leugnet auch nicht per se das "Survival of the fittest", denn auch beim Intelligent Design muss die Evolution nicht im Detail deterministisch sein.

    Sicherlich kann man sich fragen, welchen Wert Intelligent Design als Theorie hat, wenn man die Intelligenz nicht nachvollziehen kann.


    Das Beispiel mit der Gravitationstheorie ist übrigens schlecht gewählt:
    Nicht das höhere Verständnis der Gravitationstheorie hält Menschen davon ab, vom Dach zu springen, sondern die erfahrbare Erdanziehung.
  • e-LKW

    13.11.2017, Christian Bühler
    Bitte lassen Sie mich zusammenfassen:
    Im Nahbereich scheinen e-LKW sinvoll zu sein, denn die Paketzusteller fahren im Mittel nur wenige 100 Meter und liefern dann aus. Im Mittelbereich ( 30..50km)
    sind individual-LKWs zweckmäßig und im im Fernbereich unsere total im Koma beharrende DB (Würden Sie eine Aktie kaufen, wenn die an den Markt gehen?) oder, wenn es länger dauern darf die Schiffahrt. "Just in Time" Logistics ist sogar damit machbar und die Infrastruktur existiert.
  • "Wir sind in die Freiheit geworfen."

    13.11.2017, Hans-Jürgen Steffens
    So könnte man die Evolution vom Standpunkt der Existenzialisten aus ansehen. Dazu passt dann gut der der letzte Satz.

    Nun kann das Geworfenwerden verbunden mit dem Gefühl des Fallens Schwindel und Übelkeit hervorrufen. Das ist unangenehm verliert sich aber regelmäßig im Laufe der Zeit. Astronauten wissen das. Und sie wissen auch, dass das Gefühl des Fallens physikalisch identisch ist mit dem Gefühl der Schwerelosigkeit, also wenn Sie so wollen mit dem Gefühl des Schwebens.

    Den "intelligent Designern" könnte man also raten, einfach in die "Freiheit" zu springen. Übelkeit und Schwindel verflüchtigen sich von alleine. ;-)

    MfG H.-J. S.
  • @libertador - Nullhypothese

    13.11.2017, Werner Kohl
    Die Nullhypothese ist aber eindeutig, dass es *keine* signifikante Änderung bei Extremwetter gegeben hat.
    Es ist *nicht* nachzuweisen, dass die Daten einen Anstieg ausschließen können, sondern umgekehrt ist es nachzuweisen, dass es signifikante Änderungen gegeben hat.

    Falls dieser Nachweis erbracht wird, ist über die Ursachen zu diskutieren bzw. nachzudenken.
  • Qualitätsmängel und Umweltbilanz

    13.11.2017, Jens Hafner
    Die Akku-Technologie erfordert eigentlich ein hohes Qualitätsmanagement, ansonsten drohen Systemausfälle, vorzeitige Alterung, erhöhte Brandgefahr. Seit Jahren ist ein "Cheap&Fail" Effekt im gesamten Elektronikbereich zu erkennen und nervt alle Endverbraucher, egal welcher Geräte und Systeme. Um Elektroautos auf breiter Basis günstig anbieten zu können, wird man wohl kaum um den Einsatz billiger Fertigungs-Komponenten aus dem asiatischen Raum herum kommen, was sich dann zusätzlich negativ auf die Umweltbilanz auswirkt. Eine verringerte Lebensdauer der Akkus erhöht ausserplanmässig schnell die Abfallmenge, noch bevor eine leistungsfähige Recyclingidee zur Hand ist - denn das ist sie noch nicht, aktuell gibt es nur diverse Ideen und Forschungsfelder dazu. Absehbar ist: Akkus werden vorzeitig ausgemustert, häufigere Werkstattbesuche verschärfen dei Umweltbilanz.

    Zudem: Kann man dem verwöhnten Autofahrer wirklich einen Komfortverlust verkaufen? Alle zweihundert Kilometer das Gefährt aufladen? Und das auch zur Ferienzeit? Mit Ladezeiten von vermutlich Minimum einer Viertelstunde? In unseren schnelllebigen, ungeduldigen Zeiten ist plötzlich Musse und Zwangspause angesagt?
    Man ahnt es schon: Oberklasse-SUVS werden Akkus mit einer Reichweite von 1000 Kilometer haben, damit sie sich nicht einreihen müssen in die Reihe der "armen Kleinwagen" mit ihren Billigwinzbatterien, die dauern nachpumpem müssen ...
  • Wir müssen wieder Gas geben können!

    13.11.2017, Wolfgang
    Der Aufwand, der mit der Erforschung und dem Bau von elektrischen
    Fahrzeugen betrieben wird, steht bis heute in keinem Verhältnis zur Tauglichkeit für den Konsumenten und der Schonung der Umwelt. Besser wäre die Spezialisierung auf Wasserstoff und Brennstoffzellen. Alleine schon durch die Zeitersparnis und der sofortigen Verfügbarkeit dieser Technologie sollte von allen Fahrzeugherstellern und von den Ländern (H2 Tankstellen) diese so schnell wie möglich umgesetzt werden können. Die Praktikabilität dieser Energiespeicherung wurde schon ausreichend getestet, daher ist der Aufwand weitaus geringer und kostengünstiger.
  • Die Postreiter früher...

    13.11.2017, Draalo
    Die Postreiter früher bekamen auch an eder Poststion auf ihrer Route ein frisches Pferd. Was spricht dagegen die Accus zu wechseln? Dort wo LKW üblicherweise be- und entladen werden ist Equipment (Gabelstapler etc.) vorhanden um dies nebenbei mitzuerledigen.

    Und zu "Bremsenergie kann zurück ins Netz gespeist werden" möchte ich anmerken das auch bei einer Brennstoffzelle ein (kleinerer) Pufferaccu eingesetzt werden kann, dieser bräuchte ja nur für wenige km reichen und böte gleichzeitig den Vorteil das bei einem Ausfall der Brennstoffzelle bzw. leerem Wasserstofftank der LKW noch eine Position erreichen kann die eine Behebung des Mangels erleichtert.
  • Elon Musk hyped the E-Semi-Truck

    12.11.2017, Friedrich Schober
    "Tesla Semi Truck unveil to be webcast live on Thursday at 8pm! This will blow your mind clear out of your skull and into an alternate dimension. Just need to find my portal gun ..."

    schrieb Elon Musk heute. Bin mal gespannt ob er wirklich den Elektro LKW revolutioniert.
  • Intelligenter Sadismus

    12.11.2017, Annemarie A.
    Ich wußte nicht wieviele Leute in Europa an soetwas wie Kreationismus glauben. Ich dachte immer das ist ein Quatsch aus den USA. Ich recherchiere gerade im Internet nach Intelligent Design und da kommt mir dieser Artikel gerade recht. Vielen Dank dafür! Aufmerksam geworden bin ich durch ein Satire-Buch ("Gott ist ein Arschloch") in dem klargemacht wird, dass man von einem Sadisten als Designer ausgehen muss, wenn man Intelligent Design ernstnehmen würde. Ich hatte das in einer Lesekreis-Seite gesehen und eigentlich nur wegen dem Titel gekauft. Aber da gibt es ein Vorwort mit einigen Statistiken, wieviele Leute inzwischen wirklich an solchen Unsinn wie Kreationismus glauben. Ich kann es gar nicht glauben, wir leben doch nicht mehr im Mittelalter. Wenn man sich bei Youtube und bei Facebook aber mal umschaut gibt es unglaublich viele Leute, die die Evolution einfach abstreiten.
  • Die Geister, die ich rief....

    12.11.2017, Michael Rudert
    "Dennoch: August Ferdinand Möbius wäre vermutlich sehr überrascht, würde er erfahren, dass seine seltsame Funktion über natürliche Zahlen heute zur Beschreibung der fundamentalen Bausteine der Welt verwendet wird."

    Wäre Mr. Hardy auch, der noch kühn behauptete seine zahlentheoretischen Werke würden keine Bedeutung für die Praxis haben, aber die Kryptografie lehrt uns heute etwas anderes.

    Und verwundern tut mich das nicht, dass theoretische Definitionen auch praktische Anwendungen haben können. Im Gegenteil, ich finde es sehr spannend und freue mich darauf viele weitere kennenzulernen....
  • OEIS Verlinkungen

    12.11.2017, Mike Winkler
    Ein schöner kurzer Artikel. Ich hätte mir die entsprechenden OEIS Verlinkungen zu den Folgen im ersten Abschnitt gewünscht, also A008683 und A013929. Für Menschen, die noch nie etwas von der OEIS gehört haben wäre das eine echte Bereicherung.

    https://oeis.org/A008683
    https://oeis.org/A013929
  • Als Eisenbahner im Ruhestand

    12.11.2017, Karl Ludwig
    kenne ich das Problem, das Oberleitungen im Störungsfall haben sehr gut. Was passiert, im Falle eines Unfalls, wenn ein Auto brennt und die Feuerwehr löschen muß? Die Oberleitung muß abgeschaltet und GEERDET werden! Vorher kann nicht gelöscht werden. Was passiert, wenn der Fahrdraht durch Stürme, Unwetter usw. spannungsführend auf die Straße, auf Autos, auf Unfallopfer fällt? Meines Erachtens müssen diese Dinge vor allen anderen berücksichtigt werden, bevor grüne Träume umgesetzt werden können. Abgesehen davon haben wir hierzulande tausende Kilometer von Güterstrecken mit Oberleitungen, die gute alte Eisenbahn nämlich. Es ist Sache der Politik den Langstreckengüterverkehr auf die Schiene zu bringen. Das scheitert aber an der Macht der Lobbyisten und ihrer Hintermänner.