Wunder des Weltalls

Lichter über Salzburg

Fotograf: Manfred Holecek

Kurze Momente wie dieser sind es, die mir die Natur- und Astrofotografie so richtig schmackhaft machen, denn ein derartiges Motiv bietet sich nur äußerst selten!

Gut 50 Stunden Bildbearbeitung waren nötig, um dieses Ergebnis zu erzielen. Mond, Mond-Halo, Wolken, Sternschnuppe, Horizont, Sterne und Himmelshintergrund wurden jeweils getrennt voneinander bearbeitet. Mehr als 1000 Sterne bis etwa 8 mag sind in dieser Aufnahme zu sehen, die ein etwa 100 Grad breites Gesichtsfeld abdeckt. Das Panorama besteht aus 7 Einzelaufnahmen, die Original-Datei hat 58 Megapixel bei den Abmessungen 11000 x 5300 Pixel.

Folgende Highlights sind in dieser Aufnahme zu sehen:

Am linken Bildrand steht das eher unscheinbare Sternbild Lynx, und rechts daneben unübersehbar der Fuhrmann. Er wird hier von einem hellen Meteor gestreift. Darunter am Horizont erheben sich gerade Kastor und Pollux sowie der Mond hinter einer filigranen Wolkenformation. Diese fächert das Licht des Mondes in einen prächtigen Mondhalo auf. Rechts daneben erhebt sich gerade der Himmelsjäger Orion über den Gaisberg. Beteigeuze zeigt sich dabei etwas verhüllt hinter den Wolken, wogegen Rigel just im Moment dieser Aufnahme den Horizont erklimmt. Mittig im Bild stehen die Hyaden, angeführt von Aldebaran, und darüber unverkennbar die Plejaden. In der rechten oberen Bildecke thront Jupiter, und darunter das Sternbild Cetus.
Komplettes Bild anzeigen

M 42/43 Orionnebel mit NGC 1977 Running Man

Das Sternbild Orion mit dem berühmten Nebelkomplex M42/43 etc. läutet so langsam den Winter ein! Ich war erstaunt, dass nach der relativ kurzen Gesamtbelichtungszeit schon so viele Staubmassen zu sehen sind. Leider habe ich keine kürzer belichteten Aufnahmen für das Zentrum des Nebels gemacht, das... » weiter

Heller Meteor im Zodiakallicht zwischen Regulus und Mars

Am 5. November war das Zodiakallicht deutlich sichtbar vom National Astronomical Observatory (NAO) Rozhen aus. Ich nahm eine Bildserie auf, als dieser heller Meteor zwischen Regulus und Mars erschien. » weiter

M 31 Entfernungsbestimmung mittels Cepheiden (2)

Unter den vielen Cepheiden in M 31 (vgl. Walter Baade and Henrietta Swope) ist der Stern H1 besonders hell. Die Periode lässt sich aus dem Diagramm zu etwa 31 Tagen ablesen, was mit dem Wert bei Baade gut übereinstimmt. Die scheinbare Helligkeit findet sich bei 19 mag. Die absolute Leuchtkraft von... » weiter

M 31 Entfernungsbestimmung mittels Cepheiden (1)

Als ich vor einiger Zeit ein Bild von M 31 Edwin Hubbles sah, auf dem ein Stern mit der Bemerkung VAR! (für variabler Stern, später H1) versehen war, da kam in mir die Frage auf, ob ich diesen Stern und einen zweiten Cepheiden H3, seinen Lichtwechsel und somit die Entfernung der Andromedagalaxie... » weiter

M 33 Triangulum-Galaxie

Wir hatten tolle Luminanzdaten bei sehr guten Bedingungen und bei der Bildbearbeitung eine sehr farbstarke Variante gewählt! Die Daten haben wir wie immer mit Theli reduziert, weitere Bildbearbeitung mit CCD-Stack, Photoshop und mit Pixinsight das H-alpha eingebunden! » weiter

Nordamerika- und Pelikannebel

Das Bild zeigt den bekannten Nordamerikanebel zusammmen mit dem Pelikannebel aus dem Sternbild Schwan. Die Farben sind synthetisiert aus den Schmalbandkanälen gemäß Hubble-Palette (Rot = SII, Grün = H-alpha, Blau = OIII) mit anschließender selektiver Farbkorrektur in eine Gold/Türkis-Färbung. Ich... » weiter