Wunder des Weltalls

Die Sombrero-Galaxie M 104

Fotograf: Peter Knappert

Die Sombrero-Galaxie M 104 wurde am 9. April 1781 von Pierre Méchain entdeckt. M 104 liegt im Sternbild Jungfrau und ist eine Spiralgalaxie, die etwa 30 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Das
Objekt hat etwa die Größenklasse 8,0, ist damit also sehr hell. Von der Ausdehnung an der Himmelsspäre ist M 104 etwa 8x4 Bogenminuten groß.
Die Gesamtmasse der Sterne, die diese Galaxie beinhaltet, beläuft sich schätzungsweise auf 800 Milliarden Sonnenmassen. Der Galaxientyp ist
Sa bzw. Sb. Die Galaxie wird von etwa 2000 Kugelsternhaufen begleitet,
die allerdings nur mit den größten Teleskopen fotografiert werden können.

Zur Aufnahme selbst:

M104 ist astrofotografisch von Mitteleuropa aus ein schwieriges Objekt, weil es auf unter -10° südlicher Deklination liegt. Selbst bei kürzeren Belichtungszeiten entstehen durch die Luftunruhe aufgeblähte Sternscheibchen. Erst recht bei den verwendeten 16 Minuten Belichtungszeit pro Bild. Das Bild entstand auf meiner "Balkonsternwarte"

Die gesamte Belichtungszeit betrug 4 Stunden (!)

Hochaufgelöst ist das Bild auf meiner Homepage zu finden:

http://www.black-forest-astrophotography.de

Viele Grüße

Peter


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Venus und Merkur im April 2010

Bei klarer Luft konnte man am Abend des 10. April 2010 die beiden Planeten Venus und Merkur sehr gut am Abendhimmel sehen. Die Aufnahme zeigt die beiden Planeten über dem Lebacher Krankenhaus. » weiter

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Konjunktion Merkur und Venus am Abendhimmel

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