Zwei Kosmonauten proben ein Andockmanöver. Sie sitzen in einem Simulator, der Teile der Internationalen Raumstation ISS nachbildet. Und wo steht dieser Simulator? Nicht etwa in Moskau oder in Houston – sondern in Köln-Porz. Hier, im Europäischen Astronautenzentrum EAC, trainieren die Astronauten der Europäischen Weltraumorganisation Esa. Dazu gehören auch Übungen zum Umgang mit dem unbemannten Transporter Jules Verne und am Weltraumlabor Columbus. Um dessen Bedienung zu erlernen, reisen sogar Raumfahrer aus den USA, Russland, Japan und Kanada an. Auf Columbus ist die Esa zu Recht stolz: Es ist ihr erstes Forschungsmodul, das jahrelang permanent im All bleiben wird, und zugleich der wichtigste Beitrag, den die Europäer zur Raumstation leisten. Im Herbst soll das Labor an die Raumstation ankoppeln. Derzeit wird es im Kennedy Space Center, Florida, auf seinen Transport zur ISS vorbereitet.