Wunder des Weltalls

Mond begegnet Venus

Fotograf: Manfred Holecek

Am frühen Morgen des 1.3.2011 näherten sich Mond und Venus bis auf 1,37 Grad einander an. Der visuelle Eindruck war dank klarer Luft und wolkenlosem Himmel atemberaubend schön! Die Herausforderung lag für mich darin, das Gesehene auch angemessen mit einem Foto zu transportieren. Daher entschied ich mich für ein recht aufwändiges fotografisches Projekt, dessen Ergebnis hier zu sehen ist.

Dieses Bild besteht aus insgesamt 12 Fotos. 9 Belichtungen ergeben den Hintergrund samt Landschaft, den ich bei 100 mm Brennweite sowohl im Panoramamodus, als auch als HDR-Komposit erstellt habe (3 x 3 Aufnahmen). Mond und Venus habe ich zusätzlich mit 500 mm Brennweite fotografiert, ebenfalls als HDR (3 Aufnahmen), und anschließend leicht vergrößert in das Bild eingefügt, genau dort, wo sie in der eigentlichen Aufnahme zuvor zu sehen waren.


Alle 12 Belichtungen: 200 ISO und Blende 7, zwischen 6:25 MEZ und 6:27 MEZ.

Der Farbverlauf von Orange nach Blau leidet hier erheblich unter der JPG-Komprimierung!!!
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ISS und Discovery

Heute machte ich diese Aufnahme der ISS und des Shuttles Discovery. Die Discovery dockte gegen Mittag von der Station ab. Beide konnten sehr gut über Österreich beobachtet werden. » weiter

AR 1164 am 1. März 2010

Der niedrige Sonnenstand verhindert derzeit noch hochauflösende Aufnahmen, die Sonne selber zeigt sich aber nach all den ruhigen Monaten endlich mal wieder von ihrer schönen Seite: mit Fleckengruppe! » weiter

ISS am 6.3.2011

Erst eine Minute, bevor die ISS die maximale Höhe erreichen sollte, konnte ich Sirius in der Dämmerung ausmachen. Für die Sucherjustage und Fokussierung blieben mir nur ein paar Sekunden. So ist mein bisher bestes Bild der ISS also auch ein richtiger Glückstreffer. » weiter

Saturn mit Serpent-Sturm am 7.3.2011

Die anhaltende Wetterlage mit Winden aus nördlichen Richtungen beschert uns hier im Süden seit einer Woche gute Bedingungen für die hochauflösende Planetenfotografie. » weiter

Markarians Kette

Diese mit Galaxien übersähte Aufnahme entstand in 8 Nächten von meiner Balkonsternwarte aus, da mir nur ein zweistündiges Zeitfenster pro Aufmahmenacht zur Verfügung steht. Ohne jeglichen Aufnahmefilter war die Bildbearbeitung nicht weniger spannend als die Bildgewinnung. Dass die Temperaturen in... » weiter