Lesermeinung - Sterne und Weltraum

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
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  • Eindrucksvolle Bilder vom Mars

    09.08.2012, Volker Lenz, Köln
    Dass dieses Landemanöver auf fremdem Terrain gelingen würde, hielt ich für kaum möglich. Eine wahrhafte Meisterleistung! Und wenn auch etwas Glück dabei gewesen sein mag, umso besser!
  • Meilenstein der Marsforschung hat begonnen

    06.08.2012, Heiko Ulbricht, Freital
    Was für ein grandioser Erfolg für die NASA und aller beteiligter Wissenschaftler! Ein neues Kapitel der Marsforschung dürfte aufgeschlagen sein. Möge die Mission unter ähnlichen guten Bedingungen stehen wie die beiden Vorgängerfahrzeuge Spirit und Opportunity. Ich persönlich freu mich über spannende Missionsberichte auch in SuW!
  • QR-Codes ohne Smartphone?

    05.08.2012, Jonathan Bahlmann
    Eine Zeitschrift muss mit der Zeit gehen. Dieser Meinung bin ich auch. So finde ich die nun in "Sterne und Weltraum" neuerdings mitgelieferten QR-Codes auch sehr gut, da sie eine Verbindung vom Artikel zu weiterleitenden Medien herstellen. Da diese Codes nun aber nur mit einem Smartphone oder Tablet-PCs lesbar sind, und da ich keines von beidem zur Verfügung habe, fände ich es sehr sinnvoll, wenn der betreffende Link einfach unter den Code gedruckt werden würde.
    Ich denke, dieses Problem betrifft auch einige andere Leser. Somit wird ein Teil der Leserschaft aus dem Genuss der weiterführenden Materialien ausgeschlossen. Schade!
    Über einen zusätzlich gedruckten Link würde ich mich also sehr freuen.
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Bahlmann,
    das Problem haben wir auch bemerkt, daher sind in der kommenden Septemberausgabe neben den QR-Codes auch die zugehörigen Webadressen mit abgedruckt.
    Wir wünschen Ihnen ein weiterhin hohes Lesevergnügen.
    Red.
  • Ein Planetensystem wie unseres? - Wie kommt es, dass ein Sternfleck dort so lang erhalten bleibt?

    05.08.2012, Liane Mayer, Wien
    Wie kommt es, dass ein Sternfleck so lang erhalten bleibt? Die Flecken auf unserer Sonne sind schließlich eher kurzlebig, halten jedenfalls keine zweieinhalb Jahre, oder?

    Antwort der Redaktion:
    Sonnenflecken(gruppen), die ein halbes Jahr oder noch länger bestehen, sind auf unserem eigenen Stern zwar die Ausnahme, aber sie kommen durchaus vor. Auf magnetisch aktiveren Sternen - dazu gehört der Stern Kepler-30 - sind sie dagegen eher die Regel. Außerdem sind bei solchen Sternen die Flecken oft sehr viel größer als die, die wir von der Sonne üblicherweise kennen. Auch dieser Faktor war bei der Studie von Roberto Sanchis-Ojeda und Mitarbeitern hilfreich.
  • Asteroiden für Linkshändigkeit?

    03.08.2012, Dr. Manfred Bühner
    Als Biochemiker finde ich den Beitrag von den Fakten her interessant, von der Interpretation her dagegen recht naiv. Schon der erste Satz ist unsinnig. Es gibt Links-Aminosäuren und Rechts-Zucker. Wichtig ist nicht links oder rechts, sondern die Händigkeit an sich, weil es für ein System des Lebens sehr ineffizient wäre, alles doppelt zu machen. Und ob eine Substanz rechts oder links dreht, hängt auch von der Wellenlänge des Lichts ab, mit dem man die Messung der Drehung durchführt. Nun kommen also zu dem bisherigen Dutzend Theorien über den Ursprung der Händigkeit der Biomoleküle noch die Meteoriten dazu.

    Bei einem Meteoriteneinschlag dürfte so wenig von den Biomolekülen überleben, dass ein Effekt auf das irdische Leben nur über eine Induktion der Händigkeit durch einen Verstärkungsmechanismus vorstellbar ist. Die ganze Masse der Aminosäuren per Meteorit zu liefern, erscheint mir unmöglich.

    Im übrigen stehen Aminosäuren nach heutiger Auffassung der Biochemie nicht entscheidend am Anfang des Lebens. Die ersten "lebenden" Funktionsmoleküle scheinen die Ribonukleinsäuren gewesen zu sein, deren Basenanteile keinen Drehsinn haben und deren Zuckeranteil rechts dreht. Die Aminosäuren sind bei Astronomen deshalb so populär, weil sie relativ einfache Moleküle sind, die auch optisch (spektroskopisch) in Gaswolken erfasst werden können.
  • Jupiterbedeckung durch den Mond: Danke für's frühe Aufstehen

    30.07.2012, Michael Werbeck, Bremen
    Der Wetterbericht verhieß nichts Gutes... Danke an Adam Nowara für diese schöne Zusammenstellung! Da hätte sich das Aufstehen ja doch gelohnt...
    Antwort der Redaktion:
    Weitere Leserfotos des Ereignisses sind auf der Seite verlinkt.
  • Wandert der Andromedanebel ?

    26.07.2012, Jan Klingenberg, Bremen
    Mich beschäftigt momentan eine elementare Frage, auf die ich partout keine Antwort finde - oder die falschen Fragen google: Wird sich die Position des Andromeda-Nebel am Sternenhimmel im Laufe der Zeit für den Erdenbetrachter verändern? Ich denke da an die Eigenrotation unserer Galaxis (relativ auch zum Andromeda-Nebel) und die Bewegung unseres Sonnensystems innerhalb dieser. Müsste das nicht die Perspektive auf Andromeda früher oder später verschieben?
    Einzig über das Ausmaß an Zeit für diesen Vorgang bin ich mir bewusst...
    Antwort der Redaktion:
    Richtig, über lange Zeiträume ändert sich sowohl die Position des Andromedanebels vor dem Hintergrund viel weiter entfernter anderer Galaxien, als auch unsere Perspektive darauf. Wir werden die Scheibe von M31 allmählich unter einem anderen Winkel sehen. Ursache für diese Veränderungen sind sowohl die Bewegung der Sonne durch ihrem Umlauf um die Milchstraße als auch - vor allem! - die Relativbewegung der beiden Galaxien zueinander.

    Wesentliche Änderungen der relativen Lage von M31 und Milchstraße brauchen größenordnungsmäßig 100 Millionen Jahre. Bezüglich der langfristigeren Entwicklung gab es grade kürzlich bedeutende Neuigkeiten, deren Veröffentlichung mit ganz dramatischen Bildern "verziert" wurde. Siehe http://apod.nasa.gov/apod/ap120604.html und die dort angegebenen weiteren Webseiten, insbesondere
    http://hubblesite.org/newscenter/archive/releases/2012/20/image/b/format/web_print/ und
    http://science.nasa.gov/science-news/science-at-nasa/2012/31may_andromeda/

    U.B.
  • Buchbesprechung: Nur für Physikstudenten??

    22.07.2012, Dr. rer. nat. Günther Coen, Velbert
    Roger Penrose ist ein Forscher und er bewegt sich an der vordersten Front der physikalischen Forschung zum Thema Kosmologie. Er hat dieses Buch sicher nicht geschrieben, damit seine Leser nach der Lektüre auf Partys mit mehr oder weniger verstandenen Details aus dem Buch brillieren können.

    Selbst wenn Penrose das Buch nur für Physikstudenten und Physiker geschrieben haben sollte, mindert das nicht den Wert des Werks: Auch Physikstudenten und Physiker sind Menschen. Auch das Argument, dass es für Fachleute einer Übersetzung aus dem Englischen ins Deutsche nicht bedurft hätte, zieht nicht: Wenn nur ein Dutzend Schüler(innen) der Oberstufe mit Leistungskurs Physik oder Mathematik von diesem Buch so fasziniert ist, dass diese jungen Menschen sich nach Lektüre dieses Buches dazu animiert fühlen, theoretische Physik zu studieren, dann hat sich die Übersetzung bereits gelohnt.

    Dr. rer. nat. Günther Coen (Theoretischer Physiker)
  • SuW auf Twitter: Glückwunsch!

    18.07.2012, Andreas Schepers, Darmstadt
    Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg!

    Ich werde diesen Text hier - Achtung! - ausdrucken und einigen Leuten zu lesen geben, die sich noch immer schwer tun mit dem Internet.

    Euer Erfolg zeigt, dass eine zeitgemäße Wissensvermittlung möglich ist, die Spaß macht und dabei eben nicht unseriös und flach ist.

    In diesem Sinne, um einen gängigen Internetspruch zu zitieren: Weiter so!
  • Marsrover "Curiosity": Radiation Assessment Detector

    18.07.2012, Stephan Boettcher
    Den Sensorkopf für den Radiation Assessment Detector auf dem Rover Curiosity hat die Arbeitsgruppe Extraterrestrische Physik am Institut für Experimentelle und Angewandte Physik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel gebaut.

    http://www.ieap.uni-kiel.de/et
  • Sonnenfleckengruppe: Habe sie mit bloßem Auge gesehen !

    15.07.2012, Roman Bolt
    Im Meer vor Tunesien auf einem Segelboot in der staubigen Luft konnte man ca. 10-15 Minuten vor Untergang direkt in die Sonne schauen. Die Flecken waren mit bloßem Auge zu sehen; mit dem Feldstecher waren die einzelnen gut zu separieren. Danke für das Foto von Julian Zoller und die Bestätigung, dass ich keine Halluzinationen gesehen habe ...
  • Leica M9 als Astrokamera?

    13.07.2012, Stefan Seip
    Sehr geehrter Herr Dr. Winter.

    Vielen Dank für Ihre Ergänzung.

    Der von Ihnen beschriebene Weg über das nur noch gebraucht erhältliche Visoflex 3 (Produktionsende 1983!) ist mir bekannt, habe sogar praktische Versuche damit angestellt.

    Mein kurzes Fazit: Jede aktuelle Spiegelreflexkamera ist haushoch überlegen.

    Freundliche Grüße
    Stefan Seip
  • Jupiterbedeckung am Sonntagmorgen

    10.07.2012, R. Reisinger
    Bei guten Wetter und klarer Sicht ist das Bedeckungsende überall in Deutschland mit bloßen und gesunden Auge zu sehen, denn der Planet Jupiter ist nach der Venus der zweithellste Planet am irdischen Firmament. Zudem ist die Sonne zu diesem Zeitpunkt noch nicht aufgegangen. In nördlichen Gebieten, wo der Himmel stärker aufgehellt ist, dient eben der Mond als Aufsuchhilfe. Venusbedeckungen durch den Mond am Taghimmel sind zum Beispiel auch sehr gut mit bloßem Auge zu sehen. Wichtig ist nur, dass die Sonne duch ein Gebäude abgedeckt wird, denn sonst blendet sie zu stark und man sieht nichts.
  • Eine kommende Supernova

    06.07.2012, Ronny
    Sehr feiner Artikel, Respekt und vielen Dank. :)
  • Monde

    04.07.2012, Werner Seidlitz
    Sehr geehrtes SuW-Team,

    Ist es ein Zufall, dass in unserem Sonnensystem die (inneren) Planeten Merkur und Venus keine Monde besitzen?

    Bitte eine zweite Frage: Wäre es denkbar, dass Merkur, der vielleicht ein Venusmond werden sollte (!), in der Frühzeit unseres Sonnensystems mit der Venus kollidierte? Wie lässt sich die retrograde Rotation der Venus erklären?

    Vielen Dank für Ihre geschätzte Antwort und freundliche Grüße,

    Werner Seidlitz aus Freising
    Antwort der Redaktion:
    Dass Merkur und Venus keine Monde besitzen, ist wahrscheinlich eine Folge ihrer Nähe zur Sonne. Insbesondere bei Merkur könnten Gezeiteneffekte durch die Sonne das Entstehen eines Mondes verhindert haben.

    Ähnliches könnte auch für Venus gelten. Die rückläufige Rotation des Planeten wird von einigen Planetenforschern als Folge einer heftigen Kollision mit einem kleineren Himmelskörper in der Frühzeit des Sonnensystems vor rund 4,5 Milliarden Jahren interpretiert. Sie stoppte die ursprünglich prograde Rotation der Venus und sorgte dafür, dass sich der Planet äußerst langsam in Gegenrichtung dreht.

    Wäre Merkur in der Frühzeit mit Venus kollidiert, so gäbe es diesen Himmelskörper nicht mehr. Selbst eine nur streifende Kollision setzt so viel Energie frei, dass dabei ein Planet der Größe und Masse Merkurs zerstört worden wäre.
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