Lesermeinung - Spektrum der Wissenschaft

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  • hm legt aber Grundsteine

    14.12.2014, Köhler
    Heißt die Erde ist ein Kulturgut und darf nicht beschädigt werden.
  • Der Zweck rechtfertigt nie die Mittel

    14.12.2014, Robert Orso
    So sehr ich die Forderung nach nachhaltiger und umweltgerechter Lebensweise unterstütze, wenn derartige, unreparierbare Schäden durch solche sinnlosen(!) Aktionen verursacht werden, hat sich Greenpeace in eine Linie mit den Taliban als Kulturterroristen gestellt und den Bogen weit überspannt. Aufmerksamkeit hätten sie auch anders bekommen.

    Was kommt als nächstes? Sprengen sie den Artemis Tempel um auf die schlimme Luftverschmutzung in Athen hinzuweisen? Vergiften sie die Brunnen von Los Angeles um auf das Problem der Übernutzung der Grundwasservorräte hinzuweisen?

    Hier von "bedauerlichen Einzelfällen", "nicht abgesprochen" und "Kollateralschäden" zu sprechen ist blanker Hohn. Offenbar hat Greenpeace ihre Mitglieder nicht (mehr) unter Kontrolle und damit ihre Legitimation "für die Gute Sache" verwirkt.

    Ich werde meine Unterstützung für eine lebenswerte Umwelt künftig anderen Organisationen zukommen lassen.
  • ganz vergessen: was ist denn DENKEN?

    14.12.2014, Walter Weiss
    Wenn die moderne Physik Geschehnisse untersucht und definiert (dieses ausnahmslos in mathematischen Formeln), dann handelt es sich stets um Geschehnisse AUSSERHALB der Reichweite unserer menschlichen Sinne - der Bereich INNERHALB dieser Reichweite ist identisch mit dem Bereich der sog. Klassischen Physik.

    'Verstehen' kann man aber nur Geschehnisse, die sich INNERHALB der genannten Reichweite befinden. Geschehnisse AUSSERHALB dieser Reichweite können also begrifflich nicht verstanden, sondern nur berechnet werden. Sie verstehen zu wollen, ist erkennbar unsinnig. Daran kann auch eine wie immer geartete Philosophie nichts ändern.

    Dass unser Denken so funktioniert, wie ich es oben umrissen habe, habe ich vor einigen Jahren in meinem Text 'Exzerpt' niedergelegt (ISBN 978-3-8442-2681-2, Epubli-Verlag, auch Amazon).

    Leider befassen sich die Physiker und die meisten Philosophen, bevor sie 'loslegen', überhaupt nicht mit dem Werkzeug, das sie dabei benutzen, eben dem 'DENKEN'. Dabei sollten sie, um nicht sogleich gänzlich ins Schwimmen zu geraten, erst einmal dieses Werkzeug definieren - und dann natürlich auch nur nach der entsprechenden Definition benutzen. Wenn sie es richtig machen, wird mancher Text (wenn nicht ganze Büchereien) zur Makulatur.
  • Also bitte...

    14.12.2014, Maria
    Ich find die Aktion auch nicht gut. Aber wer redet von der Zerstörung, die andere anrichten, und die viel größer ist? Wer zerstört die Akropolis? Nicht Greenpeace, sondern die, gegen die Greenpeace antritt. Es gibt weitere Beispiele - Regenwald etc pp. Ohne NGOs wäre die Zerstörung der Natur viel schlimmer, nur der Druck von NGOs und daraus resultierende Gesetzgebung kann eine Änderung bewirken. Von selber verzichtet niemand auf seinen SUV, ohne den man nicht leben kann.
    Antwort der Redaktion:
    Liebe Maria,

    wer Zerstörungen anprangert, sollte eben nicht selbst wie ein Bulldozer auftreten. Warum projizierte man nicht einfach die Botschaft per Laserstrahl auf die Fläche?

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Lingenhöhl
  • Pellets auch mit Gewinnmaximierung

    13.12.2014, Krimm hans
    Pellets werden bzw. wurden jahrelang als umweltfreundlich und praktikabel geschildert. Das war in den Anfangsjahren. Aber mit wachsender Zahl von Verbrauchern und somit von Groß- und Kleinfirmen-Inhabern/Innen, die sozus. auf den Verkaufszug aufspringen, muß auch die Qualität sinken.
    Ich hab seit ca 7 Jahren ca 7 verscheiden Marken von Pelletsäcken jährlich anhängerweise gekauft, bei der letzten Sorte hatte ich immer wieder Heizschwierigkeiten bis Ofenschäden- Bis ich den Zusammenhang rausbrachte, verging fast 1 Jahr, da man an Kamin dachte(fragte Kaminkehrer…), falsche Heiztechnik, unsauberen Ofen, Ventilatorstörung usw. usw. bis Schalter-Fehler (den ich ebenso von jemand beheben lassen wollte, mit vergebl Zahlung…), dazwischen kaufte ich immer neue Sicherungen, die täglich "rausflogen"…Ich suchte also Schuld bei mir, mit ca. 30 Std Forschungen,Kontakten und Vermutungen... Letztlich sagte mir der teure Kundendienst, die Pellets seien unbrauchbar, fehlerhaft, zu bröselig, verstopften ,ruinieren teuren Motor usw, wie bei anderen Leuten schon, also , solche Pellets werden auch minderwertig hergestellt ,Mischung aus Abfall, Bruchholz, Spänen, sogar Kuh-und Pferd-Fladen usw…, …Der langen Rede peinlicher Sinn: Prozeß, Anwalt, Schreibereien, Versicherungen ,Gegenseite mit Falschgutachten usw… wobei beim Prozess m.E. für Kleinverbraucher (auch lt. Anwalt) wenig Chancen sind , da Industrie (Wirtschaft -Wachstum…) die große heilige Kuh ist…also kein Schadenersatz, höchstens einige Pellets tauschen, auch wenn ich sagte, will da nichts mehr…
  • Unverständliche Methoden

    13.12.2014, Werner Gradwohl
    Ich war noch nie ein Befürworter der Methoden von Greenpeace und ähnlicher "Umweltschutzorganisationen". Auch wenn sie diesmal überwiegend "nur" ein Kulturgut beschädigt haben (was in diesem Zusammenhang in keinster Weise zu rechtfertigen ist), so zeigt es doch, dass es ihnen weniger um die Umwelt (zu der eben auch kulturelle Aspekte gehören), sondern nur um den Aktionismus geht. Hauptsache sie können irgendwie auffallen und gegen die böse Mehrheit protestieren. Sachliche Argumente werden ignoriert oder uminterpretiert. Sicher ist die Forderung hinter manchen Aktionen sinnvoll, aber die Aktionen selbst sind es selten.
    Das einzig Sinnvolle an Greenpeace war schon immer nur ihr Name.
    Grüner Frieden.
    Wobei auch dieses Konzept der Komplexität der Welt nicht gerecht wird.
  • Wo Menschen aktiv werden ...

    13.12.2014, Herbert A. Eberth
    ... werden Fehler gemacht. Das ist auch bei Greenpeace hin und wieder der Fall. Doch angesichts der Vielzahl der sinnvollen und gut verlaufenen Aktionen der Umweltschutzorganisation im Lauf ihrer Geschichte sowie ihrer schon jetzt historischen Bedeutung für den Umweltschutz insgesamt hinterlässt dieser Kommentar in seiner Schärfe den Eindruck, dass der Kommentator - wie viele bei anderen Medien auch - endlich mal wieder eine Gelegenheit fand, einer unbequemen Organisations so richtig eins aufs Dach zu geben. Schade.
  • Gesundheitsbelastung Kamine

    13.12.2014, K. Schulz
    Hallo Herr Fischer, dass Holzheizungen nicht nur nicht nachhaltig sind, hat diese Studie bereits belegt (http://www.sciencedaily.com/releases/2011/11/111115175352.htm); der eigentliche "Skandal" ist, dass die Energiequelle politisch motiviert gefördert wird, und daher Überschreitungen einer max. Nutzungshäufigkeit von 8 Mal je Monat (Bundesimmissionsschutzgesetz) nicht geahndet wird. Den Gestank einer übermäßigen Nutzung erleben heute jeder Vorstadtbewohner hautnah - ab Außentemperaturen < 5 Grad.
    Am Schlimmsten aber ist, dass "Kleinfeuerungsanlagen" (private Kamine) mittlerweile zu zweitwichtigstgen Dioxinschleuder zählen. (Quelle: zentrales System Emissionen des Umweltbundesamtes, Stand: 18.01.2011).
  • Ende fehlt.

    12.12.2014, Mario Jahnert
    Sollte der Beitrag tatsächlich auf "und" enden?
    Antwort der Redaktion:
    Ich hätte jetzt behaupten können, dass es sich um ein raffiniertes literarisches Stilmittel ("offenes Ende") handelt, aber tatsächlich hat nur ein Fehler im Code den letzten Link verschwinden lassen...


    L.F.
  • Sehr interessante Ergebnisse

    10.12.2014, Dipl.-Phys. Ulrich Schulz
    Dann schlagen Sie doch bitte mal diese Alternativen vor, Herr Weigelt. Tatsächlich gibt es noch eine Vielzahl von Hinweisen auf Dunkle Materie, hingegen haben sich viele der anderen Ideen von selbst erledigt.
  • Naja...

    10.12.2014, D. Schneider
    Erstens: Tierquälerei vom feinsten, zweitens womöglich tatsächlich eher kontraproduktiv in Hinsicht auf die Phobie manch eines humanen Lebewesens. Aber... Ich denke sein Hauptziel hat er erreicht. Weltweit wird nun nicht nur über ihn sondern eben auch über Amazonien gesprochen und geschrieben und das auch noch in renommierten Zeitschriften etc. Anders machen es Schauspieler auch nicht um ins Rampenlicht zu kommen. Aus der Sicht heraus aus eine gute Idee, besonders jetzt vor den Feiertagen wo viele Menschen lieber einen Beitrag zum Naturschutz leisten anstatt viel Geld für Dinge auszugeben die sie nicht brauchen, um damit Leute zu beeindrucken, die sie garnicht mögen.
    Ich bin zwigespalten, würdige aber die Aktion als solches eher als positiv mit einem verdammt bitteren Beigeschmack.
  • Sehr interessante Ergebnisse

    09.12.2014, Gert Weigelt
    Bezüglich Dunkle Materie stellt der Bericht fest:
    - Frühere Berichte, denen zufolge man Belege für die Dunkle Materie gefunden haben wollte, stellen die neuen Ergebnisse dagegen in Frage.
    - Dieser unsichtbare Stoff tritt nur über seine Schwerkraft mit gewöhnlicher Materie in Wechselwirkung
    - Woraus er besteht, weiß bisher niemand.
    - Messungen auf der ISS konnten keine DM bestätigen
    - macht ... vierte Art von Neutrinos, die postulierten "sterilen Neutrinos", sehr unwahrscheinlich (diese Neutrinoart war als Kandidat für DM genannt)
    Ergo stellt sich die Frage, wann werden ernsthaft alternative Überlegungen zur Gravitation untersucht und offiziell bewertet? Alternativen, die keine Dunkle Materie erforderlich machen - aber helfen könnten viel Geld für weitere sehr teure Experimente zu sparen bzw. für andere Experimente zu verwenden
  • Äußeres Billard

    09.12.2014, Wolfhard Hövel
    Der sehr informative Artikel hat mich dazu angeregt, das Thema „Mathematical billiards“ und insbesondere den Sonderfall „Outer billiards“ (oder „Dual billiards“) zu studieren. In der Veröffentlichung "Dual billiards" beschreiben Filiz Dogru und Serge Tabachnikov das einfache Modell von Jürgen Moser. Ein Punkt läuft auf Tangenten um einen Billardtisch. Versuchsweise könnte man auch ein etwas anderes Modell wählen. Zwei Punkte laufen gleichzeitig um den Billardtisch mit der Bedingung, dass der Schwerpunkt und das Drehmoment dieses Punktepaars konstant bleibt. Wenn man dieses abgeänderte Modell auf einige Konfigurationen anwendet, werden eine Vielzahl von verschiedenen Attraktoren erzeugt. Diese Ergebnisse und eine Beschreibung des Rechenverfahrens habe ich hier ins Internet gestellt.
  • Anakonda verschlingt Menschen

    09.12.2014, Paul R. Woods
    Schlichte Tierquälerei und dümmliche Effekthascherei.
  • Weg gefunden?!

    08.12.2014, Jutta Paulus
    Die Formulierung "nachdem die Varroamilbe ihren Weg von der asiatischen zur europäischen Honigbiene gefunden hat" ist geradezu verschleiernd! Fakt ist doch: beim Versuch, die asiatische Honigbiene Apis cerana in Apis mellifera einzukreuzen, wurde schlicht übersehen, dass Apis cerana mit dieser Milbe befallen ist. Übertragen auf die Größenordung eines Menschen trugen die Bienen einen kaninchengroßen Parasiten im Genick. Wie konnte das unbemerkt bleiben?!