Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Klimawandel ist ein Schattenbegriff...

    07.01.2016, SeeBastion
    ...zur Rechtfertigung von finanziellen Interessen auf politischer Ebene. Ich frage mich ernsthaft, wie man eine Klimawandel vorhersagen möchte und auch noch auf die naive Idee kommt, den Temperaturanstieg begrenzen zu wollen. Seien wir doch mal realistisch: Wir schaffen nicht einmal das Wetter des nächsten Tages ohne erhebliche Unsicherheiten vorherzusagen.
    Ich hoffe, dass möglichst bald die Lobby des Klimawandel durch Aufklärung fällt. Weder positive noch negative CO2-Emissionen werden die Temperatur der Atmoshpäre beeinflussen, wie auch schon in @5. Hört endlich auf mit der "Klimaphobie" angedeutet. Ich hoffe, dass man bald merkt, dass unsere Anstrengungen nichts bringen. Ich hoffe, dass die Menschheit dann nicht schon zu viele Ressourcen, Anstrengungen investiert und Konflikte erschaffen hat, um weiterhin überlebensfähig zu sein.
  • Sensorennetz und was dann?

    07.01.2016, Heinrich Zimmermann
    Man redet oft, man könne das Problem nur diplomatisch angehen, wenn man nichts in der Hand hat, klar. Ich bin nicht Diplomat, kann also Kim sowiso mal als Lügner bezeichnen. Mal sehen was dann passiert ? Reizen, bis ihm die Zunge heraushaengt und er, tobend einen Herzinfarkt kassiert. Aber eine Riesenorganisation um ein bisschen Spuren zu dedektieren und dann was? Echt was soll man da sagen? Toll, oder sollte man mal den Psychologen einen Schuh in der Arsch treten, um ihre Weisheit an Kim zu testen ? Na ja, "man müsse auch wollen", mit sowas kommt man nicht an die Sache ran. Ich wollte mal, dass Psychologen ein menschliches "Normal" beschreiben, anhand dem man dann Abweichungen dem Probanden selbst vorsetzen kann. Aber, sie winden sich extrem..... Gerhard Roth machte das mal neurologisch Ansatzweise und es klappte doch schon mal ganz gut. You Tube. Es muss mal ein Einstein in der Psychologie her.
  • Überall "erdähnliche Planeten"

    07.01.2016, Hans Olo
    Es ist auch langsam nur noch lästig, dass alle paar Monate ein "erdähnlicher Planet" in der allgemeinen Presse vermeldet wird. Das was ein Experte unter dem Begriff verstehen mag, unterscheidet sich komplett von dem, was ein normaler Journalist darunter versteht. Mit diesem Begriff sollten die publizierenden Wissenschaftler wirklich sehr vorsichtig umgehen. Zumal sich meistens ein paar Wochen später herausstellt, dass von dem "erdähnlich" quasi nichts mehr übrig bleibt, nachdem man genauer hingesehen hat. Was, wenn wirklich einmal ein erdähnlicher Planet entdeckt werden sollte?
  • Danke für eine ehrliche Einschätzung der Situation

    07.01.2016, Gert Weigelt
    Für diese kritsche, offene und ehrliche Analyse und den Mut, diese zu veröffentlichen kann man Autoren und Spektrum.de nur loben.
    Es war mehr als an der Zeit, auf diese Probleme hinzuweisen. Die Alternative des Verschweigens verschlimmert die Situation und verhindert, das neue und bessere Kontrollmöglichkeiten geschaffen werden.
    Keinem Wissenschaftler sei der Erfolg für meist schwerste Arbeit über sehr lange Zeiträume mißgönnt. Aber es sollte ein wirklicher Erfolg sein.
    Medien vor allen, aber auch zunehmend wissenschaftliche Einrichtungen sollten sich sehr schnell von Formulierungen der Art "Wir wissen, dass es die Dunkle Materie gibt. Wir wissen absolut nicht, was es ist." verabschieden. Das ist nicht nur Lüge oder Verdummung, sondern vor allen unwissenschaftlich und sehr peinlich.
  • Atomwaffensperrvertrag

    07.01.2016, Paul R. Woods
    @ C. Peter: Abgesehen davon, dass der Iran nie Atomwaffen hatte und daher auch nicht auf sie zu verzichten brauchte, ist dieses Land Unterzeichner des Atomwaffensperrvertrages und hat sich auch bisher daran gehalten.
    Das sind die anderen aufgeführten Länder (Pakistan, Indien und Israel) nicht, und auch Nordkorea nicht.
    Den einzigen bewaffneten Konflikt, der Iran getroffen hat, war der Angriff durch den westlichen Verbündeten Irak unter Saddam Husein, der u.a. von einem anderen westlichen Verbündeten (Saudi Arabien) mit mindestens 25 Milliarden US-Dollar unterstützt wurde.
  • Hat die Bibel doch Recht?

    07.01.2016, Wilhelm Bülten, Gladbeck
    Es ist doch klar, wer Recht hat: Der "Mensch"!
    Der denkt irgendetwas über Gott, aber der Schöpfer "Gott" teilt den Menschen durch die Bibel (inspiriert durch den "Geist Gottes") mit, wie er über die Menschen denkt.
    Das soll und darf ER aber nicht!
  • Das Kind nicht mit dem Bade ausschütten

    06.01.2016, Marko Harper
    Trotz aller offensichtlichen Probleme die Plattformen wie arXiv mit sich bringen muss das Ziel lauten eine Qualitätskontrolle innerhalb dieser Plattformen zu etablieren.
    In zahlreichen Fächern (z.B. den Neurowissenschaften) sind die Fachzeitschriften derart absurd teuer, das sich nur wenige Universitäten den Luxus leisten können entsprechende Institute zu unterhalten, dabei bezahlen die Verlage weder die Autoren noch die Peer-Reviewer. Dies halte ich für einen Mißstand, der im Zeitalter des Internets so langsam der Vergangenheit angehören sollte.
    Da Wissenschaften zumeist durch öffentliche Gelder finanziert werden, sollten die Ergebnisse auch kostenfrei vermittelt werden. Gerade in ärmeren Ländern würde ein freier Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen Möglichkeiten eröffnen und letzten Endes die Wissenschaftsgemeinde bereichern (auch wenn dieses einzusehen in Zeiten knapper Kassen schwierig ist).
    Wer ein "zurück zu den etablierten Verlagen" fordert, verweigert sich den sich neu bietenden Möglichkeiten und der komplexer werdenden Welt. Ja, Quellenkritik ist ein mühseliges Unterfangen, ja, Forschungsgelder sind knapp und die Konkurrenz groß, aber der Mehrgewinn sollte alle diese Unbequemlichkeiten wert sein.
  • Orchideen imitieren Menschengeruch?

    06.01.2016, Tobias
    Interessant! Wobei sich mir sofort die Frage stellte, wie wir Menschen denn eigentlich duften bzw. was den menschlichen Geruch ausmacht. Ich hatte immer angenommen, dass wir in erster Linie nach dem riechen, was wir essen, trinken, womit wir uns kleiden und umgeben. Der menschliche Eigengeruch und was ihn so ausmacht wäre daher mal ein Thema, das mich interessieren würde, auch wenn man bei einem solchen Artikel den menschlichen Geruch leider nicht wahrnehmen könnte.
  • Da will wieder einmal jemand berühmt werden,

    06.01.2016, Gottfried Heumesser
    der von der Sache am Rand versteht. Alleine die Wortwahl des Artikels macht das wohl klar: "Leistung von Turbinen in Staumauern" Können Sie mir eine Staumauer nennen, in der Turbinen installiert sind? In Österreich kenne ich nur Ottenstein. Und die alte Kaprun-Oberstufe schaut so aus, verwendet aber das Wasser vom 300m höher liegenden Mooserboden. Kann mich aber erinnern, dass wir einmal die Wirkungsgradtabellen für das Donaukraftwerk Melk verlängern mussten, Weil die Donau sowenig Wasser hatte und daher die Fallhöhe entsprechend gross wurde. Das war aber vor 25 Jahren. Und dass die Kühlwassereinläufe trockenfallen? Das Limit besteht eher darin, dass die Flüsse maximal 10° aufgeheizt werden dürfen, daher gab es am Po vor einigen Jahren Abschaltungen von Wärmekraftwerken. Mit Kühlturm sollte das gehen, ist aber teurer und obendrein verliert man Wirkungsgrad.

    Das grösste Problem bei der Stromerzeugung wird natürlich nicht erwähnt: Das ist nämlich die Unregelmässigkeit der Windkraft. Kürzlich sank binnen etwa 12 Stunden die Erzeugung in Österreich von 1200 MW auf 100 MW. Das schafft zum Glück kein Laufkraftwerk. Und kein Meteorologe kann das einigermaßen genau prophezeien. Und die deutschen Pumpspeicherwerke? Die können mangels Fallhöhe die volle Leistung über ein paar Stunden oder Tage verpumpen. Mehr geht nur in den Alpen oder in Norwegen, aber dahin will man keine ausreichenden Leitungen haben. Die Hitzewelle von 2003 ließ mangels Wind die Windkrafterzeugung über 3 Wochen nahezu zusammenbrechen, und heuer war es ähnlich. Da beißt sich das ganze Öko-Grün-Getue in den Schwanz.

    Ein Einbruch der hydraulischen und thermischen Energieerzeugung um 86% erscheint jedenfalls lächerlich. Das schafft nur die Windkraft. Aber das Ergebnis ist jedenfalls so, dass es jedermann veröffentlichen muss. Wiedermal eine "Studie"!

    Und wenn die Dame einen Verlust von
  • Falsche Verlinkung

    06.01.2016, Jonas Boungard
    Der Link zu "Neudefintion des Geschlechts" führt leider nicht zum erwähnten Artikel, sondern zum El-Nino.
    Antwort der Redaktion:
    Danke - ist korrigiert!
  • Energiebedarf

    05.01.2016, Klaus de Leuw
    Meines Wissens gilt die Tatsache, dass kleinere Tiere mehr Energie pro Gramm Körpermasse benötigen, für gleichwarme Tiere, weil diese über ihre im Verhältnis zum Volumen größere Oberfläche mehr Wärme verlieren als große und daher dagen anheizen müssen. Daher dürfte sie für Chamäleons nicht gelten, oder?
    Ich vermute eher, dass die großen Arten ihre Zungen aufgrund der Massenträgheit gar nicht so schnell beschleunigen können wie die kleinen ihre sehr leichten Zungen.
  • Ionenantrieb in vielen Fälleln sinnvoller

    05.01.2016, Kai Petzke
    Sonnensegel sind schwierig zu managen: Riesengroß, und zumindest zum Entfalten müssen die Satelliten auch noch rotieren. Dennoch ist der erreichbare Schub minimal, außer vielleicht bei Missionen zum Merkur. IKAROS hat über viele Jahre hinweg in Summe ein Δv von gerade mal 400 m/s erreicht. Um dieses Δv mit chemischem Antrieb zu erreichen, braucht man Triebwerks, Tanks und Treibstoff, die ca. 20 Prozent der Satellitenmasse ausmachen. Bei IKAROS dürfte das Sonnensegel auch nicht viel leichter sein.

    Zum Vergleich: Hat ein Satellit eh eine starke Stromversorgung (z.B., weil er als Tk-Satellit einen Sender mit mehreren Kilowatt Leistung versorgen muss), dann liegt die Zusatzmasse für einen Ionenantrieb mit einem Δv von 400 m/s typischerweise bei unter 10% der Satellitenmasse. Besser noch, selbst das zehnfache Δv benötigt nicht viel mehr Masse: Bei der ESA-Test-Mission "Smart 1" wog das elektrische Antriebssystem 29 kg, der Treibstoff 82 kg, was zusammen 30% der Startmasse von 367 kg ausmachte, und es wurde ein Δv von 3900 m/s erreicht.
  • Namen für neue Elemente

    05.01.2016, Dr. Udo Witzens
    Nur für zwei Elemente:

    Ununtrium (Uut): Nihilium

    Ununpentium (Uup): Nirvanium

    Beide Namen sollen darauf hindeuten, dass es sich um extrem kurzlebige Elemente handelt, und dass sie nur aus wenigen Atomen bestehen
  • Absolute Größe

    05.01.2016, Karl Bednarik
    Es kommt auf die absolute Größe an.
    Kraft und Festigkeit hängen vom Quadrat der linearen Größe ab.
    Volumen und Masse hängen vom Kubus der linearen Größe ab.
    Ein linear doppelt so großes Chamäleon hat die vierfache Kraft und die achtfache Masse.
    Deshalb hat ein linear doppelt so großes Chamäleon bei allen seinen Aktivitäten nur die halbe Maximalbeschleunigung.
    Deshalb würde ein linear doppelt so großer Elefant unter seinem Gewicht zusammenbrechen.
    Deshalb leben die großen Wale nur im Wasser.
    Deshalb tragen Ameisen ihr mehrfaches Körpergewicht.
    Deshalb würde eine dackelgroße Ameise unter ihrem Gewicht zusammenbrechen.
    Wenn man eine dackelgroße Ameise haben will, dann muss man ihren Bauplan entsprechend abwandeln.
    Eine maßstabsgerechte Vergrößerung würde nicht helfen.
  • Schutz der seltenen Tiere

    04.01.2016, V.Wegner
    Es gab eine Zeit, da wurde der Ort, wo die Nandus leben, nur unter dem Versprechen der Verschwiegenheit an vertrauenswürdig erachtete Personen weiter gesagt. Um die Tiere zu schützen. Es bleibt zu hoffen, daß zukünftige Wilderer das Spektrum der Wissenschaft nicht kennen oder selten lesen. Allerdings dürfte der kostenlose Artikel rasch über Suchmaschinen gefunden werden...

    So ineressant die hier heimische Population auch ist, so wäre es hilfreich zum Schutz der Tiere gewesen, wenn der Ort und das Verzeidigungsverhalten nicht so detailliert beschrieben worden wäre. Der Artikel wäre immer noch informativ und interessant geblieben.

    Freundliche Grüße von V.Wegner
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Wegner,

    es wird Sie wohl leider nicht beruhigen, aber das genaue Vorkommen der Tiere (und Beschreibungen ihres Verhaltens) konnte man auch schon vorher im Internet leicht finden. Bislang kam noch keines der Tiere durch Jagd zu Schaden - sofern entsprechende Informationen öffentlich wurden. Da sich der Bestand gut vermehrt, scheint auch illegale Verfolgung noch kein Problem zu sein.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
    Redaktion Spektrum.de