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Lesermeinungen - Spektrum der Wissenschaft - Seite 62

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  • Nicht überzeugend

    25.01.2018, Daniel
    Wenn nicht die Klimaforschung auf die prall gefüllten Fleischtöpfe schielt, so tut es die daran hängende Klimaindustrie mit ihren Kampagnen für Windkraftanlagen und Solarpaneele. Dass mit dieser Umkremplung der deutschen Energieindustrie eine Menge Arbeitsplätze im Bereich der konventionellen Stromerzeugung abhanden kommen, wird leider vollkommen ausgeblendet.

    Im übrigen halte ich das Märchen vom menschengemachten Klimawandel für ausgelutscht. Jeder mag sich selbst ein Bild machen, wie ein CO2-Gehalt von 0,000000001 Prozent in unserer Luft einen Temperaturanstieg verursachen soll. Die lieben Wissenschaftler sind längst selbst über diesen Widerspruch gestolpert, können diesen allerdings nicht zugeben, da ansonsten umgehend der Geldhahn zugedreht würde.
  • Hauptsach' eine Veröffentlichung!

    25.01.2018, Gottfried Heumesser
    Auf dass die Liste länger werdt!
    Wissenschaftler werden nach Kilo Veröffentlichungen bewertet. Auch wenn man an der Grenze des Signifikanzniveaus wandelt.
  • Mehr Männer sind dümmer, aber auch klüger als Frauen

    25.01.2018, Daniel Lechmann
    In dem Artikel wird behauptet, dass es sich um ein Vorurteil handle, dass kognitive Fähigkeiten vom Geschlecht abhängen. Die Autoren behaupten: „nach wissenschaftlichem Kenntnisstand hängen kognitive Fähigkeiten weder von sexueller noch von ethnischer Zugehörigkeit ab“ (S.82). Es mag wohl sein, dass es im Mittel keinen geschlechtsspezifischen Unterschied in der Intelligenz gibt. Jedoch wurden in zahlreichen wissenschaftlichen Studien sehr wohl Unterschiede in der Varianz der Intelligenz gefunden, dergestalt, dass Männer/Jungen eine höhere Variabilität aufweisen. Mit andere Worten: Es gibt unter Männern einen höheren Anteil extrem dummer, aber auch extrem intelligenter Personen als bei Frauen (s., bspw., die Studie von Johnson W, Carothers A, Deary IJ (2008): „Sex differences in variability in general intelligence“, in Perspectives on Psychological Science 3: 518-531, und die darin zitierte Literatur). Insofern erscheint es wenig verwunderlich, dass Männer in Fächern, die (zumindest dem Anschein nach) ein höheres Ausmaß an extrem hoher Intelligenz (im Artikel "Brillanz" genannt) verlangen, überrepräsentiert sind.
  • @Claudia

    25.01.2018, BeeKa
    Hätten Sie auch eine konstruktive Idee? Um "Magneten" wie Knut geht es doch überhaupt nicht bzw. nur sekundär, sondern um andere Funktionen, die ein Zoo haben kann. Und wenn darüber Geld eingenommen wird, um andere Projekte, wie eben Erhaltung stark bedrohter Arten, zu finanzieren, was ist daran so falsch? Können Sie Ihre Anschuldigung des "greenwashing" irgendwie belegen? Schließlich ist das ein Terminus, den man als engagierter Biologe/Tierpfleger/Zoologe/Veterinär/In durchaus als Beleidigung auffassen könnte. Dass der Mensch die Hauptschuld an der Misere trägt, wird ja nicht bestritten.
  • Einstein:"Falls Strukturen gefunden werden, kannst alle meine Theorien vergessen."

    25.01.2018, Kurt Gminder
    Ist doch doller wie im Märchen was so selbstbeflissen mutig alles in die Welt gesetzt wird. Bissle riecht das doch nach Inzucht, welche außer ein paar Kollegen, sonst eh niemand wirklich ernst nimmt. Was wollen Philosophen an Strings für Worte anheften?
    Scharf verortbare Strukturen werden kommen, das ahnte auch der alte Plank, mit Päckchen geht nichts, Sackgasse. Das zahlende Volk will endlich wissen wie die Materie" geformt" ist, damit sie sich etwas darunter vorstellen können. . Strukturen- wegen mir von rein suggestiver Natur, werden gefunden werden und dann wird wider gehebelt und Physik ist wieder die Wissenschaft der Körper. Irgendwelche wie auch immer geartete Formen sind aber nicht berechenbar, darum sollte trotzdem solchen nicht ängstlich weiterhin aus dem Weg gegangen werden.(Lost in Math) Diese können eben nur Computersimuliert werden , so wie es in Biologie und Chemie längst usus ist. Konzepte mit Zahlen auf Papier müssen dann eben draußen bleiben.
  • Guter Hinweis

    25.01.2018, David Bruchmann
    "entsprechend sind derartige Schlussfolgerungen mit Vorsicht zu genießen".

    Vielen Dank für den Hinweis, ich werde jegliche Wette über Händigkeit von Katzen ablehnen, zumal auch die eigenen Katzen noch keiner diesbezüglichen Untersuchung unterzogen wurden.
  • Jubel!

    25.01.2018, Konrad Lehmann
    Wenn das stimmen sollte - und sowohl die Uni Hohenheim als auch Scientific Reports sind ja solide Adressen -, dann würde Imkern gleich wieder mehr Spaß machen.
    Und was das betrifft:
    "Unklar ist bisher noch, worauf die Wirkung des Metalls beruht. Deshalb wird es bis zum Einsatz von Lithium-Präparaten gegen die Milben noch eine Weile dauern." :
    Ist doch völlig schnurz, WIE es funktioniert. Hauptsache, es funktioniert. Und da Lithiumchlorid kein hochtechnisches Pharmakon ist, sondern ein einfaches Salz, schaut man flink beim Chemikalienhandel nach. 100g kosten etwa 60€.
  • Greenwashing

    25.01.2018, Claudia
    Die von Zoobefürwortern allenthalben vorgetragene Behauptung, Zoobesucher würden durch das Kennenlernen gefangengehaltener Tiere für deren freilebende Artgenossen sensibilisiert und folglich für Arten, Natur- und Umweltschutz eintreten, zählt zu den groteskesten Verrenkungen, mit denen Zoos ihre Existenz zu rechtfertigen suchen. Bezeichnenderweise wird weder erklärt, wie genau solcher Transfer vonstatten gehen soll, noch gibt es einen Anhaltspunkt, worin das neugewonnene Engagement der Zoobesucher zum Schutz von Tieren in freier Wildbahn denn im Einzelnen bestehen solle.

    Tatsächlich hat die Zurschaustellung etwa des Eisbären Knut im Berliner Zoo allenfalls die Zookasse zum Klingeln gebracht und vielleicht noch die Plüschtierindustrie angekurbelt, mit Blick auf den Schutz der Arktis und ihrer Bewohner hat sie nicht das geringste bewirkt. Ebensowenig wurde die fortschreitende Vernichtung der afrikanischen oder indonesischen Regenwälder aufgehalten dadurch, dass seit über hundert Jahren Gorillas und Orang Utans in Zoos zu besichtigen sind.

    Zoos bringen niemanden dazu, sich für Tier-, Arten- oder Naturschutz zu engagieren. Wie auch. Die angeblichen Auswilderungsprojekte aus Zoos sind im Übrigen reines greenwashing.
  • @Thomas: Passt doch

    24.01.2018, Alexander
    In diesem Fall würde eine Linie durch den einen Punkt neben den dreien auf einer Linie gehen und irgendeinen der anderen Drei. Der Satz sagt nicht wieviele weitere Linien durch zwei Punkte gehen oder ob manche Linien durch mehr Punkte gehen. Nur das es möglich ist mindestens eine Linie so zu zeichnen, daß sie nur durch zwei Punkte geht.
  • 1968

    24.01.2018, Michael Weskamp
    Ich kann mich an die Grippe von 1968 erinnern. Es hat die ganze Familie umgehauen, einen nach dem anderen und zwar blitzartig. Innerhalb von Minuten von normal zu totaler Matsch. Von den gut zwei Wochen im Bett kann ich mich nur an wenig erinnern, ich war auch wohl nur wenige Stunden am Tag wach. Verwandte kamen, um uns zu versorgen. Wir waren alle hilflos und haben die Tage verdämmert. Eine weitere Komplikation wäre zumindest für die Oma fatal gewesen.
  • Wie wär's über die PRIMÄRE Ursache nachdenken?

    24.01.2018, Unbequeme Wahrheit
    Die Tierhaltung, damit der Konsum von „Produkten“ tierlichen Ursprungs, ist die primäre Ursache für die größten Probleme unserer Zeit! Vom Klimawandel, über die Rodung aller Wälder, bis hin zur Ressourcenverschwendung und Trinkwasserproblematik gigantischen Ausmaßes, damit auch die primäre Ursache für das Verhungern Tausender menschlicher Säuglinge, Kinder und Erwachsener / täglich, unsägliches Leid von Milliarden nichtmenschlichen Säuglingen- (Kalb, Ferkel, Lamm...) und Kindern (Kuh, Schwein, Schaf...) / jährlich, letztlich verantwortlich für die Zerstörung ALLER Lebensgrundlagen ALLEN Lebens auf diesem Planeten! Wem vor Erwähntes („nur“ einige wenige unzähliger Beispiele) nicht gleichgültig sein sollte, nur etwas an unserem Planeten liegt, für den-/diejenigen gibt es nur eine einzige Lösung: vegan leben! Alles andere wäre völlige Ignoranz und Leugnung, zudem pathologischer Egoismus, sowie ein Leben nach dem Prinzip & Motto: „was interessiert mich milliardenfaches Tierleid“, „was interessieren mich andere“, „was interessiert mich die Welt“, „nach mir die Sintflut“, „nichts interessiert mich, ICH, sonst nichts“!

    Ökonomische Schäden (Behandlung von Erkrankungen): rund 1.1Billonen $ (weltweit) / 200Milliarden € (Deutschland)! Ökologische Schäden (Umweltzerstörung weltweit): 600Milliarde $! Tendenzen RAPIDE steigend! PRIMÄRE Ursache: omnivore Ernährung!!

    Dokus: What the Health, Cowspiracy, Hope For All, Earthlings, Land of hope and glory (Earthlings Ed), Home (Extended Version - Yann Arthus-Bertrand), Gabel statt Skalpell.
  • Allein schon notwendig für die Bevölkerung

    24.01.2018, Alex
    Auch wenn es vielen nicht passt gerade durch Zoos kann man Menschen zum Umweltschutz bringen. Nur wenn ich die Schönheit der Tiere und sei es nur in Gefangenschaft, erlebe verstehe ich warum ich etwas für ihren Schutz tun soll.
  • Kritik muss sein

    24.01.2018, Carl Strutinski
    "Gall und seine Nachfolger hatten angenommen, dass bestimmte mentale Fähigkeiten in bestimmten Regionen des Hirns angesiedelt sind und sich diese bei beständiger Nutzung wie ein Muskel aufwölben – bis sie schließlich sogar den Knochen des Schädels verbiegen."

    Ich möchte jetzt nicht gerade eine Lanze für die Phrenologie brechen, aber, mit Verlaub, wenngleich es vielleicht unpassend ist, das Gehirn mit einem Muskel zu vergleichen, so ist doch festzustellen, dass es bei großen Denkern die Stirnbeine über den beiden Großhirnlappen aufgewölbt hat. Dazu würde ich empfehlen sich mal aufmerksamer die Stirnpartien eines Michelangelo, Kant oder Schopenhauer anzusehen. Diese wurden ihnen bestimmt nicht in die Wiege gelegt.
    Es ist folglich nicht abzustreiten, dass die Nutzung oder Nichtnutzung des Gehirns Auswirkungen auf die Form des Schädeldaches hat. Weshalb diese Feststellung angeblich nicht haltbar sein soll, ist mir schleierhaft.
  • Ursachen bitte

    24.01.2018, Dr.Werner Thurner
    genau benennen. Die Spanische Grippe war vor allem deshalb so verheerend und tödlich, weil es gegen die damals häufigste K o m p l i k a t i o n der Grippe , die Lungenentzündung ausgelöst z.B. durch Hämophilus Influenza, k e i n e Antibiotika gab.
    vgl. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2391305/#id349814

    Eine weitere Ursache waren neben den eingangs im Artikel genannten Ursachen auch das durch Fehlernährung geschwächte Immunsystem vieler Menschen zu Zeiten des 1.Weltkriegs.

    Worauf es ankommt und was häufig verschwiegen wird, ist die Mortalität der Influenza, die bei 0,02% der Erkrankten liegt, damit sehr gering ist. Die Impfung ist nur sinnvoll für Menschen mit Erkrankungen der Lunge (wie z.B. Asthma, Emphysem etc.)
    Natürlich ist es wünschenswert einen "Universal" Impfstoff zu entwickeln für die Risikogruppen, die Angstmache im Artikel ist allerdings unnötig.
  • Wenn der Affe nun aber intelligent ist...

    24.01.2018, Dirk
    Wenn ich zufällig einen Affen oder einen seiner Nachfahren nehme, der ein klein wenig intelligenter ist (also z.b. aus der Gattung Mensch...wobei ich mir da nicht immer sicher bin), dann könnte der Text in wenigen Tagen stehen. Dafür gibt es unzählige Beispiele. Manche brauchen dafür sogar keine Schreibmaschine, sondern zwitschern es in kleine Telefone.
    Wenn das jetzt auch noch in 10h360641 Paralleluniversen stattfindet, geht uns sehr schnell das Papier aus.
    Manchmal sind es also nur winzige Veränderungen, die grosse Folgen haben...