Lesermeinung - Sterne und Weltraum

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  1. 1
  2. ...
  3. 28
  4. 29
  5. 30
  6. 31
  7. 32
  8. ...
  9. 48
  • Columbus

    10.02.2008,
    Welche Aufgabe hat das Modul Columbus?
    Antwort der Redaktion:

    Hallo,


    Columbus ist ein Forschungslabor, in dem mehrere Experimenteschränke – die Payload Racks – für Versuche in der Schwerelosigkeit untergebracht sind.



    Im Einzelnen sind dass das Biolab, das European Physiology Modules Facility (EPM), das Fluid Science Laboratory (FSL), das European Drawer Rack (EDR) und der European Transport Carrier (ETC).



    Auf einer externen Plattform – also im Vakuum des Weltraums – sind die Experimente Solar und EuTEF untergebracht, mit Platz für weitere.



    Mehr Informationen über die Versuche können Sie den auf „Weltraumlabor Columbus“ verlinkten Artikeln und Webseiten entnehmen sowie der künftigen Berichterstattung hier bei astronomie-heute.de
  • Weblinks zum Artikel "Astronomie mit geladenen Teilchen"

    09.02.2008, Dr. Helmut Steinle, Muenchen
    Wo finde ich denn die in den Literaturhinweisen auf S. 34 angegebenen "Interessanten Weblinks" zu diesem Artikel aus SuW 1/2008?
    Antwort der Redaktion:
    Vielen Dank für die Nachfrage. Die Eintragung der Weblinks auf der Online-Seite zu diesem Artikel war vergessen worden. Sie sind nun nachgetragen worden,
    siehe http://www.suw-online.de/artikel/913424.
  • Überlegungen dazu

    08.02.2008, Joscha, Hamburg
    Ich habe diese Woche den Artikel gelesen und mich nun gefragt, ob es nicht trotz der genannten Nachteile (Reibung und g-Kräfte) sinnvoll wäre dies weiter zu überlegen, da mir außerdem völlig die Idee fehlte, dass das Raumschiff bzw. die Rakete mit einem Katapult auch nur ein wenig startgeschwindigkeit bekommen könnte. Damit wäre es nach meiner Überlegeung möglich mehr Nutzlast mitzunehemen, da der Treibstoff für den Start eingespart werden kann, wenn man die Rakete erst mit einem Katapult beschleunigt und dann erst die Rakete zündet. Habe ich einen Denkfehler, oder gibt es bereits solche Pläne?

    Gruß Joscha
    Antwort der Redaktion:
    Hallo,


    die Kombination des Wurfmechanismus mit einem Raketenantrieb ist ja bereits vorgesehen. Laut Entwurf sollen die emporgeschleuderten Satelliten von einem kleinen Raketentriebwerk auf ihre endgültige Umlaufbahn gebracht werden. In welcher Höhe er zünden soll, ist mir nicht bekannt. Höchstwahrscheinlich aber erst im Weltraum, denn der Raketenantrieb muss zwangsläufig sehr schwach ausgelegt werden: Es steht kaum Nutzlast zur Verfügung, obendrein müssen alle Systeme extrem widerstandsfähig sein.


    Ich glaube nicht, dass es sinnvoll wäre, das emporgeschleuderte Vehikel mit einem leistungsstarken Triebwerk zu versehen, das schon in der Atmosphäre zündet. Die Raketen, die in der Raumfahrt üblicherweise zum Einsatz kommen (insbesondere die Flüssigantriebe), dürften die Beschleunigungskräfte in einem Weltraumkatapult kaum überstehen. Man würde tonnenweise Treibstoff mit irrsinnigen Geschwindigkeiten durch die Gegend schmeißen – das wäre im Grunde genommen ein überdimensionaler Molotowcocktail. Ganz abgesehen davon, dass Weltraumkatapulte nur verhältnismäßig kleine Massen schleudern können, da die nötige Energie zum Beschleunigen sonst unbeherrschbar groß wird.


    Aus meiner Sicht werden sich Weltraumkatapulte, so es sie jemals geben sollte, immer nur für sehr kleine und extrem robuste Nutzlasten eignen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie in der Raumfahrt je eine bedeutende Rolle spielen werden.


    Viele Grüße,


    Frank Schubert
  • Müssen wir es überhaupt versuchen?

    31.01.2008, Melina Grothen

    Ich habe mir den SuW-Online-Artikel bezüglich Zeitreisen durchgelesen und mich mit ihm beschäftigt. Allerdings, wenn man zeitreisen könnten, will man es überhaupt? Man könnte Hitler töten, Jesus besuchen und ALLES rückgängig machen, was jemals auf der Erde geschah. Und was dann geschähe, will ich mir erst gar nicht ausmalen.
  • Einfach zum Lachen

    29.01.2008, Thomas Papst, Guxhagen
    Mir ist das Männlein auch beim durchsuchen des Bildes aufgefallen, aber was die Medien aus so einem Bildfragment machen ist schon frappierend.

    Mich bewegt aber ein anderes Detail im gleichen Foto. Dort ist ein Stein, der anscheinend "Löcher" wie ein Schwamm aufweist. Wie mag der dort in den ansonsten aus sandgestrahlten Strukturen bestehenden Ort gekommen sein und was hat es damit auf sich.
    Der Stein befindet sich ganz unten links im Bild und ist halb im Sand/Staub vergraben.

  • „Marsianer“ …

    25.01.2008, Robert Orso
    Auch wenn es kein "Marsianer" ist, sieht es doch ungewöhnlich genug aus, um eine nähere Untersuchung zu rechtfertigen.

    Licht, Schatten, Wind und Sand können die tollsten Strukturen hervorbringen. Ungewöhnliche Gesteinsstrukturen können auch Hinweise auf ungewöhnliche Materialzusammensetzung sein. "Gewöhnliche" Steine hat man ja schon einige analysiert.

    Ich kann mir aber das Gejammer der Ufologen gut vorstellen wenn der Rover da hin fährt und feststellt, dass es sich nicht um einen mumifizierten Mikro-Marisianer handelt, sondern nur um eine trockene, vom Wind freigelegte Wurzel :-)
  • Kosmische Schnecken?

    22.01.2008, Burkhard Kerstiens, Irisstr.36, 48529 Nordhorn
    Warum heißt ein Weißer Zwerg "Kosmische Kanonenkugel" (siehe SuW 2/2008, S.14), wenn er sich mit 3 bis 5 km pro Sekunde bewegt? Das sind doch im kosmischen Maßstab recht moderate Geschwindigkeiten, wenn man bedenkt, dass schon die Erde sich mit ca. 30km/sec um die Sonne und diese hinwiederum mit ca 200 km/sec sich um das Zentrum der Galaxis bewegt. Der berühmte Stern, der sich jüngst im Perihel (oder sollte man sagen "Perihole"?) von Sagittarius A*, also unserem zentralen schwarzen Loch, befand, bewegte sich mit mehreren tausend km/sec. Die beschriebenen Zwerge sind also doch eher Weiße Schnecken, oder?
    Antwort der Redaktion:
    3 bis 5 km pro Sekunde sind für Relativgeschwindigkeiten von Sternen in der Tat nicht sehr viel. In der Scheibe der Milchstraße sind typische Werte 20-50 km/s, im Halo sogar 150 km/s, innerhalb von Kugelhaufen 3-5 km/s, in offenen Haufen ein paar hundert m/s. Insofern ist das Wort
    "enorm" im Artikel tatsächlich nicht hundertprozentig gerechtfertigt.
    Im Gegensatz dazu ist das Wort von den Kanonenkugeln nicht unberechtigt, denn diese Sterne sind tatsächlihc durch irgend einen Mechanismus aus dem Zentrum des Haufens "herausgefeuert"
    worden. Die Geschwindigkeiten genau dieser Sterne an genau dieser
    Stelle sind also in der Tat überraschend gross, wie im Artikel erklärt wird.
  • Sonnenauf- und -untergang zur Wintersonnenwende

    12.01.2008, Prof.Dr. Karl-Werner Hansmann Corveystr. 7 22529 Hamburg
    Der 22.12. ist ja auf der Nordhalbkugel der kürzeste Tag. Sonnenauf- und -untergang sind jedoch asymetrisch. Während der Sonnenuntergang in Hamburg schon am 13.12. sein Minimum (16:00.0 Uhr) erreicht und nicht am 22.12., verspätet sich der Sonnenaufgang weiter und erreicht sein Maximum erst am 29.12. (8:36.6 Uhr). Ich vermute, dass die Zeitgleichung eine Rolle spielt, kann es aber nicht genau erklären.
    Für eine professionelle Erklärung wäre ich Ihnen sehr dankbar.


    Antwort der Redaktion:
    Die Zeitgleichung ist die professionelle Erklärung. Die Sonne steht um die Zeit der Sonnwenden bei relativ großer Deklination ( positiv oder negativ). Wenn sie sich auf der Ekliptik um 360/356.25 Grad pro Tag bewegt, dann aendert sich ihre Rektaszension um mehr als 360/365.25 Grad, und deshalb muss die Erde sich um mehr als einen ganzen Tag drehen, um der Sonne wieder das gleiche Gesicht zu zeigen. Deshalb "rutscht" der astronomische Tag um die Sonnwenden herum in der Uhrzeit "nach hinten".



    Ein zweiter, aber geringerer Effekt besteht darin, dass wir zur Zeit der
    Wintersonnwende auch fast genau im sonnennächsten Teil der Erdbahn sind. Deshalb bewegt sich zusätzlich auch noch die Erde von der Sonne aus gesehen mehr als 360/365.25 Grad pro Tag (bzw. die Sonne also von der Erde aus gesehen um mehr als 360/365.25 Grad pro Tag auf der Ekliptik). Aber das verstärkt den vorher beschriebenen Effekt nur ein wenig im Winter, bzw. schwächt ihn im Sommer etwas ab.
  • Einfach nur traurig, ...

    03.01.2008, Florian Mengedoht, München
    ... was gestern wieder bei Pro 7 in "Galileo Extra" über Einschläge auf der Erde verzapft wurde. Lang und breit wurde wieder auf der Medien-Ente "Chiemgaukomet" rumgeritten um dann die wirklich interessanten Fakten bzgl. Nördlinger Ries und Behandlung von Apophis nur kurz anzureißen.
    Galilieo würde sich im Grabe umdrehen, wenn er wüsste, was da dauernd unter seinem Namen an pseudowissenschaflichem Gedöns unters Volk gebracht wird. Peinlich.

    Es wird dann immer argumentiert, dass man nur so den Normalbürger mit diesen Themen erreichen könne, was meiner Meinung nach nicht stimmt: Gerade in der Astronomie gäbe es genügend interessante Fakten, die auch allgemeinverständlich und visuell ansprechend vermittelbar wären.


  • Falsche Angabe?

    31.12.2007, Dr. Klaus Büttner, 64291 Darmstadt
    "tatsächlich fanden die Astronomen in einer Entfernung von etwa 90 000 bis 150 000 Lichtjahren zwei Galaxien, die derart..."

    In diesem Entfernungsbereich, in unserer näheren Umgebung, gibt es meines Wissens nur die beiden Magellan'schen Wolken. Oder ist eine ganz andere Entfernung gemeint?

    MfG K. Büttner
    Antwort der Redaktion:


    Sehr geehrter Herr Büttner,



    die Angaben beziehen sich auf die Distanz zur Explosion. Der Gammastrahlenausbruch ereignete sich etwa 9,4 Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt.



    Schöne Grüße,

    Maike Pollmann
  • Entfernungsunterschiede

    30.12.2007, Rainer Seipelt
    ich bin ein Neuling auf dem Gebiet der Astronomie, aber mir sind so ein paar Ungereimtheiten aufgefallen. Am Beispiel des Sternbild Orion habe ich über die Google Earth Sternkarte ganz andere Daten, was die Entfernungen zu uns betrifft, erhalten, als über das Programm von "Stellarium"!?!?
    Zum Beispiel wird in dem einen Programm eine Entfernung von 427,47 Lj. angegeben und in dem anderen eine Entfernung von 650 Lj. Im Fall von Alnitak sogar ein Unterschied von 817,43 zu 140 Lj.
    Welches Programm können Sie mir empfehlen, damit ich mich darauf verlassen kann. Oder taugen beide nichts und ich müßte mich völlig neu orientieren???
    Mich im Voraus bedankend verbleibe ich mit freundlichen Grüßen,
    Antwort der Redaktion:


    Sehr geehrter Herr Seipelt,



    die Schwierigkeit der präzisen Entfernungsmessung ist ja eines der ältesten Probleme der Astronomie – und ist es noch.



    Bei allen Planetariumsprogrammen und Webseiten kommt es natürlich auf die Quelle an, aus der die Daten stammen. Unter den Profis wir normalerweise die Datenbank „Simbad“ herangezogen. Die Angaben für die Entfernungen (Parallaxen in Millibogensekunden) stammen dabei in der Regel vom europäischen Astrometriesatelliten Hipparcos. Von dessen Webseite können Sie ebenfalls direkt nach dem gewünschten Objekt suchen.



    Im konkreten Fall ist für Alnitak eine Parallaxe von 0,00399 Bogensekunden gelistet, was 250 Parsec oder 817 Lichtjahren entspricht, bei einer Unsicherheit von rund zwanzig Prozent. Das Programm Starry Night (Version 5) gibt 825,73 Lichtjahre an …



    Leider lässt sich nicht immer auf Anhieb erkennen, welches Programm oder Webseite welche Daten zur Grundlage hat, somit muss der Anwender dies leider immer von Fall zu Fall prüfen.



    Herzliche Grüße, Dre.
  • Kaguya-Bilder vom Mond

    27.12.2007, "Jürgen"
    Fototechnische Frage :

    Wie ist heute zu erklären, dass am Ende des Filmes, wo für uns Betrachter eindeutig zu erkennen ist, dass das den Mond umrundende Raumfahrzeug in den Nachtbereich eintritt, wieder keinerlei Gestirne zu sehen sind.Die Erklärung wie sie bei den Mondmissionsfotos der Amerikaner bei ihren Appolloflügen gegeben wurden, können hier wohl nicht gelten. Kontrastprobleme scheiden für mich ganz klar aus,da ja auch die Sonne mehr von rechts hinten scheint und lichtstärke messende Sensoren doch sicherlich n u r von vorn kommendes Licht erfassen wird. Auch die hochauflösende Kamera wird doch sicherlich in
    jeder Hinsicht ein Spitzenmodell sein. Auf eine fachlich kompetente Antwort, die das erklären kann, bin ich sehr gespannt.

    Gruss, Jürgen
    Antwort der Redaktion:
    Diese Kamera ist an Bord, um publikumswirksame Filmchen vom Mond zu drehen. Dementsprechend ist die Belichtungszeit und die Optik gewählt. Sterne sind einfach zu lichtschwach, um abgebildet zu werden. Man bedenke: Aus ein paar hundert Kilometern Entfernung sind ein paar Quadratmeter Mondeoberfläche schon so hell wie Sirius. Und die Bergspitzen, die am Ende des Films als schwache Pünktchen erscheinen, sind deutlich größer als ein paar Quadratmeter!



    Antwort von Jürgen:



    Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Dies klingt einleuchtend. Ich war halt davon ausgegangen, dass es sich hier um die offizielle wissenschaftliche Aufnahmekamera handelt und von dieser habe ich eben deutlich mehr erwartet.



    Und nochmal der Leserbriefredakteur:



    Diese Erwartung ist sicher richtig. Bei den Cassini-Bildern von Saturn zum Beispiel erkennt man stets eine ganze Menge Sterne im Hintergrund. Allerdings nur auf den Originalbildern, nicht auf den für die breitere Öffentlichkeit aufbereiteten. Die Sterne sehen nämlich seltsam aus: Ein Stern erzeugt jeweils drei benachbarte verschiedenfarbige Pünktchen, weil zwischen den drei Einzelfarben-Belichtungen eine kurze Zeit vergeht und die Kamera auf den Saturn nachgeführt wird. Warten wir also ab bis wissenschaftliche Originalbilder von Kaguya zugänglich gemacht werden.
  • Trefferchance

    22.12.2007, Gerhard Lenssen, Bernkastel-Kues
    Was bedeutet es eigentlich, wenn wie z.B. jetzt wieder die NASA bekannt gibt, dass "there is a 1-in-75 chance of 2007 WD5 hitting Mars".
    Soll das heißen, bei 75 Vorbeiflügen auf diesem Kurs würde der Asteroid einmal auf den Mars knallen? Oder?
    Antwort der Redaktion:
    Nein, das heißt, dass - locker gesprochen - beim nächsten Vorbeiflug die
    Scheibe des Mars aus der Sicht des anfliegenden Asteroiden etwa 1/75 der Unsicherheits-Ellipse ausfüllt, die aus der gegenwärtigen Kenntnis der Bahn resultiert. Jede weitere Positionsbestimmung des Asteroiden und die daraus resultierende Verbesserung der Bahnkenntnis kann diese
    Wahrscheinlichkeit mit einem Schlag zu fast 100 Prozent werden lassen, oder aber zu praktisch null - ohne dass sich an der tatsächlichen
    Bahn des Asteroiden irgendetwas ändert.
  • Frage: wie bekommt man das Seil ins All?

    22.12.2007, Michael Wilkes, Köln
    Guten Tag sehr verehrtes AH-Team,

    mit großem Interesse habe ich in der aktuellen AH-Ausgabe den Artikel über den Weltraumaufzug gelesen. Eine sehr wichtige Frage bleibt jedoch unbeantwortet: wie bekäme man ein solch langes Seil, wenn es denn eines Tages tatsächlich realisierbar wäre, überhaupt ins All? Man wird bestimmt nicht ein Ende am Boden verankern und das andere Ende an einer Rakete befestigen, welche dann mit dem Seil im Schlepptau ins All düst.

    Wie stellt man sich das vor, wie so etwas vonstatten gehen sollte? Das wäre interessant zu erfahren.
    Antwort der Redaktion:
    Sehr geehrter Herr Wilkes,


    soweit mir bekannt, stellt man sich die Sache zurzeit folgendermaßen vor:


    Eine Raumfähre fliegt in den erdsynchronen Orbit und lässt von dort einen sehr dünnen Faden herab, der vielleicht einen Millimeter stark ist. Der wird dann an der Basis-Station auf der Erde festgemacht. Dann fährt ein "Mikro-Aufzug" an dem Faden empor und schleppt einen ähnlich dünnen Faden hinter sich her. Sobald der Aufzug oben angekommen ist, bleibt er stehen; der Strang besteht jetzt aus zwei Fäden. Dann folgt der nächste "Mikro-Aufzug" und so weiter. Der Strang wird also sukzessive verbreitert, bis er die gewünschte Endstärke hat. Die ausgedienten Mikro-Aufzüge bleiben oben und dienen als Gegengewicht.


    Wie realistisch dieser Plan ist, kann ich nicht beurteilen – zumindest wird er in offiziellen Dokumenten immer wieder angeführt. Immerhin ist es Studenten bei der kürzlichen Foton-M3-Mission gelungen, ein dreißig Kilometer langes Seil aus einer Erdumlaufbahn herabzulassen – im Rahmen des Experiments "Young Engineers Satellite 2" (YES2). Bleiben also nur noch schlappe 35750 Kilometer, um die Distanz Erdoberfläche-geosynchroner Orbit zu überbrücken :-)


    Viele Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr,


    Frank Schubert
  • Toll!

    20.12.2007, G. Bayerl, Pirk
    Ein tolles Programm, so wirklichkeitsnah. Es entsteht wirklich der Eindruck, man steht draussen. Ein Manko gibt es aber doch. Die Anleitungen und Extra Dateien gibt es nicht in Deutscher Sprache. Warum eigentlicht nicht, wenn schon in Japanisch, Chinesisch oder Russisch vorhanden ist.
    Antwort der Redaktion:


    Stellarium ist ja eine „Community-Entwicklung“ und lebt von den ehrenamtlichen Beiträgen der Programmierer. Von den deutschen Beteiligten bzw. Nutzern hatte scheinbar noch niemand die Zeit für die Übersetzung des Handbuchs …



    Dre.
Top