Wunder des Weltalls

totale Mondfinsternis 2007

Fotograf: Manfred Holecek

Beim Durchforsten meines Rohdaten-Archives habe ich die Photos der MOFI 2007 wieder entdeckt und das Material neu bearbeitet.

Insgesamt verbergen sich in diesem Bild 9 Photos mit unterschiedlichen Belichtungszeiten zwischen einer Sekunde und sechs Sekunden. Nur so lassen sich die unterschiedlichen Helligkeits-Maxima auf ein einziges Bild bannen.

Am Tage dieser Mondfinsternis war in ganz Österreich der Himmel dicht wolkenverhangen. Nach einem echten Wetterkrimi und 200 Autokilometer später hatte ich jedoch das Glück, zumindest die Totalität komplett und sternenklar erleben zu dürfen!
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IC 2118 Hexenkopfnebel

Infolge Wetterumschlages konnten leider keine zusätzlichen Bilder mehr belichtet werden. Vom Aufnahmestandort aus befindet sich das Objekt genau hinter den Bahnen der geostationären Satelliten. Auf allen Einzelbildern sind daher mehrere Strichspuren sichtbar. Total sind es mehr als 20... » weiter

360-Grad-Panorama

Es hätte eine der Fotonächte werden können, von denen es pro Jahr nur sehr wenige gibt. Neumondnacht, dichter Nebel über der leuchtenden Stadt, der das störende Licht abhält und viel Zeit von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang. Doch leider zogen ab etwa 20 Uhr dünne und sehr hohe Wolken von... » weiter

M 81-Gruppe - Integrated Flux

Für dieses Bild wurden im Zeitraum vom 13. März bis 30. Mai 2009 wärend 10 Nächten 135 Einzelbelichtungen zwischen 15 und 20 Minuten aufgenommen: L(Ha)RGB = 750, (500), 300, 300, 300 min (total 35h 50min) Bearbeitet mit CCDStack, Registar und Photoshop » weiter

Ringnebel M 57

M 57 ist klein! Die äußere Hülle wird fast immer in H-alpha fotografiert. Was ist möglich am Stadtrand, bei visuell 5-5,5 mag, einer unmodifizierten Kamera und einem C8 auf Wackelmontierung ohne Guiding? M 57 diente mir im Sommer 2009 als Testobjekt. Ich belichtete 2100 (!) mal 30 Sekunden.... » weiter

Rosettennebel

Bei klirrend kalten -12 °C trotzte ich in der Altjahresnacht 2008/2009 dem Nachthimmel die Photonen des Rosettennebels ab. Da die manuelle Guidingkontrolle am FK-Okular in dieser Kälte doch sehr anstrengend war, gönnte ich mir für einmal kurze Belichtungszeiten bei hoher ISO-Zahl. » weiter

IC 349

IC 349 ist ein ganz kleines Nebelchen direkt neben Merope in den Plejaden. Es ist nur ca. 25"-30" groß und würde ca. 6-mal in den Ringnebel M 57 passen. Das Nebelchen diente als Schärfetest für meine 30-Sekunden-Technik ohne Guiding. Das Seeing war übrigens nur durchschnittlich. Visuelle Grenzgröße... » weiter